Never Change……..

……a running System. Mal ehrlich man wird doch nicht mitten im Rennen sein bestes Pferd austauschen. Herr Zylla möge mir verzeihen, dass ich ihn mit einem Pferd vergleiche. Es ist nun aber mal so, dass die Personalie Zylla als 1. Beigeordneter und stellvertretender Bürgermeister zur Disposition stand und dieser Tagesordnungspunkt sich als recht spannend erwies.

Nach 8 Jahren endet nun am 31.05.2017  seine Amtszeit und die Kommunalverfassung sieht eine Neuwahl vor, nach einer erfolgten Ausschreibung. Die Kommunalverfassung sieht aber auch vor, dass darauf verzichtet werden kann, wenn Gründe dafür vorliegen. Diese sah die CDU Fraktion als gegeben und bracht daher einen entsprechend Antrag ein. Der Antrag wurde von Herrn Müller erklärt und begründet. Grundtenor: Es gibt keinen besseren, wobei auch nicht verschwiegen wurde, dass es auch Pannen gegeben hatte. Für Herrn Zylla sprechen halt die Tatsachen; er kennt Falkensee, hat langjährige Erfahrung in der Verwaltung, im Bauwesen und in der Politik. Er ist gut vernetzt mit der Politik, kennt die Anwohner und ihre Sorgen. Er steckt in vielen Projekten drin, die sich gerade in der Entwicklung befinden, ein neuer Beigeordneter für das Baudezernat, der diese Voraussetzung mitbringen würde, dürfte nur schwer zu finden sein. Anbetracht der laufenden Projekte wolle und könne man sich keine Experimente erlauben. Auch wäre diese mit dem Procedere bei der Suche nach einer 2. Beigeordneten vergleichbar, hier war ja der Posten von Frau Jesse vakant.

Für Die Linke sprach Herr Kunz, er sprach sich ebenfalls für den Herrn Zylla aus. Die Gegenrede kam von Frau Nonnemacher (Grüne/Abü) die auf einer Ausschreibung beharrte. Sie sah darin eine Chance schließlich könnte man ja auch jemand noch besseres finden. Jemand der von außen eine andere Perspektive hätte und neue Wege sehen würde. Dass es eventuell jemand wäre, der keinen Falkenseebezug habe sah sie nicht als relevant an. Schließlich hätte sich auch die Stadt Potsdam jemand aus Eutin als Beigeordneten geholt. Es ist doch kein Problem sich ein paar 100 Straßen zu merken. Frau Schmidt von der FDP argumentierte in die gleiche Richtung.
Frau Zießnitz verteidigte Ihren Antrag noch einmal und betonte, dass die Ausschreibung nur eine Entscheidung verzögern würde und dazu führe, dass wichtige Projekte ins Stocken geraten. Der Bürgermeister hätte sowieso das Vorschlagsrecht und würde nach einer Ausschreibung doch wieder Zylla vorschlagen. Dann kam für mich überraschend noch eine Gegenrede aus den Reihen der SPD Fraktion. Frau Hey plädierte für das Verfahren inklusive einer Ausschreibung. Alle betonten, dass sie Herrn Zylla und sein Arbeit sehr schätzten.

Vor der Abstimmung erklärte Frau Richstein, das in diesem Fall die Mehrheit aller Abgeordneten, inklusive der Nichtanwesenden und es gab schon einige Lücken in den Reihen. Benötigt wurden 19 Stimmen für den Antrag um auf die Ausschreibung zu verzichten zu können und somit den Weg für eine weitere Amtsperiode von Herrn Zylla. Frau Richstein rief zur Abstimmung und die Stimmkarten schnellten nach oben. Es wurde zweimal gezählt; 19 Ja stimmen. Sichtbare Erleichterung beim Bürgermeister und Herrn Zylla.

Mein Kommentar:  Mitten in wichtigen Projekten einen Entscheider und Macher auszutauschen ist völliger Blödsinn. Wohin das führt sieht man beim BER. Die fünfte Terminverschiebung steht bevor. Die Abgeordneten haben Vorteile und Nachteile abgewogen und die Beste Entscheidung getroffen. Eine Ausschreibung wie von FDP und  den Grünen gefordert hätte wieder nur Kosten verursacht und zu weiteren Verzögerungen bei den Projekten geführt. Selbst wenn sich ein weiter Bewerber gefunden hätte, so wäre doch mehr als fraglich, ob er sich in der Praxis bewährt hätte. Auch betonten ja alle, das sie mit Herrn Zylla zufrieden sind, warum dann so eine lange unnötige Diskussion?

Einiges in Kürze:

Die Bürgermeister Info:
Dank der Bemühungen er Stadt werden jetzt auf der RB 14 in Hochzeiten Doppelstockwagen eingesetzt und somit die Kapazität um 100 Fahrgäste erhöht.

Tja, vermutlich wird mit dem Baubeginn des Seecarree 2017 auch der Kreisverkehr Schwartzkopfstr. Ecke Potsdamer Str. begonnen.  Die Kreisverkehr Dallgower- / Schwartzkopfstr. Und Post-/ Bahnhofstraße werden vermutlich 2018 folgen. Man überlegt beide Projekte parallel zu beginnen um die Probleme bei der Verkehrsführung zu minimieren.

Nach 10 Jahren ist der Kommunalaufsicht aufgefallen, dass der Ablauf der Wahl zum Seniorenbeirat nicht der Kommunalverfassung  entspricht. Echte Blitzmerker. Leider muss nun eine neue Lösung gefunden werden. Erstmal bleibt der Seniorenbeirat im Amt, allerdings ist eine Mitwirkung nun vom guten Willen der Abgeordneten abhängig.

Da nun schon wegen der Änderung des Seniorenbeirates eine Änderung der Hauptsatzung erforderlich war brauchten Die Grünen noch eine Antrag ein, der die Rechte der Geleichstellungsbeauftragte erweitern sollte. Damit war der Bürgermeister gar nicht einverstanden, gerade was Mitsprache bei Personalentscheidungen angeht. Nützte nichts er war der einzige, der dagegen stimmte.

Der B F24 wird nun öffentlich bekannt gemacht. Dieser betrifft den Falkenmarkt und macht den Weg frei für neue Geschäfte und eine Überdachung des Areals. Von den Linken wurde die mangelhafte Gehwegsituation in der Berliner Straße kritisiert.

Und noch ein Antrag der SPD: Die Stadtverwaltung soll sich dafür einsetzen, das die VBB Tarifwaben besser den kommunalen Bedürfnisse angepasst werden um im innerstädtischen Schülerverkehr die Belastungen und Mehrkosten für die Bürger zu senken.

Viva Zapata and the Electric Eeel Shock!

Das Café Zapata befand sich im Tacheles, das wiederum befand sich in der Oranienburger Straße. Hier traf sich eine bestimmte Szene was die bewegte Geschichte der Location, die nun leider wirklich Geschichte ist, belegt. Mein letztes Livekonzert im Zapata erlebte ich 2005. Die Band die dort spielte war mir bis Dato unbekannt.

Angekündigt war eine Band aus Japan mit dem wohlklingenden Namen Electric Eel Shock. Tja, was dann m vollbesetzten Zapata folgte war einfach unglaublich die drei Jungs schickten sich an den Rock n´Roll zu retten.  Das taten Sie auch und wie. Dabei störte auch das ungewöhnliche Outfit des Drummers nicht. Er trug nur eine Socke, sonst nichts! Wo er dieses wichtige Kleidungsstück trug überlasse ich eurer Phantasie. Jedenfalls war ich nun  überzeugt. Musik aus Japan ist durchaus hörbar. Ich kaufte mir die Vinylscheibe 15781716_1385785044788637_3860096830509352410_nGo Europe!, lies sie signieren und bekam noch einen zerfetzten Drumstick des Drummers. Ich sah die Jungs noch mal im SO 36 als Vorband von der Bloodhound Gang.  Eine Urgewalt. Zu Sylvester hatte ich Lust mal mit der Scheibe wieder meine Aggression abzubauen, also Klamotten aus und Socke an und den Lautstärkeregler ganz nach rechts.

Nettes FOC mit Texten. Vierzehn Tracks irgendwo zwischen  Trash, Garage Rock und Metall mit Punkeinflüssen.  Schon die erste Nummer Japanese Meets Chinese In U.S.A. ist eine beinharte Nummer, die unweigerlich zum headbangen und moschen auffordert, was für ein Brett. My Tiger und Do the Metall nehmen noch mal richtig Tempo auf und legen noch eine Schippe drauf. Harte schnelle Gitarre und ein präzises Druming.  Es geht einfach brutal weiter. Eine Urgewalt wie ich Sie schon lange nicht mehr gehört habe. Ohne Rücksicht auf Verluste und dem Bestreben irgendwie in die Charts zu kommen. Punctured hört sich an als hätten Metallica und Motörhead ihre ganze Energie und Wut  in den Song gesteckt.   Ob Lemmy die Jungs kannte. Suicide Rock’n’Roll ist  einfach guter brutaler Trash, wie in seinen Anfangszeiten, alles in Lofi Qualität.  Vegas Night dagegen nimmt etwas Temporaus, klingt etwas doomiger, man hört die Wurzeln, die anscheinend auch bei Black Sabbath liegen.  Rock ’n‘ Roll Can Rescue The World ist sicherlich einer der Höhepunkt der Scheibe, eindeutig sind hier die Punkeinflüsse zu hören. Eine Hommage an die Ramones. Das Riff von S.O.S. brennt sich ebenfalls ins Hirn und sorgt bei angemessener Lautstärke für Glücksgefühle.  Nothing lässt den Punkchorus im Refrain wieder raus.   Zombie Rock ‚N‘ Roll, würde ich dann wieder als Garage Hardcore Punk einordnen. Speedy Joe überrascht mit leichten Blues Zitaten und bei  I Wanna Be A Black Sabbath Guy, But I Should klärt sich die Frage wer zu den Helden der Band gehört.

Fazit: Schneller Gitarrenrock, die die Grenzen zwischen Grunge, Doom Punk, Speed Trash Metall verwischen lässt. Da schlagen Metallica, Motörhead und Hardcorpunkbands durch. Gewürzt mit einer Prise Doom Metall. Das Ganze ist nur noch durch die Live Performance zu toppen, an die ich mich gerne erinnere Viva Café Zapata and Electric Eel Shock.

Uwe „ich trage nur ´ne Socke“ Abel

Willkommen in der Maschine!

Wie konnte das nur passieren. Da entgeht mir doch glatt eine Band, die seit 25 Jahren auf dem Markt ist und schon einigen Output produziert hat. Nun ja, bei der Vielzahl der Neuerscheinungen und wirklich guten Musik ist das auch nicht so einfach zum Glück gibt es das Musicland und einen kompetenten Fachmann der mich hin und wieder auf die eine oder andere Scheibe bringt.

15826233_1393755733991568_6890204153987508652_nHeute geht es um Sun Dial, genauer um Gary Ramon und der macht Sapcerock und das schon seit 25 Jahren. Also habe ich mit mal auf Empfehlung von Ralf die Neu LP „Made in the Machine“. Also genauer 2LP 180gr, clear Vinyl und limitiert auf 500 Stück. Alles in einem schönen Fold out cover. Das Design: Zahnräder, darin versteckt ein Baby verbunden mit der Maschine.

Zur Musik: Ich war überrascht. Ein vielseitiges Album. Ja es ist Spacerock aber doch sehr modern, also technoid. Schon der Opener Meltdown geht mächtig nach vorne. Eine Alarmsirene schreit los, Keyboards setzen ein die Akkorde produzieren einen Wavigen Grund Rhythmus und unterstützen die spacigen Gitarrensounds. Contact ist ein Nummer wo Einflüsse der Düsseldorfer Krautrock Szene zu hören sind, wie z.B. Prünster oder Riechmann aber auch Kraftwerk. Spannend auch die nächste Nummer Ascension, wo diese Klänge noch mit indischen Einflüssen gemischt werden. Wirklich spannend und abwechslungsreich.  Sea of Rain kommt mit einer verzerrten Stimme und wabernden Synthi klängen daher ein leicht hypnotische Nummer.

Dann doch etwas Hawkwind, brutal, treibende nach vorne gehende Sounds ein dichter Teppich Spacedust. Dann gleich danach noch die Steigerung wieder fetter Spacesound mit Gitarren ergänzt von Tönen, die an La Düsseldorf erinnern. Sun Gate ist eine etwas schräge experimentelle Nummer mit einem  tollen verzerrten halligen Sound.

Ein meiner Lieblingsstücke ist auf jeden Fall Regenerator. Da denkst du das wird so eine entspannte Nummer von Tangerine Dream oder Klaus Schulze, und dann schwingen da auf einmal Pink Floyd mit, genauer erinnert an „Set the Controls tot he Heart of the Sun“ Großartig. So könnte es weitergehen. Tut es auch allerdings plätschert dann die nächste Nummer wirklich entspannt dahin. Es folgt die längste Nummer auf der DLP. Autopilot mit elektrischer Sitar gemischt mit frühen Pink Floyd Anleihen, kann man getroste das Hirn und das Gehör auf Autopilot stellen. Man tritt eine schöne entspannte Reise an.

In the machine ist eine kraftvolle Nummer wird durch die Drums richtig nach vorn gebracht eher rockig. Jetzt wird es nochmals spannend. Es wird etwas elektronischer. Dark Planet, düster und der Sound erinnert ein wenig an Michael Garrison „In the Regions of Sun Return“. Slipstream dagegen könnte auch von  der Band Air stammen, klingt doch sehr modern und fast schon poppig. The Gates of Eden zum Abschluss ist ein knalliger Spacerock Song, der eigentlich jeden auf die Tanzfläche einer Rockdisco treiben müsste.

Ein abwechslungsreiches Album. Sun Dial kann sicherlich nicht ihre Vorbilder verbergen. Es ist aber keine peinliche Kopie. Vielmehr werden hier verschiedene Einflüsse von Hawkwind, Pink Floyd, Michael Garrison und den Elektropionieren der deutsche Krautrockszene zu einer spannenden Mischung kombiniert und mitunter mit indischen Elemente garniert. Für mich die beste Spätentdeckung seit langem.
Hörprobe:

Uwe „In Space“ Abel

I´m not a Limburger from Planet Claire

Nur wenig ist  in meinen Erinnerungen aus der Zeit hängen geblieben, als ich versucht habe am Lette Verein meine Ausbildung als Biologie und Chemielaborant zu machen. Das ganz dauerte von September 1980 bis Januar 1981. Neben einiger misslungener Experimente und einigen unerlaubten Besuchen in den Archiven ist mir unsere Kennlernparty in guter, wenn auch nebelhafter, Erinnerung geblieben. Schuld daran war eine ganz bestimmte Schallplatte.

Wir hatten keinen D-Jay. Wir legten einfach ein paar Platten auf.  Da kam mein Kumpel mit einer hässlichen gelben LP auf mich zu. Ein Blick aufs Cover und ich war empört. Nicht sein ernst, Das sah so 50iger Jahre aus. Diese hochgetürmten Frisuren.  Nee Rock n Roll komm mir jetzt nicht auf den Teller. Es war aber schon zu spät. Was da aus den Boxen dröhnte erinnerte mich doch stark an das Peter Gunn Theme. Dazu Keyboards und eine Gitarre wie aus einem Science Fiction Film. Dazu ein schräger Text. Mein Mit Kommilitonen standen mit zuckenden Leibern auf der Tanzfläche und gingen ab wie Schmidts Katze (woher kommt der Spruch eigentlich). Der Song hieß Planet Claire vom Debüt Album der B´52.

Mein Gott was für eine krasse New Wave Rock Scheibe. Das Ding lief auf der Party durch und stand ein Woche später bei mir im Plattenschrank. Für mich die innovativste Scheibe des Jahres 1979. Bis heute unvergleichbar und einmalig. Neben Planet Claire enthält das Debüt mehrere Klassiker des American New Wave, durchgehend tanzbar und sich unwiderstehlich in den Gehörgang schrauben.  Der Beat von Dance this mess around mit der einmaligen Textzeile und dem einmaligen Gesang von Kate Pierson und der Schrei: „why don´t you Dance with me? I´m not a Limburger oder das etwas schnellere Rock Lobster, wer das die Füße still hält ist nicht mehr zu retten. Einmalig die Gitarrenriffs rockig ergänzen Ricky Wilson und Fred Schneider den Keyboard Sound oder ist es umgekehrt. Jedenfalls ergibt sich ein Soundteppich der nur schwer zu durchdringen ist: Der schrille Gesang von Cindy Wilson und Kate Pierson passt genau dazwischen.

Das Cover ist irreführend, aber auch typisch für die Wave Szene. Trotzdem hat die Musik immer einen leichten Retrotouch. Irgendwie sind da auch die 50iger drin, wie zum Beispiel bei Planet Claire das besagte Peter Gunn Element. Auch der Nachfolger Wild Planet knallt ganz gut rein. Danach wurde mir der Sound zu poppig. Trotzdem bei der Platte bin ich kein Limburger und tanze mit euch.


Uwe vom Planet Claire.

Wiederentdeckt die Erste – Simple Minds

Wir sind mal wieder bei dem überstrapazierten Begriff Postpunkära. Das weißt doch meine Sammlung erhebliche Lücken auf. Das Problem nicht jedes der für mich interessanten Werke wird auf Vinyl wieder aufgelegt und CD will ich nicht. Also Second Hand kaufen, zum Glück gibt es Ralfs Musicland. Da bekommt man gepflegte Second Hand Schallplatten.

Das Objekt meiner Begierde: Reel To Real Cacophony von den Simple Minds aus dem Jahre 1979. Lange vor dem kommerziellen Alive and Kicking, Belfast Child und Don´t you…. Nein wirklich, die haben mal wirklich innovative coole Mucke gemacht. Das Debüt war noch reiner Punk, der doch sehr an die Vorbilder erinnerte aber halt von den Kritikern geliebt wurde und als Erfolg zu werten war. Wie so oft kam das Nachfolgewerk Reel to Real Cacophony nicht so gut weg. Aus meiner Sicht völlig unterbewertet. Das Album ist innovativ und experimentell. Es war seiner Zeit irgendwie weit voraus. Man nehme etwas The Cure, Bauhaus und späte Depeche Mode, rührt noch etwas Gary Numann und OMD rein und fertig ist ein einzigartiges Album, das sich zu hören mal wieder lohnt. Es ist eine Entdeckungsreise.

Reel to Real: Schon der erste Track erinnert mit seinem düsterem langsamen Beat an eine Mischung aus Gary Numan und Depeche Mode mit etwas Synthigezwitscher. Sollte auf jeder Dark Wave Party laufen. Bei Naked Eye hört sich vom Gesang her etwas nach Mr. Smith von The Cure an und wirkt auch fast so hektisch paranoid. Citizen ist schon waviger.

Carnival, der Name sagt schon alles Rummelplatzmusik mit einem langsamen Wave Beat unterlegt. Wechselnder Gesang. Irgendwie einzigartig. Die Zwischenstücke vom Synthie könnten auch gut von einem  OMD Album stammen. Factory ist da schon wieder etwas dramatischer und düsterer.

Cacophony und Veldt sind sehr experimentell und würden den Residents zur Ehre gereichen. Könnte aber auch aus den  70igern von  einer experimentellen Krautrockband stammen. Hat was von einer Soundcollage. Schräg, da muss man sich für öffnen.

Premontion ist ein weiteres Highlight, dieses Stück dürfte Bands wie Propaganda inspiriert haben. Vielleicht die poppigste Nummer des Albums. Changeling öffnet mit einem Gitarrenriff was an Beat und verzerrten Gitarren und Gesang folgt ist gewaltig. Ein Soundteppich. Hat sich hier Gary Numan zu Cars inspirieren lassen. Doch definitiv, das steck auch etwas vom ersten Album der Tubeway Army drin.

Film Theme? Moment mal haben sich hier die Gorillaz bedient? Egal, ein kurzes Stück bestens geeignet für einen Mystery Film. Calling your Name ist eine rockigere Nummer, wieder mit einem schrägen Uptempo Riff.  Den Abschluss bildet Scar, eine Nummer mit einer Tremolo Gitarre, die nach jedem Akkord nachhallt und ausklingt. Darunter gelegt ein geisterhafter Keyboardlauf.

Ein geniales Frühwerk der Simple Minds, ohne Pathos und Bombast. Musikalisch das fehlende Verbindungsstück zwischen Punk und Wave. Das Missing Link zwischen The Cure und Depeche Mode, Bauhaus und späteren Helden der Post Punk Wave Ära.

Demokratie kann man keiner Gesellschaft aufzwingen, sie ist auch kein Geschenk, das man ein für allemal in Besitz nehmen kann. Sie muß täglich erkämpft und verteidigt werden. (Heinz Galinski)

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