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Geprellte Anlieger und verschwundene Zeitungsartikel?

Falkensee      Jetzt wird es ganz seltsam. Heute früh erschienen ein Kommentar und ein Artikel zum Thema Anliegerstraßenbau in Falkensee. Online wohlgemerkt, mein RSS Feeder informierte mich darüber. Der Kommentar hieß „Politischer Eiertanz“ und war sehr gut geschrieben. Ich würde euch gerne den Text gern präsentieren, leider wurde er inzwischen vom Netz genommen. Der Kommentar von Herrn Kuschel war wohl zu treffend formuliert und hat die Herren im Rathaus wohl verärgert. Es wäre ja nicht das erste Mal. Auch der Artikel ist nicht mehr zu finden, den habe ich aber immerhin auf dem I-Pad gespeichert.

Es sieht so aus, als hätten sich die Fraktionen der SVV in eine sehr schwierige Situation gebracht. Der Protest der Anwohner zum Thema Anliegerstraßen zeigt Wirkung. Wieder einmal zeigt sich, dass man sich der Folgen der Entscheidungen in der SVV nicht bewusst war.

Während der letzten SVV wurde ein Kriterienkatalog für den Anliegerstraßenbau beschlossen. Da fragte man sich schon:“ warum erst jetzt Kriterien festgelegt werden, wo schon einige Straßen fertig sind, bleibt fragwürdig. Dieser Kriterienkatalog ist es, der nun die Gemüter erhitzt. Anscheinend wurde bei den Entscheidungen für 2014, das nicht so genau genommen mit den Kriterien. Wenn ich den Artikel richtig verstehe kritisiert Heiko Müller(SPD) die Entscheidungen des Bauausschusses. Frau Nonnemacher (Grün/Abü) und Herr Appenzeller (SPD) mahnen an, dass man das Vertrauen der Bürger nicht gänzlich verspielen dürfe.

Die Anwohner sind der Herumeierei müde und teilweise verärgert. Wenn jetzt nach Protesten der BI Contra festgestellt wird, dass die Varianten ohne Bürgersteig doch möglich sind, fragen sich natürlich diejenigen, deren Straßen schon gemacht worden sind, warum sie soviel Geld für einen Bürgersteig bezahlen mussten. Anscheinend wurde tatsächlich nicht immer die günstigste Variante für den Straßenbau gewählt. Welche Kriterien, wie z.B. Schönheitsaspekte, dabei ein Rolle spielten, darüber kann man nur spekulieren. So werden also jetzt Bürger bestraft, dass sie keine Zeit oder Energie hatten eine Initiative zu gründen um ihre Rechte durchzusetzen.

Wie jetzt die politisch Verantwortlichen aus der Nummer wieder raus kommen und Gerechtigkeit herstellen, dürfte spannend werden. Vermutlich bleibt denen, die bereits bezahlen mussten, nur der Rechtsweg.

Welche Lehre zieht man nun daraus? Anscheinend erfolgt die Festlegung bestimmter Kriterien zu früh. Es geht um oft um Themen, wo die Abgeordneten nicht ausreichend informiert sind und eigentlich keine Fachkompetenz haben. Die Meinung eines Experten, der mehr oder weniger die Wünsche des Bürgermeisters positiv darstellt reich nicht. Das Thema Anliegerstraßenbau ist auch ein Beleg dafür, dass Bürgerbeteiligung früher stattfinden muss und die Anregungen der Bürger in Zukunft besser geprüft und berücksichtigt werden müssen.

Offen bleibt aber die Frage, warum die Berichte auf der Seite der märkischen Allgemeine im Internet nicht mehr zugänglich sind.  Aber das Internet vergisst ja nichts. Hier ist als der Eiertanzkommentar von Herrn Kuschel:

KOMMENTAR: Politischer Eiertanz

Stefan Kuschel

Der politische Eiertanz um den Anliegerstraßenbau nimmt abstruse Formen an. Die Akteure sind im Geflecht aus Theorie und Praxis gestolpert und versuchen nun hektisch, zu den Bürgern zurückzurudern. Freilich nur zu denen, denen der Ausbau noch bevorsteht. Diejenigen, die schon teuer für Fahrbahn und Gehwege zahlen mussten, fühlen sich zu Recht verschaukelt. Und nun? Die Entscheider im Rathaus müssen Kurs halten und nicht so sehr das Wahljahr 2014 fürchten– Vernunft und Augenmaß statt halbgaren Populismus, bitte.

 

Uwe Abel

Wessen Ende? Das der Meinungsfreiheit?

Schönwalde Glien    Gestern hatte sich ja auf dem Internetportal Mark online seltsames abgespielt. Ein kritischer Artikel wurde gelöscht und nach einiger Zeit mit einer Änderung wieder online gestellt. Warum? Darüber kann man nur spekulieren. (Hier den Artikel nachlesen) Allerdings wurden die zugehörigen Kommentare nicht wieder hergestellt.  Das bewegte einige Kommentatoren dazu erneut einen Kommentar zu verfassen. Soweit so gut.

Heute nachmittag dann für alle Leser die nächste Überraschung. Der Artikel ist immer noch online, aber die Kommentare sind nicht mehr da, die Kommentarfunktion wurde deaktiviert. (DEAD-Link)

Ein unglaublicher Vorgang. Die Mark Online unterdrückt die Meinung der Bürger, die den Artikel kommentieren wollen. Das ist es ja gut, das wir vor Löschung eine Kopie des Bildschirminhalts gemacht haben. Hier also nun die gelöschten Kommentare

Gelöschte Kommentare 1
Gelöschte Kommentare 1
Gelöschte Kommentare 2
Gelöschte Kommentare 2

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Auch bei mehrmaligem Lesen der Kommentare kann ich nichts entdecken, was eine Löschung rechtfertigt. Also was soll das? Ich hätte eigentlich geglaubt, die Mark Online hätte mehr Arsch in der Hose und würde eine gerecht Meinungsäußerung zulassen. Welchen Eindruck soll der Leser bekommen und welche Schlüsse zieht er daraus. Der Artikel und die Kommentare scheinen ja irgend wen mächtig zu ärgern oder zu treffen. Mal gespannt, ob die Printausgabe am Samstag, die Brawo den Artikel bringt. Die Märkische Allgemeine hat in ihrer heutigen Ausgabe ebenfalls vom kostspieligen Fehler des Herrn Oehme und seiner CDU berichtet. Also was soll diese Zensur. Die Meinung die sich in den Köpfen der Bürger Schönwaldes gebildet hat kann ja die Presse oder wer auch immer da noch Einfluss genommen hat nicht löschen. Für diese Art der Zensur sollten sich die Verantwortlich der Markonlie schämen und beim Leser entschuldige. Vor allem sollen sie mal ihr Verhalten mal erklären und begründen.

Wo ist er hin, der Artikel?

Schönwalde Glien       Erst war er da, dann wieder weg. Vor vielen Monitoren wird es wohl einiges Stirnrunzeln und Kopf schütteln gegeben haben. Jeder wird sich seinen eigenen Reim darauf gemacht haben und auch noch dem einen oder anderen zu Spekulationen hinreißen. Die bleiben nicht aus, wenn die Beteiligten nicht zur Aufklärung beitragen. So bleibt nur eine mysteriöse Geschichte, die auf einem wahren Hintergrund beruht, könnte auch glatt ein Folge der beliebten Mysteryserie Akte X sein:

Das Mysterium des verschwundenen Artikels

Fakt ist heute früh erschien auf dem Internetportal Mark Online ein kritischer Artikel über die CDU und den Schönewalder Bürgermeister Bodo Oehme. Die Überschrift: „Üble Nachrede: Landgericht weist Schönwalder CDU in die Schranken“. Soweit so gut. Tragisch ist nur, dass dieser Artikel inklusive eines kritischen Kommentars des Herr K. wieder gelöscht wurde, denn er ist nicht mehr abrufbar und damit auch nicht mehr lesbar. Naja, nicht ganz, es existiert eine Bildschirmcopy und vielleicht noch mehr? Das Netz vergisst nichts.

Worum ging es? Es ging darum, das die CDU in ihrer lokalen Publikation behauptet hatte „…Mathias Beigel sei ein fahrerflüchtiger SPD Kandidat“. Dieses Nachtreten gegen den ehemaligen Gegenkandidaten bei der Schönwalder Bürgermeisterwahl, ist echt mies, unschön und unnötig. Außerdem, so ist es mir in Erinnerung, entspricht diese Aussage nicht der Wahrheit. Schon seinerzeit hatte die CDU aus wahlkampftaktischen Gründen vorverurteilt. Verständlich, dass Herr Beigel das nicht auf sich sitzen lassen kann. Der Artikel berichtet von einer einstweiligen Verfügung gegen die CDU und einem Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Die werden im Widerholungsfall fällig. Schon jetzt ist aber laut dem Artikel eine vierstellige Summe fällig, welche die CDU bezahlen muss. Tja Anwälte sind teuer. In dem Artikel heißt es auch, dass der Redaktion ein Schreiben des Anwaltes von Beigel vorliegt. An der Geschichte scheint ja etwas dran zu sein.

Auch die Aussage des Herrn Oehme wird sich die Mark online Redaktion nicht aus den Fingern gesogen haben. Herr Oehme wundert sich über den Beschluss des Landgerichtes und sieht sich als Opfer der Zensur und behauptet wiederum Beigel hätte seinerzeit der Bildzeitung ein Maulkorb verpassen wollen. Naja, da hat Herr Oehme wohl Herrn Beigel mit Herr Wulff verwechselt, kann ja mal vorkommen.

So und jetzt kann sich jeder selbst seinen Reim darauf machen, warum der Artikel aus dem World Wide Web wieder verschwunden ist. Die CDU um Oehme darf sich nicht wundern, wenn einige Kritiker der Schönwalder Politik vermuten, dass die Löschung des Artikels durch Druck von Außen geschehen ist. Vielleicht ist ja doch noch jemand bereit die Sache aufzuklären. Meine Aussagen und Kommentare beziehen sich nur auf die Inhalte des mir vorliegenden Artikels. Wenn sie auf die folgenden Links klicken können Sie den Artikel nebst Kommentare nachlesen.

Artikel Teil 1
Artikel Teil 1
Artikel Teil 2
Artikel Teil 2
Kommentare
Kommentare

Es könnte sich aber auch um ein Versehen handeln, denn hier ist der Artikel ja noch zu finden. http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/beeskow/artikel2/dg/0/1/1132136/

Tja und kaum ist mein Artikel online was passiert da? Oh Wunder der Artikel ist wieder auf Mark online zu finden. Oder lag es an den vielen Nachfragen? Die Kommentare sind aber leider wirklich weg. Trotzdem bleibt die Frage was sollt dieses Rein / Raus Spiel? Es hat eine Weile gedauert bis ich dahinter kam.  Der Text wurde inzwischen verändert. Inzwischen hat Oehme nämlich die Unterlassungserklärung unterschrieben.

The Truth is out there!

Uwe Abel

Unbequem? Einfach löschen!

In meinem Artikel „Die Freiheit für Ponys“ ist jedes Mittel recht? hatte ich kritisiert, das sich die Bürgerinitiative „Rettet den Ponyhof Staaken…“ von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ als Sprachrohr benutzen lässt. Anscheinend hat man auch kein Problem damit der dieser Partei damit zu Stimmen verhelfen. Auch das Leute diskreditiert werden, die sich gegen rechtspopulistische Parteien wehren werden mit sinnlosen und Wahrheitsverfälschende Posts.

Im Rahmen der weitern Diskussion auf Facebook und beim Blättern in weitern Postings, stieß ich auf weiter Informationen. Da wurde unter anderem die Behauptung aufgestellt, dass der Gründer der Gruppe Heinz Troschitz. Sich in rechtsextremen Kreisen bewegt. Auf seiner Website, dementiert der so Angegriffene diese. Er behauptet, er wäre dort nur zu Recherchezwecken Mitglied wurde. Er wollte wohl sehr genau recherchieren und lies sich sogar zur Abgeordnetenhauswahl aufstellen; Listenplatz 1. Auch sonst war er sehr umtriebig und protestierte u.a. sogar gegen das Holocaustdenkmal. (Quelle)

Diese Kritik wurde von mir auch im besagten Forum geäußert. Wie reagierten die so kritisierten? Nun wie viele Rechte Gesinnungsgenossen; sie löschten den gesamten Thread und sind der Meinung damit die unbequemen Wahrheiten ausgelöscht zu haben. Okay, jeder macht sich seine Welt, wie es ihm gefällt.

Was beleibt? Ein sehr bitterer Beigeschmack. Die Initiative ist anscheinend nicht nur Sympathisant, sondern anscheinend ein fester Bestandteil rechter Strömungen. Total unterwandert. Der Tierschutz ist nur Mittel zum Zweck. Das gilt natürlich für alle Mitleider der Truppe. Einige merken gar nicht wie Ihnen geschieht. Nein man kann nicht allen ein Vorwurf machen. Um „Die Freiheit“ aber nicht weiter zu stärken muss man zwangsläufig auch von einer weitern Unterstützung der Ponyhofinitiative abraten. Solange, bis man sich von denen trennt, die „Die Freiheit“ damit unterstützen wollen.

Uwe Abel

Don´t call a pizza

<Facebook>  Nein ich will mich jetzt nicht über die Qualität von Call a Pizza auslassen. Das ist kurz gesagt. Viermal dort bestellt und dreimal enttäuscht gewesen. Entweder hat es zu lange gedauert oder die Pizza war kalt. Das Preisleistungsverhältnis stimmt aus meiner Sicht nicht. Da bestelle ich lieber bei meiner Stammpizzeria. Aber egal.

Die Pizza war gestern auch Thema auf Facebook in der Gruppe Falkensee (die mit den meisten Mitgliedern). Eine Dame hatte geschrieben, dass Sie mit Call a Pizza nicht zufrieden war.   Zitat:“Kommt heute nicht auf die Idee bei Call a Pizza zu bestellen….gerade 75 min, auf mein gewartet und dann war sie auch noch kalt

Im Nachgang entstand eine Diskussion zu dem Thema bis zu dem Zeitpunkt wo einer sich aufregte und unsachlich wurde. „so wie du aussiehst hast du bestimmt sehr viele Pizzen gegessen“ als Anspielung auf ein paar kleine Pfunde mehr. Derjenige, der sich so geäußert hat fand die Kritik an seinem Laden unberechtigt und geschäftsschädigend. Gut es eskalierte danach ein wenig. Und einer der Moderatoren entschloss sich den ganzen Thread zu löschen und kommentierte dies in einem neuen Thread. Naja, machen wir es kurz. Es gab eine neue Diskussion. Anscheinend ist eine freie Meinungsäußerung und Kritik an unsachlichen Kommentaren nicht erwünscht. Die Moderatoren traten mit mir per PM in Verbindung und forderten mich auch meine Meinung nicht mehr zu äußern. Das war ja noch okay, aber als ich dann noch eine anonyme Mail bekam, die dann nicht mehr so nett war, ist mir der Kragen geplatzt. Mir reicht ja eine Falkensee-Gruppe (Die Falkenseegruppe wo jeder seine Meinung sagen darf). Den Austritt, konnte ich mir  aber sparen. Die Administratoren hatten mich bereits chirurgisch entfernt. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass einer der Admins, der mich gemaßregelt hat, auch bis vor kurzem bei Call a Pizza beschäftigt war. Das steht jedenfalls in seinem  Profil, er bestreitet dies aber. Es ist verständlich, dass man zu seiner Firma steht. Aber man tut sich selbst keinen Gefallen, wenn kritische Kommentare einfach gelöscht werden. Für mich, dass ist meine persönliche Meinung, ist das Zensur und Meinungsunterdrückung. Ich wird wohl noch öffentlich sagen dürfen, was  mir wann und wo geschmeckt hat oder nicht. Für die mangelnde Kritikfähigkeit der Betroffenen kann ich nichts.

Das Thema bekommt sogar noch ein zusätzliches Geschmäckle. Vor nicht allzu langer Zeit wollte die Gruppe, die mich gekickt hat  die zweite Gruppe schließen lassen. Begründung: „Eine Gruppe würde reichen und ihre Gruppe wäre ja lebendiger und hätte mehr Mitglieder“. Mein Meinung dazu habe ich deutlich gemacht.  Zum Glück geht das ja nicht so einfach und zur Not gründen wir noch eine dritte oder vierte Gruppe. Es lebe die Vielfalt und nicht die Einfalt. Ich finde das Verhalten eigenartig.

Derjenige, der sich übrigens verbal vergriffen hat, hat sich immerhin noch bei allen entschuldigt.

Ich werde übrigens Call a Pizza die Woche noch einmal testen und dann eine richtige Kritik schreiben.

Uwe Abel