Schlagwort-Archive: Schönwalde

Ich steh im schönen ohne Wald?

Manche Ortsnamen im Havelland beziehen sich auf die dort vorhandene Natur. Schönwalde zum Beispiel. Wer den Namen hört denkt sofort an? Klar an ein malerisches Dorf gelegen in oder an einem schönen Wald. Wer nun aber die politischen Verhältnisse und die Projekte, die der dort ansässige Bürgermeister immer wieder vorantreibt weiß, das der schöne Wald nicht unbedingt Priorität hat.

Das neueste Projekt betrifft den Bebauungsplan „Strandbad Schönwalde“, genauer den dort liegenden Spotplatz.  Jetzt liegt die zweite Änderung des Planes aus, damit die Bürger dazu Einwendungen schreiben können. Die Auslegung erfolgte, so muss man sagen, mal wieder über die Feiertage. Bei der Fristberechung wurden die Weihnachtsfeiertage nicht berücksichtigt. Auch sind natürlich viele Schönwalder in den Weihnachtsferien. Auf die Problematik wurden der Bürgermeister und seine Verwaltung schon öfters hingewiesen. Das dies aber immer wieder ignoriert wird, lässt vermuten; entweder ist die Verwaltung sehr vergesslich oder es steckt ein Plan dahinter. Dass Herr Oehme und die CDU geführte Verwaltung gerne mal alle Tricks und Kniffe ansetzt um „ihre“ Projekte durch zubringen, wird von Teilen der Bevölkerung schon lange vermutet.

Aber zurück zum Sportplatz. Was ist denn jetzt eigentlich das Problem?  Wir sprachen vom Wald. Der soll nämlich weichen. Insgesamt 3.498 m² Wald sollen der Kettensäge zum Opfer fallen, darunter ca. 70 – 90 schützenswerte Bäume mit hohem Alter. Die Bäume sind laut Aussage der Anwohner sogar schon markiert. In den Unterlagen ist noch keine Ersatzpflanzung vermerkt. Die wäre auch ein schwacher Trost. Hinzu kommen noch andere Auswirkungen, wie z.B. 3.718m² wegfallende Grundwasserausbildung durch versiegelte Flächen. Warum dieser doch recht massive Eingriff. Im Planungsgebiet liegt unter anderem ein geschütztes Biotop!

Geplant sind unter anderem ein Kinderspielplatz, Vergrößerung des Kleinfeldplatzes für Jugendmannschaften inkl. Sicherheitszonen, Wohnungen für Personen, die der Gaststätte zugeordnet sind und eine Zuschauertribüne in einer Breite von 7 Metern. Spätestens beim letzen Punkt horcht man auf. Wie so brauchen die Provinzkicker eine Tribüne?  Diese Frage stellen sich viele Anwohner.

Nun der Schönwalder SV 53 spielt immerhin in der Landesliga Nord in Brandenburg und steht da auf einem guten 8.Platz. Trotzdem sei die Frage erlaubt, ob dieser Umbau wirklich notwendig ist. Laut Aussagen spielen beim Verein kaum noch Schönwalder Eigengewächse und insgesamt beklagen sie Schönwalder Vereine rückläufige Zahlen. Mit den öffentlichen Toiletten gibt es bereits Konflikte mit den Anwohnern, die darin münden, dass die neuen Toiletten wohl verschlossen bleiben. Bisher hat laut Auskunft der Anwohner der Sportplatz ausgereicht. Warum nun alles vergrößert werden muss versteht keiner schon gar nicht, warum dafür wertvoller Waldbestand geopfert werden muss. Auf Wiedersehen in Schönohnewalde.

Uwe Abel

Kein glückliches Händchen

Nach einer gefühlten halben Ewigkeit an Medienabstinenz ist er wieder da, der Bürgermeister aus Schönwalde Glien. Bodo Oehme blickt etwas verdattert auf der Internetseite der Mark Online drein. Vermutlich landet das Bild auch auf der Printausgabe der Brawo. Dass er so guckt, wie er guckt wundert nicht.

Beim Lesen des Artikels bekommt der Leser das Gefühl, das er das doch schon mal gelesen hat. Diesmal geht es um den Um- und Ausbau des Sozialgebäudes am Sportplatz Perwenitz. Es wird mal wieder viel teurer als gedacht. Ja, lieber Leser nicht nur Ihnen wird beim Lesen dieser Zeilen die Kostenexplosion beim Bau des Schönewalder Rathause durch den Kopf gehen.

Ursprünglich sollte der Bau 275.00 Euro kosten. Jetzt ist man bereits bei 428.500 €. Das ist eine Steigerung um 55,8%. Epische Ausmaße, die zwar von den Rathauskosten nicht zu toppen sind, aber man fragt sich schon, was da in Schönwalde falsch läuft.

Liegt es daran, das man in Schönwalde immer auf die gleichen Planer und die gleichen Gewerke setzt? Bodo Oehme hat jedenfalls immer die gleichen Erklärungen parat und spricht von Unwägbarkeiten, die eine Sanierung mit sich bringt. Sein Lieblingsargument letztes Jahr beim Rathausbau. Bei den nun vorliegenden Dimensionen der Kostensteigerung darf man getrost fragen:“ Wie viel hätte den ein Neubau gekostet“? Ach Ja, für einen Neubau gibt es ja keine Fördermittel oder? Ein Argument, warum Oehme immer wieder eine Sanierung bevorzugt. Anscheinend gehen aber seine Milchmädchenrechnungen nicht  auf.

Anscheinend hat das Planungsbüro auch etwas falsch gemacht. Wir werden mal recherchieren, um welches Büro es sich handelt und welcher Architekt dafür verantwortlich ist. Es wird doch nicht der Selbe sein, der auch für den Rathausbau verantwortlich war. Aber eines ist schon jetzt Fakt, ein glückliches Händchen hat Oehme bei solchen Projekten in Schönwalde nicht.

Uwe Abel

Wo ist er hin, der Artikel?

Schönwalde Glien       Erst war er da, dann wieder weg. Vor vielen Monitoren wird es wohl einiges Stirnrunzeln und Kopf schütteln gegeben haben. Jeder wird sich seinen eigenen Reim darauf gemacht haben und auch noch dem einen oder anderen zu Spekulationen hinreißen. Die bleiben nicht aus, wenn die Beteiligten nicht zur Aufklärung beitragen. So bleibt nur eine mysteriöse Geschichte, die auf einem wahren Hintergrund beruht, könnte auch glatt ein Folge der beliebten Mysteryserie Akte X sein:

Das Mysterium des verschwundenen Artikels

Fakt ist heute früh erschien auf dem Internetportal Mark Online ein kritischer Artikel über die CDU und den Schönewalder Bürgermeister Bodo Oehme. Die Überschrift: „Üble Nachrede: Landgericht weist Schönwalder CDU in die Schranken“. Soweit so gut. Tragisch ist nur, dass dieser Artikel inklusive eines kritischen Kommentars des Herr K. wieder gelöscht wurde, denn er ist nicht mehr abrufbar und damit auch nicht mehr lesbar. Naja, nicht ganz, es existiert eine Bildschirmcopy und vielleicht noch mehr? Das Netz vergisst nichts.

Worum ging es? Es ging darum, das die CDU in ihrer lokalen Publikation behauptet hatte „…Mathias Beigel sei ein fahrerflüchtiger SPD Kandidat“. Dieses Nachtreten gegen den ehemaligen Gegenkandidaten bei der Schönwalder Bürgermeisterwahl, ist echt mies, unschön und unnötig. Außerdem, so ist es mir in Erinnerung, entspricht diese Aussage nicht der Wahrheit. Schon seinerzeit hatte die CDU aus wahlkampftaktischen Gründen vorverurteilt. Verständlich, dass Herr Beigel das nicht auf sich sitzen lassen kann. Der Artikel berichtet von einer einstweiligen Verfügung gegen die CDU und einem Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Die werden im Widerholungsfall fällig. Schon jetzt ist aber laut dem Artikel eine vierstellige Summe fällig, welche die CDU bezahlen muss. Tja Anwälte sind teuer. In dem Artikel heißt es auch, dass der Redaktion ein Schreiben des Anwaltes von Beigel vorliegt. An der Geschichte scheint ja etwas dran zu sein.

Auch die Aussage des Herrn Oehme wird sich die Mark online Redaktion nicht aus den Fingern gesogen haben. Herr Oehme wundert sich über den Beschluss des Landgerichtes und sieht sich als Opfer der Zensur und behauptet wiederum Beigel hätte seinerzeit der Bildzeitung ein Maulkorb verpassen wollen. Naja, da hat Herr Oehme wohl Herrn Beigel mit Herr Wulff verwechselt, kann ja mal vorkommen.

So und jetzt kann sich jeder selbst seinen Reim darauf machen, warum der Artikel aus dem World Wide Web wieder verschwunden ist. Die CDU um Oehme darf sich nicht wundern, wenn einige Kritiker der Schönwalder Politik vermuten, dass die Löschung des Artikels durch Druck von Außen geschehen ist. Vielleicht ist ja doch noch jemand bereit die Sache aufzuklären. Meine Aussagen und Kommentare beziehen sich nur auf die Inhalte des mir vorliegenden Artikels. Wenn sie auf die folgenden Links klicken können Sie den Artikel nebst Kommentare nachlesen.

Artikel Teil 1
Artikel Teil 1
Artikel Teil 2
Artikel Teil 2
Kommentare
Kommentare

Es könnte sich aber auch um ein Versehen handeln, denn hier ist der Artikel ja noch zu finden. http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/beeskow/artikel2/dg/0/1/1132136/

Tja und kaum ist mein Artikel online was passiert da? Oh Wunder der Artikel ist wieder auf Mark online zu finden. Oder lag es an den vielen Nachfragen? Die Kommentare sind aber leider wirklich weg. Trotzdem bleibt die Frage was sollt dieses Rein / Raus Spiel? Es hat eine Weile gedauert bis ich dahinter kam.  Der Text wurde inzwischen verändert. Inzwischen hat Oehme nämlich die Unterlassungserklärung unterschrieben.

The Truth is out there!

Uwe Abel

Steigerungen, Peinlichkeiten und Lüdtke

Wie jetzt? Erst würd solange argumentiert und Druck auf die Gemeindevertreter ausgeübt, dass sie einer nachträglichen Legalisierung der Schwarzbauten zustimmen und dann findet unser Bürgermeister doch ein Beanstandungsfähiges Haar in der Suppe? Wirklich lustig, er beanstandet seine Eigene Entscheidung.

Hat er nicht bereits vor der Entscheidung von einem Gutachten gesprochen, das alles in Ordnung ist. Jetzt hat er auf einmal einen Anwalt konsultiert, der feststellt, das hier ein Normenkontrollverfahren ins Haus stehen könnte. hat Oehme gelogen oder hat er nur den Überblick verloren. Wer trägt denn die Kosten für die Gutachten und für den Anwalt. es wäre höchste Zeit hier mal mehr Transparenz reinzubringen.

Immerhin Oehme hat damit erreicht, das die SPD ihre Stellungnahme nicht vorgelesen hat. Mit der Aktion hat er auch erst mal etwas Zeit gewonnen.

Herr Lüdtke sorgt für Ungemach, unnötige Kosten und schadet der Demokratiie und seiner eigenen Partei. es wird höchste Zeit, das er die Konsequenzen zieht und seinen Stuhl räumt.

Übrigens, nachdem bei seinem eigenen Bauvorhaben die reguläre Beantragung und die ordnungsgemäße Durchführung des Brand- und Schallschutzes durchgegangen sind, wird mich sich fragen, ob dies nicht auch bei seinen ändern Bauprojekten so gewesen ist. Wer weiß, welch Fehler ihm zum Beispiel beim Bau des immer teurer gewordenen Rathauses durch unterlaufen sind.

Es gibt also noch eine Steigerung: peinlich, peinlicher, am peinlichsten und Lothar Lüdtke.
Artikel Mark online

Uwe Abel

Neues aus dem kommunalen Politsumpf!

Schönwalde Glien Oh wie wurden wir gescholten, allen voran Frau Ines Zock. Die Kritiker der Schönwalder Politik wollten nicht länger schweigen und haben den Finger in die Wunde gelegt und aufgezeigt, dass in Schönwalde Kommunalpolitisch einiges im Argen liegt. Wie so oft gilt aber der Prophet im eigenen Land nichts. Und jetzt? Jetzt offenbart sich zumindest teilweise das Desaster um Bürgermeister Oehme. Zwei Entscheidungen fallen ihn jetzt im wahrsten Sinne des Wortes auf die Füße. Einsicht bei den Verantwortlichen? Keine Spur.

Der erste Fall betrifft das Schlossgut (Hier nachzulesen). Ein schlechter Witz. Seinerzeit hatte er die Bedenken der Anwohner und deren Kampf um die Bäume überhaupt nicht wahrgenommen und jetzt solle der Fehler des Herr Oehme politisches Kalkül gewesen sein „Niemand hat die Absicht einen Poloplatz zu bauen?“. Das wäre genauso, wenn Wowereit behaupten würde, die Pannen beim Flughafenbau wären nur inszeniert um den Protesten der Anwohner wegen der Flugrouten Rechnung zu tragen. Nicht nur, dass Oehme seine eigenen Bürger verarscht, jetzt läuft er auch noch Gefahr die Betreiberin zu verärgern. Die Pläne von Frau Schwenger Holst stehen auf wackligen Füßen. Oehme und Frau Schwenger Holst dürfen sicher sein, dass jetzt genau hingesehen wird welche Vereinbarungen getroffen werden. Der Erfolg von Frau Stein und Pro Natur stimmt optimistisch. Es wird spannend werden. Laut dem Bericht des RBB im letzten Jahr braucht ja Frau Schwenger Holst den Poloplatz um ihr Projekt zu finanzieren. Allerdings werden die Rodung des Waldes und die Nachpflanzungen auch nicht gerade billig. Von anderen Auflagen ganz zu schweigen.

Der zweite Fall betrifft mal wieder Lothar Lüdtke. Der Ortsvorsteher und Bauausschutzvorsitzende hat was gemacht? Schwarz gebaut. (Hier lesen) Was machen die Gemeindevertreter? Legalisieren das Ganze nachträglich, mit Ausnahme der häufig gescholtenen Frau Zock. Im Klartext Unrecht wird zu Recht gebogen. Da sollte Widerstand zur Pflicht werden. Wieder ist es Oehme, der versucht dieses Fehlverhalten zu rechtfertigen. Moralisch nicht ganz einwandfrei. Herr Lüdtke hat gegen geltendes Recht verstoßen, für die andere bitte bestraft werden, auch wenn sie aus Unwissenheit gehandelt haben. Von Unwissenheit kann bei Lüdtke, dem Bauprofi keine Rede sein. Der Bürger verzweifelt angesichts der Tatsache dass aus dem Skandal keine Konsequenzen gezogen werden und der feine Herr nicht mal den Anstand hat sein Ämter niederzulegen, weil er als Vorbild versagt hat. Es ist kein Wunder, das hinter vorgehaltener Hand, noch über ganz andere Dinge gemunkelt wird. Bedenkt man, dass Herr Lüdtke unter anderem auch vom Rathausbau nicht unerheblich partizipiert.

Kein Wunder das der Bürger an der Kommunalpolitik verzweifelt und die Regierenden in Schönwalde langsam aber sicher das Vertrauen der Bürger verspielen. Schlimm, dass fast alle Gemeindevertreter sich nur um des Liebens Friedens willen zum Abnicker der Rechtsbrüche machen und sich nicht dem Bürger, der Moral und ihrem Gewissen verpflichte fühlen.

Immerhin im Jahr 2014 haben die Schönwalder für lange Zeit das letzte Mal die Gelegenheit den Schönwalder Politsumpf trocken zu legen. Abwählen heißt die Parole. Die Adleraugen, Pronatur und engagiert Politiker, wie Frau Zock werden dafür sorgen, das Schönwalder Politik transparent beleibt und solche Dinge dem Wähler in Erinnerung beleiben.

 

Uwe Abel