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Das politische Peter Prinzip

Neulich hatte ich eine kleine Diskussion zum Thema „ Das Peter Prinzip“. Eigentlich richtet sich das Buch dazu an Unternehmen mit einer großen Hierarchie. Das ironische und überzogene Buch soll provozieren und gerade im Personalwesen und in den Führungsebenen zu kontroversen Diskussionen führen. Das Peter Prinzip kann man aber auch auf die Politik anwenden.

Was ist das Peter Prinzip? Hier einige Kernsätze:
„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“

„Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“

„Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.“

Der Haken, diese Thesen sind nur anwendbar, wenn die Hierarchie genug Stufen hat und höhere Positionen im Unternehmen tatsächlich mit eigenen Mitarbeitern besetzt werden.

Ein Beispiel: Ein Lehrer ist in seinem Job sehr gut. Die Kinder sind motiviert und haben durchweg gute Noten. Weil er so gut ist, wird er zum Schulleiter befördert. Hier hat er nun viele organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben zu erledigen. Da er damit nicht vertraut ist und Problem hat, nehmen diese Aufgaben sehr viel Zeit in Anspruch und er kann kein guter Lehrer mehr sein und versagt. Er hat also seine Stufe zur Inkompetenz erreicht.

Manchmal werden Schulleiter auch Bürgermeister in Spandau und damit sind wir beim Thema. Physiker werden Bundeskanzler. Manche werden Fraktionsvorsitzende Bundestagsabgeordnete, Minister, Landräte oder was auch immer, nur weil sie als Parteisoldat oder im vorhergehenden Amt einen guten Job gemacht haben.

Hier greift das Peter Prinzip, weil in der Politik eine mehrstufige Hierarchie herrscht und Führungspositionen nur aus den eigenen Reihen besetzt werden. Die Folge. Wir werden von Leuten regiert, die auf einer Stufe der Unfähigkeit aufgestiegen sind und ihre Stufe der Inkompetenz erreicht haben.

Die Lösung ist einfach und unkompliziert. Alle Ämter vom Bürgermeister, Minister bis hin zum Präsidenten werden vom Volk direkt gewählt und die entscheiden nicht nach Parteibuch oder Verdienste innerhalb in der Partei, sondern nach Kompetenz und Fachwissen der Kandidaten. Ketzerisch? Na und!

Uwe Abel

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Ohne Rücktrittbremse

Die Weisheit, die man im Leben erlangt, richtete sich nach der Anzahl der Erfahrungen, die man im Leben gemacht hat. Schon in der frühen Jugend beginnt man mit dem Sammeln der Erfahrungspunkte und beendet sie erst mit dem letzten Atemzug. Manche Erfahrungen sind auch schmerzhaft. So wie die folgende, die ich im zarten Alter von zehn Jahren machen musste. Die Erfahrung, dass Rennräder keine Rücktrittbremse haben. Diese Erkenntnis reifte in mir erst, nach dem ich völlig verdattert auf dem Rücken liegend in Nachbars Garten, genau neben seinem Borgward Isabella wieder die Augen aufschlug.

Dabei hatte der Ostersonntag im Jahre des Herrn 1974 so gut angefangen. Das Ostereier suchen war nicht so schwer. Das nagelneue Peugeot Rennrad im leuchtenden Orange stand ja mitten auf dem Gartenweg. Also rauf auf das Vehikel und auf zur Testfahrt. Mit vollem Speed ging es durch die HOKA IV (Hohenzollernkanal-Siedlung) immer die Straße R runter. Mir wehte der Duft der Freiheit um die Nase. Ha! Born to be wild. Das Rad war super. Alle Gänge ließen sich schalten, leicht wie durch Butter. Vom Adrenalin berauscht wollte ich rechts in die Straße U abbiegen um meine persönliche Nordschleife zu fahren und wieder Richtung Heimat düsen. Leider unterschätze ich sowohl die Kurve, als auch meine Geschwindigkeit. Folge: Ich kriegte die Kurve nicht und fuhr auf den Gartenzaun des Eckgrundstücks zu. Ich wollte voll in die bremsen steigen und bewegte die Pedale ruckartig rückwärts um die Rücktrittbremse, wie ich es ja von meinem alten Drahtesel gewohnt war, zu betätigen. Ich muss schon ziemlich blöd geguckt haben, als die erhoffte Wirkung ausblieb. Viel zum Nachdenken blieb nicht. Ich überlegte kurz ob ich jetzt den linken oder den rechten Hebel am Lenker betätigen muss, damit die gewünschte Bremswirkung eintrat, aber zu spät. Ich prallte gegen den Gartenzaun, flog über denselben und landete mit dem Rücken auf dem Rasen, wie bereits oben beschrieben. Der Bewohner des Grundstücks war das erste was ich erblickte, als ich die Augen wieder öffnete. Sein Kommentar:“Saubere Landung Bürschchen, nach gestrecktem Doppelsalto, aber Abzüge in der B-Note. Alles heil geblieben Klener?“ Ja war es. Klein Uwi und auch das Fahrrad hatten weder Beulen, Kratzer, noch sonst irgendwelche Schäden davongetragen. Nur mein Stolz war etwas verletzt, weil ich gleich am ersten Tag mit meinem neuen Gefährt verunfallt war. Eine Tradition, die ich übrigens mit meinem ersten Auto fortsetzte, aber das ist eine ganz andere Geschichte und nicht ganz so peinlich.

Was lernt uns das nun aber fürs Leben? Auch hier gibt es keine Rücktrittbremse. Rücktritt ist nicht, außer man ist Politiker. Bevor man also richtig Gas gibt im Leben sollte sich jeder vergewissern, wo er zur Not die Bremse findet , damit nicht alles gegen den Baum geht und man auf dem Rücken landet.

Meinungsaustausch?

Mal wieder eine nette Geschichte, die am Sonntag in der BM stand. Die Tochter fragt Ihre Mutter:“ Was heißt eigentlich Meinungsaustausch?“ Die Mutter erklärt.“ Das ist, wenn Papa mit seiner eigenen Meinung zu Mama geht und nach her mit Mamas Meinung aus der Küche kommt.“

Autsch! Kommt mir irgendwie bekannt vor. Frauen sind ganz groß darin Die Meinung auszutauschen. Gestern wollten Sie noch im Urlaub an de Adria, jetzt solle es auf einmal Portugal sein. Zurück zum Thema. Der Meinungsaustausch erfreut sich auch in anderen Bereich großer Beliebtheit. Zum Beispiel auf Arbeit. Der Chef sagt zum Mitarbeiter, er müsse heute zwei Stunden länger bleiben. Der Mitarbeiter ist andrer Meinung, weil er heute etwas andres vorhat, z.B. die Meinungen seiner Frau zu folgen. Nach einem kurzem Meinungsaustausch wird er Mitarbeiter sicherlich mit Freude auch noch Samstag kommen oder gar nicht mehr.

Meinungsaustausch ist übrigens nicht mit Meinungswechsel zu äh…..verwechseln. Dieser kommt vorrangig, wie schon oben angedeutet bei den Frauen vor und bei Politikern. Diese Spezies ändert ihre Meinung vorrangig meist nach Wahlen, frei nach dem Motto, was interessiert mich mein Gewäsch von gestern.
Eigentlich wollte ich jetzt noch mehr schreiben. Mein Frau hat aber gemeint, dass ich jetzt der Meinung sein sollte mal den Rasen zu mähen.

Uwe Abel

Warum lügen Politiker – Ein Gendefekt

Lügen für Kinder nennt man Märchen. Lügen für Erwachsene werden oft als Politik bezeichnet. Mitunter sind die Grenzen zwischen Politik und Märchen aber recht verschwommen.

Aber warum tun das Politiker. Vermutlich liegt es an den vielen Genen. Da wären z.b. das Lü Gen, anlü Gen, belü Gen belo Gen, erlo Gen, betro Gen betrü Gen, gelo Gen, vorlü Gen, und anzulü Gen, um nur einige zu nennen. Tja, ist eine Sache mal genetisch versaut ist der Fall hoffnungslos.

Die Wahrheit ist aber, Politiker wolle gewählt werden und deswegen zwingen die Gene sie zu lügen und dem Wähler zu sagen, was er hören will. Mal ehrlich, die meisten Wähler , die hinterher meckern hätten doch keinen gewählt der Ihnen die Wahrheit sagen würde oder?

Das Problem ist, das der Otto-Normal Verbraucher halt eben keine spezielle Gene hat um die Lügen zu durchschauen. Dazu müsste er die Politik verstehen. Die ist aber so verschwommen und intransparent geworden, das es ein langer Weg wird, die Bürger wieder zu motivieren und nicht alles zu glauben. Ein wichtiges Gen, das wieder entdeckt werden müsst wäre das Hinterfra Gen.  Fragt die Politiker, die euch Versprechen was ihr hören wollt, wie Ihre konkreten Pläne aussehen und welche Fakten sie haben. Schnell werdet Ihr merken, das vieles nur heiße Luft ist. Ein wichtiges Gen ist auch das Meinun Gen. Bildet euch Eure eigene Meinung und lasst Euch nicht von der Springer Presse und den Medien manipulieren. Außerdem müsst Ihr euch aktiv beteili gen um was zu ändern.

Warum Politiker lügen? Wenn mir noch was einfällt folgt eine Fortsetzung.

Uwe Abel

Kann den Schwachsinn Sünde sein? Nicht bei der CDU.

Die CDU und ihre minderbemittelte Schwesterpartei versuchen mal wieder das anstehende Sommerloch zu füllen. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken kommt man mal wieder mit abstrusen Ideen daher. Unionspolitiker fordern Intelligenztests für Einwanderer heißt es bei Spiegel Online.

Aha die Dummen müssen also in Zukunft draußen bleiben. Eigentlich wollte ich mich jetzt tierisch aufregen. Die Liste der verbalen Fehltritte und Dummheiten von CDU und CSU Politikern war schon sehr lang geworden und hätte WordPress an seine Speichergrenzen gebracht. Die wollten schon neue Server kaufen. Ob nun auf kommunaler oder Bundesebene, die CDU und ihre Schwesterpartei CSU sind immer für einen Lacher oder ein Kopf schütteln gut. Mein Favorit ist immer noch der Stoiber:“ … dann geh ich morgens mal in den Garten und richte eine Rose hin…“

Das eine oder andere hatte ich ja auch schon hier im Blog beschrieben und ich werde ja nicht mit einmal mein Pulver verschießen. Ihr könnt euch auch in Zukunft auf bissige Kommentare freuen.Also wie gesagt ich wollte mich gerade aufregen, da kam, tatatata, die Erleuchtung.

Wenn wir nur noch intelligente Menschen in unser schönes Deutschland lassen, steigen unsere Chancen, das wir mal eine Regierung und Politiker bekommen, die wirklich Ahnung von Wirtschaft und Politik haben. Das funktioniert aber nur, wenn wir die jetzigen Dummen gleichzeitig abschieben. Das Dumme ist nur Merkel, Westerwelle, Wulff, Koch und Konsorten will keiner haben. Wer ja gar nicht auszudenken, wie gute es uns gehen würde, wenn wir kompetente Politiker hätten.