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Alles Roger? Waters oder ist das wirklich das Leben was wir wollen?

Die Musik von Pink Floyd hat mich geprägt und nachhaltig beeindruckt. Das führt mitunter zu Entzugserscheinungen. Der Gesang von Waters, die Gitarrenriffs von Gilmour. Noch heute wird bei Wish you were here, Animals, The Wall, Dark Side auf the Moon und fast allen anderen Scheiben wird mir doch ganz warm ums Herz. Das Problem ist da kommt nichts Neues mehr. Ja okay, es gibt eine Menge Erben, die in die Fußstapfen treten wollen. I vigilante von Crippled Black Phönix zum Beispiel. Aber es ist nicht dasselbe.  Auch das Letze Werk der Restetruppe um Gilmore Endless River wusste nicht so recht zu überzeugen.

Was bleibt? Waters! Roger Waters. Wohl der politischste aller Floyds. Der kommt mit einem neuen Werk um die Ecke. Überraschen und unerwartet.  Die Doppel LP liegt mir als 180gr. Pressung vor.  Dass es politisch wird erkennt man schon am Cover. Geschwärzte Textpassagen lassen lediglich die Worte „is this the life we really want“ ?Eine gute Frage. Ein Leben ohne Pink Floyd wäre möglich aber sinnlos? Sorry Loriot. Übrigens lohnt es sich auch die Innenhüllen genauer zu studieren. Mehr wird nicht verraten.

Ich hatte ja schon den Titel „ Smell the roses“ gehört. Dementsprechend hoch war mein Erwartungshaltung und die Vorfreude.

Deja Vu beginnt mit gesprochenen Text und Effekten, ganz Floyd typisch.  Dja Vu, eine Mischung aus Wish You here und the Wall. Starkes Stück mit Geigen.  Natürlich nimmt sich Rogers des Themas Flüchtlinge an. The Last Refugee kann man einwandfrei dem Floydschen Cosmos zu zuordnen. Aber der Song ist kein Abklatsch des Gewesenen, sondern die logische Weiterentwicklung.

Picture this geht musikalisch auch mal kurz in die Zeit von Meddle zurück, mit einem sehr modernen Riff im Refrain.  Meine Lieblingszeile im Text.“ Picture a leader, with no fucking Brains“. Daneben ein Bild von Trump. Der Song verbindet gleich mehre Scheiben von Floyd und lassen vermeintlich alte Phrasen im neuen Licht erstrahlen. Broken Bones ist wieder akustischer. Die Stimme von Waters sehr eindringlich. Starker Text,  sehr emotional:“  We can not turn Back the clock, can not go back in Time. But we can say Fuck You we will not listen to your bullshit and your Lies“!

Wer glaubt das Pink Floydet jetzt so vor sich hin wird spätestens beim Titeltrack überrascht. Hier trifft Leonard Cohen auf Jean Michel Jarre. Ein dramatischer Track, eindringlich. Bird in the Gall ist rockiger und nicht so pathetisch. The most beutyfull Girl ist eher ein schwacher Song, aber er stimmt irgendwie sehr nachdenklich hier lohnt sich das genaue Zuhören.

Das erwähnte Smell Roses hat es nicht um sonst in die Charts geschafft. Rockiger Floyd Sun mit der unverwechselbaren Stimme von Waters. Wait for her nimmt den melodramitschen Faden wieder auf. Waters haucht die Zeilen mehr, etwas ruhiger. Part of me died schließt das Album mit sehr dramatischen Klängen.

Nach den letzten Tönen bleibe ich etwas nachdenklich zurück. Ich hatte mehr erwartet, oder?  Teilweise ist das Werk in der Tat Waters auf meine Pink Floyd Mühlen. Anderseits merkt man deutlich dass Waters ein wesentlicher Teil von Floyd war, aber ohne die Gitarre und den Gesang von Gilmour nicht wirklich die Lücke schließen kann.  Waters hat musikalische und geniale Höhepunkte zu bieten, ist aber von der Klasse der Pink Floyd Alben relativ weit weg. Anders gesagt, ein Doppelalbum hätte  es nicht sein müssen.

Uwe P.F. Abel

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Willkommen in der Maschine!

Wie konnte das nur passieren. Da entgeht mir doch glatt eine Band, die seit 25 Jahren auf dem Markt ist und schon einigen Output produziert hat. Nun ja, bei der Vielzahl der Neuerscheinungen und wirklich guten Musik ist das auch nicht so einfach zum Glück gibt es das Musicland und einen kompetenten Fachmann der mich hin und wieder auf die eine oder andere Scheibe bringt.

15826233_1393755733991568_6890204153987508652_nHeute geht es um Sun Dial, genauer um Gary Ramon und der macht Sapcerock und das schon seit 25 Jahren. Also habe ich mit mal auf Empfehlung von Ralf die Neu LP „Made in the Machine“. Also genauer 2LP 180gr, clear Vinyl und limitiert auf 500 Stück. Alles in einem schönen Fold out cover. Das Design: Zahnräder, darin versteckt ein Baby verbunden mit der Maschine.

Zur Musik: Ich war überrascht. Ein vielseitiges Album. Ja es ist Spacerock aber doch sehr modern, also technoid. Schon der Opener Meltdown geht mächtig nach vorne. Eine Alarmsirene schreit los, Keyboards setzen ein die Akkorde produzieren einen Wavigen Grund Rhythmus und unterstützen die spacigen Gitarrensounds. Contact ist ein Nummer wo Einflüsse der Düsseldorfer Krautrock Szene zu hören sind, wie z.B. Prünster oder Riechmann aber auch Kraftwerk. Spannend auch die nächste Nummer Ascension, wo diese Klänge noch mit indischen Einflüssen gemischt werden. Wirklich spannend und abwechslungsreich.  Sea of Rain kommt mit einer verzerrten Stimme und wabernden Synthi klängen daher ein leicht hypnotische Nummer.

Dann doch etwas Hawkwind, brutal, treibende nach vorne gehende Sounds ein dichter Teppich Spacedust. Dann gleich danach noch die Steigerung wieder fetter Spacesound mit Gitarren ergänzt von Tönen, die an La Düsseldorf erinnern. Sun Gate ist eine etwas schräge experimentelle Nummer mit einem  tollen verzerrten halligen Sound.

Ein meiner Lieblingsstücke ist auf jeden Fall Regenerator. Da denkst du das wird so eine entspannte Nummer von Tangerine Dream oder Klaus Schulze, und dann schwingen da auf einmal Pink Floyd mit, genauer erinnert an „Set the Controls tot he Heart of the Sun“ Großartig. So könnte es weitergehen. Tut es auch allerdings plätschert dann die nächste Nummer wirklich entspannt dahin. Es folgt die längste Nummer auf der DLP. Autopilot mit elektrischer Sitar gemischt mit frühen Pink Floyd Anleihen, kann man getroste das Hirn und das Gehör auf Autopilot stellen. Man tritt eine schöne entspannte Reise an.

In the machine ist eine kraftvolle Nummer wird durch die Drums richtig nach vorn gebracht eher rockig. Jetzt wird es nochmals spannend. Es wird etwas elektronischer. Dark Planet, düster und der Sound erinnert ein wenig an Michael Garrison „In the Regions of Sun Return“. Slipstream dagegen könnte auch von  der Band Air stammen, klingt doch sehr modern und fast schon poppig. The Gates of Eden zum Abschluss ist ein knalliger Spacerock Song, der eigentlich jeden auf die Tanzfläche einer Rockdisco treiben müsste.

Ein abwechslungsreiches Album. Sun Dial kann sicherlich nicht ihre Vorbilder verbergen. Es ist aber keine peinliche Kopie. Vielmehr werden hier verschiedene Einflüsse von Hawkwind, Pink Floyd, Michael Garrison und den Elektropionieren der deutsche Krautrockszene zu einer spannenden Mischung kombiniert und mitunter mit indischen Elemente garniert. Für mich die beste Spätentdeckung seit langem.
Hörprobe:

Uwe „In Space“ Abel

Mutterliebe?

Nun gut es ist mal wieder Zeit über Musik zu schreiben und eine persönliche Topliste zu erstellen. Diesmal geht es um Mutter <Grabesstimme aus>

Als erstes viel mir der Titel von Extrabreit ein „Mama hol hier uns raus“! Da gibt es die deftige Textzeile. „…Ich habe nie danach geschrien geboren zu werden! Mein Gott was hast Du getan“! Beim hören vielen zwei Entscheidungen, erstens die Liste sollte nur kritische und zwiespältige Songs zum Thema enthalten und keinen Deutschen Song enthalten. Nicht das ich noch in die Verlegenheit komme etwas über Heintje oder Heino zu posten. Okay here it comes:

Frank Zappa sang mit seiner Band Mothers of Invention nicht über die eigene Mama, sondern über die seiner Freundin, also quasi über die Stiefmutter in Spee. Erinnert mich etwas an die erste Begegnung mit meiner. Ich lange Haare Wildlederjacke, Cowboystiefel und Ohrringe. Mein Auto war eher ein Seelenverkäufer. Die mochte mich einfach nicht. Inzwischen hat sich das aber geändert. Meine Schwiegermütter vermeidet jeglichen Kontakt zu uns. Besser ist das, sonst muss ich mir doch eine Gitarre kaufen und singen: „My Guitar wants to kill your Mother“.

Auch eher über andere Mütter singt Glen Danzig. Eine Warnung quasi, wie auch immer gemeint:“ Sag Deinen Kindern sie sollen nicht meinen Weg gehen,…. Auf meine Worte hören usw. Eigentlich setzt sich dieser Song sehr kritisch mit der faschistischen Einstellung von Tipper Gore auseinander. Ihr haben wir das Verkaufsfördernde Label „Parental Advisory – Explicit Lyrics“ zu verdanken.

Die Stones haben es im Gegensatz zu den Beatles in meine Best Of geschafft. „Mother´s little helpers“ richtet sich wider an alle Mütter. Was in dem Song kleine Pillen sind waren für deutsche Nachkriegsfrauen Getränke wie Frauengold. Hochprozentig und Krebs fördernd wie man heute weiß.

Nun gut John Lennon wenigstens mit seinem Mutter Song und den Verlust derselben.

Howard Jones klagt sein Leid mit der Mutter ebenfalls im Song. Immer mischt sie sich ein. Seine Antwort:“ Sieh doch ich habe dich lieb Mama aber ich muss jetzt mein eigenes Leben führen.

Genesis – Mama. Auch Phil Collins singt von der Trennung? Vom Verlieren der Mutter? Ich bin beim Hören immer wieder etwas irritiert, wenn diese Stelle mit „hahe he ohhh“ kommt. Beim Livekonzert wurde Phil immer von untern grün angeleuchtet. So sah er echt dämonisch aus.

Favorit bleibt natürlich die vertonte Kindheitsgeschichte von Roger Waters. Mother von Pink Floyd. Der Text fängt mit Fragen an Mutter an: „..Mutter, glaubst Du, Sie haben DEN Knopf gedrückt? Mutter, denkst Du, ihnen wird mein Song gefallen?“ Dann wird’s drastisch:

„Leise Kindchen, leise, weine nicht.
Deinen Mama wird schon dafür sorgen,
dass deine Alpträume wahr werden.
Deine Mama wird es schon schaffen,
all ihre inneren Ängste auf Dich zu übertragen.
Deine Mama wird dich schon unter ihren Fittichen halten.
Sie lässt Dir keine Luft zum Atmen, aber sie könnte dich singen lassen.
Deine Mama wird es dir kuschelig und warm bereiten.
Ooooh Kindchen Ooooh Kindchen Ooooh Kindchen
Natürlich helfe ich dir, dich einzumauern!“

Fakt ist viele Songs setzen sich mit zuwenig Liebe oder fehlender Liebe der Mutter aus einander oder mit dem genauen Gegenteil, zuviel Liebe, erdrückende Liebe. Ich überlege gerade wie wohl ein Song über meine Mutter ausfallen würde und Ihr?

Uwe Abel

Basstölpel auf Pink Floyd Trip.

Sula Bassana, was für ein befremdlicher Name. Um es kurz zu machen das heißt Basstölpel. Hinter diesem Namen steht ein Mann, ein Berliner. Dave Schmidt in der psychedelischen Musikszene kein Unbekannter mehr, hat hier mit Dreamer sein erstes offizielles Solowerk hingelegt. Okay das war schon 2002, aber manche Perlen entdeckt man erst später. Wieso Basstölpel. Okay, Dave spielt Bass, aber anscheinend nicht nur. Auch andere Instrumente beherrscht er. Von wegen Tölpel, alle Instrumente selbst gespielt.

Die Wiederauflage kommt als Gimmick Klappcover daher. Sehr schön gemacht. Die Platte selbst ist Clear Vinyl. Die Musik? Psychedelischer Space rockt, teilweise sehr Floyd lastig. Genau richtig, bin ich doch immer auf der Suche nach würdigen Nachfolgern, die meine Sehnsucht nach solchen Klängen befriedigen und das bitte ohne langweilig oder peinlich zu werden. Dreamer von Sula Bassana ist da schon fast perfekt. Darum habe ich nach dem ersten Durchlauf den Regler für Lautstärke auf 12:00 gedreht und die Scheibe noch mal gehört. Bei der Lautstärke hat mich auch das Bummern der Nachbarn an meiner Tür nicht mehr gestört. Sorry Leute.

Dreamer ist eher ein rockige Nummer, die sehr gut in die End-Sechziger passen würde. Schöner Gitarren Part , der die schwere Orgel ablöst. Das Riff hat etwas Orientalisches.

Dealer MC Dope, auch eine recht rockige Nummer mit einer Fuzz Gitarren, die sich durch das Trommelgewirr drängt um dann die Oberhand zu gewinnen. Und den Drumpart in eine homogene Masse  mit der Gitarre zu vereinen. Dazu Mantraartiger Gesang, der im Hintergrund bleibt. Spacig auf jeden Fall und das Space Ship landet am Ende und geht nahtlos über in….

My blue Guitar, definitiv Floyd beeinflusst und auf der ersten LP Seite der Knaller. Alleine die am Anfang dominierend Gitarre entführt einen in den Floydschen Kosmos. Episch und elegisch. Eigentlich wünscht man sich der Track würde nie enden.

Nervenlähmung kommt düster daher und ist eher ein experimenteller Space Song. Könnte auch von Can stammen.

Ananda: Zischender und dumpf wabernde Synthiesound mit einem leicht undisziplinierten an Walgesang erinnernden Klanggebilde. Hypnotisch. Schöne lange Nummer zum wegträumen, bis dann ein Gitarrensolo einen in die Realität zurückholt.

Baby Blue Shuffle in D Major, ursprünglich eine Komposition von Pink Floyd ( 67/69). Es handelt sich hier bei um eine Variante von Narrows Way von der Umma Gumma LP. Ein Part ist auch auf dem Soundtrack von Zabriskie Point zu finden unter dem Titel Unknown Song. Die Version von Sula Bassana ist aber qualitativ besser. Intro wie eine rückwärts gespielte Melodie. Danach durchaus rhythmisch mit einem erstklassigem spaceigen Sound.

Eine abwechslungsreiche Mischung zwischen Pink Floyd (Ummagumma) und Hawkwind, mit einer Prise Avantgarde Rock a la Can. Es macht einfach Spaß die Scheibe immer wieder zu hören.

Uwe Abel

Hörproben:

Ja, mir sei mit’m Radel da

Die Diagnose war für mich ein kleiner Schock, auch wenn das ganze eigentlich wenig dramatisch ist. Fersensporn. Nichts mehr mit Joggen usw. Damit ich nicht aufgehe wei ein Hefekloß musste ein Ersatz Sport her. Mein Wahl viel auf das Fahrrad. Der Anfang war schwer schon nach wenigen Kilometern tat mir mein Hinterteil weh. Ich habe mich aber durchgebissen und fahre inzwischen mal so 35 Kilometer am Stück.

Ein neues Rad habe ich mir auch noch geleistet und mit der richtigen Ausrüstung mach mir das Fahren richtig Spass. Ich fahre am liebsten den Mauerradweg lang oder quer durch Falkensee. Eine weiter Tour führ mich in meine alte Heimat nach Tegel, bis zu Greenwich-Promenade.  Auch musikalisch haben sich so einige mit dem Fahrrad beschäftigt. Zeit also meine Top Hits zu diesem Thema mal zu posten. Ich sage euch es gibt aber einige mehr zu diesem Thema.

Pink Floyd – Bike: Psychodelische Musik zum Fahrrad fahren? NaJa. Jedenfalls ist die erste LP von Pink Floyd, damals noch mit Syd Barret ist Paper at the Gates of Dawn ein Meilenstein der Rock Musik.  Der Text ist sehr schräg und ein Mädchen gewidmet, das in die Welt von Syd passt?

Nazareth – My white Bicycle: Nun gut ein Lied über ein weißes Fahrrad. Die trinkfreudigen Schotten um Dan McGafferty haben sich 1975 mit dem Fahrrad beschäftigt. In Berlin steht übrigens an manchen Kreuzungen weiße Fahrräder. Zum Gedenken an dort tödlich verunglückte Fahrradfahrer

Das ist eigentlich nur die Coverversion. Das Origina ist von der Band Tommorow aus dem Jahre 1967. Der Gitarrist Steve Howe spielt später bei YES und Asia. Ausserdem spielte er unter anderm die Gitarre bei Innuendo von Queen

Hier die Urversion von 1968 Tommorow:

Queen –  Bicycle Race: einfach Ein Klassiker. Der Text hat an manchen Stellen einen leichten sarkastischen Unterton, auch wenn er auf dem ersten Blick nur Nonsens ist. Warum muss ich bei dem Lied immer an viele nackt Frauen auf dem Fahrrad denken=

Kraftwerk Tour de France: Okay der Text ist Nonsens, die Musik beleibt aber einzigartig und das ohne Doping. Der Text in Deutsch:

Das Inferno im Norden von Paris-Roubaix,
Die Cote d’Azur und Saint Tropez
Die Alpen und die Pyrenäen
Letzte Phase Champs-Elysees
Galibier und Col du Tourmalet
Tanzen an die Spitze
Bycicling auf Hochtouren
Endspurt im Ziel
Reifenpanne auf den Pflastersteinen
Das Fahrrad wird schnell repariert
Das Peloton wird umgruppiert
Genossen und Freundschaft

Katie Melua  – Nine million bicycles:  Es gibt Neun Millionen Fahrräder in Peking und Katie fühlt sich so klein. Ein sehr schöner und zerbrechlicher Song

Red Hot Chili Peppers  – Bicycle Song:  Wie konnte ich vergessen zu erwähnen, dass das Fahrrad eine gute Erfindung ist. Stimmt einfach.

Uwe Abel