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Panikmache oder keine guten Gründe!

Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt hat; die einseitige Berichterstattung in der MAZ oder die Vorurteile der Menschen. Natürlich war mit Gegenwind zu rechnen. Wie üblich haben NPD und andere Rechte sofort eine „Nein zum Heim Seite“ bei Facebook an den Start gebracht. Dort wird in bewährter Manier Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht, in dem man jeden Artikel der negativ über Ausländer berichtet postet. Auch die üblichen Schlagworte wie, „Das Boot ist voll“ oder „ Zuerst für Deutsche“ sind dort zu finden. Recht beliebt ist diese Seite bei den Rechten. Woran liegt das? Ja es sind auch Falkenseer Bürger dabei. Ein großer Teil stammt aber aus dem Rest der Republik. Also nicht wirklich repräsentativ. Ein zweiter Punkt sind natürlich die aufrechten Demokraten und Antifaschisten, die diese Seite unter Beobachtung haben und diese dazu besuchen. Laut der MAZ hat auch der Verfassungsschutz  ein Auge auf die Nein zum Heim Seite geworfen und wird sich die Namen der „Liker“ wohl merken und prüfen.

So das ist das Eine. Etwas anders sehe ich das mit den Anwohnern. Ich kann Ihre Besorgnis durchaus verstehen. Aufklärung tut Not. Es ist wichtig, dass die Anwohner einen Ansprechpartner haben und sich bei auftretenden Problemen jemand zeitnah und intensiv um eine Lösung bemüht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich eher um Kleinigkeiten handeln wird, die in jeder Nachbarschaft auftreten und sich leicht lösen lassen. Ich bin der Meinung, das die Anwohner über reagieren und sich von brauner populistischer Stimmungsmache vereinnahmen lassen, obwohl sie genau das vermeiden wollten.

“Ich selbst traue mich nicht, Protestplakate an meinem Haus aufzuhängen”, sagt er. Aber dass es jemand tut, findet er gut. Er sagt, er habe nichts gegen Ausländer, aber Angst um sein sechs Monate altes Kind. Das müsse irgendwann am Asyl vorbei zur Schule gehen, und damit vorbei an mutmaßlichen Drogenhändlern. Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier Flüchtlinge unter Generalverdacht gestellt werden. Woher bezieht er seine Weisheit. In sechs Jahren sieht die Welt ganz anders aus. Genauso seltsam ist folgender Kommentar: Sie hält es für möglich, dass die Asylsuchenden den Friedhofsbetrieb stören. “Ich muss wohl vor April 2015 sterben, damit meine Kinder noch eine ungestörte Trauerfeier bekommen”, sagt die 80-Jährige.  Auch hier ist mir völlig unklar, wie die Dame darauf kommt.  Ein Beleg für ein solches Vorkommnis ist mir nicht bekannt.  Die Dame müsste doch auch noch wissen, welches Flüchtlingselend in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg die Deutschen selbst getroffen hat. Ich finde das einfach sehr traurig. Haben wir doch so schnell vergessen?

Andere halten vor allem die unmittelbare Nachbarschaft des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) mit dem Kinderheim für ungünstig ‒ “denn da treffen da Schwererziehbare auf Asylanten”, sagt einer. Das ist nun wirklich der Gipfel, hier treffen gleich mehrer Vorurteil aufeinander. Typisches Schubladendenken. Schon mal daran gedacht, dass es sich bei den Kindern auch um Opfer unserer Gesellschaft handelt oder die Eltern in jeder Hinsicht versagt haben. Wie kommt man darauf, dass sich diese beiden Gruppen zusammentun und schlechtes im Sinn haben. Die Leute haben eine rege Phantasie die irgendwie paranoid ist. Wirklich greifbare reale Problem werden nicht angesprochen. Wie denn auch? Es gibt ja noch keine.

Wie unsinnig diese Denkweise der Anwohner ist zeigt vielleicht folgendes Beispiel. Was wäre wenn die Gegefa dort ein Haus mit Sozialwohnungen bauen würde? Da weiß man ja auch nicht wer da einziehen würde. Rein theoretisch wäre es möglich, dass dann dort auch Nachbarn einziehen würden, die man nicht unbedingt als Nachbar haben möchte. Das kann einem auch passieren, wenn da ein Einfamilienhaus hinkommt. Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, aber kann sich mit ihnen arrangieren und sie mit offenen Armen begrüßen. Das macht dann ein Zusammenleben einfacher.

Ich finde die Berichterstattung der MAZ sehr einseitig. Dem Gegnern wird sehr viel Raum gegeben und Aufmerksamkeit geschenkt. Oder müssen wir der MAZ doch dankbar sein immer hin lässt sie die Gegner mit ihren fragwürdigen Ansichten in der Öffentlichkeit recht, nun ja einfältig erscheinen.  Das es auch ein Initiative gibt, die die Flüchtlinge willkommen heißen will, lässt die MAZ unter den Tisch fallen. Eine vorbereitete Pressemitteilung wurde ignoriert. Lediglich die MOZ (Brawo) bezieht sich auf die Pro-Initiative. Ich hoffe die Presse fasst sich noch ein Herz und wird sich Ihrer Verantwortung bewusst nicht noch als Brandbeschleuniger für rechten Populismus zu dienen und sorgt für eine ausgewogene Berichterstattung.

Uwe Abel

P.S.  Da die Fotomontage zu Irritationen geführt hat, habe ich das Titelbild geändert.

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Gemeinsam die Demokratie stärken!

Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen. So der Titel der Ausstellung in der Kantschule, die heute eröffnet wurde und bis zu 31.01.2014 läuft. Die Ausstellung Heute war offizielle Eröffnung. Die Schule hatte auch die politischen Vertreter der Stadt geladen. Alle Fraktionen hatten mindestens einen Vertreter gesandt. Nur die FDP fehlte. Frau Wucke(CDU), Dr. Simon (SPD), Herr Thürling (Die Linke) und Herr Richter Kemplin Grüne/ABü verfolgten mit großem Interesse die Eröffnungsfeierlichkeiten. Viele der anwesenden Abgeordneten sind auch im Bündnis gegen Rechts aktiv.

demokratie-0058Frau Müller erwähnte in Ihrer Einleitung, Dass in der Kantschule 13 verschiedene Nationen unterrichtet werden und dass Fremdenfeindlichkeit in der Kantschule keinen Platz habe.

 

 

 

Der Schirmherr dieser Ausstellung und der demokratie-0062Initiative Kant gegen Rechts ist übrigens Harald Petzhold, der auch ein Geschenk von den Schülern entgegen nahm. Er sprach davon das im GG steht: „ …Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Das steht Menschen und nicht Deutscher. Das Grundgesetz gilt für alle Menschen, die in Deutschland. Wer mit seinen Vorurteilen gegen Flüchtlinge hetzt ist ein Rassist und verstößt gegen diverse Grundrechte. Untermalt wurde übrigens die Veranstaltung mit Musik von Schülern Violine, Keyboard und zum Schluss ein Rap gegen Fremdenfeindlichkeit

demokratie-0060Martin Gorholt Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sprach die Worte zu Eröffnung. Er wies darauf hin, wie wichtig diese Veranstaltung in unserer heutigen Zeit ist. Die jetzige Generation habe nie das Leben unter einer Diktatur erfahren müssen. Die Zeitzeugen werden weniger. Alle die das verbrecherische System der Nazis können nicht verstehen, das Jugendliche dieses Wissen ignorieren und die Zeit zwischen 1933 und 1945 verherrlichen. Er gab auch Tipps, wie man mit Neonazis umgehen sollte. Man sollt die Aussagen und das fremdenfeindliche Verhalten nicht tolerieren und den Rechten „die klare Kante zeigen“. Auch geschichtliche Aufklärung tut not. Er sagt auch, dass kontaktarme Jugendliche nicht isoliert werden dürfen, damit sie nicht in die Arme der braunen Rattenfänger getrieben werden.

Sehr bewegend auch die Rede einer Schülerin. Sie wies darauf hin, dass die Nazis nur an die Macht kommen konnten, weil die Demokratie nach dem ersten Weltkrieg aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage schwach war und sich zu wenige Leute darum gekümmert haben. Sie zitierte Emil Gustav Friedrich Martin Niemöller :

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Mit fester Stimme warnte Sie davor, dass die Demokratie die Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass nicht hinnehmen dürfe. Mann müsse die Demokratie stärken und damit den Rechtsextremismus bekämpfen. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf Grund der Vorurteile ist und bleibt Faschismus und der ist und bleibt ein Verbrechen.

demokratie-0075Abschließend stellten die Schüler das Projekt und die einzelnen Rollups vor, die sehr informativ uns nützlich sind, wie man dem leider auch in Falkensee vertretenden Rechtsextremismus die Stirn bieten kann. Lasst uns die Demokratie stärken. Gemeinsam sind wir stark. Besucht die Ausstellung.

Übrigens die „Willkommen, denn Falkensee kann anders“ Initiative für Toleranz wird in Ihre Arbeit die Jugendlichen der Initiative „Kant gegen Rechts“ mit einbinden. Sie werden von uns zum nächsten Treffen eingeladen

Es hat mich sehr gefreut, dass so viele Jugendliche eine klare Position gegen die dumpfen ausländerfeindlichen und rassistischen Parolen der Neonazis bezogen haben.

Uwe Abel

Hier noch ein paar Eindrücke:
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Wachsam bleiben! Die neue Rechte kommt

Heute war ich zu Gast. Mit meiner Tochter Maike besuchte ich das „Rote Frühstück“. Harald Petzold (MdB) hatte eingeladen und fast 30 Gäste fühlten den Raum  des Begegnungszentrums der Linken. Das Thema: „Moderne Nazis“. Der Untertitel könnte auch lauten: „Nazis sind auch nicht mehr das was sie einmal waren“. Das macht den Kampf gegen diese undemokratischen Kräfte nicht einfacher.

Um das näher zu erläutern wurde extra ein Rechtsextremismusexperte eingeladen, der einen sehr interessanten und leidenschaftlich diskutierten Vortrag hielt. Der Begriff Extremismus ist in diesem Zusammenhang aber nicht mehr Ziel führend. Zu oft wird dieser Begriff vermengt und den faschistischen Verbrechen gegenüber gestellt. Linksextreme Taten mit denen der Neonazis zu vergleichen ist nicht passen. Rechte Gewalttaten haben eine andere Qualität. Der Verfassungsschutz berichtet darüber, dass Morde ausschließlich im rechten aber nicht im linken Spektrum begangen worden sind. Wir sprechen also in Zukunft von Neofaschismus und Neonazis.

Der Neofaschismus leitet sich vom historischen Faschismus des Dritten Reiches ab und sieht den Liberalismus, den Kapitalismus und somit die Demokratie als  Feind an. Damit verbindet er  sich zu einer autonomen Querfront. Die modernen Nazis gehen neue Wege. Sie halten die Füße still und versuchen nicht mehr durch Gewalt aufzufallen. Sie sind es leid, dass bei Demonstrationen das Hundertfache an Gegendemonstranten aufmarschiert und so jede Bewegung im Keim erstickt. Das führt zu einer hohen Fluktuation und Frust. Also verlegt man sich auf spontane Aktionen und veranstaltet spontane Versammlungen (Flashmobs). So wie z.B. in Hennigsdorf wo weiß maskierte Nazis einen nicht angemeldeten Fackelzug durchführten; gespenstisch, gruselig. Auch vom herkömmlichen Erscheinungsbild  haben sich die modernen Neonazis gelöst. Inzwischen kann man diese durchaus mit den Autonomen der linken Szene verwechseln. Man trägt jetzt North Face und Wolfskin, anstatt nur Thor Steinar oder Londsdale. Auch ein Palästinenser Tuch gehört inzwischen zu Szene. Weil die Palästinenser halt auch gegen den jüdischen Statt aufbegehren. Man setzt auf Rebellion auf das Anderssein und bedient sich auch der musikalischen Subkultur; HipHop und Punk. Wobei es ja schon in den frühen 80igern Nazipunks gab.  So gar Symbole der Antifa, wie die schwarze und rote Flagge werden umgedeutet und missbraucht. Symbole sind austauschbar. Sogar der bisher verpönten Anglizismen auf Bannern bedient sich die „Neue Rechte“ Fuck the System ist jetzt auf einmal kein klassischer Ausruf der linken autonomen Szene mehr.

Es Gruppen wie die Unsterbliche, die das Dogma vom Volkstod durch Vermischung mit andern Rassen weiter propagieren. Dann gibt es aber die Identitären, die diesen Volkstodgedanken verschleiern und sagen Sie wären nicht rechts. Mit ihrer unterschwelligen Propaganda versuchen sie die Bevölkerung zu verunsichern. Ein klares Programm ist bei der identitätren Bewegung nicht erkennbar. Da kommt dann aber z.B. auch die Alternative für Deutschland ins Spiel. Der verantwortliche der Bewegung, Nils Grunemann macht auf seinem Facebookprofil Werbung für die AFD. Das ist nicht die einzige Verbindung und Vernetzung.

Warum findet die Neue Rechte eigentlich immer wieder neue Mitglieder. Was treibt die Leute in die Arme der Neonazis? Oft ist es der Mangel an eigenem Stolz. Wenn man selber nichts geschaffen hat, worauf man stolz sein kann, flüchte man sich in den Stolz auf das Vaterland. Ein sozialpolitisches Problem, solange für manche Harzt IV interessanter ist als arbeiten zu gehen, bzw. es nicht möglich ist von seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Wir können nur gegen einen Gegner kämpfen, wenn wir wissen wie er aussieht und wo er steht. Das hat der Vortrag auf jeden Fall gezeigt. Die antifaschistische Bewegung muss wachsam Ausschau halten um die Feinde der Demokratie mit demokratischen Mitteln abzuwehren. Das ist angesichts der Wahlergebnisse der NPD in Brandenburg dringend notwendig.  Aber auch die AfD müssen wir weiter kritisch beobachten. Die Alternative für Deutschland scheint eine Basis für die Identitäre Bewegung zu sein oder umgekehrt. Außerdem ist sie auch ein Auffangbecken für frustrierte NPDler, Republikaner und ehemalige Pro Deutschland Anhänger.

Ein paar Links zur Info:

https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung

https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte

http://lichtschatten.info/index.php?action=kategorie&kategorieid=1

Uwe Abel

Protestdemonstration gegen Kundgebung der NPD und von Pro Deutschland

Ein Schlag in die Magengrube

Eigentlich mehr noch. „Gut gemacht. Du bist meine Kriegerin“. Damit hat der Film auch seinen Namen. Kriegerin. In einer Rückblende am Anfang spricht der Opa diese Worte zu  der kleinen Marissa. Die folgenden ca. 100 min zeichnen ein Bild der Neonazi Szene, in Brandenburg, die einem eine Gänsehaut und Beklemmung bescheren. Schonungslos und Gnade zeigt der Film die brutale Realität der deutschen Neonazi Szene. Er zeigt die Gewalt so wie sie der Jugendschutz sie im Film gerade noch zulässt. Er zeigt wie die Jugendlichen manipulierte werden und wie die Eltern machtlos oder unfähig sind gegen den Wahnsinn einzuschreiten. Ob nun allein erziehen oder in der Patchworkfamilie. Sie versagen.

Auch die Seite der Asylanten wird in fast postapokalyptisch wirkenden Bildern gezeigt. Zum Beispiel wie Rasul in einer verlassenen Russenkaserne haust. Die Dialoge sind gelungen und wirken genauso realistisch wie die Bilder des Nachwendedeutschlands Ost. Die Dialoge enthalten mitunter ein Portion Zynismus und Sarkasmus.

Nach dem Film gab es gestern im Leonardo Da Vinci Campus in Nauen noch eine Podiumsdiskussion. Auch der Produzent war anwesend und berichtet über die Recherche zum Film. Die Schilderung macht die gezeigten Bilder und die Story noch realistischer und somit erschreckender. Hinterher hat man das Gefühl als hätte man einen Schlag in den Magen erhalten.

Ein wichtiger Film, der zur Pflicht im Unterricht an den deutschen Schulen werden sollte. Nur in einer drastischen Konfrontation mit dem Thema können die Jugendlichen aufgerüttelt und sensibilisiert werden.

Mehr zum Film: http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegerin

punks in love

Die Kriegerin in Nauen

Rechtsextremismus! Eine üble Laus im warmen Pelz der Demokratie. Mann wird sie nur schwer los. Wir leben mit dem leichten unangenehmen jucken und hoffen, das es weniger wird. Nur vermehren sich diese braune Läuse leider… Um braunen Läusebefall zu vermeiden, hilft vor allem eins, aufklären und vorbeugen.

Ein Musterbeispiel an Aufklärung stellt der Film “Kriegerin” da. Den gibt es am 20.09.12 um 19:00 zu sehen.
Ort: Leonardo da Vinci Campus, Zu den Luchbergen 13, 14641 Nauen.

Zum Film: Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa (20) ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die
Polizei.

In diesem Sommer wird sich alles ändern. Svenja, ein junges Mädchen, stößt zur Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Marisa und ihre Clique geraten mit Jamil und Rasul aneinander – zwei jungen Asylbewerbern, die hier in der Provinz gestrandet sind.

Marisa fährt die beiden über den Haufen. Durch diese Tat setzt sie eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Marisa beginnt darum zu kämpfen, sich aus der rechten Szene zu lösen, während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht

Mit dabei sind:
- Ursula Nonnemacher, MdL
- Anke Bienwald (Mikado e.V.)
- Thomas Weidlich (Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V. , Projekt “Ohne Blaulicht”)

Auch der Produzent wird anwesend sein. Im Anschluss gibt es dann eine Podiumsdiskussion zum Thema.
Es geht darum Rechtsextremismus wirksam zu bekämpfen.

Uwe Abel