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Die Kriegerin in Nauen

Rechtsextremismus! Eine üble Laus im warmen Pelz der Demokratie. Mann wird sie nur schwer los. Wir leben mit dem leichten unangenehmen jucken und hoffen, das es weniger wird. Nur vermehren sich diese braune Läuse leider… Um braunen Läusebefall zu vermeiden, hilft vor allem eins, aufklären und vorbeugen.

Ein Musterbeispiel an Aufklärung stellt der Film „Kriegerin“ da. Den gibt es am 20.09.12 um 19:00 zu sehen.
Ort: Leonardo da Vinci Campus, Zu den Luchbergen 13, 14641 Nauen.

Zum Film: Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa (20) ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die
Polizei.

In diesem Sommer wird sich alles ändern. Svenja, ein junges Mädchen, stößt zur Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Marisa und ihre Clique geraten mit Jamil und Rasul aneinander – zwei jungen Asylbewerbern, die hier in der Provinz gestrandet sind.

Marisa fährt die beiden über den Haufen. Durch diese Tat setzt sie eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Marisa beginnt darum zu kämpfen, sich aus der rechten Szene zu lösen, während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht

Mit dabei sind:
– Ursula Nonnemacher, MdL
– Anke Bienwald (Mikado e.V.)
– Thomas Weidlich (Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V. , Projekt „Ohne Blaulicht“)

Auch der Produzent wird anwesend sein. Im Anschluss gibt es dann eine Podiumsdiskussion zum Thema.
Es geht darum Rechtsextremismus wirksam zu bekämpfen.

Uwe Abel

Das Zentrum der Desinformation: Nauen

Toll wie die Stadt Nauen Wert darauf legt über Beschlüsse und Termine zu informieren. Man beachte das Datum, seit dem die Seite eine Baustelle ist. Sogar Schönwalde und Falkensee informiere ihre Bürger besser. Ziemlich peinlich finde ich. Aber vielleicht ist das ja so gewollt. Schade, dabei wollte ich demnächst mal auf einer SV-Versammlung aufschlagen um mal zu sehen, wie es so um die Demokratie in Nauen bestellt ist. Der erste Eindruck stimmt jedenfalls nicht optimistisch.

Hundeschlächter entlarvt?

Lange Zeit habe ich nichts vom „Hundeschlächter Wachow“ gehört. Seinerzeit hatte ich den Marktschreier wegen seiner Bilder kritisiert. In einem Gespräch habe ich dann die Hintergründe erfahren, an der bösen Sache musste etwas dran sein. Verwundert war auch dann über den Artikel der Werbeschmonzette „Preussenspiegel“, der auf einer halben Seite versucht den verdächtigen Hundequäler als Gutmenschen darzustellen. Jetzt geht die Sache weiter, es wurde Strafanzeige gegen den Betreiber der Tierpension in Wachow gestellt. Inzwischen gibt es eine neu gegründeten Tierschutzverein (TNBB) in Nauen. Dort sind weiter Hinweise eingegangen. Es liegen sogar konkrete Beweise vor. Es wurde sogar Fotos geliefert, die belegen, das auf dem Grundstück offensichtlich Knochen von Kampfhunden vergraben worden sind.

Da bin ich ja mal gespannt, wie ich der vermeintliche Hundeschlächter da heraus windet. Ich finde, wenn die Beweise erdrückend sind und eine Schuld nachweislich vorliegt, muss unbedingt gehandelt werden und dem Mann das Handwerk gelegt werden.

Uwe Abel

Lokaltermin in Nauen mit Gary Koch.

Es war höchste Zeit. Bisher hatten wir nur per E-Mail Kontakt. Heute habe ich mich mit Gary Koch persönlich getroffen. Wir hatten uns auf dem von ihm veranstalteten Flohmarkt verabredet.

Beim Eintreffen auf dem doch beeindruckenden Gelände wurde ich zünftig über das Mikro begrüßt. Das Gelände ist gigantisch. Etwa 300 Verkäufer haben ihre Waren angeboten. Es war ziemlich voll.

In der Halle haben wir uns dann nett unterhalten und ich durfte seine nette Frau kennen lernen, eine engagierte Tierschützerin. Gary Koch selber ist einfach sympathisch und ihn springt der Schalk und die Lebensfreude förmlich aus den Augen. Sein Stimme und Art zu reden erinnert mich etwas an den Comedian Johann König, das ist keinesfalls abwertend gemeint.

Worüber haben wir gesprochen? Natürlich über unsere unterschiedliche Auffassung zu den im Marktschreier verfassten Artikeln, da haben wir haben einen Konsens gefunden. Gary Koch ist durchaus für konstruktive Kritik offen. Unsere Intention ist ja gleich. Der etablierten Politik im Havelland die Grenzen aufzeigen. Gegen den Filz, die mangelnde Transparenz angehen. Das Angebot von ihm, auf dem Markt mal einen Infostand der Piratenpartei einzurichten ist großzügig und werden wir sicher annehmen.

Herr Koch berichtete mir auch, wir er zu dem Gelände gekommen ist und wir er angefeindet wurde, weil er unter anderem nicht an die Havellandklinik verkaufen wollte. Daraus resultierte die Aktion mit der Moschee und der Koranschule, die bei der Bevölkerung, der Presse und Politik Verwirrung und Empörung auslösten. Eine wahre Eulenspiegelei, bei der am Ende Politik und Presse bloßgestellt waren. Sein Frau berichtet über Tiermisshandlungen, die geduldet werden, weil da alte Seilschaften zwischen den Beteiligten bestünden. Auch kamen wir auf die SVV Nauen zu sprechen, dort sind anscheinend Fragen, z.B zu Bauanträgen nicht gewünscht. Das schreit ja geradezu nach einem Besuch von Pirat Rincewind. Die Themen, die wir besprochen haben reichen für viel Blogs. Wir haben vereinbart in Zukunft zusammen zu arbeiten und uns zu unterstützen. Vielleicht gelingt es uns ja den Marktschreier wieder zu beleben. Unser Ziel ist klar, man wird von uns hören!

Uwe Abel

Errare humanum est – Je mehr man irrt, des so menschlicher wird die- / derjenige.

Tja, so ist das. Irren ist menschlich. In einem Fall glaub ich habe ich jemanden unrecht getan, zumindest zum Teil. Ich denke, das der letzte Artikel über den Marktschreier etwas unüberlegt und kontraproduktiv war.

Ja die Person Gary Koch ist, sagen wir mal etwas schillernd. Er hat sich eine Existenz aufgebaut und versteht es sich zu vermarkten. Das ruft natürlich Neider hervor. Zudem versucht er sich politisch zu engagieren. Auch das gefällt hier im Havelland nicht jedem. Ich hatte mich gewundert, das der Marktschreier nicht mehr erscheint und dann besagten Artikel verfasst um Herrn Koch aus der Reserve zu locken. Das hat diesmal nicht geklappt. Eine Bestätigung liegt mir noch nicht vor, aber es scheint als hätte man den Marktschreier mit, sagen wir mal vorsichtig undemokratischen Mitteln ausgebremst. Auch im Internet ist der Marktschreier nicht mehr präsent. Die Website ist nicht mehr erreichbar. Wundern täte mich das nicht.

Sehe ich doch die Politik im Havelland auch sehr kritisch. Es fehlt ein Alternative im Blätterwald. Der Marktschreier war immerhin ein Anfang, auch wenn ich nach wie vor die Aufmachung und den Stil noch für verbesserungswürdig halte. Mein Ziel war es Herrn Koch dazu zu animieren im Havelland mit weiteren Hobbyschreibern zusammen zu arbeiten und den politisch Teil optischer etwas vom Marktschreier abzugrenzen. Ich hoffe, das Her Koch und ich vielleicht einen Konsens erzielen könne und eventuell gemeinsam an einem Projekt „Freie Presse“ arbeiten können. Ich hoffe es ist noch nicht so spät. Sobald mir mehr Hintergrundinfos vorliegen, werde ich Sie nur mit Genehmigung von Herrn Koch veröffentlichen.

Uwe Abel