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12 Points für den Musikgeschmack!

Okay, die erste Frage die sicherlich kommt: Warum guckst du das denn? Ja, warum? Weil es doch irgendwie unterhaltsam ist. Zusammen vor der Glotze zu sitzen und über den Eurovision Song Contest zu lästern, in der Hoffnung bei einer Sternstunde der Musik dabei zu sein, so wie damals als Lordi aus Finnland gewonnen hat. Hard Rock Halleluja!

Was ist nur daraus geworden? Inzwischen klingen 90% der Songs wie vom selben Produzenten oder Komponisten. Immer wieder hat man den Eindruck, das habe ich doch schon mal gehört, das war doch schon mal da. Da hörte sich Zypern an wie die Killers mit Sombody told me (Okay das hat mir noch gefallen). Belgien versuchte es mit bekannten Tönen, die schon bei Under Preassure, Another bites the Dust, last Night a Deejay save my live perfekt funktioniert haben. Tja und auch der deutsche Beitrag erinnert irgendwie an Umbrella von Rihanna. Aber was soll es, immerhin hat der Beitrag aus der Ukraine gewonnen und bewiesen, dass nicht nur Kulturbolchewisten den Musikgeschmack bestimmen. Ein Song einer wirklichen Künstlerin, die nicht in einer hohlen Show gecastet wurde und nicht nur von Lalala und Liebe singt. Schön, sogar ein politischer Beitrag, auch wenn das geleugnet wurde

Darüber ärgern sich die Russen. Wenn wundert es sind sie doch diejenigen im Song kritisierten. Die eigene Nummer war ein mehr als durchschnittlicher Europopsong, der nur so hoch gejubelt wurde, weil es eine geile und wirklich überraschende Videoshow dazu gab- Video kills halt manchmal wirklich den Radio Star. Hat Europa wirklich aus Sympathie abgestimmt um hier Putin für seine Krim Aktion zu bestrafen?

Was ist nun für das schlecht abschneiden unserer Kandidatin verantwortlich. Klar! Frau Merkel und ihre Politik natürlich, wenn man auf Pegida, AFD und sonstig deutschnationale Idioten hört, die hier etwas politisieren wollen. Nein Jungs, das liegt daran, weil wir kein deutsches Liedgut mehr pflegen. Wo bleibt die Volksmusik, die zackigen Märsche usw. Die würde Europa sicher überzeugen. Nein? Mal im Ernst. Glaubt ihr eigentlich selbst, was ihr für geistige Blähungen das verzapft? Wenn ja habe ich mal zwei Fragen:

1. Wie erklärt Ihr euch dann das frühe Ausscheiden im Halbfinale von z.B. der Schweiz, Irland, Norwegen und Dänemark? Waren die auch böse und sind jetzt  bei allen unbeliebt?

  1. Welches politische Fehlverhalten der deutschen Beiträge 2015, 2013, 2008, 2005!, 1995! 1964/1965 usw?

Sicherlich, das System ist merkwürdig und bei der Abstimmung sicherlich auch nicht fair. Aber hauptsächlich liegt es daran, dass die Songs nicht die Klasse haben, oder einfach schlecht sind. Wir versuchen immer was anders zu sein. Wir sind nicht authentisch, nicht mutig genug. Das es anders geht hat und das muss ich zugeben obwohl ich ihn nicht leiden kann, war Stefan Raab. Kommt mir jetzt bitte nicht noch mit Xavier Nadu Jammerbacke. Okay er war erfolgreich, aber diese Heulsuse und dieser Betroffenheitslyriker hätte es auch nicht gerissen.

So und jetzt hört auf mit dem großen Mimimi. Es gibt viele gute Musik, die nicht in irgendwelchen Castingshows oder im Radio rauf und runter läuft geht mal auf Entdeckungstour. Als Trostpflaster hier ein Song denn ich nächstes Jahr zum ESC schicken würde: https://youtu.be/-byhCUl9Q_A

Der würde passen. Ironie und Trotz nur so geht es.

uwe 12 points abel

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Requiem für die alte Stadthalle

Konzerte, oder Liveaufnahmen sind manchmal etwas besonders, aber halt nur manchmal. Was macht einen Live Gig so besonders? Seine Einzigartigkeit.  So ist zum Beispiel Pink Floyds Live in Pompeij etwas besonders weil? Live eingespielt ohne Publikum an einem verlassenen Ort, der auch noch eine besondere Geschichte hat.

Nun hat die Stadthalle in Falkensee sicherlich nicht die historische Bedeutung von Pompeij, aber trotzdem wurde sie nun Ort eines der ungewöhnlichsten Konzerte von dem es nun eine Aufnahme gibt. Christoph Enderlein hat das Konzert gegeben, in der alten Stadthalle, ohne Publikum. Es dürfte das letzte Konzert gewesen sein. Die alte Stadthalle ist geschlossen und wird abgerissen.

Aber nicht der Ort dieses Konzertes macht die Aufnahmen einzigartig. Es ist die Musik und wie sie Enderlein vor einem imaginären Publikum vorträgt. Es ist schon beeindruckend für er sein Songs ankündigt und erklärt als würde er vor Tausenden Menschen stehen.  Das verleiht dem Konzert eine spezielle Atmosphäre passend zu den Songs.

Seine Songs sind so intensiv, so spannend. Enderleins Musik erfordert Konzentration um sie zu genießen. Seine leisen, zuerst nachdenklichen und schon fast melancholisch wirken Songs sind halt keine Hintergrundmusik  für Kneipengespräche. Mitunter nehmen die Songstrukturen eine überraschende Wendung und überraschen, wie zum Beispiel Devils Oak. Grundsätzlich versprühen die Songs Hoffnung, wenn man sie denn wirken lässt.  Manche Songs sind wie, als wenn man kurz davor steht nach einem Tauchgang die Wasseroberfläche zu erreichen, andere sind so vertraut, wie das nach Hause kommen von einer langen Reise. Manche Songs haben die Intensität eines Songs von Leonard Cohen, auch wenn die Stimmlage eine gänzlich andere ist. So erinnert  Leila etwas an Suzanne von Cohen.   Die Vergleichbarkeit ist eh das Problem, weil Enderlein nicht vergleichbar, ist aber das ich schon mal gesagt habe. Das steckt eine Menge drin von vielen, aber vor Allem von ihm selbst. Einzigartig. Sicherlich nicht perfekt produziert, so sind die Aufnahmen aber doch von hoher Qualität.

Um es kurz zu machen. Mit seiner Idee dieses ungewöhnliche Konzert als Download zu veröffentlichen hat uns Enderlein ein Geschenk gemacht. Eine musikalische Perle die vermutlich, so fürchte ich, im musikalischen Mainstreameinheitsbrei verloren gehen wird. Für die alte Stadthalle ist es ein würdiges Requiem. Ich finde 10€ für den Download mehr als angemessen. Infos gibt es hier.
http://www.christophenderlein.net/store

uwe abel

THE FRIENDS OF MR. ENDERLEIN

Hm Enderlein? Der Name hat schon etwas, was einen neugierig macht. Kennen gelernt habe ich den jungen Mann anlässlich einer Open Stage in der Elsterklause. Es war im Oktober oder November. Meine Stimmung war melancholisch. Die Bands vorher waren ehre rockig, aber dann trat Enderlein auf. Er spielte Gitarre und sang Folk, leise sanft bewegend, irgendwie dramatisch. Sehr emotional auch sein Stück, für das er sich an das Stage Piano setze. Eigentlich nicht meine Musik aber es gefiel mir und anscheinend auch den Rest der Elsterklause. Es war schlagartig still im Saal. Ich folgte in Zukunft Enderlein, der mit Vornamen Christoph heißt, im sozialen Netzwerk. Ich war überrascht und erfreut das er eine CD herausbringen wollte, die ich gleich vorbestellte und die heute hier mein Thema ist.

Die CD heißt „My Friend“ und das Cover ziert ein Elefant. Im Nebel? Oder im Wasser? Sehr mystisch, warum ein Elefant? Das klärt sich aber auf, als ich mich mit dem Booklet beschäftige. Die CD ist Edgar Ott gewidmet. Der war unter anderem Synchronsprecher und Hörspiel Charakter. Er hat Benjamin Blümchen gesprochen, ein Held und Liebling meiner Kinder und offensichtlich auch der von Enderlein, der sogar extra das Grab von Ott besuchte. Aber auch mich holt Christoph Enderlein ins Boot für seine musikalische Reise, denn Ott hat auch den Balou im Dschungelbuch gesprochen und auch den Obelix synchronisiert. Jetzt bin ich richtig neugierig auf diese Songs die Enderlein aus verschiedenen Sichtweisen, seiner eigenen und der der von Ott erzählt sowie von Ereignissen aus den Hörspielen Benjamin Blümchens spricht. Mal etwas anderes als über Beziehungen, Sex Drugs and Rock n Roll oder den eigenen Weltschmerz zu singen. Okay also rein in das Laserabspielgerät mit der Scheibe

Die ersten Töne…., nein so geht das wirklich nicht. Ich mache die CD wieder aus. Geht gar nicht. Die muss ich in Ruhe hören. Nebenan kreischen die Kinder der Nachbar mäht Rasen. Für diese Musik brauch ich Atmosphäre. Die gibt’s bei mir im Keller, also Stellungswechsel. Schnell das geheime Ritual. Jetzt kann ich die CD genießen.

„Waited For You“. Gesang und Gitarre. Sehr sanft, dann setzt dezent das Banjo ein und der Song nimmt noch etwas Fahrt auf. Wie wenn als man aus einer trüben Nacht auf einmal in den Sonnenaufgang fährt. Für „Arouse me“ setzt sich Enderlein das erste Mal an die Tasten. Ein wunderbar melancholisches Lied.

Der Übergang zu „Devil´s Oak“ wird mit Geräuschen unterlegt. Was dem Ganzen eine spannende Note gibt. Gesang und Gitarre, mit 06:48 eines der längeren Stücke auf dem Album. Plätschert gemächlich vor sich hin. Hat etwas Mantra artiges, Beruhigendes ist aber überhaupt nicht langweilig, weil die Stimme immer wieder eine Steigerung bringt, ein Background Chor sorgt für eine zusätzliche Verdichtung. Als nach 4:30 die Stimme von Enderlein zerbrechlich wird gibt es den Break. Melodiewechsel. Vom Träumen zum mitwippen. Das Finale hat etwas Episches.

Der Anfang von „Fly with me“ erinnert mich etwas an Simon and Garfunkel. Tolle Lyrik, einfach mal genau hinhören und wieder ändert der Song etwas die Richtung. Das macht die CD so spannend. Was kommt jetzt? Bei „Steady like you“ kommt das Piano wieder zum Einsatz. Die Stimme von Enderlein übernimmt die Führung. Ich finde diese dramatische Phase zum Ende des Songs großartig.

Mit „Deep Blue Water“ zeigt Enderlein, welche Bandbreite seine Stimme hat. „Summer Swing“ ist mein Favorit. Vogelgezwitscher und das Piano. Großartig der Chor im Refrain. Zum Schluss setzt Enderlein wieder Geräusche ein, Höre ich da einen Flieger? Sollte wirklich mal im Radio laufen.

„Leila“ eindeutig ein Liebeslied oder auch nicht? An irgendwas erinnert mich die Melodie, aber ei Schublade im meinem Kopf geht nicht auf. Dieser Song nimmt auch im letzten Drittel eine ganz andere Richtung und wird intensiver und kräftiger. Das Banjo läutet das Finale ein. „Guide us home“ schließt das Album und mir fehlen die Worte.

Auch nach dem x-ten Hören der CD fällt es mir schwer Vergleiche zu finden. Da höre ich Simon und Garfunkel, glaube etwas James Blunt oder The Beautiful South zu hören und denke gleich werde ich Clannad und die Stimme von Enya hören. Enderlein hat eine einzigartige Stimme und schreibt fantastische Texte. Die Songs sind eine Mischung aus Melancholie und hoffnungsvollen Phasen, mit einer Prise Dramatik. Dramatisch gefühlvoll und immer bewegend. Dazu noch perfekt produziert. Aufgenommen nicht etwa in einem Studio, sondern im heimischen Schlafzimmer. Ich denke mehr Kompliment geht nicht. Zwei Wermutstropfen. Ich hätte mir noch eine Nummer wie Summer Swing gewünscht und außerdem hätte ich gern die Schallplatte, von der hat Enderlein nur 5 Stück machen lassen. Macht aber nichts. Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung, es wäre wirklich schade, wenn die CD, die mich wirklich tief berührt hat, ein Einzelkind bliebe.

Uwe Abel
Enderlein Website
Link zu Youtube

Open Stage – The Stage is your´s

Meine Güte welche Wortspiele mir da hätten einfallen können. Aber wirklich, was sich heute in Falkensee in der Elsterklause abgespielt hat ist was Neues, was Besonderes. Endlich, ein moderner Talentschuppen und nicht eine Castingshow nach dem Motto Deutschland sucht den Superdoofi im Assi-TV.

Die Besitzer der Elsterklause sind auch gleichzeitig die Veranstalter und stellen die PA. Schon zum 7. oder 8. Mal hieß es Open Stage in der Elsterklause. Musik live und ungeprobt? Jamsession in einer Kneipe? Geht das? Ja es geht, sehr gut sogar. Bisher war mein Terminplan ziemlich voll, aber heute habe ich es geschafft. Ich sollte es nicht bereuen.

In einem Raum, der ungefähr doppelt so groß war wie mein Keller standen Schlagzeug und diverse Gitarren, inkl. Verstärker. Anwesend waren ca. 15 Leute plus der üblichen Gäste im Vorderraum der Lokalität. Was die nächsten Stunden musikalisch geboten wurde war wirklich spannend. Zwar waren Lautstärke und Sound nicht optimal aber das war nur ein kleiner Wehmutstropfen. Da waren die Jungs von Phönix, zumindest ein Teil davon, die legten deftig los. Instrumental und höchst professionell. Bluesrock spacig und mit psychedelischen Anklängen. Schön zu sehen, wie die Jungs sich ergänzten, den musikalischen Ball zuspielten. Klasse auch die Jungs von Prototyp. Die rockten richtig ab. Der Stil lag so zwischen Sportfreunde Stiller und den Ärzten, die sie auch coverten. Auch eigene Stück hatten die Herren im Programm.

Mitunter wurden auch mal die Gitarren getauscht oder an die andere Band verliehen, manchmal wurde auch mal der Drummer getauscht. Jamming good. Auch Andy Kamp, Falkenseer Musikgröße war anwesend. Er trat zwar leider selbst nicht auf, hatte aber eine junge Dame mitgebracht, seine Tochter, die einen Plastikbecher in Verbindung mit einem Tisch als Rhythmus Maschine nutze und dazu mit einer wirklich tollen Stimme sang. Zu dieser Zeit schaute auch mal Axel Sziegat rein.

Es waren gerade die beide ältern Herren, die mich beeindruckt haben. Da war z.B. ein Gitarrist, der sich immer wieder mit Mundharmonika oder seinem Gitarrenspiel einbrachte. Passte zwar nicht immer, aber handwerklich war das erste Klasse. Der andere glänzte mit Gitarre und Gesang unter anderem bei Pink Floyds Wish you where here.

Ja es gab auch was bekanntes, wenn auch etwas leicht verfremdet. Mitten in einer Session kam Rota auf die Idee Strophen von All along the Watchtower einfließen zu lassen. Gitarre, Drums und Mundharmonika versuchten sich darauf einzustimmen. Ich fand es sehr gelungen. Am besten hat mir ein Stück gefallen. Instrumental, erst nur Drums und Gitarre. Kahn stimmte immer andere Themen ein bis sich die beiden anderen Gitarristen einklinkten. Daraus wurde ein Ultralanges Stück. Erinnert mich an die Zeiten, wo ein Stück Bluesrock, Hardrock oder Psychodelic Rock die Seite einer LP füllten. Eigentlich fehlte nur noch die Orgel.

Insgesamt finde ich das Projekt, nun ja, einfach großartig. Man hatte das Gefühl mit einer großen Band im Studio zu sein, die ihre Songs für die neue Platte entwickelte. Die Eigentümer der Elsterklause haben Mut, neue Wege zu gehen und geben kreativen Musikern eine Plattform. Ich freue mich schon auf die nächste „Open Stage“. Dann gibt es einen detaillierten Bericht und eine Menge toller Bilder, versprochen.

Differenzierung vs. Ausgrenzung oder macht mich ein Onkelz Shirt zum Nazi?

Was macht einem Nazi zu einem Nazi? Wohler eher sein Denken und Handeln. Weniger seine Kleidung und sein kultureller Geschmack. Bei der Beurteilung von Äußerlichkeiten in diesem Zusammenhang wünsche ich mir eine genauere Differenzierung, gerade von Personen des öffentlichen Lebens, konkret in diesem Fall Jennifer Rostock. Ihre Gleichmacherei ist eher schädlich und eigentlich genau so hohl, wie die Ansichten des dumpfen braunes Mobs.

Die Band will keine Nazis, bzw. rechtsextreme auf ihren Konzerten und schon gar nicht solche mit Shirts von Bands, die in sich anscheinend in den rechten Kreisen großer Beliebtheit erfreuen. Bands wie die Onkelz oder Frei.Wild. Kaum geäußert breiten sich Empörung und Beschimpfung im Internet aus. Auch Shitstrom genannt. Nie war der Ausdruck in diesem Zusammenhang passender.

Hilfreich ist aber diese Gleichmacherei nicht. Du hörst „Onkelz? Bis wohl ´nen Rechter?“ Das Fred Perry Shirt tragen doch auch Rechte“. Und so weiter. Eigentlich ärgert mich das schon. Da machen braune Idioten ein Mode Label, welches ich schon Jahre lang trage zu Ihrer Uniform und stellen sich ein paar Scheiben meiner Lieblingsband ins Regal oder gehen sogar zu deren Konzerten und schon laufe ich Gefahr selber in die rechte Ecke gedrängt zu werden? Das kann nicht richtig sein. Hitler mochte Wagner. Waren deswegen alle die in ein Wagner Oper gingen, bzw. heute noch gehen Nazis. Das wäre schon blöd, wenn auf einmal alle Braunen auf Modern Talking stehen würden. Fliegt dann der Dieter bei DSDS endlich raus oder wenn alle Nazis auf einmal Springerstiefel und Bomberjacken in die Altkleidersammlung packen würden und stattdessen im feinsten Nadelstreifenzwirn herrum rennen würden. Schreien wir dann jeden Banker an. “Verpiss dich du Sch….Nazi“?

Dadurch, das wir so urteilen geben wird doch erst den Brauen ein Uniform und Dinge mit und an denen sie sich identifizieren. Hier eine Politik der Ausgrenzung zu fordern und zu betreiben fördert das nur und trifft mitunter die falschen. Also machen wir diese Dinge zu Allgemeingut. Was könnte die rechten mehr ärgern als ein Onkelz Shirt mit einem Nazi raus Button. Damit wir uns verstehen ich rede nicht von eindeutigen Bands oder Modelabels, die offensichtlich der rechten Szene angehören.