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Nixblicker? Verwirrspiel?

Der normale Bürger der Gemeinde Schönwalde Glien im Havelland reibt sich verwundert die Augen. Was geht denn da in der SPD ab?

Erst mobbt Frau Eitner mit Hilfe von Herrn Beigel Frau Zock aus der Partei. Letztere verzieht sich aber nicht in den Schmollwinkel, sondern unterstützt Herrn Beigel beim Wahlkampf. Das passt Frau Eitner nicht, die nicht mal ihren eigenen Kandidaten unterstütz, sonder aus den Sympathien für Herr Oehme (CDU) keinen Hehl macht. Kein Wunder, das viele von einer Einheitsliste sprechen und sich an alte DDR Zeiten erinnert fühlen. Nach der Wahl kam es zum offenen Streit zwischen Eitner und Beigel. Herr Beigel wollte die Partei verjüngen und für die Kommunalwahl stärken. Angeblich hat man sich nun geeinigt. Wirklich? Das werden wir sehen, wenn eine hoffentlich erstarkte SPD der CDU mal richtig Dampf macht. Im Nachhinein wirkt nun der Versuch von Frau Zock, Herrn Beigel im Kampf gegen Frau Eitner zu unterstützen etwas hilflos. Sie hat ja Ihre Aussagen in der Brawo vom letzten Sonntag korrigiert. Es war von Ihr auch nicht gewollt, dass man diese, sehr persönliche Meinung in die Presse bringt. Aber so ist das nun mal leider, wenn man der Presse Interpretationsspielraum lässt, kommt meistens etwas anderes heraus als man sich gewünscht hat.

Der Blick geht also nach vorne. Das ist auch wichtig. Damit es eine starke Opposition in der Gemeindevertretung gibt, die Schadensbegrenzung betreibt und die Fehler und Verschwendungssucht vom Bürgermeister auf ein vertretbares Maß begrenzt.

Von Frau Zock wünsche ich mir eine klare Position. SPD? Die Grünen? Obwohl auch als Parteilose kann man politisch gestalten in der Gemeinde wirken.

Uwe Abel

Erneuerung oder am Stuhl kleben?

Schönwalde Glien.  Es sieht so aus, al würde die politische Seifenoper in die nächste Staffel gehen. Nachdem der Bürgermeisterwahlkampf zu Ende gegangen war, musst schon befürchtet werden, dass die Soap eingestellt wird.  Jetzt geht es aber nicht um die Auseinandersetzung  Beigel vs. Oehme. Nein diesmal geht es um den internen Zwist in der SPD Schönwalde. Auslöser ist Bärbel Eitner.

Matthias Beigel ist ja in Schönwalde angetreten um den Ortsverein wieder in Schwung zu bringen zu verjüngen und auf die Kommunalwahlen 2014 vorzubereiten. Allerdings waren die Genossen, allen voran Frau Eitner nicht begeistert. Zu bequem war das gemachte Nest. Ein Opposition oder mit Gestaltung war in der Gemeindevertretung ist nicht erkennbar. Dafür Kuschelkurs mit Bodo Oehme. Das heißt ja nicht, dass man jede Entscheidung torpedieren muss. Aber viel Rückfragen oder Einwendungen kamen von der Fraktionsvorsitzenden nicht. Wenn es eigene Anträge gab, so wurden sie nicht wahrgenommen.

Frau Eitner schreckt auch nicht davor zurück ihren Ortsvorsitzenden in der GVV anzugreifen und ihm in den Rücken zu fallen. Das ganz gipfelte daran, dass sie ihm die Unterstützung im Wahlkampf versagte. Herr Beigel gab aber nicht auf und wollte seinen Kurs fortsetzen. Wieder scheiterte er an Eitner, die einfach an ihren Posten klebt und sich weigert für jüngere Platz zu machen.

Seitens Beigel gab es begründete Vorwürfe, unter anderem weil sie gegen die SPD-Politik in der Gemeindevertretung gestimmt hat. Außerdem  habe sie drei Anträge im Namen der SPD-Fraktion in die Gemeindevertretung eingebracht, die aber anscheinend  nicht mit dem Vorstand abgestimmt waren. Das ganze veranlasste Beigel, Frau Eitner zum Rückzug aus der Politik zu bewegen. Erst lenkt Sie anscheinend  ein um dann kurze Zeit später zu widerrufen. Frau Eitner kann anscheinend nicht loslassen.

Unterstützung bekommt Beigel jetzt aber von Ines Zock, die seinerzeit wegen der Intrigen aus de SPD ausgetreten war. Sie bringt das Thema in einem Bericht der Mark online auf den Punkt. „Aus meiner Erfahrung heraus, ist es für Bärbel Eitner nicht wichtig, ob die SPD stärkste Kraft wird. Ihre aktive Zeit ist fast vorbei. Sie lehnt sich nun mal gerne zurück und ruht sich aus. Deshalb wäre ein vorzeitiger Generationswechsel, wie von Matthias Beigel gefordert, sehr wichtig gewesen. Ich hätte mir einen Ruck innerhalb der SPD gewünscht“, betonte sie. Zock glaubt zudem nicht daran, dass der Streit innerhalb der SPD beigelegt ist. „Solange die, alten Kader‘ mitmischen, bin ich der Meinung, dass der gefundene Kompromiss nicht von Dauer ist“

Das wiederum führt bei Frau Eitner zu Aussagen, die nicht gerade vor Selbstvertrauen und Professionalität strotzen. Anstelle über Inhalte zu reden kann sie wieder nur austeilen und Frau Zock angreifen. warum „die Frau keine Ruhe gibt“. Fragt sie sich „Was Frau Zock  sagt, ist alles unter der Gürtellinie.“ Ihre Hauptsorge gilt einer vermeintlich Zusammenarbeit zwischen Herr Beigel und Frau Zock „Ich weiß auch nicht, wie Matthias Beigel mit Ines Zock in Zukunft zusammenarbeiten wird.  Nur zur Erinnerung Frau Eitner hatte mit aller Gewalt versucht Frau Zock aus der Partei zu drängen und wundert sich nun, das es Ihr ähnlich ergehen könnte.

Auch Bürgermeister  Bodo Oehme scheint es  wohl zu bevorzugen, wenn ihm Frau Eitner erhalten bleibe. Er hofft auch in Zukunft darauf, dass die SPD ein „verlässlicher Partner bleibt“.

Fazit: Eine kämpferische SPD mit geschärftem Profil könnte für die CDU unangenehm werden. Eine wieder erstarkte SPD, die vielleicht in Koalition mit den Grünen die Mehrheit der CDU in der Gemeindevertretung kippt, könnte die „Arbeit“ von Bodo Oehme erschweren. Für Schönwalde kann dies aber nur gut sein. Die CDU geprägte Politik braucht einen starken Gegenpart, damit nicht immer alles was Bodo Oehme will, durch die Gemeindevertretung gewunken wird.

Uwe Abel
Links:
Mark Online 1
Mark Online 2

Wer schmeißt denn hier mit Lehm?

… der sollte sich was schämen.

Matthias Beigel hat die Bürgermeisterwahl in Schönwalde verloren. Schon vorher haben viel gegen ihn gearbeitet und auch jetzt versucht man ihn zu diskreditieren.

Nicht mal seine eigne Partei, die SPD Schönwalde hat ihn im Wahlkampf unterstützt. Die Folge: Plakate aufhängen, Flyer verteilen, alles vor und nach der Arbeit. Dabei ist es dann passiert. Eines Abends ist er in eine Leitplanke gefahren und hat diese und sein Auto beschädigt. Im Schockzustand und völlig übermüdet ist er dann nach Hause gegangen und hat am nächsten Tag den Unfall angezeigt.

Die CDU treue Presse stürzt sich wie ein Geier auf den Tatbestand und versucht Herrn Beigel in die kriminelle Ecke zu stellen. Ein typischer Fall von Vorverurteilung. Natürlich hat sich Herr Beigel nicht ganz richtig verhalten. Es handelt sich aber nur um Sachbeschädigung und da er sich innerhalb einer 24 Stundenfrist gemeldet hat, dürfte die Sache glimpflich ausgehen. Hauptsache dem Menschen ist nichts passiert.

Weitaus bedenklicher ist, dass der Wähler in Schönwalde von den Ermittlungen nicht aus der Presse erfuhr, sondern schon direkt vor den Wahllokalen informiert wurde. Dabei wurde auch geäußert, dass Alkohol im Spiel war. Wurde hier gezielt mit Falschaussagen manipuliert und das Wahlergebnis beeinflusst? Es gibt hierzu Aussagen von Schönwaldern Bürgern.

Dieser Stil passt zu den übermalten Wahlplakaten und den Drohanrufen von Lothar Lüdtke(CDU). Trauriger Abschluss bildet die Überklebaktion „Verzockt“ der CDU. Hat sich übrigens schon mal einer gefragt, wie Herr Oehme an das Beigel Plakat gekommen ist, das er auf seiner Wahlparty präsentiert hat. Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Die SPD Schönwalde, die auch mit Oehme zusammen gefeiert hat, besorgte das Plakat. Was wiederum die Frage aufwirft warum die Herrschaften nicht gleich eine Einheitspartei gründen oder zur CDU überlaufen. Auch die Alt SED Partei, Die Linken haben ja angeblich mit Oehme gefeiert.

2. Das Plakat wurde von einem CDU Mitglied einfach abgerissen. Das ist, wenn auch eine geringe Form von, Sachbeschädigung.

Meine Güte was ist das nur für ein politischer Sumpf in Schönwalde. Hat Herr Oehme, der Bürgermeister und Kirchenratsvorsitzender ist, vergessen, das er auch eine Vorbildfunktion hat?

Weitere Links:

https://rincewind1964.wordpress.com/2011/09/13/vom-schlechten-stil-eines-gewinners/ 


http://schoenwaldehvl.wordpress.com/2011/09/13/nach-der-wahl-oder-der-schlechte-gewinner/

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12173026/2242247/Ermittlungen-gegen-brandenburgischen-SPD-Politiker-nach-Unfall-im.html

Uwe Abel

Vom schlechten Stil eines Gewinners

Schönwalde Glien Es gibt eigentlich nur eines, was ich mehr hasse als schlechte Verlierer. Schlechte Gewinner. Na ja, das kann man ja leicht sagen als Verlierer. Nur, die Adleraugen Schönwalde und ich sehen uns nicht als Verlierer. Auch wenn das die CDU um Bodo Oehme und Lothar Lüdtke gerne behaupten. Die Adleraugen haben übrigens auf Ihrem Blog Herrn Oehme artig gratuliert.

Nun entpuppen sich die Herren Oehme und Lüdtke als üble Nachtreter. Nicht nur das Lothar Lüdtke, Frau Zock am Telefon mit: „Sie werde keine glückliche Stunde mehr in Schönwalde erleben. Dann wird scharf geschossen und es gibt keine Gnade mehr“ bedroht hat. Jetzt hat man auch noch im Nachhinein die Wahlplakate von Matthias Beigel überklebt. „Verzockt“ Eine Anspielung auf Ines Zock, Ortsvorsteherin, die Beigel unterstützt hat.

Wer wissen will wer dahinter steht findet folgendes von Herrn Fischer gemachte Bild in der Märkischen Allgemeinen. Hier sieht man Herrn Oehme vor dem bewussten Plakat. Auf dem Bild ist übrigens auch Herr Pullem vom Förderverein des Schlosses zu sehen. Wir haben darüber ausführlich berichtet.

Also der neue Bürgermeister hat offensichtlich diese Aktion gebilligt. War das nötig? Ist eine solche Reaktion angemessen für einen Bürgermeister, der auch noch Vorsitzender des Kirchenrates ist? Christlich ist es sicherlich nicht auf seinen unterlegenen Gegner herumzutrampeln. Mein Gott ist das primitiv von den Herren. Wie überheblich und arrogant. Nicht vergessen Freunde, nach der Wahl ist vor der Wahl. Die Adleraugen haben damit gerechnet, dass Hohn und Spott über sie ausgekübelt werden. Wenn es noch einer Motivation bedurfte um gegen diese Politik, gegen Polo usw. zu kämpfen, dann haben die Adleraugen sie hiermit bekommen.

Uwe Abel

Der tägliche Wahlkrampf #5

Ein sehr beliebtes Stilmittel im Wahlkampf ist das Interview.

Hier mal ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte, bzw. wie es aussieht, wenn man selbst was bastelt und auf professionelle Hilfe verzichtet. Um das ganze zu lesen müssen Sie im Menü auf „Vita“ klicken und etwas nach unten blättern.
http://www.bodooehme.de/

Das ganze scheint nur ein stummer Schrei nach Hilfe zu sein. Also bitte etwas mehr Substanz und Leidenschaft hätte es schon sein dürfen.

Hier das Gegenstück. Professionell gemacht, jedoch ehrlich und authentisch.

Professionelles Interview

Auch wenn man die Person nicht mag, hier merkt der Wähler, das ihm sie Gemeinde am Herzen liegt.

Uwe Abel