Schlagwort-Archive: Lothar Ludtke

Das ist mir zu flach Dach

Einen recht launigen Kommentar hat da der Herr Fischer geschrieben. Man mag drüber schmunzeln, aber eigentlich ist das doch schon sehr ernst, das Thema.

Da wollte also einer in Schönwalde bauen. Da ihm die übliche Bauweise zu langweilig ist und er mal etwas Anderes wollte, etwas Innovatives, sollte ein Flachdach her. Das wurde aber nach Beratung im Bauausschuss abgelehnt. In Schönwalde darf man nämlich nich von der Norm abweichen. der Bauherr wollt sich damit aber nich begnügen und wandte sich an eine höhere Stelle, die befand, das es sich um eine rechtswidrige Versagung des Bauantrages handle.

Warum dem so ist erklärte Herr Oehme im Rahmen der GVV am 14.02. Das Brandenburgische Baurecht verbietet kein Flachdächer und somit kann eine Gemeindevertretung auch kein solche verbieten. Mit ihrer erneuten Ablehnung ignorierten die Abgeordneten die Rechtsgrundlage und zeigten mit Ihrem Votum, was Sie davon hielten. Oehme beanstandete den Beschluss und somit darf das Gebäude mit einem Flachdach errichtet werden. Was wie eine lustige Zote wirkt hat aber aus meiner Sicht einen ernsten Hintergrund.

Der Bauausschuss hat seinerzeit unter Führung des derzeit mit Rücktrittsforderungen belegten Lothar Lüdtke einen falschen Beschluss gefasst. Anscheinend hat man sich nicht ausreichend mit den gesetzlichen Grundlagen befasst. Das lässt tief blicken. Wieviel von den Entscheidungen des Bauausschuss sind denn noch auch diese Art und Weise gefallen und somit rechtswidrig? In der Vergangenheit gäbe es ja schon die eine oder andre Ablehnung. Da fällt mit z.B ein Handel ein, der Hallen mit rundem Dach bauen wollte. Nicht jeder Bauherr hat dann die Traute und die Zeit sich in eine Auseinandersetzung zu stürzen und den Beschluss anzufechten.

Was ist mit Entscheidungen des Bauausschusses, das Rathaus betreffend oder wie jetz mit der Waldkita Pausin. Die wird jetzt nämlich auch etwas teurer, weil der Architekt etwas übersehen hat. Da hat man aus dem Rathaus Desaster wohl nichts gelernt und sich wieder für den falschen Architekten entschieden.

Lothar Lüdtke mach hier als Vorsitzender seines Bauausschusses und ausgewiesener Experte keine gute Figur. Kompetenz geht anders. Vielleicht sollte man alle Beschluss etwas genaue unter die Lupe nehmen. Übrigens falls Herr Lüdtke doch noch zurücktreten sollte, schlage ich den Herrn mit dem Flachdach vor, der scheint ja doch etwas mehr Ahnung zu haben und informiert sich besser.

Uwe Abel

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Neues aus dem kommunalen Politsumpf!

Schönwalde Glien Oh wie wurden wir gescholten, allen voran Frau Ines Zock. Die Kritiker der Schönwalder Politik wollten nicht länger schweigen und haben den Finger in die Wunde gelegt und aufgezeigt, dass in Schönwalde Kommunalpolitisch einiges im Argen liegt. Wie so oft gilt aber der Prophet im eigenen Land nichts. Und jetzt? Jetzt offenbart sich zumindest teilweise das Desaster um Bürgermeister Oehme. Zwei Entscheidungen fallen ihn jetzt im wahrsten Sinne des Wortes auf die Füße. Einsicht bei den Verantwortlichen? Keine Spur.

Der erste Fall betrifft das Schlossgut (Hier nachzulesen). Ein schlechter Witz. Seinerzeit hatte er die Bedenken der Anwohner und deren Kampf um die Bäume überhaupt nicht wahrgenommen und jetzt solle der Fehler des Herr Oehme politisches Kalkül gewesen sein „Niemand hat die Absicht einen Poloplatz zu bauen?“. Das wäre genauso, wenn Wowereit behaupten würde, die Pannen beim Flughafenbau wären nur inszeniert um den Protesten der Anwohner wegen der Flugrouten Rechnung zu tragen. Nicht nur, dass Oehme seine eigenen Bürger verarscht, jetzt läuft er auch noch Gefahr die Betreiberin zu verärgern. Die Pläne von Frau Schwenger Holst stehen auf wackligen Füßen. Oehme und Frau Schwenger Holst dürfen sicher sein, dass jetzt genau hingesehen wird welche Vereinbarungen getroffen werden. Der Erfolg von Frau Stein und Pro Natur stimmt optimistisch. Es wird spannend werden. Laut dem Bericht des RBB im letzten Jahr braucht ja Frau Schwenger Holst den Poloplatz um ihr Projekt zu finanzieren. Allerdings werden die Rodung des Waldes und die Nachpflanzungen auch nicht gerade billig. Von anderen Auflagen ganz zu schweigen.

Der zweite Fall betrifft mal wieder Lothar Lüdtke. Der Ortsvorsteher und Bauausschutzvorsitzende hat was gemacht? Schwarz gebaut. (Hier lesen) Was machen die Gemeindevertreter? Legalisieren das Ganze nachträglich, mit Ausnahme der häufig gescholtenen Frau Zock. Im Klartext Unrecht wird zu Recht gebogen. Da sollte Widerstand zur Pflicht werden. Wieder ist es Oehme, der versucht dieses Fehlverhalten zu rechtfertigen. Moralisch nicht ganz einwandfrei. Herr Lüdtke hat gegen geltendes Recht verstoßen, für die andere bitte bestraft werden, auch wenn sie aus Unwissenheit gehandelt haben. Von Unwissenheit kann bei Lüdtke, dem Bauprofi keine Rede sein. Der Bürger verzweifelt angesichts der Tatsache dass aus dem Skandal keine Konsequenzen gezogen werden und der feine Herr nicht mal den Anstand hat sein Ämter niederzulegen, weil er als Vorbild versagt hat. Es ist kein Wunder, das hinter vorgehaltener Hand, noch über ganz andere Dinge gemunkelt wird. Bedenkt man, dass Herr Lüdtke unter anderem auch vom Rathausbau nicht unerheblich partizipiert.

Kein Wunder das der Bürger an der Kommunalpolitik verzweifelt und die Regierenden in Schönwalde langsam aber sicher das Vertrauen der Bürger verspielen. Schlimm, dass fast alle Gemeindevertreter sich nur um des Liebens Friedens willen zum Abnicker der Rechtsbrüche machen und sich nicht dem Bürger, der Moral und ihrem Gewissen verpflichte fühlen.

Immerhin im Jahr 2014 haben die Schönwalder für lange Zeit das letzte Mal die Gelegenheit den Schönwalder Politsumpf trocken zu legen. Abwählen heißt die Parole. Die Adleraugen, Pronatur und engagiert Politiker, wie Frau Zock werden dafür sorgen, das Schönwalder Politik transparent beleibt und solche Dinge dem Wähler in Erinnerung beleiben.

 

Uwe Abel

Och, er ärgert sich…..

Schönwalde Glien   Tja, wie kann mann nur. Einfach die Pläne des Herrn Oehme kritisieren. Hat doch etwas gedauert, das mit der Reaktion auf die neue Position der SPD zum Thema Freizeitpark Erlenbruch. Erst hatte die neue SPD Vorsitzende Frau Düring da Projekt in handliche Einzelteile zerlegt und dann ist ihm noch seine vermeintliche Gesinnungsgenossin Frau Eitner mehr oder weniger in den Rücken gefallen.

Der erste Versuch die Argumente der SPD zu zerschlagen hing in die Hose. Von wegen es ist genug Geld auf der hohen Kante. Die Kämmerin scheint da mehr Durchblick zu haben und warnt vor den großen Projekten des Herrn Oehme. Man kann halt nur mit Geld planen, das man hat. Plane deine Zukunft, wenn es dir gut geht. Viele Firmen du Kommunen geben das Geld mit vollen Händen aus und wundern sich, das sind Krisenzeiten dann mit leeren Händen dastehen. Was passiert, wenn z.B. Gewerbesteuern ausbleiben?

Nun der zweite Versuch. Nach zu lesen auf Mark online. (Link) Soso Erinnerungslücken hat die SPD. An Absprachen wurde sich nicht gehalten. Recht einseitig diese Darstellung. Die Argumentation des Herrn Oehme zielt mal wieder nur darauf den Gegner zu diskreditieren. Das sich die SPD nicht an die Absprachen hält, dafür gibt es einen triftigen Grund. Es ist einfach so, dass sich die Rahmenbedingungen verändert haben. Die finanziellen Mittel sind nicht mehr vorhanden. Die Fördermittelzusagen, die man sich erhofft hatte, blieben aus. Herr Beigel hatte dies vorausgesehen. Keiner wollte auf ihn hören. Die SPD hat dazu gelernt und lässt sich nicht mehr von Herrn Oehme blenden und wie ein sibirischer Tanzbär an der Nase herumführen.

In typischer Oehme Manier wird dann am Schluss seines Statement wieder die Blutgrätsche ausgepackt und unterstell, die SPD hätte was gegen die Sportler. Das ist populistisch und nicht belegbar. Wir würden ja auch nicht behaupten, dass Herr Lüdtke als Vorsitzender des Bauausschusses in irgendeiner Form an den Aufträgen, z.B. am und ums Rathaus partizipiert. Schließlich geht ja in Schönwalde Glien alles mit rechten Dingen und vor allem seriös zu.

Uwe Abel

Vom Bock zum Gärtner

Havelland    Irgendwie rieb ich mir verwundert die Augen. Um das vorher mal klar zu stellen. Ehrenamt ist gut und wichtig. Das dieses Engagement gewürdigt wird ist auch gut und wichtig. In der MAZ wurde auch darüber berichtet: MAZ-Artikel Ehrenpreis Die Liste der Nominierten las ich mit Freude. Gemeindekirchenrat, Jugendarbeit, Feuerwehr, Tierschutzverein, Seniorenunion, Bürgerbus, Gemeindevertreter Schönwalde-Glien. Ich stutzte. Wie jetzt? Noch mal lesen. Tatsächlich nominiert und auch ausgezeichnet wurde Lothar Lüdtke. Das hat man den Bock zum Gärtner gemacht.

Das kann ich nicht verstehen. Ich spreche dem man eine Uneigennützigkeit ab. Klar opfert er seine Zeit in der GVV und im Ausschuss. Aber schließlich partizipiert er von seinem Engagement auch. Nicht zu vergessen, dass er ja auch am überteuerten Rathausbau beteiligt ist. Da fallen mir auch noch seine verbalen Entgleisungen in der GVV ein und auch gegenüber Mathias Beigel. Er verkörpert für mich einen undemokratischen Politikstil. Sogar Bürger werden beleidigt und für Bürgerinitiativen hagelt es nur böse Worte. Der Mann ist für mich kein Vorbild. Irgendwie passt diese Nominierung nicht zu den andern. Wer ist bloß für die Nominierung verantwortlich? Warum er und nicht ein anderes Mitglied der Gemeindevertretung Schönwalde Glien? Vielleicht gibt es ja einen Grund, der sich mir nicht erschließt. Irgendwie riecht das nach Klüngelpolitik.

Bedenklich finde ich auch die Aussage von Burghard Schröder (SPD), der die Bürgerinitiativen kritisierte und behauptet, diese würden nur Ihre Interessen vertreten, Nun ja, was soll man machen, wenn die Politik versagt und nicht die Interessen der Bürger vertritt sondern nur die der Politiker und ihrer Freunde. Da bleibt ja nur die Gründunge einer BI. Dass Bürgerinitiativen für den politischen Prozess genauso wichtig wie die Ehrenamtler, Das zeigt auch der letzte Erfolg der Bürgerinitiative gegen Windkraft aus Schönwalde.

Uwe Abel

Bellende Hunde (Teil II von getroffene Hunde)

Schönwalde Glien So jetzt gibt es endlich Details. Ortsvorsteherin Ines Zock und engagierte Unterstützerin der Initiative Adleraugen Schönwalde hatte einen Anruf von Herr Lothar Lüdtke. Herr Lüdtke (CDU) ist ja schon für seine Verbalinjurien bekannt. Diesmal hat er aber noch eines drauf gesetzt. Das kann ich nicht unkommentiert lassen.

Lüdtke:“ Matthias Beigel wäre ein Stammgast im Bordell, dessen Betreiber Lothar Lüdtke persönlich kennt.“

Aha, wenn man als Bauunternehmer und Vorsitzender des Bauausschusses so alles kennt. Das stellt Herrn Lüdtke aber auch nicht gerade in ein gutes Licht. Egal, sicherlich findet man auch einen Bordellbesitzter der bereit ist zu behaupten, dass der Papst sein Stammkunde ist. Was hat das eigentlich mit Politik zu tun?

„Zudem hat Matthias Beigel ein Verhältnis mit der Gemeindevertreterin, Ines Zock.“

Och, spricht da der Neid oder was? Wie kommt man nur dazu solche Sachen raus zuhauen. Herr Lüdtke ist sich anscheinend der Schwere solcher Aussagen nicht bewusst.

„Matthias Beigel bekommt von Lothar Lüdtke auf die Fresse, wenn er noch mal irgendwas über ihn (Lothar Lüdtke) schreibt.“

Ein echter Lüdtke. Die Androhung von Schlägen habe ich auch schon genossen. Zitat“Den Adleraugen werde ich die Flügel stutzen“

Was war noch? Ach ja auch nicht schlecht:
„Herr Lüdtke hat zudem noch geäußert, dass alle die an dem Flyer (Adleraugen) beteiligt waren, nach den Wahlen keinen glücklichen Tag mehr in Schönwalde erleben werden. Dann wird scharf geschossen und es gibt keine Gnade mehr. Dass Bodo Oehme gewinnt, sei absolut sicher. Darauf würde Lothar Lüdtke seine Firma verwetten. Frau Zock wollte die Firma von Lothar Lüdtke aber nicht, so „einigte“ man sich wetttechnisch auf zwei Flaschen Sekt. Frau Zock geht aber davon aus, dass Matthias Beigel die Wahl gewinnt.“

Lieber Herr Lüdtke. Ich werde noch viele schöne Tage in Schönwalde erleben. Ich habe dort viele Freunde und Sie bekommen eh nicht mit, wann ich da bin. Auch die andern brauchen sich keine Sorgen machen. Selbst, wenn Oehme die Wahl gewinnt, Ihre Tage als Politiker in Schönwalde sind nach den letzten Entgleisungen gezählt. Spätestens bei den nächsten Kommunalwahlen werden wir dafür sorgen, dass Sie sich wieder voll auf Ihr Bauunternehmen konzentrieren können. Zur Not heben wir uns die Sektflaschen bis dahin auf. Ihre Einschüchterungsversuche sind peinlich und werfen ein schlechtes Licht auf Herrn Oehme, dem es anscheinend nicht gelingt Sie zu disziplinieren.

Uwe Abel

Weitere Links
http://schoenwaldehvl.wordpress.com/

https://rincewind1964.wordpress.com/2011/09/09/getroffene-hunde/