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Don´t hate me….. no more!

Ich saß  auf meinem Sofa, hörte gut Rockmusik und wollte gerade anfangen in meinem Lieblingsmagazin zu lesen, das mir mein lokaler Zeitungsdealer zurück gelegt hatte, das verliere ich schon die Lust. Ganze Seiten; leer. Andere Seiten weisen große Lücken auf. Es fehlen politische Beiträge, die Fotostory, die Kunstseite Firmenprofile, Kleinanzeigen und vieles mehr, vor allem im lokalen Teil, der mich immer besonders interessiert.

Empört greife ich zum Höre und rufe in der Lokalredaktion an und frage, was den schief gelaufen ist. Eigentlich nichts, so der Redakteur, man habe nur die Wünsche der geneigten Leserschaft umgesetzt. Den einen hätten die Kleinanzeigen genervt. Der Andere fand die Bilder auf  der Kunstzeit zu langweilig, der andere konnte politisch Berichte zum Thema Flüchtlinge nicht mehr ertragen. Man würde nun überlegen das Magazin einzustellen so der Redakteur.

Das ist natürlich eine fiktive Geschichte. Ein Magazin würde sicherlich niemals Artikel streichen, nur weil es einigen nicht gefällt. Normalerweise überblättert man die Artikel. Im schlimmsten Fall kündigt man sein Abonnement.

Ein Vergleich mit Facebook muss zwangsläufig hinken, da Facebook ja kostenlos ist. Trotzdem wundere ich mich, dass sich Leute über Artikel und Postings dermaßen künstlich aufregen, das dies regelmäßig in einem heftigen Shitstorm endet. Da wird genölt, das zu viele Fotos oder gemalte Bilder gibt. Das zu oft Blitzermeldungen erscheinen usw. Jemand er sehr aktiv im Forum ist steht anscheinend eh im Fokus, mit seiner Aktion einen Hintergedanken zu verfolgen.

Dabei muss das nicht sein. Wie bei einer Zeitung kann man ja drüber weg lesen. Einfach weiterscrollen oder denjenigen einfach blocken, der einen auf die Nerven geht. Das ist wie wenn ich das Abo für meine Zeitung abstellen würde. Ignorieren fällt uns doch sonst nicht so schwer. Wir ignorieren den Obdachlosen, der den Straßenfeger verkaufen oder das liegen gebliebene Auto auf der Straße. Warum also nicht auf Facebook.

Die Antwort ist einfach sie wollen es nicht. Die Hater stürzen sich bewusst auf bestimmte Personen oder Themen und machen andere schlecht. Meistens handelt es sich um Personen, die selber im Forum oder in der Facebookgruppe nichts Produktives beitragen. Also selten etwas eigenes Posten. Man könnte jetzt versuchen was bei den Leuten im Leben schief gelaufen ist und warum sie ihre kostbare Lebenszeit verschwenden. Es muss ihnen einfach Spaß machen einen Streit vom Zaun zu brechen.

Die Rechnung geht meistens auf, weil immer jemand reagiert und kontert. Dieser Rückbeißreflex ist aber auch verständlich für jeden der vernünftig sozialisiert ist. Mann kann doch falsche, ungerechte und beleidigende Aussagen nicht unkommentiert stehen lassen. Logische Folge ist ein Shitstorm, bei dem die einen versuchen den Angegriffenen zu verteidigen. Die Hater scheinen sich dann an der Diskussion zu weiden Je mehr Streit, desto glücklicher scheinen sie zu werden. Je mehr Bestätigung sie von andern Hatern erhalten, desto größer die mentale Erektion im minder durchblutendem Hirnteil, der für das eigene Ego zuständig ist. Liebe Mießmacher, Schlechtredner, Nörgelköppe usw. DAS ist ein soziales Netzwerk und kein Asoziales. Da nimmt man auf den Anderen Rücksicht und trampelt nicht auf den Gefühlen andere Menschen rum.

Was tun? So schwer es fällt. Wir wollen ja auch in Zukunft wissen was die Hater Community schreibt. Vielleicht können wir sie ja doch mal ausbremsen. Nein, können wir nicht. Das ist illusorisch, denn sachliche Argumente werden diese von Hass und Neid geprägten Menschen nicht überzeugen. Einfach blocken, das ärgert sie am meisten. Das mache ich inzwischen aber selektiv. Themen, wo meine Haterfangemeinde auftauchen könnte, werden halt gefiltert gepostet. Ansonsten gilt einfach weitermachen und sich nicht provozieren lassen, ansonsten könnte es passieren, das Dir Facebook auch mal eine leere Seite präsentiert. Lassen wir uns den Spaß nicht verderben.

Uwe Abel

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Haltet den Troll

Schreien hätte ich können. Ehrlich. Haltet den Dieb wollte ich noch rufen, aber schnell war mir die Sinnlosigkeit meines Tuns bewusst. Rufen hilft halt nicht. Jedenfalls nicht in diesem Fall. Das ausgerechnet ich mal das Opfer eines solchen Verbrechens werde würde, damit habe ich nicht gerechnet. Irgendwie ist es ein wenig kurios. Trotzdem bin ich verärgert, nicht über die Tat; es liegt eher daran wer es war, der mich beklaut hat.

Mein Spandau war es! Nein nicht das Internetportal, das viele interessante Berichte liefert. Es handelt sich um einen Troll. Also einen Störenfried im sozialen Netzwerk. Dieser Troll ist vermutlich türkischer Abstammung und der Spandauer SPD sehr verbunden. Über die lokale Politik ist er gut informiert. Leider scheint es ihm oder ihr an geistiger Reife und Inteligenz zu mangeln. Das sieht man leider auch an folgendem Posting.

Beweis

Die Fotomontage ist ja ganz nett. Die Sache hat nur einen Haken. Das klein Bild unten links mit dem Wahlplakat von Herrn Kleebank ist mein geistiges Eigentum und wurde  von mir gemacht und diesem Artikel auf meinem Blog verwendet (Artikellink).  Anhand des Datum sieht man eindeutig, das ich wohl der Urheber und Eigentümer bin. Wie nennt man das? Ja genau, das ist Diebstahl und der gehört bestraft. Leider ist ja vierteilen inzwischen verboten.

Darauf angesprochen, bzw. angeschrieben erfolgte bisher keine Reaktion. Auch auf eine letzte Fristsetzung den Beitrag zu entfernen schwieg „Mein Spandau“ bisher. Das ist schade, denn nach kurzer Rücksprache mit meinem Anwalt wird nun ein Abmahnschreiben erfolgen, das für „Mein Spandau“ einige Euro kosten wird. Das Geld spende ich dann einer caritativen Einrichtung.

Unter anderen Umständen würde ich sicherlich nicht diesen Aufwand betreiben. Es wird aber höchste Zeit diesen Machenschaften Einhalt zu gebieten. Dann gibts es hoffentlich nämlich nur noch einen, den echten Auftritt von „Mein Spandau“. Der Trollige Zwilling von „Mein Spandau“ dürfte so oder so bald der Vergangenheit angehören. Schade eigentlich, auf Anfrage hätte ich da Bild kostenlos zur Verfügung gestellt.

Uwe Abel

Unbequem? Einfach löschen!

In meinem Artikel „Die Freiheit für Ponys“ ist jedes Mittel recht? hatte ich kritisiert, das sich die Bürgerinitiative „Rettet den Ponyhof Staaken…“ von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ als Sprachrohr benutzen lässt. Anscheinend hat man auch kein Problem damit der dieser Partei damit zu Stimmen verhelfen. Auch das Leute diskreditiert werden, die sich gegen rechtspopulistische Parteien wehren werden mit sinnlosen und Wahrheitsverfälschende Posts.

Im Rahmen der weitern Diskussion auf Facebook und beim Blättern in weitern Postings, stieß ich auf weiter Informationen. Da wurde unter anderem die Behauptung aufgestellt, dass der Gründer der Gruppe Heinz Troschitz. Sich in rechtsextremen Kreisen bewegt. Auf seiner Website, dementiert der so Angegriffene diese. Er behauptet, er wäre dort nur zu Recherchezwecken Mitglied wurde. Er wollte wohl sehr genau recherchieren und lies sich sogar zur Abgeordnetenhauswahl aufstellen; Listenplatz 1. Auch sonst war er sehr umtriebig und protestierte u.a. sogar gegen das Holocaustdenkmal. (Quelle)

Diese Kritik wurde von mir auch im besagten Forum geäußert. Wie reagierten die so kritisierten? Nun wie viele Rechte Gesinnungsgenossen; sie löschten den gesamten Thread und sind der Meinung damit die unbequemen Wahrheiten ausgelöscht zu haben. Okay, jeder macht sich seine Welt, wie es ihm gefällt.

Was beleibt? Ein sehr bitterer Beigeschmack. Die Initiative ist anscheinend nicht nur Sympathisant, sondern anscheinend ein fester Bestandteil rechter Strömungen. Total unterwandert. Der Tierschutz ist nur Mittel zum Zweck. Das gilt natürlich für alle Mitleider der Truppe. Einige merken gar nicht wie Ihnen geschieht. Nein man kann nicht allen ein Vorwurf machen. Um „Die Freiheit“ aber nicht weiter zu stärken muss man zwangsläufig auch von einer weitern Unterstützung der Ponyhofinitiative abraten. Solange, bis man sich von denen trennt, die „Die Freiheit“ damit unterstützen wollen.

Uwe Abel

Wo steht der Feind?

Die gestrige Entdeckung auf Facebook hat mich sehr nachdenklich gestimmt:http://wp.me/pR9CJ-11D

Wieder einmal zeigt sich, das sich die braune Brut immer geschickter tarnt um die Gesellschaft zu infiltrieren. Dazu gehören anscheinend auch die sozialen Netzwerke. Das bedeutet auch, das der antifaschistische Widerstand seine Strategie anpassen muss.

Die Naziaufmärsche sind nicht das Hauptproblem. Die Fallschirmspringerstiefel tragenden und Bomberjacken bewehrten hirnlosen Sieg Heil Schreier sind es auch nur bedingt. Das sind halt de Klischee Nazis. Gefährlicher ist die Rattenfänger von Hameln Strategie. Gut getarnt, wird die braune Propaganda über Foren im Internet oder andere Kanäle verbreitet. Auch unter dem Deckmantel des sozialen Engagements wird so einiges versucht. Übrigens im aktuellen Fall hat „Die Zeit“ bereits im November 2011 darüber berichtet: Hier lesen

Jetzt die spannende Frage. Wenn bereits so viele und bereit so lange davon wissen, warum wird die Seite und der Account nicht gesperrt? Ist es so, das man dies Strategie der NPD verharmlost. Denn niemand anderes steht dahinter. Deswegen hat ein NPD Verbot auch wenig Sinn. Die sozialen Netzwerke sind bereits unterwandert. es ist Zeit zu handeln und dafür zu sorgen, das solche Seiten endlich gelöscht werden. In Zukunft müssen wir noch wachsamer sein und beobachten welche neuen Wege der Rechtsextremismus beschreitet.

Der schlimmste Fehler wäre es, diese Gefahr zu ignorieren.

Uwe Abel

Nazischande auf Facebook?

Sich für die Schwachen der Gesellschaft einzusetzen ist gut. Es scharf zu verurteilen, das Schwache missbraucht und ausgebeutet werden ist ebenfalls okay. Daher ist die Facebook Gemeinschaft „Deutschland gegen Kindesmissbrauch“ auf den ersten Blick eine gute Sache. Leider nur auf den ersten Blick.

Anscheinend wird unter dem Deckmantel des Kinderschutzes braune Propaganda betrieben und verbreitet.

Da taucht z.B auf der Seite ein Posting über Trümmerfrauen auf. Zitat „Ruhm und Anerkennung den deutschen Trümmerfrauen“. Ach Ja? Schlimmer wird es wenn man die darauf folgenden Kommentare liest:

Das die braunen Ratten null Intelligenz haben zeigt der Kommentar von M. Vockrodt.  Aber es kommt noch schlimmer. Von „Deutschland gegen Kindesmissbrauch“ wurde folgendes gepostet:

Na Klasse. Bei der Band Sturmwehr handelt es sich um eine Rechtsrock-Band aus Gelsenkirchen, welche zwischen 1993/94 von Jens Brucherseifer und Rony Krämer gegründet wurde. Informationen, wonach sich die Band 2003 auflöste, sind falsch, da 2005 das Werk Nationale Solidarität veröffentlicht wurde. Die Band ist eine der ältesten und bekanntesten Gruppen der Rechtsrock-Szene. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands aus dieser Szene ist die Spielweise sowie die Produktion der CDs relativ professionell. Sturmwehr veröffentlichte bis heute etwa 19 Studioalben sowie diverse Best-Of-CDs. (Quelle Wikipedia).

Ich glaube das reicht die Seite und Grippe muss auf Facebook verschwinden. Die Namen der Beteiligten müssen öffentlich gemacht werden. Okay, es gibt kein Gesetz, das einen eine braune Meinung verbietet. Es gibt aber auch kein Gesetz, dass es verbietet ein Idiot zu sein. Sich aber das Engagement gegen Kindesmissbrauch zu Nutzen machen um braunes Gedankengut zu verbreiten ist fast so verwerflich wie die angeprangerten Taten.

Uwe Abel