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Wessen Ende? Das der Meinungsfreiheit?

Schönwalde Glien    Gestern hatte sich ja auf dem Internetportal Mark online seltsames abgespielt. Ein kritischer Artikel wurde gelöscht und nach einiger Zeit mit einer Änderung wieder online gestellt. Warum? Darüber kann man nur spekulieren. (Hier den Artikel nachlesen) Allerdings wurden die zugehörigen Kommentare nicht wieder hergestellt.  Das bewegte einige Kommentatoren dazu erneut einen Kommentar zu verfassen. Soweit so gut.

Heute nachmittag dann für alle Leser die nächste Überraschung. Der Artikel ist immer noch online, aber die Kommentare sind nicht mehr da, die Kommentarfunktion wurde deaktiviert. (DEAD-Link)

Ein unglaublicher Vorgang. Die Mark Online unterdrückt die Meinung der Bürger, die den Artikel kommentieren wollen. Das ist es ja gut, das wir vor Löschung eine Kopie des Bildschirminhalts gemacht haben. Hier also nun die gelöschten Kommentare

Gelöschte Kommentare 1
Gelöschte Kommentare 1
Gelöschte Kommentare 2
Gelöschte Kommentare 2

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Auch bei mehrmaligem Lesen der Kommentare kann ich nichts entdecken, was eine Löschung rechtfertigt. Also was soll das? Ich hätte eigentlich geglaubt, die Mark Online hätte mehr Arsch in der Hose und würde eine gerecht Meinungsäußerung zulassen. Welchen Eindruck soll der Leser bekommen und welche Schlüsse zieht er daraus. Der Artikel und die Kommentare scheinen ja irgend wen mächtig zu ärgern oder zu treffen. Mal gespannt, ob die Printausgabe am Samstag, die Brawo den Artikel bringt. Die Märkische Allgemeine hat in ihrer heutigen Ausgabe ebenfalls vom kostspieligen Fehler des Herrn Oehme und seiner CDU berichtet. Also was soll diese Zensur. Die Meinung die sich in den Köpfen der Bürger Schönwaldes gebildet hat kann ja die Presse oder wer auch immer da noch Einfluss genommen hat nicht löschen. Für diese Art der Zensur sollten sich die Verantwortlich der Markonlie schämen und beim Leser entschuldige. Vor allem sollen sie mal ihr Verhalten mal erklären und begründen.

Die (Ver)Planungen des Herrn Oehme

Lange war kein Bild mehr von Herrn Oehme in der Brawo zu sehen. Jetzt gab es aber einen höchst brisanten Anlass. In kürzester Zeit musste Bodo Oehme nun zwei Niederlagen einstecken. In Fußballsprech würde man auch sagen Vernunft und gesunder Menschenverstand 2; Oehme (Planungsfehler und Größenwahn) 0. Danke! Bitte! Endlich werden alle wach und dei Kritik schlägt ihm kräftig entgegen.

Nachdem der Bürgermeister von Schönwalde seine Pläne bezüglich der Windkraftanlagen nicht durchsetzen konnte, muss er sich nun von seinem nächsten Großprojekt verabschieden. Tja, täglich grüßt das Murmeltier. Nichts wird es mit dem Sport und Freizeitpark im Erlenbruch. Dem Projekt haben gerade diejenigen den Todesstoß versetzt, die Herr Oehme auf seiner Seite glaubte. Die Sportvereine, die sich nun endlich getraut haben zu sagen, was Phase ist. Nämlich, das sie gar keinen Bedarf haben. Diese werden nun kritisiert, warum sie sich nicht früher geäußert haben.

Wer weiß, wie in Schönwalde mit der politischen Opposition und Kritikern umgegangen wird, den wird das sicherlich nicht verwundern. Anscheinend gibt es in Schönwalde Abhängigkeitsverhältnisse, die Kritiker zum schweigen bringen oder ist es vielleicht auch die nicht unbegründete Angst von Repressalien?

Wie bei der Windkraft zahlt der Bürger die Zeche für die Fehlplanung Erlenbruch. Wieder sind 100.000 € verschwendet worden, ohne, das es ein verwertbares Ergebnis gegeben hat. Oehme ist nach wie vor nicht gerade einsichtig und hält grundsätzlich an dem Projekt fest und hofft darauf da Projekt später unter anderen Fördermittelbedingungen doch umzusetzen. Allerdings wird es zu einem späteren Zeitpunkt auch keinen Bedarf geben. Grund der weiten Anfahrt und der demoskopische Faktor.

Meine Güte, was man mit dem verschwendeten Geld sinnvolles machen könnte. Da hätte man schon den einen oder andern Wunsch der Sportvereine realisieren können. Nämlich den Ausbau der vorhandenen Sportstätten. Das fehlende Geld wird wohl anderweitig herkommen müssen. Die Kitagebühren hatte Oehme ja schon erhöht. Als nächstes ist eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer geplant. Muss auch, denn so gut gefüllt ist das Stadtsäckel nicht mehr.

Wie gebietet man dieser Planlosigkeit und Verschwendungssucht Einhalt? Eine Chance haben die Bürger vertan. Letztes Jahr hätten sie einen anderen Bürgermeister wählen können. Das hat aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert und der Blick zurück nutz hier auch keinem. Die nächste Chance bietet sich bei den Kommunalwahlen 2014. Hier müssen die Schönwalder dafür sorgen, dass in der Gemeindevertretung in Zukunft eine starke Opposition sitzt. Di könnte sich aus einer glaubhaften SPD, wieder erstarkten Grünen und einer freien Wählergemeinschaft zusammensetzen. Allen denjenigen die sich vor privaten Folgen fürchten, wenn sie die CDU Seilschaft abwählen, brauchen sich nicht sorgen. Wenn die Damen und Herren ihre Macht verlieren verschwindet auch der Einfluss andere zu unterdrücken und einzuschüchtern.

Uwe Abel

P.S. Schade ist übrigens auch, dass auf Mark Online inzwischen alle alten Beiträge inklusive Kommentare gelöscht worden sind. Absicht oder nur eine versehentliche Panne wegen der Umstellung?

Morgen Kinder wird´s was geben!

Morgen! SVV in Falkensee! Thema Sanierung de Kantschule und der Aufreger der Woche. Mit Aufreger ist der Antrag der Fraktion Grüne/ABü gemeint. Überschrift: „Antrag der Fraktion GRÜNE/ABü zur Herstellung der Barrierefreiheit bei der Sanierung der Gesamtschule Immanuel Kant.“

Hört sich eigentlich schlimm an, ist es auch nicht. Die Märkische Allgemeine hatte zwar in ihrem vorauseilenden Gehorsam als Parteiorgan versucht dem Antrag gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit dem Ziel die Sturheit, und das ist noch milde ausgedrückt, den Bürgermeister zu unterstützen. Damit der Antrag keine Unterstützung bekommt und die betroffenen Eltern auch noch auf die Palme gehen, was macht man da? Genau Panik verbreiten. Drauf angesprochen, reagiert die MAZ……….Nicht! Warum auch. Ähnliches ist auch der Bürgerinitiative ProNatur widerfahren. Auch hier auf Bitte einen Gegendarstellung Fehlanzeige. Ich wiederhole mich. Das Havelland brauch ein Presse, über alle Seiten berichtet und auch einmal dahingeht wo es weh tut. Immerhin die Brawo traut sich hin und wieder etwas und bemüht sich die Sachverhalte ins rechte Licht zu rücken. Den Artikel zum Thema Kantschule finden Sie hier: http://www.die-mark-online.de/heimat/falkensee/falkensee-artikel/dg/0/1/1010873/

 

Der eigentliche Skandal: Die Behinderten-Beauftragte Manuela Dörnenburg war nach ihrem Bekunden in die vorangegangenen städtischen Beschlüsse und Entscheidungen nicht einbezogen. Sie rief dazu auf, Barrierefreiheit an den Schulen auch für gehbehinderte Lehrkräfte herzustellen. Was erlauben sich Müller. Bei einem so wichtigen Projekt einfach die Beauftragte für Behindert zu übergehen ist eine absolute Frechheit. Spiegelt dieses Verhalten die Einstellung von Herrn Mülle(SPD) gegenüber Behinderten wieder? Wenn ja ist er als Bürgermeister disqualifiziert, da gegen das Grundgesetz und gegen das AGG verstoßen hat. Nun ja, morgen schlägt die Stunde der Wahrheit. Die Abgeordneten können morgen einen Antrag mit fast historischem Ausmaß beschließen. Eine Gesamtschule wird fast barrierefrei. Ein Schule an der alle Abschlüsse angeboten werden. Wenn nicht jetzt wann dann? Vorläufig sind ja in Falkensee keine weiteren Schulneubauten, bzw. –umbauten geplant.

Übrigens sollten die Stadtverordneten auch daran denke, das es schon jetzt Kinder an der Kantschule gibt, die Problem haben, die Treppen zu bewältigen. Also was hindert die Damen und Herren daran unter anderem ein Lift einbauen zu lassen? Wie die Sache ausgegangen ist könnt Ihr spätestens am Donnerstag hier an gleicher Stelle lesen.

Uwe Abel

Billige Werbung auf Kosten der Zusteller.

Hm, heute bin ich gar nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Als ich endlich um 09:30 aus dem Bett hüpfte, na ja eher rausgerollt, trifft es eher war meine beste Ehefrau von Allen schon fleißig gewesen. Sie hatte sogar schon Kuchen gebacken. Also dann mal rein in die Klamotten und bei Bäcker Giede frische Brötchen und Zeitung holen. Vorher noch der obligatorische Blick in den Briefkasten. Leer, aber so was von. Keine Brawo viel mir entgegen. Naja, ich werde wohl am Morgen ohne meine Lieblingssatierezeitung auskommen müssen. Ich ging dann im Laufe des Sonntags mehrmals zum Kasten, nach dem Frühstück, nach dem Schnee schippen und nach dem Weihnachtsbaumeinkauf. Nichts! Ein Blick auf die Witterungsverhältnisse weckte mir ein Gefühl des Verständnisses.

Wir finden regelmäßig Wochenzeitungen, Werbung vom Kaufland Dallgow in unseren Briefkästen. Das sogar bei Regen und Sturm. Ich möchte nicht wissen, wie viel davon ungelesen im Papiermüll landet. Wenn mal etwas nicht kommt, wundern wir uns. Aber habt Ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht wer diese Werbung und die Zeitung aus trägt und warum? Oft sind es ja Schüler oder Personen die sich unbedingt was dazu verdienen müssen. Ich sage euch das ist die absolute Ausbeutung und völlig unterbezahlt.

Ein Beispiel: Tip heißt, glaube ich, das Blättchen plus extra Werbung vom Havelpark Dallgow. Ständig werden neue Verteiler gesucht. Zeitweise hatten wir das Blättchen gar nicht mehr bekommen. Neulich sprach ich mit einem Verteiler. Die Zeitung plus Beilagen soll normalerweise am Freitag kommen, damit er sie verteilen kann. Klappt aber meistens nicht. Manchmal wird der Stapel erst Samstags vor die Tür gelegt. Derjenige, der dann verteilen möchte, muss aber erst noch die Beilagen ein sortieren. Das bedeutet bei 300 Exemplaren eine Arbeitszeit von ca. 2 Stunden. Wie gesagt jede Woche. Erst dann kann mit der Verteilung begonnen werden. Das Verteilen dauert je nach Witterung zwischen 4-6 Stunden. Also Gehalt bekommt der sehr nette Verteiler ca. 50-60€. Die Beilagen werden nach Gewicht bezahlt. Wenn ich mal kurz hoch rechne komme ich auf eine Stundenlohn der irgendwo zwischen 2,10 und 3,75 Euro liegt. Das ist nicht gerade üppig, gerade wenn man bedenkt, welche Umsätze die Firmen, wie Norma, Kaufland, Netto, Rossmann usw. einfahren.

Für mich ist das die schlimmste Form von Ausbeutung, die gerade die Notlage von Personen ausnutzt, die auf einen Zusatzverdienst angewiesen sind und nicht Hartz IV beantragen wollen. Mich wundert die hohe Fluktuation nicht und das teilweise die Gebiete unbesetzt bleiben. Ich fordere einen Mindestlohn für die Zeitungs- und Werbungsverteiler.

Die Verteiler vom Preussenspiegel und Brawo bekommen im Verhältnis wohl etwas mehr, aber gerecht ist die Entlohnung deswegen noch lange nicht. Eigentlich müsste man zum Boykott aufrufen, aber dann würden die Betroffenen gar nichts mehr verdienen. Ein wirkliche Lobby, die ihre Interessen vertritt haben sie nicht. Der Umgang mit arbeitswilligen Menschen und die Entlohnung sind in Deutschland moralisch nicht tragbar. Da wundert es mich immer wieder, dass Deutschland mit dem Finger auf andere Länder, z.B in Asien zeigt.

Immerhin kann ich meinem Verteiler ja einen fünf Euroschein als Weihnachtsgeld in die Hand drücken, auch wenn er mich an diesem Sonntag nicht beliefert hat. Es sei ihm verziehen, bei dem Wetter hätte mich die Entlohnung auch nicht motiviert.

Uwe Abel

Alea iacta est – Die SPD Schönwalde hat entschieden

Da hat mir mein alter Herr mal gesagt Comic lesen bildet nicht. Ha, wenigstens das Asterixlatein taugt wenigstens für die eine oder andere Schlagzeile.

Aber zum Thema. Die SPD hat gewählt. Wie nicht anders zu erwarten wurde Matthias Beigel mit 87,5% zum neuen Vorsitzenden gewählt. Nun gut ist nicht zu ändern. Immerhin 12,5% haben Ihre Meinung, das Herr Beigel nicht geeignet ist das Vertrauen der Wähler zurück zu gewinnen um die SPD wieder nach vorne zu bringen, kundgetan. Mann kann hoffen, das die Vergangenheit Herrn Beigel nicht doch noch einholt. Mich würde mal interessieren, ob er seine Genossen über den Sachverhalt aufgeklärt hat der zum Rücktritt von Heide Simonis geführt haben.

Angenehm überrascht war ich dann heute doch, das die Brawo aus Falkensee ein Interview abgedruckt hat und zumindest versucht hat Herrn Beigel auf den Zahn zu fühlen. Die Fragen waren schon etwas provokativ. Hier zeigt er dann seine Qualitäten. Er kann sehr gut argumentieren und reden und wirkt überzeugend. Die Fragen hat er jedenfalls sehr geschickt und gut beantwortet.

Zitat:
Brawo:
Wie stellen Sie sich die Arbeit mit der CDU.. im besonderen mit Bodo Oehme vor?
MB: …Einzig auf uns kommt es an. ….Wir haben genug zu bieten, das bessre Personal,…bessere Ideen…Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.

Die Aussage lässt Interpretationen zu. Wenn die SPD wirklich Politik für die Bürger macht, wäre ich ja schon fast wieder begeistert. Doch den Worten sollten Taten folgen. Ich würde es begrüßen, wenn die SPD wieder ein echte Opposition wäre.

Ein weitere Aussage von Herrn Beigel:
wir agieren nicht unfair….uns geht es nicht um die Schlagzeile heißt es als Antwort auf die Frage wie die SPD den Vorsprung, den die CDU in Schönwalde hat aufholen will. Schönwalde und seinen Bürgern geht es unter der Regierung von Bodo Oehme ja ganz gut. Was sagten die Gänse kurz vor Weihnachten? „Uns ging es noch nie so gut wie heute“

Ist es unfair über den politisch Gegner zu informieren um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, wenn da ein dunkler Fleck auf der weißen Weste ist? Natürlich geht es auch um die Schlagzeile. Woher soll denn der Bürger sonst wissen, was man als Politiker gutes Getan hat. Die schlechte Schlagzeile kommt von allein.

Mal sehen ob und was sich bei der SPD noch ändert. Die Website ist zur Zeit auch noch im Umbau.

Ich finde den Artikel bzw. das Interview von Herrn Klaus Tafflach aus der Brawo schon ganz gut. Ich lese die Brawo inzwischen gerne und finde Sie spannender und kritischer als die MAZ. Ich empfehle das ganz Interview in der Brawo mal zu lesen.

Uwe Abel