Archiv der Kategorie: Lieblingsscheiben

Meine Lieblingsscheiben auf Vinyl

Alte und Vertraute Seelen – Deaf Havana

Manche Perlen findet man nur in großer Tiefe. Eine Tiefe, die manchen Radiosendern völlig abgeht. RTL 104.6 Niveau halt. Das Musikbusiness ist so krank und verlogen. Nach oben kommt nur was den Mainstream und dem schnöden Mammon dient. Musikfans, die Klasse statt Masse suchen, die sich von der breiten Masse abheben wollen. Hilfreich ist mir dabei manchmal mein lokaler Plattendealer oder Facebook Freunde. Letztere posten dann lustige Bildchen von limitierten Vinylschallplatten. Direkte Folgen bei mir: YouTube Videos gucken, Kritiken lesen und…….

……Kaufen! Nicht nur mein Nachbar hört gute Musik, nämlich Meine! Mein Freundeskreis hat immer gute Tipps, die schädlich für mein Bankkonto sind. Manchmal besorgen Sie mir den Stoff auch selbst. Tobias Lettow z.B. Musiker, Gitarrist der Band Greaf.  So ein Unglück bekommt er doch dieselbe Schallplatte zugesandt. Nun steht diese bei mir im Plattenkeller und ich schulde ihm  immer noch 5€ Restbetrag. Eine Erhöhung des Dispokredites wurde leider abgelehnt. Genug Gesabbel, zurück zu Musik.

Deaf Havanna – Old Souls. Schon aus dem Jahre 2013. Infos zu Band könnt ihr gefälligst selber googeln. Natürlich als LP mit einem ordentlichen Cover. Vinyl Grey Marble inkl. Download Code. Sehr cool. Gute Pressung. Die Musik, wird als Heartlandrock (Springsteen) Folk Rock (B. Dylan) und für Fans von Coldplay und Gaslight Anthem angepriesen. Realy!? No Shit. Alternative Rock der Spitzenklasse also. Dieser Beschreibung hätte es nicht bedurft. Aber es stecken noch ein paar mehr Zutaten drin.  Boston Square zum Bleistift. Da hört man etwas Baba o Riley von The Who raus.

Fast jeder Song brennt sich in die Gehörgänge und bleibt dort lange. Die ersten Töne fesseln. Man kann sich nicht entziehen. Man wiegt sich oder wippt, fühlt sich auf einmal zum Schlagzeuger berufen oder spielt Luftgitarre. Es ist eine mitreißende Platte, die einen nicht stillsitzen lässt was wie in meinem Fall mein mir gegenübersetzende Ehefrau doch mit unter irritiert.

Da gibt es Stellen, da gibt es feinstes Gitarrengeschrammel ala Coldplay und Co mit einem epischen Refrain, wie z.B. bei Tuesday People. Live zum Mitgröhlen in der großen Halle erzeugt garantiert Gänsehaut…Uhuhuhuhu,  ich will eure Hände sehen. Kopf Kino: Live… Alle singen mit, die Band geht von der Bühne und der Gesang der Fans halt noch Minuten nach, bis die Band zurückkommt. Live müssen die ein Erlebnis sein. Scheiß auf 90€ Euro Tickets von überalterten Superbands. Lieber ein Club Konzert mit Havana Deaf.

Kings Road Ghost  ist ein eingängiger Rock Song, der in Erinnerungen schwelgt.  Lights ist ein epischer Rocker, der  Coldplay erblassen lässt nicht zu Jammerig, sondern eher voller power und Optimismus. Genau wie  Everybodys Dancing mit Bläser Einlage, die sicherlich die Tanzfläche zum Kochen bringen wird.

Der Subterrain Bullshit Blues dann schon folkige  Klänge und erinnert schon im Titel an Dylan (Subterrain Home sick Blues), das war es dann schon. Souliger Frauenchor und geniale Riffs. Rockt, da ist nix mit Blues und schon gar kein Bullshit. Speeding Cars lässt etwas vermuten, dass die Jungs auch auf Springsteen stehen. Ich aber sagen, dass sie Ihre Einflüsse gut verpacken und nicht nach billiger Kopie klingen. Deaf Havana bleiben eigenständig und treten Coldplay und Konsorten kräftig in  den Allerwertesten.

Es gibt auch ruhige Seiten. Saved zum Beispiel vorwiegend akustisch und sinnlich und da! Da ist er der Folk Rock. Das ist doch ein Banjo im Hintergrund.  Night Drives ist eine ruhig beginnende Nummer, die sich leicht steigert, aber fast akustisch bleibt. Caro Padre ist eine traurige sehr emotionale Ballade, die nachdenklich stimmt und das Album beendet.

Textlich habe die Jungs auch einiges zu bieten. Zum Beispiel:

I thought I saw your reflection
In the window of a passing car
But I guess I was wrong
All I am is wrong these days

Zeilen die man sich manchmal in das Poesiealbum seines Herzen schreiben möchte. Jeder Song ist eine Geschichte die es zu entdecken gilt, untermalt mit dem Soundtrack der dazu passt.  Welcher Song nun besonders herausragt? Schwer zu sagen das ganze Album hat hohes Niveau und steht auf meiner Best of Purchase ganz oben.

Ich freue mich schon auf den nächsten Output, der meiner Meinung nach auch mal wieder an der Zeit wäre und Live würde ich die gerne sehen. Bis dahin werden mich die „alten Seelen“ von Deaf Havana noch lange als Seelenverwandte begleiten.

Hörprobe

 

Heiliger Krieg!

 

13418761_1195765483790595_9009872411946275130_nAn Tagen wie diesen. An Tagen wo ich durch die vergessene Republik , durch die neuen Bundesländer gefahren bin. Dort wo der Zerfall sichtbar ist. Ich fühle mich wie 1947, Endzeit Deutschland. Überall schlägt mir sichtbar der Fremdenhass und Rassismus entgegen. Aufkleber der Identitären in Wittenberg. Naziparolen auf dem Land- Die Nachrichten sind auch nicht besser. Die SPD in Falkensee zerstritten, öffentliche Schlammschlacht? Größen Erdowahnsinniger am Bosporus.  Ein Fascho demnächst im Weißen Haus? Da gibt’s nichts von Ratiopharm.

Das schreit nach politischem Punkrock. Links versteht sich. Dead Kennedys wären nett. Ich will aber was Neues. Great Collapse heißt die Band, rotes Vinyl. Holy War heißt das gute Stück.  EinePunk-Supergroup bestehend aus Sänger Thomas Barnett (STRIKE ANYWHERE), Gitarrist Chris Chasse (RISE AGAINST) Bassist Joe Saucedo (SET YOUR GOALS) und Schlagzeuger Kyle Profeta (COMEBACK KID). Supergroups halten nicht immer was sie versprechen. Nicht hier: Vom ersten bis zum letzten Ton gibt es voll auf die Ohren und dem Scheißsystem voll was aufs Maul und das ist gut so un das gute 40 Minuten lang.

Melodic Punkrock.  Nein nicht so glatt geschliffen wie von The Offspring. Klar da hör man etwas Donots und Beatsteaks raus. Punk gänzlich neu zu erfinden, wer will das schon Manchmal könnte es noch eine Nummer härter sein.  Wobei Human Target und Dawn Stations heben sich schon etwas ab. Nein Hardcore ist es noch nicht, aber halt doch schon etwas brutaler. New Abolition gehört einfach an den Anfang ist der Ear Catcher.  Break in Case of  Emergcy, Hm, etwas Bad Religion aber genial. The World between, da hört man doch das böse F-Wort.
Origins of Species, unternimmt einen kurzen Ausflug in die Crossover Welt. Erinnert an Donots – What happend to the eighties.

Fakt ist, auch wenn die Richtung klar ist, es gibt Nuancen. Doch geht. Es passt alles, der Gesang in all seinen Facetten, hochmelodische Gesangsparts, brutales anklagendes, wütendes Shouten.  Tempi Wechsel bis zu Stakkato Drums und zweistimmige Gitarrenparts. Ein Soundtrack gegen soziale Ungerechtigkeit und Kriegstreiberei, verpackt in melodiösem Punkrock. Die neue Marschmusik passend zum Protestmarsch gegen Trump Erdowahngan usw. Lässt sich aber auch bestimmt gut hören, wenn ich mal wieder im Auto sitze und durch die von unseren Politkern vergessenen Landstriche fahre. Am 14.10. spielen die Jungs in Berlin im Cassiopeia. Wer kommt mit und zieht mit mir in  den Holy War!

Thema verfehlt? Zu wenig Jarre, zuviel Techno!

Sparen wir uns das Gedöns und Geseiere um Pop- und Rockgrößen, die vor ca. 35 Jahren einen Meilenstein abgeliefert haben und jetzt nichts mehr reißen. Hören wir auf zu Jammern, das sie diesen Erfolg nicht wiederholen konnten, oder bei dem Versuch dieses zu tun einfach in die Bedeutungslosigkeit abdriften. Schluss mit der überzogenen Erwartungshaltung an diese Künstler, zu denen auch Jean Michel Jarre gehört. Es wird kein zweites Oxygene geben. Ich glaube das wäre auch zu langweilig oder. Nun im November 2015 lag J.M. Jarres Electronica im Player und strafte mich etwas Lügen. Time Machine vereinte Neues mit Altem. Hatte aber auch seine Schwächen. Daher waren meine Erwartungen an den zweiten Teil „Heart of Noise“ nicht besonders hoch.

Das CD Cover verfügt über ein Lasche und durch zusammen stecken und Klappen wird aus den zwei Einzel CDs ein Doppel CD. Nett und die Musik?

Der Meister eröffnet mit dem Titeltrack recht düster und dramatisch und unterstützt von Rone einem französischem D-Jay. Am Anfang ehe der klassische frühe JMJ. Im zweiten Teil geht’s dann in die Richtung Trance. Der Einfluss von JMJ auf die D-Jay Szene wird mehr als deutlich tanzbar und Club tauglich.

Was folgt ist ein Who is Who der Pop-Elektronik Musik. Leider aus meiner Sicht nicht immer gelungen oder stimmig. Ich brauchte auch mehrer Anlauf mich hineinzuhören. Brick England ist ein einprägsamer Beat. Ist aber halt mehr Pet Shop Boys als JMJ. Die sphärischen Klänge und der Feenhafte Gesang von Julia Holter bei Little Creatures ist dann schon eher mein Fall.

As One mit Primal Scream geht dann wieder in die Moderne und ist für mich einfach zu viel Euro Disco im Malle Stil. Gefällt mir überhaupt nicht, Viel zu Einfallslos! Ich fand die 90iger schon früher Scheiße. Here for You mit Gary Numan, den ich auch sehr mag. Das Stück passt sicherlich zu Numan, aber wo bleibt hier die typische Jarre Note?

Electrees ich sicherlich ein Highlight dieser CD. Hans Zimmer und JMJ harmonieren perfekt, Sicherlich haben auch die Parts von Jarre, die an Oxygene 2 erinnern ihren Anteil daran. Am Ende des Stückes die Frage, was bekommt man heraus, wenn man Hans Zimmer mit JMJ kreuzt? Ganz klar: Vangelis, hat mich schon etwas überrascht ist aber gut gelungen.

Edward Snowden mischt auch mit Exit ist ein harte schnelle Nummer mit Spoken Word des eben genannten. Mehr ein politisches Statement aus dem elektronischen Chaos. Nervt leider irgendwie. Leider macht JMJ in diesem Stil weiter mit Peaches und What you want. Hier habe ich das erste Mal abgebrochen. Gisele geht da schon wieder etwas besser ab. Sebastian Tellier ist nicht so aufdringlich und die Präsenz von JMJ ist deutlich spürbarer als bei den beiden Tracks davor. The Orb mochte ich schon immer etwas, z.B. bei Ihrer Kooperation mit David Gilmore. Switch on Leon ist sehr experimentell und spannend. Hier setzt JMJ das Theremin geschickt ein schaurig schön.

Eine Überraschung ist die Zusammenarbeit mit Moritz Friedrich aus Berlin, besser bekannt als Sirius Mo. Fetzige Nummer mit Anklängen an Barock und Rokoko. Haut rein. Darauf folgt Yello, die Schweizer Elektropioniere. Dieter Meiers Gesang und die Klänge aus JMJ Synthesizers sind eine perfekte Symbiose. Der Kinderchor erinnert etwas an Scala passt aber zu dieser Nummer. Ein weiteres Highlight. Why This, why That, Why? Gute Frage. Weil Sie es können.

Oops was jetzt Intro von Money. Kommt jetzt Pink Floyd um die Ecke? Nein nur Jeff Mills mit Architecture. Geht so,  ist aber nicht so aufregend. Liegt vielleicht daran, das mich Techno D-jays nicht wirklich vom Hocker reißen. Ist mir einfach zu langweilig und auf dieser CD definitiv zu viel davon. Mag sein das JMJ die Herren beeinflusst hat, aber aus meiner Sicht haben einige Stücke wie auch das von Mills hier nichts verloren.

Komischerweise spricht mich Swipe to the right mit Cindy Lauper eher an. Nette Nummer. Aber auch hier fehlt mir was. Walking the Mile mit Christophe, Hier habe ich wieder das Gefühl, das passt, Hypnotische Nummer finde ich.

JMJ beendet das Album mit Falling und Heart of Noise mit versöhnlichen und vertrauten Klängen.

Ich möchte nicht sagen, das ich enttäuscht bin, aber über zeugt hat mich der Zweite Teil des Electronica Projekts nicht. Zu viel harte moderne Klänge, zuwenig gewohntes von Jean Michel Jarre. Irgendwie Thema verfehlt 6 setzen? Nicht ganz aber fast.

Verflucht sei das digitale Medium. Frei nach dem Motto, weil 74 min. rauf passen knallen wir auch 74 min drauf. Masse statt Klasse? Da lob ich mir die LP. Da wirkt das doch viel komprimierter bei ca., 45 min. Ich glaube nicht, das Oxygene ein Knaller geworden wäre wenn das Werk länger gewesen wäre. So hätte Jarre vielleicht auf den zweiten Teil des Electronica Projekts verzichten sollen.

Uwe „Oxygene“ Abel

Hardcore! Punk(t)!

Okay, also da will mal was Gutes tun und kauft eine Benefit Single und dann das. Natürlich guck man was das Plattenlabel und die Band sonst noch zu bieten hat. Endergebnis noch zwei LP´s bestellt und das gesamte Taschengeld verknetet und nun? Muss ich eine Rezension schreiben, damit die Kohle wieder reinkommt shit!

Also die Jungs von End Hits Records sind schon mal mega cool drauf. Innerhalb von 24 Stunden war die Ware da. Unter anderem auch die LP Incite & Conspire von Wolf Down. Hardcore Punk als Vinyl und das noch als Black/ Red Marble Edition sehr schön. Das Cover passt und ist gut und liebvoll gemacht. Die Stadt brennt und ist das ein Anarchy Zeichen? Nice!

Ich war einfach neugierig und wollte das Abenteuer wagen. Okay mal kurz bei Youtube reingehört die Band gegoogelt. Dazu bin ich unter anderem Dead Kennedys Fan und mag Hüsker Dü. Ab und Zu geht halt bei mir alten Mann auch der Punk ab. Ist halt Stimmungssache. Also ein vergleichbar geringes Risiko dachte ich.

Oha was ist den das? Russische Gesänge? Wochenschau? Kurzes Intro und dann wackeln die Wände. Vom ersten bis zum letzten Ton kompromissloser Hardcore Punk. Kaum vergleichbar mit den alten Helden. Eigentlich unmöglich irgendwelche Vergleiche zu ziehen. Nur einmal habe ich so ein leichtes Deja Vu bei Invisible War erinnern am Anfang die Drums an Troops auf Tommorow von The Exploited.

Nanu die zweite LP Seite ist so bisschen Ethno hippiemäßig. Nö, nach einer Minute sind sie wider da die treibenden sägenden Gitarrenriffs und treibende Drums, The beat goes on Herzrhythmusstörungen. Eine Soundmauer. Das eine oder andere Intro erzeugt schon mal etwas Spannung, bevor der ritt weitergeht. Torch of Reason ist ein fettes Brett da könnte auch bisschen was von den Dead Kennedys drin stecken.

Die Texte sind politisch, links, beschäftigen sich mit veganem Leben,Tierschutz, Straight Edge. Eignet sich sicher auch gut um ne Nazi Party oder Demo zu sprengen. Good Night White Pride! Ich habe wieder Lust auf Anarchy!

Uwe (fts)Abel

Besser spät als nie.

Hansonis, nicht Han Solo, obwohl das irgendwie ähnlich klingt. Wie komme ich auf diesen Musiker? Nun die Wege des Herren sind lang und verschlungen. Außerdem bin ich experimentierfreudig.

Akt 1:

Der samtstägliche Wochenendeinkauf mit Ehefrau #2 führte uns zu Netto. In der Krabbelkiste neben der Kasse lagen CDs. Nein, das wäre jetzt zu einfach oder? Es waren Hörbücher! Unter anderem ein 6! CD Paket vom Rolling Stone Talking Books. Einfach gesagt das Hörbuch „Unterwegs von Jack Kerouac“ für tata: 1,99. Klasse, perfekt für meine langen Fahrten im Außendienst. Gekauft.

Akt 2:

Das Hörbuch fesselte mich. Schön auch irgendwelche Musikstücke, nur kurz aber irgendwie spannend. Ein kurzer Blick ins Begeleitheft; aha die Songs stammen vom Vorleser selbst. Michael Hansonis, soso. Also mal gegoogelt was der Gute so alles gemacht hat außer vorlesen.  Die Infos reichten aus um mir die CD für einen schmalen Taler zu kaufen. Wer von T.Rex, John Lee Hooker und Dylan beeinflusst wurde  muss einfach gut sein.  Allerdings hielt sich der kommerzielle Erfolg bisher in Grenzen. Band wie Les immer Essen oder King Candy waren nie richtig populär. Aber spannend sind seine musikalischen Meilensteine allemal.

Akt3:

Die CD rotiert im Player. Der Titeltrack erinnert etwas an den Soundtrack von Twin Peaks. Die akustische Gitarre im Mittel gibt dem Song noch mehr Drive. Eine schöne Ballade.  Die Drums eröffnen den zweiten Song. Schöner Independent Pop mit einem durchaus tanzbaren Rhythmus. Eine augenzwinkernde Abrechnung mit dem kommerziellen Pop Business.

Man denkt, die Scheibe wird, bleibt eine entspannte Gitarrennummer, die so leicht folkig popig rüberkommt. Irgendwie plätschert das so dahin. Das ändert sich drastisch. Der vierte Track ist ein punkige wavige mit Wahwah Gitarren bestückte Instrumentalnummer. Third electricm der Beat erinnert an ein Stück von Extrabreit und geht dermaßen in die Beinen da schwindet glatt meine Arthrose. Protector nimmt das Ganze auf und rockt mächtig. Punkiger Rock Wave. Klassische Wave Gitarren Riffs .

La mer? Windgeräusche? Eine Ballade mit einem unwiderstehlichen rauen Gesang steigert sich und hat etwas episches Dramatisches. Gitarrensoli. erneute Temposteigerung, Der Song nimmt Tempo auf. Ich will ans Meer fahren und meine Sehnsucht in die wellen schreien und mitsingen La la la mer. Eine coole Version des Klassikers von Charles Trenent. Partygirl in the Underworld, die Stimme durch den Vocoder, dazu eine dominierende Bassline, bevor die Gitarren die Führung übernehmen. Groovige Nummer.

Strange Belivers ist wieder eine Liebesballade mit Untertönen die dem ganzen einen geisterhaften Touch verleihen. Street auf Fame ist dann wieder ein treibender Beat. Hier kommt doch deutlich der Einfluss von T,Rex durch, auch wenn das ganze etwas nach Grunge klingt. Decaved Stable ist wieder eine Ballade beendet das Album, das leider nur 10 Tracks lang ist. Am Ende klingt wieder das Gitarrenriff das an Twin Peaks erinnert.

Ein spannendes Album irgendwo zwischen Independet, Glamrock, Lou Reed, T.Rex mit Ausflügen in den Wave/Punk. Ein Bindeglied zwischen musikalischen Welten. Ich werde mich wohl mal mit den anderen Scheiben von Hansonis und seinen Projekten beschäftigen müssen. Mein Gott, warum habe ich nur 10 Jahre gebraucht dies Perle zu entdecken. Die CD Walk erschien bereits 2006, aber besser spät als nie!

Ewu Leba