Archiv der Kategorie: Ärgerliches

Der wahre Terror!

Unsere Gesellschaft ist im Arsch. Alles geht den Bach runter. Die Weltuntergangsmaler ala Hieronymus Bosch übernehmen das Ruder.  Zugegeben  im Moment passiert viel, zu viel.  Würzburg, München, Ansbach und während ich diese Zeilen tippen erfahre ich von den tödlichen Schüssen im Benjamin Franklin Krankenhaus von Berlin.

Typisch für unsere Gesellschaft: Es muss ein Schuldiger her, jemand den man dafür verantwortlich machen kann. Ein Feindbild muss her. Im Idealfall sind das Flüchtlinge oder eine verfehlte Integrationspolitik. Nach den ersten Meldungen zu den Schüssen in München wetzten schon die Rechtspopulisten und Rassisten die Messer. Sie irrten! Schon wenige  Stunden  später fühlten Sie sich bestätigt. Ansbach! Jetzt doch, ein islamistischer Hintergrund. Endlich die Bestätigung für eine verfehlte Flüchtlingspolitik.  Migration ist halt doch Mist. FALSCH!

Unser System zerstört die Menschen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Die Täter von München und Ansbach waren depressiv und hatten zumindest im letzten Fall schon Suizidversuche hinter sich. Was läuft schief, das sich Menschen zu einer solchen Tat entscheiden. Schon mal versucht einen Termin beim Psychologen zu bekommen. DIE sind ausgebucht, Termine? Fehlanzeige!

Nächster Punkt die Panikmache!  Ich habe den Eindruck, dass durch die reißerische Aufmachung und die Form der Berichterstattung die potentiellen Täter erst die Motivation erfahren aktiv zu werden. Wow denkt sich da der mutmaßliche Täter von Ansbach, was hat der Typ von München für einen Medienrummel bekommen. Echt stark, jetzt gebe ich meiner Tat noch einen islamistischen Hintergrund und ich werde zum Märtyrer.

Ein organisierter islamistischer Hintergrund sieht wirklich anders aus. Presse, Politiker und die rechten Armleuchter, die jetzt wieder den Untergang der westlichen Kultur prophezeien, Ihr seid auf dem Holzwerk. Ihr verwechselt gestörte Einzeltäter mit organisiertem Terror. Das macht die Taten zwar nicht weniger schlimm, aber bitte hört auf mit eurem Panikterror.

Spätesten seit 2001 steht Deutschland im Fokus der islamistischen Terroristen. Warum? Weil wir uns wegen der Anschläge vom 11.09.2001an die Seite der USA gestellt haben. Was ist seitdem in Deutschland passiert? Vieles, aber einen wirklich echten islamistischen Anschlag haben wir bisher nicht erlebt.

Wie war das nochmal früher? 1986 zum Beispiel der Anaschlag auf die Diskothek La  Belle, 1983  auf das Maison de France in Berlin, usw. Komisch, die kollektive Panik blieb damals aus. Es gab ja auch noch kein Internet und soziale Netzwerke, wie Twitter oder Facebook. Als liebe Leute und vor allem liebe Presse und andere Medien, differenziert bitte und berichte besonnen. Schürt nicht auch noch die Vorurteile und vor allem stoppt die Panikmache. Haltet dagegen.

Ob der/die Täter nun deutsch, Deutsch/Iraner, oder geduldeter Flüchtling war, ist egal. Alle hatten ein psychisches Problem verursacht durch die Gesellschaft. Offensichtlich war keiner in der Lage Ihnen zu helfen. DAS mach mir wirklich Angst. Die waren Terroristen sind für mich die Medien, Rechtspopulisten und sogenannte besorgte Bürger

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Schwimmbadverhinderungsantrag aus Jamaika?

Eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich hier im Detail die Äußerungen der einzelnen SVV Abgeordneten wiedergeben darf. Schließlich fühlte sich manche® Abgeordnete® im Rahmen der Diskussion um den Antrag zum Hallenbad moralisch unter Druck gesetzt oder erpresst. Worum ging es?

Um den gemeinsamen Antrag der CDU/FDP/Grüne, als eine echte Jamaika Koalition; Inhalt: Auftrag an die Verwaltung eine Konzeptstudie zu beauftragen, m Kosten, Nutzen, Standort usw. zu ermitteln. Dafür sollten die Mittel in den Haushalt 2016 eingestellt werden. In Kenntnis dieses Antrags hatte die SPD noch einen Änderungsantrag eingereicht mit dem Ziel noch in diesem Jahr die Studie in Auftrag zu geben, damit der Vorgang nicht noch weiter verzögert wird.

Was folgte war eine heftige und lange Diskussion. Geprägt wurde diese Diskussion von dem Satz:“ Wir sind nicht gegen ein Schwimmbad, aber……“ Jeder Rhetorikspezialist würde hier verzweifeln, mit dem Kopf auf die Tischplatte schlagen und erklären, dass die Formulierung mit „aber“ zu vermeiden ist. Diese Formulierung negiert eigentlich den ersten Teil des Satzes. In diesem Fall nimmt der Hörer dies als negative Botschaft auf: “Wir wollen kein Hallenbad“!

Norbert Kunz meldete sich als Erster zu Wort und erklärte, warum er dem Antrag nicht zustimmen kann. Er kritisierte unter anderem, dass der Antrag die Bemühungen des Seniorenbeirates untergraben würde. Er sprach von mangelndem Respekt gegenüber den Bemühungen und dem Bürgerengagement. Grundsätzlich versteht er das Anliegen des Antrages. Aber er nimmt im Prinzip ja das vorweg, was der Einwohnerantrag erreichen will. Die Formulierungen in der Begründung sprechen aber eine andere Sprache. Hier geht es Kunz zu oft um das ob ein Schwimmbad gebaut werden kann und nicht um das wie. Er sieht darin einen Schwimmbadverhinderungsantrag. Das sah auch die SPD so und auch der eine oder andere Zuhörer inklusive meiner Person.

Dem Seniorenbeirat wurde schon in der Vergangenheit unterstellt, dass er Wahlkampf für Heiko Müller (SPD) macht. Falsch, der Seniorenbeirat nutzt den Wahlkampf dafür Themen nach vorne zu bringen und die Forderung nach einem Schwimmbad zu unterstreichen. Wahlkampf muss auch für den Bürger was Gutes haben.

Versucht man hier tatsächlich die Unterschriftenaktion auszubremsen und damit das unliebsame Thema aus dem Wahlkampf herauszulösen? Den Eindruck könnte man bekommen. Der Antrag vermittelt in seiner Begründung, und so ist es auch in den Internetdiskussionen zu lesen, dass wir im Gegenzug für das Schwimmbad auf andere Dinge verzichten müssen. So wies der Sprecher der Grünen, Gerd Gunkel darauf hin dass es in der Stadt Sanierungsrückstand gebe. Bürgermeister Müller wies darauf hin, dass es diesen immer geben werde, weil die Dinge sich nun mal abnutzen. Einen Zusammenhang mit dem Bau des Hallenbades, welches Herr Kunz übrigens Bürgerbad nennen möchte, sieht er nicht.

Der im Antrag formuliert Auftrag an die Verwaltung ist durchaus nachvollziehbar. Was wird uns das Bad kosten, wo soll es stehen und welche Art von Hallenbad soll es werden. Aber das ist genau der Auftrag, der dann nach Abschluss der Unterschriftensammlung an die Verwaltung gehen wird. Die Jamaika Koalition die anscheinend mit der Unterschriftenaktion nicht klar kommt, will den Eindruck vermitteln hier wird dann ein Schwimmbad ohne weiter Prüfung in die Pampa gesetzt und alle andern notwendigen Projekt werden nicht mehr realisiert.

Apropos Unterschriften, darüber gab es auch noch Diskussionen und Streit. Es ist anscheinend bekannt, dass einige Abgeordnete aus der Jamaika Koalition nicht unterschrieben haben. Ist nun derjenige, der nicht auf einer der Listen unterschreiben hat gegen das Schwimmbad? Amid Jabbour war sehr verärgert, das hier Herr Müller öffentlich in den Raum stellte, dass die Antrag stellenden Fraktionen den Einwohnerantrag des Seniorenbeirates nicht mit ihrer Unterschrift unterstützen. Dies könne er nicht wissen, so Jabbour und sah hier Datenschutzrechtliche Probleme. Doch! Auch als Besucher konnte man seinerzeit gut beobachten, wer unterschreiben wollte und er nicht. Frau Richstein (CDU) rechtfertigte sich damit, dass sie ja sich nicht selbst beauftragen könne. Frau Nonnemacher fühlte sich moralisch erpresst, weil sie nicht unterschreiben wolle, jedenfalls nicht solange sie nicht weiß, welche Kosten auf die Stadt zukommen. Heiko Müller konterte, dass jeder Abgeordneter auch ein Bürger der Stadt sei und eine Meinung haben dürfe. Er vermisse ein klares Statement zum Thema. Das blieb auch weiter aus. Frau Nermerich (SPD) sorgt dann noch für Empörung, als sie versuchte den Grünen und er CDU nochmal eine Unterschriftenliste vorzulegen.

Lange rede kurzer Sinn. Nach langen quälenden Diskussionen und teilweise sehr undisziplinierten Verhalten fielen die Würfel. Der Antrag der SPD bereits in diesem Jahr schon mit der Studie zu starten wurde von der Jamaikafraktion in handliche Stücke zerlegt und abgelehnt. Dafür brachten sie natürlich den eigenen Antrag durch und nun?

Also wird jetzt eine Studie für das nächste Jahr in Auftrag gegeben, anstelle im Herbst 2015. Die Kosten, ca. 25.000,00 werden in den Haushalt eingestellt. Der Seniorenbereit wird seine Unterschriftensammlung weiter durchführen um zu belegen, dass es eine große Mehrheit in der Bevölkerung für das Schwimmbad ist. Die Mindestanzahl an Unterschriften müsste meiner Meinung schon längst erreicht sein.

Liebe Jamaikakoalition euer gemeinsamer Antrag könnte sich als Bumerang erweisen und war unnötig. Auch wenn ihr es heftig dementiert. in der Wahrnehmung der Bevölkerung steht ihr bei vielen als Schwimmbadverhinderer da, die eigentlich nur Argumente suchen um das Schwimmbad nicht zu bauen. Anders gesagt, wenn ich als Falkenseer ein Schwimmbad will, wähle ich doch vielleicht lieber nicht die CDU oder die Grünen. So könnte die Schwimmbaddiskussion das Zünglein an der Wahlwaage werden.

 

Uwe „der Planscher“ Abel

Hilfsmittel über den Discounter? Auf gar keinen Fall!

Eine typische Szene in meiner Filiale: Kunde kommt zu uns und will einen Rollator kaufen. Er wird fachkundig beraten und über die Erstattungsmöglichkeiten über die Krankenkasse aufgeklärt. Er bekommt die Produkte vorgeführt und kann dann zwischen einem zuzahlungsfreien Produkt und Aufzahlungspflichtigen Modelle wählen. Spätestens hier wird es dann problematisch. In unserer von  „Geiz ist geil Mentalität“ geprägten Welt reagiert man mit Unverständnis. „Warum ist das so teuer“? „Das habe ich neulich im Supermarkt billiger gesehen“! In letzterem Fall empfehle ich dem Kunden das, wenn er vom Supermarkt Angebot überzeugt ist dort zuschlagen muss. Ich verschenke meine Ware nicht. Das kann ich mir als verantwortungsvoller Medizinprodukteberater nicht erlauben.

Wie heißt es so schön die Freude über ein günstiges Angebot ist wesentlich kürzer als der Ärger über die schlechte Qualität. Das zeigt auch der neueste Rückruf des Discounters Aldi. http://www.t-online.de/lifestyle/besser-leben/id_74031286/rueckruf-fuer-tausende-rollatoren-bei-aldi.html

Hier zeigt sich auch die ganze Problematik und auch wie gefährlich die Sache werden kann. Denn die Firma Aldi kann nicht sicherstellen, dass alle Kunden erreicht werden, die betroffen sind. Hier macht sich der Unterscheid zum Fachhandel bemerkbar. Denn der Fachhandel garantiert eine lückenlose Nachverfolgung der von ihm verkauften Produkte. Klartext: jeder Kunde, der bei uns einen Rollator gekauft hätte würde von uns persönlich angeschrieben werden. Sicherheit geht halt vor. Gerade bei Hilfsmitteln. Diese Sicherheit hat ihren Preis. Sanitätshäuser dürfen ihre Produkte nur durch geschultes Personal, den Medizinprodukteberatern in Umlauf bringen. Kaum anzunehmen, das die Kassendame beim Aldi über die Produkte geschult wurde und ein Zertifikat als Medizinprodukteberaterin hat. Geschweige denn, das Aldi und Co. nach ISO 13485  zertifiziert ist und sich den Anforderungen des MPG gewachsen sehen.

Es gibt noch andere Gründe, warum man beim Kauf eines Hilfsmittels beim Discounter, Supermarkt oder gar beim Baumarkt. Es gibt keine Produktauswahl. Meistens handelt es sich nur um minderwertige Restposten. Keine Beratung, keine Montage und keine Freihauslieferung, wie durch das Sanitätshaus. Es erfolgt keine Aufklärung darüber das unter bestimmten Vorrausetzungen (Vorliegen einer Verordnung) die Kosten für das Hilfsmittel von der Krankenkasse übernommen werden. Eine nachträgliche Erstattung ist nicht möglich. Der Verbraucher wird bewusst getauscht.

Jeder Hersteller, der sein Produkte nicht über den Fachhandel vertreibt handelt vorsätzlich fahrlässig. Der Verkauf von Hilfsmittel über Discounter, Supermärkte, Baumärkte etc. muss zum Schutz der Verbraucher unbedingt gestoppt werden.

Uwe Abel

Medizinprodukterberater

Falkenseer AFD versteht die Inklusion nicht.

Den eigentlichen Aufreger in der SVV am 29.04.15 gab es erst, als der öffentliche Teil schon fast zu Ende war. Die AFD nutze den Punkt Mitteilungen / Sonstiges um sowohl die Vorsitzende Frau Barbara Richstein als auch Silke Boll, die Mitglied des Behindertenbeirates ist, scharf anzugreifen.

Frau Boll hatte in der vorherigen Stadtverordnetenversammlung die Einwohnerfragestunde genutzt um ein Statement zu  Äußerungen von Herrn Breinlich (AFD) abzugeben. Dieser hatte gefordert, das die Sitzungen von der Kantschule wieder ins Rathaus verlegt werden, das ja die Rollifahrerin Frau Boll die einzige wäre und auch nicht immer an den Sitzungen teilnehmen würde. Diese Aussage hatte Frau Boll ruhig und sachlich kritisiert und appelliert, dass Barrierefreiheit ein nicht verhandelbares Grundrecht wäre.

Offensichtlich haben die Vorwürfe an der AFD genagt und veranlassten  Herr Giersch nun  einen Monat später sich über dieses Statement und die damit verbunden Kritik zu beklagen. Er vertrat die Ansicht, dass Frau Richstein als Vorsitzende dieses Statement, damals nicht hätte zulassen dürfen, weil es keine konkrete Frage gab. Außerdem wäre es unfair, das sich Herr Breinlich nicht zu den Vorwürfen äußern durfte. Dabei führte er die Satzung und die Geschäftsordnung an, die seiner Ansicht nach die Fragestunde klar reglementieren würde.  Nicht nur Frau Boll und die Abgeordneten fanden es befremdlich dass die AFD, die sich ja für mehr Bürgerrechte einsetzen wollte, gerade diese nun beschränken will, in dem sie den Einwohnern das Wort verbieten möchte. Es war schon immer üblich, dass in der Einwohnerfragestunde auch Statements, Erklärungen und Bitten formuliert werden dürfen. Sich an einer fehlenden Schlussfrage aufzuhängen ist gelinde gesagt purer Formalismus. Frau Richstein reagierte souverän und verwies darauf, dass Satzung und Geschäftsordnung genug Spielraum  für solche Statements geben würde. Ein Antwort seinerzeit, wäre von Herrn Breinlich wäre möglich gewesen, wenn Frau Boll ihn dazu aufgefordert hätte.

Herr Breinlich äußerte sich dann ebenfalls zu dem Thema. Anstelle sich für seine ungeschickten Äußerungen zu entschuldigen, stellte er sich selbst als Opfer da. Die Äußerungen von Frau Boll würden ihn als Behindertenbeauftragen in Verruf bringen. Herr Breinlich, erklärte noch mal, dass er es begrüßen würde wenn sich die Rollstuhlfahrer vorher anmelden sollen.  Würde dann kein Rollstuhlfahrer an der Sitzung teilnehmen möchte, dann solle man die Sitzung wieder ins Rathaus verlagern. Die Äußerungen des Herrn Breinlich führten zum allgemeinen Kopfschütteln, zeigten sie doch, das er den Grundgedanken der Inklusion nicht verstanden hat. Frau Richstein erklärte Herrn Breinlich, dass der Grundgedanke wäre, dass jederzeit alle Bewohner Falkensees an den Sitzungen teilnehmen können. Eine Anmeldung wäre nicht erforderlich und es ging ja  nicht nur um Rollstuhlfahrer, sondern z.B. auch um ältere Menschen. Die Barrierefreiheit wäre eine Selbstverständlichkeit.

Aus meiner Sicht ist Herr Breinlich für die Funktion als Behinderten ein Fehlbesetzung. Die von ihm gestellte Forderung verstößt gegen die Behinderrechtskonvention und ist ein Schritt in die falsche Richtung. Inklusion und Barrierefreiheit sollten nicht auf Grund der eigenen Bequemlichkeit in Frage gestellt werden. Wer dann noch fordert die Rechte der Bürger in der Anwohnerfragestunde zu beschneiden, bloß weil kritische Worte gefallen sind, gehört eigentlich nicht in ein politisches Gremium.

Im ersten halben Jahr ist die AFD kaum in der SVV aufgefallen. Nur allgemeines Brabbeln, ein wenig Gejammer und etwas unkonstruktive Kritik. Akzente; Fehlanzeige. Nicht eine einzige Anfrage oder gar einen Antrag haben die Abgeordneten der AFD eingebracht. Selbst Anträge zur Entlastung der Anwohner beim Straßenbau kamen jetzt nicht von der AFD, sondern gemeinsam geschlossen von CDU. SPD, FDP, Linke und den Grünen.

Uwe Abel

 

Kopf im Eimer!

Klar es geht um die Ice Buckett Challenge. Eigentlich aber ehr um die Gegenbewegung. Wie so oft gibt es halt Leute, die eine gute Idee irgendwie herabwürdigen müssen. Anscheinend finden Sie keine Gründe und haben sich bereits mit Gehirnerweicher übergossen und dabei den Eimer gleich auf dem Kopf gelassen. So können sie nichts mehr real wahrnehmen und wurden nun zu dem, was Sie aus meiner Sicht sind Soziopathen und das umschreibt den Zustand noch milde. Die gründe die Challenge und ihren Zwecks zu diskreditieren sind einfach an den Haaren herbei gezogen.

Alls erstes kommen da die Tierschützer aus ihrer Ecke. Oh mein Gott da werden Tiere getötet um Menschenleben zu retten. Man kann darüber diskutieren ob Tierversuche zur Rettung von Menschenleben ethisch vertretbar sind. Aber dach nicht bitte gerade wenn es um diese Krankheit geht. Kümmert euch lieber um die Tierversuche, die wirklich sinnlos sind und nur der Schönheit dienen oder lasst in Zukunft die Medikamente an euch testen.

Die zweite Gruppe beklagt, dass es ja noch andere Krankheiten gibt. Ja gibt es und wenn da eine Aktion gestartet wir, würde ich mich auch nicht beklagen.  Es gibt Krankheiten, die sind so selten, da wird nicht mal geforscht. Ich bin seit über 20 Jahren unterwegs im Medizinbereich unterwegs und lerne immer noch neue Krankheiten kennen. Geht doch mal und frag die Leute. Was ist Krebs, Parkinson, AIDS oder Alzheimer? Ihr bekommt bestimmt viele gute und richtige Antworten und dann fragt mal was Amytrophe Lateral Sklerose ist. Da werden kaum Antworten kommen.

Dann sind doch noch die Wasserretter, die meinen, wir hätten die Eimer lieber nach Afrika schicken sollen. Okay das hilft auch wirklich. Die Menschen in Dürregebieten brauchen Hilfen bei der Wassergewinnung usw. Übrigens das Eiswasser ist nicht verloren, sondern kehrt ja unverdorben wieder zum Wasserkreislauf zurück. Die Spackos die sich darüber aufregen sind sich vermutlich nicht bewusste, das ihre Konsumverhalten, z.B. Hamburger essen, viel mehr Wasser verbraucht.

Die letzte Gruppe kritisiert, dass die Aktion inflationär ist und viele es nur machen um ihr Ego zu streicheln und vermutlich auch nicht spenden würden. Na und?!  Habt ihr ne Glaskugel? Natürlich würde ich es begrüßen, wenn noch mehr darüber gesprochen würde, aber jedes Video hilft. Auch wenn der oder diejenige einen anderen Beweggrund haben.

Ich habe mit Betroffenen gesprochen und bin auch mit einem ALS Kranken befreundet. Die finden es gut und freuen sich über die Aufmerksamkeit.  Auch wenn ich am Liebsten den Meckerköppen Katzenscheiße über den Kopf kippen möchte, bitte nehmt Anteil und hört auf diese wichtige Aktion zu negieren.

Uwe Abel