Great-Collapse-Holy-War

Heiliger Krieg!

 

13418761_1195765483790595_9009872411946275130_nAn Tagen wie diesen. An Tagen wo ich durch die vergessene Republik , durch die neuen Bundesländer gefahren bin. Dort wo der Zerfall sichtbar ist. Ich fühle mich wie 1947, Endzeit Deutschland. Überall schlägt mir sichtbar der Fremdenhass und Rassismus entgegen. Aufkleber der Identitären in Wittenberg. Naziparolen auf dem Land- Die Nachrichten sind auch nicht besser. Die SPD in Falkensee zerstritten, öffentliche Schlammschlacht? Größen Erdowahnsinniger am Bosporus.  Ein Fascho demnächst im Weißen Haus? Da gibt’s nichts von Ratiopharm.

Das schreit nach politischem Punkrock. Links versteht sich. Dead Kennedys wären nett. Ich will aber was Neues. Great Collapse heißt die Band, rotes Vinyl. Holy War heißt das gute Stück.  EinePunk-Supergroup bestehend aus Sänger Thomas Barnett (STRIKE ANYWHERE), Gitarrist Chris Chasse (RISE AGAINST) Bassist Joe Saucedo (SET YOUR GOALS) und Schlagzeuger Kyle Profeta (COMEBACK KID). Supergroups halten nicht immer was sie versprechen. Nicht hier: Vom ersten bis zum letzten Ton gibt es voll auf die Ohren und dem Scheißsystem voll was aufs Maul und das ist gut so un das gute 40 Minuten lang.

Melodic Punkrock.  Nein nicht so glatt geschliffen wie von The Offspring. Klar da hör man etwas Donots und Beatsteaks raus. Punk gänzlich neu zu erfinden, wer will das schon Manchmal könnte es noch eine Nummer härter sein.  Wobei Human Target und Dawn Stations heben sich schon etwas ab. Nein Hardcore ist es noch nicht, aber halt doch schon etwas brutaler. New Abolition gehört einfach an den Anfang ist der Ear Catcher.  Break in Case of  Emergcy, Hm, etwas Bad Religion aber genial. The World between, da hört man doch das böse F-Wort.
Origins of Species, unternimmt einen kurzen Ausflug in die Crossover Welt. Erinnert an Donots – What happend to the eighties.

Fakt ist, auch wenn die Richtung klar ist, es gibt Nuancen. Doch geht. Es passt alles, der Gesang in all seinen Facetten, hochmelodische Gesangsparts, brutales anklagendes, wütendes Shouten.  Tempi Wechsel bis zu Stakkato Drums und zweistimmige Gitarrenparts. Ein Soundtrack gegen soziale Ungerechtigkeit und Kriegstreiberei, verpackt in melodiösem Punkrock. Die neue Marschmusik passend zum Protestmarsch gegen Trump Erdowahngan usw. Lässt sich aber auch bestimmt gut hören, wenn ich mal wieder im Auto sitze und durch die von unseren Politkern vergessenen Landstriche fahre. Am 14.10. spielen die Jungs in Berlin im Cassiopeia. Wer kommt mit und zieht mit mir in  den Holy War!

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