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Das Ende der GALlischen Herrschaft?

Es ist wie in einem schlechten Film gewesen. Die ganze Zeit sah man die Ungerechtigkeit die Fehler und andere schlimme Sachen. Gut ich war nur Zuschauer, aber wie oft wollte ich schreien und sagen seht ihr es nicht. Seht ihr nicht welche Intrigen hier passieren? Seht Ihr nicht, wie hier Sachen, die nicht richtig sind geschickt verschleiert werden?

So ging es mir meistens wenn ich die  Geschehnisse um die GAL Spandau beobachtete. Was dort nach Schilderung einiger Mitglieder passierte und was ich auch durch persönliche Angriffe gegen meine Person zu spüren bekam, würde ich durch aus als Grüne Diktatur bezeichnen. Woran es immer fehlte? An harten Fakten, die belegten, das hier was faul war im Staate der Gallier. Das hat sich nun schlagartig geändert.

Vor einiger Zeit hatten Mitglieder auf die zweifelhaften Finanzpraktiken hingewiesen. Dabei ging es um ein sehr undurchsichtiges Konstrukt des Kreisvorstandes, bei dem auch ein Alternatives Wohnprojekt eine Rolle spielte. Belege fehlten und ein ungewöhnlicher Bargeldbestand warf Fragen auf. Der Landesvorstand wollte diese Frage klären und prüfen. Dies war aber nicht möglich, weil der Kreisvorstand, sagen wir es mal recht uneinsichtig war und nicht kooperierte. Stattdessen wurde ein externer Wirtschaftsprüfer eingeschaltet. Seltsame Stellungnahmen mit noch seltsamen Rechtfertigungsversuchen des Vorstandes um Angelika Höhne sorgten auch nicht für Klarheit. So kam es wie es kommen musste. Dem Kreisvorstand wurde die Finanzhoheit entzogen.

In der Stellungnahme des Landesvorstands heißt es unter anderem: „Um dem Parteiengesetz (§23b) Folge zu leisten und Konsequenzen nach §31a und §31b PartG zu verhindern, ist es unerlässlich, das Amt des Bundestagspräsidenten davon in Kenntnis zu setzen, dass möglicherweise Unrichtigkeiten in bereits abgegebenen Jahresabschlüssen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN enthalten sind.“

Der bericht endet mit: Außerdem behält sich der Landesvorstand weitergehende Sanktionsmaßnahmen gegen den Kreisvorstand Spandau gemäß der Bundes- und Landessatzung vor, sollte sich dieser weiterhin einer sauberen Finanzpraxis und der Kooperation mit dem Landesverband verweigern.

Das ist schon ganz starker Tobak. Es wird sogar befürchtet, dass das Finanzgebaren der GAL weitere Ermittlungen, vielleicht sogar durch die Staatsanwaltschaft, nach sich ziehen wird. Bahnt sich hier vielleicht ein grüner Finanzskandal an?

Der Vorstand war übrigens zu Landesausschusssitzung anwesend. Von Einsicht keine Spur. Besucher und zeugen empfanden die Vorstellung der GAL recht gruselig und sprachen von Realitätsverlust. In der Tat fühlen sich die GALlier als verfolgte, als Opfer einer Hetzkampagne. Der Landesvorstand hat keine Geduld und Verständnis mehr für das Gehabe des Kreisvorstandes der GAL.

Dieser hat sich übrigens kürzlich erst noch mal neu wählen lassen. Die Neuwahl war erforderlich, weil a) die Satzung nicht rechtmäßig war und b) die letzte Wahl somit auch nicht korrekt war.  Bei der KMVV soll es im rahmen der Diskussion zu körperlichern Auseinandersetzungen gekommen sein. Zu den konkreten Vorwürfen und den Sanktionen schweigt man sich aus.

Jeder Politiker mit Charakter und Anstand wäre von seinen Ämtern zurück getreten und hätte sein Mandat zurückgegeben. Nicht so die Damen der GAL, die nach wie vor im Vorstand und in der BVV sitzen. Einen Zustand, der nicht tragbar ist und der Partei weiter schadet. Bleibt zu hoffen, dass der Landesvorstand dafür sorgt, dass die renitenten GALLier bald ihrer Ämter enthoben werden.

9 thoughts on “Das Ende der GALlischen Herrschaft?”

  1. Das ist ja mal wieder typisch, wie Sie hier die Fakten verdrehen und gleichzeitig ein Ablenkungsmanöver starten un den LV angreifen. Die Fakten sind ja eindeutig in der Stellungnahme des LV nachzulesen. Ihr Realitätsverlust gruselt mich. Warum denn sollte der LV eine solche Rufmordkampagne gegen seinen eigen KV starten? Ihr habt unsauber gearbeitet und euch nicht an dei Regeln gehalten. Wie schon immer in der Vergangheit seid IHR nicht lernfähig und schon gar nicht einsichtig. Ihr gehört alle komplett aus der Partei entsorgt, damit ein Neuanfang möglich ist.

    Uwe Abel

    1. Sehr geehrter Selbstentsorger,

      mag ja sein, dass die AL-Spandau sich bewußt nicht immer an alle der wechselnden „Regeln“ von diversen Landes und Bundesverbänden gehalten hat, an Recht und Gesetz der Bundesrepublik Deutschland hat sie sich laut Wirtschaftsprüfer aber immer gehalten.
      Nur Lappalien, wie die inzwischen vorgeschriebene Umstellung des Namens von „AL-Spandau, Bü90/Die Grünen“ zu „Bü90/ Die Grünen, AL-Spandau“ kommen manchmal verspätet, da es vorher niemandem aufgefallen ist.
      Warum sollte dann eigentlich ein Landesverband eine solche massive öffentliche Verdächtigungskampagne fahren, beginnend ab dem Spruch des Bundesschiedsgerichtes, dass der Kreisverband Spandau ein vollwertiger Kreisverband wie alle anderen auch sei — und dies auch unverschämterweise wahrnehmen möchte.
      —-Ein Schelm, wer Böses dabei denkt—–

      Ernst John

      1. Herr John,
        Sie haben jeglichen Bezug auf die Realität verloren. Ihr seif grob fahrlässig mit den Finanzen umgegangen. Andernorts werden solche Fehler schneller und härter bestraft, als man desolate Finanzen sagen kann.

        Mann wird jetzt tiefer forschen und sicherlich noch einiges finden. Jeder hat eine Leiche im Keller, Die GAL kann aber, fürchte ich einen ganzen Zentralfriedhof damit versorgen

        Uwe Abel

  2. Es ist wirklich wie in einem schlechten Film, was da bisher in Sachen AL-Spandau so alles abgelaufen ist.
    Gewiss, dieser Kreisverband war noch bei keinem der bisherigen Landesverbände sehr beliebt, da er wegen seiner eigenen Finanzfachleute regelmäßig unbequeme Fragen stellte und diese sogar als Anträge einbrachte.
    Spätestens seit der Klarstellung des Bundesschiedsgerichtes, dass auch Spandau ein regulärer Kreisverband von Bündnis90/ die Grünen sei,wie mehr als 600 andere auch, eskalierte die Angelegenheit, nur um Spandau daran zu hindern, die vollen Rechte eines Kreisverbandes auch wirklich wahrzunehmen.
    Nahezu alles, was die AL seit fast 30 Jahren unverändert tat, war jetzt plötzlich suspekt, ja inzwischen sogar höchst verdächtig.
    Mehr als Verdächtigungen konnten allerdings bis zum heutigen Tage nicht vorgewiesen werden und da keine Antwort angeblich zufriedenstellte, wurde pauschal auch die restliche Finanzhoheit v o r Abschluss der Prüfung durch den Bundesverband mal eben entzogen.

    Die Stellungnahme einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sei dagegen völlig irrelevant und nur eine Verzögerungstaktik, da die Grünen da ihre eigenen Gesetze hätten. Die Einhaltung der deutschen Finanz- Partei- und sonstigen Gesetze, die ja die Wirtschaftsprüfer gerade bestätigt haben, spiele somit keine Rolle.

    Da hilft wohl wirklich nur der Gang vor ordentliche Gerichte, um ein für alle mal klarzustellen, welche Gesetze denn nun gelten, die Allgemeinen oder die kleinkarierten Selbstgestrickten.

    Ernst John

  3. Uwe,

    Du siehst das alles komplett falsch.
    Diese Hetzkampagne ist doch nur eine Racheaktion eines Einzelnen.

    Das höre ich nicht nur von der AL, sondern auch von der GPS und von einigen Pira

    1. Da tut wieder dieAL so, als könne sie kein Wässerchen trüben. Was am Meisten erschreckt, ist dieser Realtitätsverlust, dass die AL garnicht merkt, dass ihr Spielchen vorbei ist und sie nur noch Rückzugsgefechte führt. Noch nie in der Geschichte der Grünen wurde je ein Kreisverband auf einer Landessitzung ausbeuht. Die AL hat es geschafft und die Gründe sind auch realit.

      Anständige Politiker treten zurück, Diktaturen kämpen bis zum blutigen Ende. Die AL scheint den zweiten Weg poltisch zu wählen. Was heißt scheint, sie wählt ihn. Sie setzt darauf, ihr unliebsame kritisceh Menschen in jeder erdenklichen persönlichen und juristischen Weise fertig zu machen, das Leben, den Alltag, bis die Freizeit und Freiheit zu vermiesen – in der trügerischen Hoffnung, die werden schon aufgeben. Aber dieser Zug ist längst abgefahren, es kämpft nicht mehr ein Mensch, oder zweie gegen die AL, sodnern inzwischen ja die gesamte Partei.

      Die AL hat fertig, wie alle Regimes, die mehr als 30 Jahre an der Macht sind. Da passt doch diese Weisheit, selbst oder gerade weil sie von Günther Schabowski ist: : „Wenn sie anfangen, die Diktatur durch gewisse Reformen zu lockern, dann zeigt sich, dass diktatorische Regime durch Reformen nicht zu verbessern oder zu veredeln sind, sondern sie sind durch Reformen nur abzuschaffen.“

      1. Bleiben wir doch einfach mal bei der Realität und vor allem bei den vorliegenden Relationen.

        Da haut der Landesverband für einen einzigen Empfang mit nicht quantifizierbarem Erfolg mehr als 5000 Euro für teures Catering heraus.
        —- Die AL-Spandau dagegen beköstigt a l l e ihre Gäste, Helfer und Sponsoren mit rund 1000 Euro pro Jahr für Lebensmittel und Getränke. Also nicht einmal 3 Euro pro Tag. und pro bewirteter Person sogar nur Centbeträge.—-

        Da soll außerdem der Spandauer Stachel angeblich intransparent finanziert werden.— Niemandem ist es bisher gelungen, der AL einen Weg zu zeigen, wie man eine solche Zeitung mit solcher verteilten Auflage preiswerter herstellen und verteilen kann.—-

        Da ist es angeblich zutiefst verwerflich, dass das Kreisbüro in einem Mietshaus einen sehr preiswerten Laden gemietet hat, in dem auch grüne Mitglieder wohnen.
        —- Und welche Horrorvision für manche, die Mieter haben dieses Haus inzwischen sogar als soziales Projekt gekauft und die AL ist immer noch nur einfacher Mieter. —-

        Alle guten Dinge sind bekanntlich drei, oder soll ich weiter aufzählen.

        Einen Fehler hat die AL aber tatsächlich gemacht, indem sie nicht konsequent genug von Anfang an gegen diese Rufmordkampagne vorgegangen ist. — Aus Rücksicht auf eben diese Partei, die jetzt aus Unkenntnis rumbuht —-

        Ernst John

    2. Ich will der Mär der AL, dass ich aus Rache handeln würde, was offentsichtlich auch die GPS und die Piraten kolportieren ganz energisch widresprechen- Meine Fresse, seid ihr billig. Ebenso der These, ich würde als Einzeltäter handeln, was auch Teile der GPS und AL sagen. Wer das gegen diese AL täte, der hat nicht, sondern ist verloren.

      Das Einzige was ich tat, ich überreichte, der Presse Unterlagen. Klar ist das parteischädigend. Trotzdem waren Mitgleider als Zeugen bei der Übergabe dabeil, Denen eienn Dank. . Bin aber , wie die AL so gerne betont, derzeit nicht Mitglied bei den Grünen.

      Die AL bekämpft man nur im Kollektiv und kühlem Kopf. Für die AL, oder einem einzelnen, intellektuell etwas minderbemittelten Mitläufer,der glaubt als Don Quichote den Kampf der AL führen zu müssen, ist es vielleicht bequemer, einen Menschen einzeln zu bekämpfen, ihn wo es nur geht, zu desauvieren, ihm die öffnentliche und netzwerkliche Reputation zu rauben, mag anders denken. Er ist im Irrtum.

      Da liegt die AL falsch.Für mich als echten Grünen, Demokraten und Linken gehts es nur um politische Hygiene und Anststand. Aus persönlicher Rachsucht, wie es AL, GPS und Piraten mir unterstellen, führt nicht weit. Und mit dieser Begründung einer Einladung des Grünen Frühling fernzubleiben, wo doch am Ende die halbe GPS da war, zeugt für mich auch in den Reihen der GPS von politscher Simplizität, um mal das Wort „Unfähigkeit“ zu vermeiden.

      Rache für das, einen der AL vvoll ergebenen Busfahrer und Vertreter einer gelben DGB- und Ver.Di-feindlichen Gewerkschaft ohne als Bürgerdeputierten gewählt zu haben? Das wissen große Teile der SPD selbst, wie korrupt uind moralisch verschlissen am Ende ihre Partei in Spandau ist. Da ist Genugtuung genug, dass man den hat hat als vermeintlichen Fachmann. Das sorgt für Humor im Verkehrsausschuss immer wieder. Hilft aber Spandau keien Deut weiter.

      Nein. Rache ist für mich als echter Demokrat, Grüner,Linker, Pazifist und vom Sternzeichen Skoprpiom gesegnet, nicht mein Motiv. Zu billig. Zu rechts. Mir geht es nur um politische Hygiene und Anstand. Und das ich mal wieder – wie immer – Recht habe*. Und am Ende habe ich doch mehr davon, wenn SozialdemokratistInnen versuchen vor mir den Kotau zu machen zu müssen, um halbwegs politisch Gesichtg wahren zu können, ich mich dieser moralisch längst verschlissenen Bande verweigern kann – außer bestimmten und damit echten Sozialdemokraten abgesehen. Sind aber ganz wenige.

      *Diether Dehm (Die Li ke): “ as ist ja das Problöem, Manne ist nicht rechthaberisch, er hat ja immer Recht.“

      1. Das verstehe, wer will.
        Im Beitrag direkt hier drüber vom 22.4. hat Herr Vormelker persönlich verkündet, dass er unter Zeugen interne Unterlagen über die AL an die Presse (Springer) weitergegeben hat und erkennt richtig, dass dies parteischädigend gewesen wäre, wenn er denn noch Mitglied der Grünen wäre.

        Vom Grünen Frühling lässt er jetzt aber verkünden, dass er keinerlei Unterlagen an die Presse (Springer) gegeben habe und droht wieder einmal mit Unterlassungsklagen, von denen er ja selbst schon genügend in dieser Sache hat schlucken müssen.

        “ Auszug aus der FB-Seite von :
        Grüner Frühling Spandau
        25.4.2015. ·

        Manfred Kurt Vormelker hat gebeten, klarzustellen, dass von ihm keine Unterlagen die AL betreffend an die B.Z. überreicht oder direkt zugeleitet wurden. Jegliche Behauptung der AL oder GPS in diese Richtung entbehrt jeder Tatsache und kann damit einen Unterlassungsanspruch begründen. (CP/GF) “

        Was ist nun richtig und was war gelogen?

        Ernst John

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