Panikmache oder keine guten Gründe!

Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt hat; die einseitige Berichterstattung in der MAZ oder die Vorurteile der Menschen. Natürlich war mit Gegenwind zu rechnen. Wie üblich haben NPD und andere Rechte sofort eine „Nein zum Heim Seite“ bei Facebook an den Start gebracht. Dort wird in bewährter Manier Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht, in dem man jeden Artikel der negativ über Ausländer berichtet postet. Auch die üblichen Schlagworte wie, „Das Boot ist voll“ oder „ Zuerst für Deutsche“ sind dort zu finden. Recht beliebt ist diese Seite bei den Rechten. Woran liegt das? Ja es sind auch Falkenseer Bürger dabei. Ein großer Teil stammt aber aus dem Rest der Republik. Also nicht wirklich repräsentativ. Ein zweiter Punkt sind natürlich die aufrechten Demokraten und Antifaschisten, die diese Seite unter Beobachtung haben und diese dazu besuchen. Laut der MAZ hat auch der Verfassungsschutz  ein Auge auf die Nein zum Heim Seite geworfen und wird sich die Namen der „Liker“ wohl merken und prüfen.

So das ist das Eine. Etwas anders sehe ich das mit den Anwohnern. Ich kann Ihre Besorgnis durchaus verstehen. Aufklärung tut Not. Es ist wichtig, dass die Anwohner einen Ansprechpartner haben und sich bei auftretenden Problemen jemand zeitnah und intensiv um eine Lösung bemüht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich eher um Kleinigkeiten handeln wird, die in jeder Nachbarschaft auftreten und sich leicht lösen lassen. Ich bin der Meinung, das die Anwohner über reagieren und sich von brauner populistischer Stimmungsmache vereinnahmen lassen, obwohl sie genau das vermeiden wollten.

„Ich selbst traue mich nicht, Protestplakate an meinem Haus aufzuhängen“, sagt er. Aber dass es jemand tut, findet er gut. Er sagt, er habe nichts gegen Ausländer, aber Angst um sein sechs Monate altes Kind. Das müsse irgendwann am Asyl vorbei zur Schule gehen, und damit vorbei an mutmaßlichen Drogenhändlern. Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier Flüchtlinge unter Generalverdacht gestellt werden. Woher bezieht er seine Weisheit. In sechs Jahren sieht die Welt ganz anders aus. Genauso seltsam ist folgender Kommentar: Sie hält es für möglich, dass die Asylsuchenden den Friedhofsbetrieb stören. „Ich muss wohl vor April 2015 sterben, damit meine Kinder noch eine ungestörte Trauerfeier bekommen“, sagt die 80-Jährige.  Auch hier ist mir völlig unklar, wie die Dame darauf kommt.  Ein Beleg für ein solches Vorkommnis ist mir nicht bekannt.  Die Dame müsste doch auch noch wissen, welches Flüchtlingselend in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg die Deutschen selbst getroffen hat. Ich finde das einfach sehr traurig. Haben wir doch so schnell vergessen?

Andere halten vor allem die unmittelbare Nachbarschaft des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) mit dem Kinderheim für ungünstig ‒ „denn da treffen da Schwererziehbare auf Asylanten“, sagt einer. Das ist nun wirklich der Gipfel, hier treffen gleich mehrer Vorurteil aufeinander. Typisches Schubladendenken. Schon mal daran gedacht, dass es sich bei den Kindern auch um Opfer unserer Gesellschaft handelt oder die Eltern in jeder Hinsicht versagt haben. Wie kommt man darauf, dass sich diese beiden Gruppen zusammentun und schlechtes im Sinn haben. Die Leute haben eine rege Phantasie die irgendwie paranoid ist. Wirklich greifbare reale Problem werden nicht angesprochen. Wie denn auch? Es gibt ja noch keine.

Wie unsinnig diese Denkweise der Anwohner ist zeigt vielleicht folgendes Beispiel. Was wäre wenn die Gegefa dort ein Haus mit Sozialwohnungen bauen würde? Da weiß man ja auch nicht wer da einziehen würde. Rein theoretisch wäre es möglich, dass dann dort auch Nachbarn einziehen würden, die man nicht unbedingt als Nachbar haben möchte. Das kann einem auch passieren, wenn da ein Einfamilienhaus hinkommt. Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, aber kann sich mit ihnen arrangieren und sie mit offenen Armen begrüßen. Das macht dann ein Zusammenleben einfacher.

Ich finde die Berichterstattung der MAZ sehr einseitig. Dem Gegnern wird sehr viel Raum gegeben und Aufmerksamkeit geschenkt. Oder müssen wir der MAZ doch dankbar sein immer hin lässt sie die Gegner mit ihren fragwürdigen Ansichten in der Öffentlichkeit recht, nun ja einfältig erscheinen.  Das es auch ein Initiative gibt, die die Flüchtlinge willkommen heißen will, lässt die MAZ unter den Tisch fallen. Eine vorbereitete Pressemitteilung wurde ignoriert. Lediglich die MOZ (Brawo) bezieht sich auf die Pro-Initiative. Ich hoffe die Presse fasst sich noch ein Herz und wird sich Ihrer Verantwortung bewusst nicht noch als Brandbeschleuniger für rechten Populismus zu dienen und sorgt für eine ausgewogene Berichterstattung.

Uwe Abel

P.S.  Da die Fotomontage zu Irritationen geführt hat, habe ich das Titelbild geändert.

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26 Kommentare zu “Panikmache oder keine guten Gründe!”

  1. Ich stimme ihnen zu und hoffe das Selbe. Zu guter letzt nur noch einen Hinweis, falls nicht bekannt. Im November haben alle Fraktionen eine Antrag übergeben, wo die Stadtverwaltung gebeten/aufgefordert wird Asylbewerber aufzunehmen. Aufgrund der besseren Integration ist der Unterbringung in WOHNUNGEN in nicht in Sammelunterkünften/ Heimen der Vorzug zu geben. (DS 6416) Dabei sollen weitere Akteure wie z.B. GEGEFA, Kirchen… mit einbezogen werden.
    Über diesen Antrag hat sich der BM respektive der Landrat selbstherrlich hinweggesetz und eine Unterbringung in einem Asylantenheim über die Köpfe der SSV und der Bürger beschlossen. Den Rest kann man selbst Intepretieren…….

    Mfg

    1. Das stimmt nur zum Teil. Andere Möglichkeiten, wie z.B. in der Coburger Straße wurden geprüft. Es gab zum Teil wirtschaftliche Gründe. Ein Gebäude befindet sich im Besitz eines privaten Investors.ein anderes Objekt hätte aufwendig saniert werden müssen.

  2. Herr Abel sind sie nun ein Realist oder ein Traumtänzer. Glauben Sie allen ernstes das der BG zu Gesprächen über das Thema ohne einen gewissen Druck aus der Anwohnerschaft bereit gewesen wäre. (Bastapolitik und Gutsherrenart) Der „gemeine“ Anwohner hat ja gar keine andere Möglichkeit gehabt. Und der böse Rechte, das können Sie ganz bestimmt glauben, wusste bestimmt über andere Quellen vom Bau eines Asylantenheimes. Übrigens- in der kleinsten Hütte ist Platz- will sagen wenn ihnen so viel am Herzen liegt das die Asylanten aufgenommen werden, so bekommen Sie bestimmt eine Person bei sich unter. Mit den Rechten Parolen meinte ich übrigens nicht irgendwelche Rechte Foren im Netz (damit haben die Bürger nichts zu tun) sondern konkrete Äußerungen hier im Forum. Und ob der vergleich mit Drogendealern soweit hergeholt ist, ist mehr als fraglich.
    P.S. Suchen Sie nicht auch die große Bühne mit ihren vielen Beiträgen jedlicher Art. Außerdem vermisse ich in Ihrem Forum die Befürworter. Sollen diese sich doch mal zur Problematik Asylantenheim und Aufnahme in Gastfamilien äußern!
    MFG

    1. Ich bin auch kein Fan vom BM, aber ich bin sicher das er zu einem Gespäch bereit gewesen wäre. Es war ja auch nicht seine alleinige Entscheidung, sondern die des Kreises und aller Abgeordneten. Bei der Abstimmung in der SVV haben sich je ein CDU und ein SPD Mitglied enthalten. Warum sollen meine Mitsttreiter hier meine Argumente ständig wiederholen? Die Standpunkte sind ja wohl klar. Ich werde Sie nicht überzeugen können und Sie mich nicht. Wir hoffen trotzdem, das es zu einem friedvollen Zusammensein auch mit den Flüchtlingen kommt.

      Uwe Abel

  3. Hallo Herr Abel

    leider vermisse ich eine eigene Stellungsnahme zu meinem Vorschlag (Aufruf zur Aufnahme von Asylanten in Gastfamilien). Vielleicht hatten Sie noch nicht die Zeit darüber nachzudenken. Vielleicht haben Sie auch einfach nur Angst irgendetwas zuzustimmen, was von einem „Rechtspopulisten“ ins Netz gestellt wird? Vieleicht haben Sie aber auch nur bedenken das auch sie plötzlich die lieben Asylanten bei sich aufnehmen müssen (dürfen) für den Fall das der Vorschlag durch die SVV angenommen wird? Auch sind Sie mir noch die angesprochenen Zitate (11.02. 10.13 Uhr) schuldig
    P.S. der FOCUS Artikel ist sehr gut geschrieben und trifft in der Tat den Kern der Sache

    1. Zu den Beispielen brauch man ja nur mal die Presse aufschlagen. Ich werde hier nicht alle Vorurteile wiederholen. Ich denke da z.B. An den Vergleich mit den Drogendealern. Sie haben bewußt rechte Kräfte animiert. Anstelle der Transparente und Äußerungen in der Presse zu tätigen hätte es gereicht sich um ein Gespräch beim Bürgemeister zu bemühen. Man hat aber die große Bühne gesucht.

      Wenn es ein Programm gibt Flüchtlinge in Familien aufzunehmen sind wir gerne dazu bereit. Ich fürchte nur, das wir nicht im Besitz eines Hauses sind um ein ganze Familie aufzunehmen. Wir werden aber auf jedenfalls unser Scherflein, z.B. durch Spenden beitragen.

      Ja, der Artikel ist gut geschrieben. Es geht aber manchmal nich darum was man sagt, sondern wie man es rüberbringt.

      Uwe Abel

  4. Herr Abel sie schrieben:“Und nochmal, dass was hier von Ihnen gesagt wurde steht im krassen Gegensatz zu den Transparenten, den Äußerungen in der Presse und den Foren.“
    Ich bitte mal um konkrete Beispiele, Danke

    1. Schöner Artikel!
      Der spiegelt im wesentlichen das wieder, was einem passiert wenn man sich gegen eine Asylpolitik wie Deutschland sie betreibt ausspricht. Trift im Kern auch auf die Diskusion um das geplante Falkenseer Asylheim zu. Anwohner wie auch ich sprechen sich aus den verschiedensten Gründen und auch Befürchtungen offen gegen ein Heim aus und sind sofort in die rechte Ecke gedrängt worden.

      1. Tja, so ist das wenn man seine Meinung äußert; es gibt Leute die klatschen Beifall oder äußern sich negativ. Sie dürfen Ihre Ansichten gern äußern und publizieren. Dann müssen Sie aber auch damit rechnen, das Ihre Ansichten und Meinung falsch finde und eine andere Sicht auf die Dinge haben.

        Und nochmal, dass was hier von Ihnen gesagt wurde steht im krassen Gegensatz zu den Transparenten, den Äußerungen in der Presse und den Foren.

        Uwe Abel

  5. Hallo

    ich möchte mich noch einmal zu der von Ihnen angesprochenen Flüchtlingsproblematik zu Wort melden. Wie wäre es denn, wenn die Stadt Falkensee bzw. der ganze Landkreis einen Aufruf starten würde dass „Patenschaften“ für die Aufnahme von Flüchtlingen/Flüchtlingsfamilien in Falkensee bzw. Umgebung gesucht werden? Dann könnten Sie sich und andere selbst ernannte Gutmenschen jeweils ein, zwei oder eventuell auch drei Flüchtlinge in die Wohnung aufnehmen, sie willkommen heißen, mit ihnen Behördengänge erledigen…. und somit bestens für die Integration sorgen. Natürlich ist den Stadtabgeordneten es auch frei gestellt sich an dieser Aktion zu beteiligen. Der Vorteil den ich sehe, es gibt keinen sozialen Brennpunkt, die „Last“ wird gleichmäßig auf viele Schultern und vor allen Dingen auf freiwillige Schultern verteilt, der Kreis spart sich die Kosten des Neubaus, da es ja viele Befürworter des Heimes gibt (ihre Aussage) dürfte es nicht schwer sein geeignete bzw. genügend Leute zu finden und dieses Projekt wäre m.E. einmalig und richtungsweisend in Deutschland. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken (wenn dies überhaupt erwünscht und gewollt wäre). Achtung, man sollte aber vorher unbedingt seine näheren Nachbarn fragen ob dies auf wohlwollen stößt. Aber da sich so viele Leute für das Heim aussprechen, dürfte dies kein Problem sein. Das angesprochene Grundstück in der Bergstr. könnte man, so man es noch zusätzlich möchte, mit einem Integrationskaffee bebauen welches z.B. vom ASB betrieben und geleitet wird. Dort könnten z.B. Deutschkurse durchgeführt werden, Treffen von „Einheimischen und Asylanten“ stattfinden u.v.a. mehr. Ich denke gegen solche Aktion gäbe es aus dem Umfeld keinerlei Widerstand oder Unmut. Außerdem könnte dieses Kaffee gleichzeitig für Trauerfeiern u.ä. genutzt werden. Eine kleine Bitte im nachhinein, stellen Sie mich bitte nicht pauschal in die rechte Ecke nur weil ich gegen den Standort in der Bergstr bin, sondern betrachten Sie diesen Vorschlag eher als konstruktive Kritik über die es sich lohnt nachzudenken. Schließlich hat der Bürgermeister Gesprächsbereitschaft signalisiert und es sollte m.E. keine Denkverbote in dieser Hinsicht geben-DANKE

  6. Hallo

    Ich bin Anwohner der Friedenstr und möchte auch ganz gerne mal was dazu sagen. Natürlich könnte man das Ding erst mal bauen und dann warten was passiert. Aber was geschieht wenn das Ding in die Hosen geht und sich dort wirklich ein sozialer Brennpunkt entwickelt??? Wird das Heim dann geschlossen??? Bestimmt nicht, denn der Bürgermeister zieht sein Ding wie immer in Gutsherrenart durch und keiner darf dagegen was sagen. Anschließen möchte ich mich auch an die Vorredner. Es ist schlimm das man sofort in die rechte Ecke gestellt wird sobald man nicht mit der vorgegebenen Meinung übereinstimmt. So etwas ähnliches gab es bereits vor 30 jahren (der Staat hieß DDR). Ich würde mich freuen wenn der BG endlich mal Gesprächsbereitschaft signalisieren würde und auch andere Meinungen akzeptieren täte.

  7. Werter Herr Abel
    Sie scheinen die Kommentare nicht richtig zu lesen oder wollen und können es einfach nicht verstehen was die Nachteile am gewählten Standort sind.Sie selber behaupten es gäbe keine konkreten Gründe gegen diesen Standort, sprechen selber aber in einem unkonkreten und verallgemeinernden Politikerton. Ich frage SIE: Wenn man in der Gartenstadt wohnt, um in ruhiger Einfamilienatmosphäre zu leben, auf einen Schlag 80 neue Nachbarn mehrerer Nationen mit völlig anderem Verständnis von Kultur, Sitten und Gebräuche bekommt dazu die Minderung seiner Lebensanschaffung(Eigenheim) hinnehmen muss, sind das keine Gründe für Unverständnis und Missmut???
    Herr Haase erwähnte bereits dass ein Grundstück in unmittelbarer nähe nicht mehr zum Verkehrswert veräußert werden kann. Das bedeutet die Anwohner dürfen ja dann auch mit mehreren tausend Euro Schaden leben.
    Wenn man Trubel, Vielschichtigkeit und das tobende Leben sucht, zieht man dann in die Gartenstadt? Es geht hier um den Standort nicht um die Flüchtlinge! Sie haben ja die fielen Befürworter erwähnt, nennen SIE mir bitte Befürworter aus unmittelbarer Nähe zum Standort.
    Herr Hoffmeyer-Zlotnik zählt nicht, weil er am Standort arbeitet und nicht wohnt.
    Die Bewohner der Flüchtlingsheime dürfen nicht arbeiten und verbringen die überwiegende Zeit auf dem Gelände des Heims.Da kann man sich doch speziell im Sommer vorstellen, das es erheblich lauter wird.UND jetzt bitte ich sie einmal wie ein normaler Mensch und nicht als Politiker zu lesen.

  8. Hallo Herr Abel,
    als direkt betroffener Anwohner(Henningsdorfer Str.) des zukünftigen Heimes möchte ich Ihnen gerne meine Meinung zu diesem Thema darlegen. Als ich und meine Frau von dem Plan, das ein Asylheim hier gebaut werden soll erfuhren, waren wir geschockt. Ich musste meine Frau beruhigen, Ihr standen die Tränen in den Augen. Wir hatten von dem Vorhaben auch vorher nirgendwo etwas gelesen noch gehört.
    Ich habe mich dann im www mit dem Thema ausgiebig beschäftigt und bin noch fassungsloser als ich im ersten Moment schon war.
    Das ist in erster Linie die Erkenntnis, das eine Sachbezogene Diskusion nicht möglich ist.
    Die Stadtverordneten wollten ein Zeichen setzen in der Hoffnung, das die Falkenseer tolerant genug und offen für ein Heim in Falkensee sind. Das sind Sie durchaus, aber nur wenn es nicht vor der eigenen Haustür ist. Ich habe den Sachverhalt mit Bekannten, Verwanden, Freunden und Arbeitskollegen besprochen und jeder hat mir sein Bedauern und Mitleid ausgesprochen. Es gab nicht einen positiven Kommentar. Warum ist das so, sind das alles Ausländerfeinde?
    Mitnichten, das sind Leute die fest im Leben stehen und mit offenen Augen Ihre Umwelt wahrnehmen. Die Folgen einer in meinen Augen fatalen Einwanderungspolitik kann man in vielen Stadtteilen Berlins sehen.
    Ich wende mich mit meinem Kommentar direkt an Sie, da mir beim googeln nicht entgangen ist, das Sie in diversen Foren sehr aktiv sind.
    Ich bin nicht der Meinung, das es in Falkensee keinen Widerstand gegen das Heim geben wird, wie viele Politiker gehofft hatten.
    Falkensee erlebt seit Jahren einen rasanten Zulauf. Die meisten Zugezogenen haben sich ein Eigenheim gebaut. Das ist für einen normalen Bürger die größte finanzielle Entscheidung, die er jemals treffen wird. Wenn man Zugezogene Bürger fragt, warum Sie aus Berlin weggezogen sind, lassen sich doch durchaus Gemeinsamkeiten mit meinen eigenen Beweggründen feststellen.
    Ich frage Sie, wie kann es sein, das niemand der Entscheidungsträger vorab mit den betroffenen Anwohnern gesprochen hat.
    Da will man 80 Menschen auf einem 1700qm Grundstück unterbringen.
    Haben Sie sich vor Ort die beiden angrenzenden Grundstücke angesehen. Da stehen jeweils ein Einfamilienhaus drauf. Jetzt macht man eine Nachbarbebauung mit 2 Gebäuden mit jeweils 3 Etagen und einem Funktionsbau der beide Gebäude miteinander verbindet.
    Die Lebensqualität dieser Leute(angrenzende Grundstücke) wird massiv und übermässig negativ beeinträchtigt. Warum wird das so sein?(bezieht sich auf die Lebensqualität) Ich unterstelle Ihnen, das Sie sich diese Frage selber beantworten können.
    Natürlich wird man bei Befürwortern des Heims mit diesem Hinweis nichts erreichen, weil sofort als Gegenargument das Elend und Leid der Flüchtlinge aufgeführt wird.
    Wir können auch nicht einfach wegziehen, da wir eine Hypothek auf unser Haus haben, und wir uns keine Mietwohnung mehr leisten können. Unsere Häuser sind defacto seit der Bekanntgabe des Standortes unverkäuflich.
    Persönlich bin ich auch nicht der Meinung das Deutschland immer noch mehr Flüchtlinge aufnehmen sollte. Wissen Sie wie viele Flüchtlinge es auf der Welt gibt? Warum, weil wir noch nicht einmal jetzt in der Lage sind unseren Haushalt Schuldenfrei zu stemmen.
    Und dies in einer Zeit in der die Wirtschaft boomt. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit MfG Matthias Haase

    1. Hallo Herr Haase,

      ich habe Ihren Kommentar gelesen. Sie haben recht eine sachliche Diskussion ist nicht möglich. Leider liegt das aber daran, das sich in den Foren NPD Mitglieder und andere rechte Parteien breit machen und Öl ins Feuer gießen. Warum meldet sich ein bekannter Rechter aus Spandau und der Vorsitzende der NPD Nuthe-Havel in den Foren zu Wort? Auch die Texte auf den Transparenten un die Aussagen in der Zeitung machen es für mich schwer zwischen Anwohnern und „Rechten“ eine klare Linie zu ziehen. So wie Sie Ihre Freunde und Bekannten gefragt haben, so haben wir dies auch getan. Es gibt auch viele Befürworter und Unterstützer.

      Wir nehmen Ihre Sorgen durchaus ernst und können Ihre Bedenken schon verstehen. Wir finden aber das man andere Beispiele einfach Pauschal auf dieses Projekt übertragen kann. Auch halt ich es verkehrt, die betroffenen Menschen für Fehler der Politik verantwortlich zu machen. Ich bin davon überzeugt, das wir alle gemeinsam dafür sorgen können, das dort ein menschenwürdiges Zusammenleben und eine gute Nachbarschaft möglich ist. Im übrigen könnten sie auch eine schlechte Nachbarschaft bekommen, wenn dort Sozialer Wohnungsbau oder eine Doppelhaushälfte hingesetzt würde.

      Eines sollte Sie auch nicht vergessen. Das es Ihnen un mir wirtschaftlich gut geht. Wir besitzen ein Vielfaches mehr von dem was je ein Flüchtling besitzen wird. Diese Mensche kommen mit nichts als dem nackten Leben hierher. Ohne Sprachkenntnisse, soziale Kontakte usw. müssen sich diese Menschen ein neue Existenz aufbauen. Sind wir wirklich in der Lage uns in diese Situation hinein zu versetzen. Wir haben eine hohe Verantwortung. Wir werden nicht jeden Tag die Welt retten, aber wir haben die Möglichkeit die Welt etwas gerechter zu machen. Ich hätte kein Problem neben einer Flüchtlingseinrichtung zu wohnen. Die Staatsverschuldung hat überhaupt nichts mit den vielen Flüchtlingen zu tun. Im Januar 2014 erhielten gerade mal 13,8% der Flüchtlinge Asyl, das sind 1.463 Personen. Wenn Falkensee 80 Flüchtlinge aufnimmt sind das nicht mal 0,2% der Bevölkerung Falkensee. Wir brauchen diese Leute auch, weil wir dringend in bestimmten Bereichen Arbeitskräfte brauchen.

      Uwe Aebl

      Uwe Abel

      1. Hallo Herr Abel
        Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Sie schrieben, das sich die NPD in den Foren äußert, teils von Leuten die hier gar nicht in der Nähe wohnen. Da gebe ich Ihnen Recht, teilweise sind die Beiträge menschenverachtend. Aber es sind ja nicht nur die Rechten, die Linksextremen benutzen das Thema ja auch um Stimmung zu machen.
        Das ist aber genau der Punkt, jetzt melden sich Leute die nicht davon betroffen sind und spielen Ihre politischen Kämpfe auf dem Rücken der Anwohner aus. Was kommt als nächstes Demos vor meiner Haustür von angereisten rechten und linken. Davor haben doch die Anwohner und ich auch Angst.
        Sie schrieben:“Es gibt auch viele Befürworter und Unterstützer. Aber wo kommen diese denn her? Ich denke nicht das diese in der Kremmener,Henningsdorfer oder in der Bergstr.,also im direkten Umfeld des Neuen Heimes wohnen.Oder haben Sie betroffene Anwohner befragt? Es ist aber total einfach zu sagen ja
        ich befürworte das Heim wenn ich nur weit genug weg wohne.
        Die Abgeordneten der Stadt Falkensee wollten ein Zeichen setzen nehmen aber billigend in Kauf das für einige wenige Anwohner die Lebensqualität sinkt. Es ist aber keiner von denen betroffen, die Herrschaften wohnen alle weit genug weg.
        Sie schreiben:“ Ich hätte kein Problem neben einer Flüchtlingseinrichtung zu wohnen“. Was meinen Sie 50m, 100m entfernt oder direkt an Ihrem Gartenzaun. Das kann ich Ihnen nicht ganz Glauben. Aber ich denke mal, das Sie sich noch nicht wirklich damit auseinander gesetzt haben, wie es wäre mit 80 Flüchtlingen in direkter Nachbarschaft(von Zaun zu Zaun) zu leben.
        Sie halten es verkehrt die betroffenen Menschen für Fehler der Politik verantwortlich zu machen. Meinen Sie die Flüchtlinge oder die Anwohner. Denn die Anwohner haben ja unter der Politik zu leiden, wenn das Heim so kommt. Sie schreiben:“das wir alle gemeinsam dafür sorgen können, das dort ein menschenwürdiges Zusammenleben und eine gute Nachbarschaft möglich ist“. Aber warum wird mir dieses Zusammenleben aufgezwungen. Wurde ich in die Entscheidungsfindung einbezogen, NEIN-funktioniert so Demokratie. Wenn man im www nachschaut welche Probleme sich in solchen Einrichtungen auftun kann einem Angst und Bange werden. Ich meine nicht rechte menschenverachtende Kommentare, sondern nüchterne Berichte in aktuellen Tageszeitungen über Polizeieinsätze rund um Asylheime.
        Diese sind auch nicht von der Hand zu weisen, werden aber gerne bei der Diskusion vergessen. Alles Panikmache, leider nicht.
        Sie schreiben:“ Im übrigen könnten sie auch eine schlechte Nachbarschaft bekommen, wenn dort Sozialer Wohnungsbau oder eine Doppelhaushälfte hingesetzt würde. Glauben Sie mir mit einer Doppelhaushälfte könnte ich ganz gut leben, da könnten auch Asylanten oder Flüchtlinge wohnen. Das wären aber dann 10 oder 15, aber keine 80ig. Diese 80ig konzentrieren sich aber an einen Ort,auf 1700qm ohne Arbeitserlaubnis. Sehen Sie dieses Konfliktpotential nicht. Die werden um Ihren Aufenthaltsstatus kämpfen bis die Duldung da ist.
        Sie schreiben das es uns wirtschaftlich gut geht. Ja da haben Sie Recht, aber ich sage „Noch“ Denn das wird sich ändern. Meine Kinder werden mit diesen Flüchtlingen und auch den eingereisten EU-Bürgern im knallharten Wettstreit um Arbeitsplätze stehen. Aber das ist ja politisch gewollt-Arbeit soll ja billig sein.
        Sie schreiben:“Ohne Sprachkenntnisse, soziale Kontakte usw. müssen sich diese Menschen ein neue Existenz aufbauen.“
        soll das heißen die bleiben alle in Deutschland. Sollte doch eigentlich so sein, das Menschen wenn kein Asylgrund vorliegt wieder in Ihre Heimat gehen. Ebenso Flüchtlinge wenn der Krieg zu Hause vorbei ist. Aber die Realität sieht anders aus, die meisten bleiben hier.
        Wenn Sie schreiben, das die Staatsverschuldung mit Füchtlingen oder Asylanten nichts zu tun hat muss ich Ihnen leider widersprechen. Wenn ich Ausgaben im Rahmen meiner Haushaltspolitik tätige und ich dazu schon Neue Schulden machen muss, weil das Geld vorne und hinten nicht reicht, dann muss ich für jeden Flüchtling/Asylant den ich zusätzlich aufnehme noch mehr Schulden machen. Sie sollten ja wissen wie viel Geld pro Flüchtling jedes Jahr veranschlagt werden, nähmlich ca.9000,-Euro.
        Letztes Jahr gab es ca. 127000 Asylanträge und die Jahre davor auch genug. Na ja rechnen kann ja jeder selber. Dazu kommen noch ca. 250000 EU Bürger die Sozialleistungen bei uns bekommen einfach weil Sie jetzt hier wohnen können. Alles kein Problem, wenn das Geld da wäre.Ist es aber nicht.
        Sie schreiben das Wir Arbeitskräfte von den Flüchtlingen in einigen Bereichen gebrauchen können. Da widerspreche ich Ihnen, Wir haben genug Menschen die hier geboren sind, die diese Arbeit machen könnten, wenn es uns gelingen würde diese Menschen zu Begeistern zu Qualifizieren und Fit zu machen für den Arbeitsmarkt. Flüchtlinge sollten die Zeit hier nutzen dürfen sich zu qualifizieren, um dann in Ihrem Heimatland den Wiederaufbau voran zu treiben, aber auch um Platz zu schaffen für neue Flüchtlinge Aber um so etwas durchzusetzen müssten Politiker auch unpopuläre Maßnahmen treffen.
        Abschliessend bekräftige ich noch einmal meine Meinung, die da lautet: Der Standort ist falsch weil er einige Einwohner massiv benachteiligt und das unverhältnismässig hoch.
        Übrigens manche Kommentare auf Plakaten sind auch Ausdruck
        von Ohnmacht und Wut und nicht jeder ist in der Lage sich immer korrekt zu Verhalten.

        Mit freundl Grüßen Matthias Haase

      2. Hallo Herr Haase,

        Im Januar haben nur 13,8% Asyl bekommen. Die meisten gehen in andere Länder oder müssen zurück. Auch wenn im JAnuar die Zahl der Bewerber gestiegen ist, so ist sie im Vergleich zu anderen Ländern niedriger und rückläufig. Die Unterstützer treffen sich demnächst um die Willkommensfeier vorzubereiten etc. Viele sind bereits in dem Bereich aktiv und haben schon in der Nähe eines Heimes gewohnt. Ich selbst wohne in der Nähe eines Heimes für Wohnungslose. Auch da gibt es manchmal Probleme. Trotzdem bin ich mir meiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstütze die Einrichtung.

        Das Linke in ihren Kommentaren auch über das Ziel gehen und das geht mir manchmal auch so, liegt nur an der Provokation der Rechten. Würde es keine Nazis geben, würde es auch keine Antifa geben. Wir haben die Szene gut im Auge. Eine klare Distanzierung und eine klare Formulierung, wo denn nun die Nachteile für die Anwohner liegen wäre hilfreich. Mit den Arbeitskräften muss ich Ihnen leider widersprechen. Gerade im Bereich der Altenpflege haben wir ein Problem. Da ich selber Personalverantwortung habe und personal einstelle muss ich sagen, das es immer schwere wird. Entweder können oder wollen die Leute nicht.

        Mit freundlichen Grüßen
        Uwe

    2. Hallo Kein Nazi
      Es geht in den Diskusionen doch nie um Argumente. Ein einfaches „Kein Asylheim hier“ am Gartenzaun reicht aus um in Foren als Nazi beschimpft zu werden. Wer gegen Asylanten ist, ist ein Nazi.Kommentar von Herrn Abel dazu „Der Begriff Nazi für die Anwohner ist etwas zu hart. Allerdings sind Ihre Argumente von Fremdenfeindlichkeit und einem versteckten Rassismus geprägt, der auf unbegründeten Vorurteilen ruht.“ Zitatende.
      Zum Begriff Nazi:“Nazi ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus.“ Ist mir persönlich neu, das die alle hier in meinem Umfeld wohnen sollen. Ich muss hier auch nicht erklären welche Ziele der Nationalsozialismus verfolgt hat und welche fatalen Folgen das hatte (50 Millionen Tote im 2 Weltkrieg). Auf diese Stufe wird man aber gestellt wenn man gegen das Heim am Ort ist.
      Ja ich möchte kein Asylheim in meiner unmittelbaren Nähe. Bin ich jetzt auch ein Nazi, ein Rassist oder Fremdenfeindlich.
      Und bitte welche Art von Protest können denn Anwohner leisten, wenn Sie Ihre Lebensqualität bedroht sehen und Politiker es nicht mal für nötig halten uns in solchen wichtigen Fragen zu hören.
      Aber die meisten Anwohner trauen sich ja nicht mal ein Plakat aufzuhängen-mich eingeschlossen. Warum wohl? Habe gehört, das Plakate Nachts von Unbekannten entfernt worden sind. Wenn dem so ist, wie darf man das Beurteilen. Ist das nicht Hausfriedensbruch, wenn man auf fremden Grundstücken Sachen entfernt?
      Aber genau das ist das Problem. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit Leuten die hier gar nicht wohnen.
      Was ich aber Scheinheilig halte, ist die Willkommenskultur einiger, nicht aller Menschen die nur weit genug weg wohnen vom Standort. Ist das die Freude das man selber nicht unmittelbar betroffen ist.
      Standortlösungen dürfen doch nicht zu Lasten von Anwohner getroffen werden.
      Ich will mich auch gar nicht zu möglichen steigenden Kriminalitätsraten äußern, da ich das Momentan nicht beurteilen kann.
      Man müßte vielleicht Anwohner zu Ihren Erfahrungen mit Asylheimen befragen. Statistiken der Politiker scheinen da ja nicht zu taugen (geschönt?)Die Suche im www hat aber schon für viel Unbehagen bei mir gesorgt. Aber vielleicht sollte man mal alles was man im Netz findet(lokale Pressemitteilungen usw.) sammeln, damit man Beispiele benennen kann.

      Mit freundl. Grüßen Matthias Haase

  9. „Einseitige Berichterstattung „……….aha das ist in ihrer Berichterstattung nicht besser! Sie sollten ihren Mitmenschen erst einmal eine eigene Meinung zutrauen und auch gewähren. Immer gleich die Nazikeule rausholen und einmal über alle Asylheimgegner rüberziehen. Glückwunsch zu solcher Berichterstattung ! Es ist ein gutes Recht seine Meinung klar und deutlich zu äußern ohne in eine politische Ecke gestellt zu werden. Es gibt Menschen die möchten nicht neben einer Autobahn oder einem Kraftwerk und auch nicht unter einer Stromleitung wohnen, deshalb suchen sie sich ihren Wohnort( Grundstück) mit Bedacht aus. Und wenn ich nicht neben einem Asylheim wohnen möchte , dann ist das meine freie und zu akzeptierende Meinung. Da hier aber der Bürger und Grundeigentümer nicht gefragt wird sondern bevormundet wird oder sogar getäuscht werden soll, ist die Sorge und auch Widererstand vorprogrammiert. Beispiele von Asylheimen mit erheblichen Kriminellen Hintergrund und akuten Problemen der Vielschichtigkeit mehrer Kulturen werden hier verschwiegen. Bitte schreiben Sie doch mal wieviel Polizeieinsätze es z. B. Im Asylheim in der Spandauer Motartstraße so gibt. Dort geben sich des Öfteren die Funkstreifen und Einheiten der Bereitschaftspolizei die Klinke in die Hand!!!Auch die Gründe für die Standortwal des Herrn Müller sind Falsch, nicht zutreffend und Einseitig.

    1. Ich hätte dazu nicht geschrieben, es war aber erforderlich mal ein Gegengewicht zu liefern. Mit den in der Zeitung abgedruckten Zitaten entlarven sich die Anwohner selbst. Vorurteile und Unsachlichkeit helfen nicht weiter. Wir nehmen die Sorgen ernst, so bald sie real sind.

      Natürlich ist ihr guten Recht Ihre Meinung zu äußern, so wie es mein Recht ist Ihre Meinung rassistisch, fremdenfeindlich und unsozial zu finden.
      Wenn Sie sich mal über die Motardstraße informiert hätten und so wie ich öfter dort vor Ort wären, wären Sie sehr erschrocken unter welchen unwürdigen Zuständen die Leute dort zusammengepfercht sind. Da kann es mal schon Konflikten kommen. Wobei wirklich kriminelle Delikt sind nicht bekannt. Herr Müller un der Landrat haben ein gute, wenn für die Flüchtlinge auch nicht optimal, Lösung gefunden.

      1. Bitte unterlassen sie es mich rassistisch oder fremdenfeindlich zu nennen. Das ist keine Meinung sondern sie urteilen über mich ohne das sie sich das erlauben können. Ich habe mich lediglich zur Sache geäußert und nicht z. B. über ihren Charakter oder politische Einstellung. Da war sie dann wieder die Nazikeule!!!!
        Lassen sie das doch sein.
        In Sachen Motardstraße, sprechen Sie von Konflikten. Warum bleiben sie nicht bei der Wahrheit ?
        Mord, versuchter Mord, Diebstahldelikte und organisierte Schwarzarbeit. Sind das Konflikte?
        Wenn sie so oft vor Ort sind, wie konnte das ihnen entgehen? Sie haben recht, dass die Bedingungen dort schlecht sind. Sie haben auch recht das es an einem anderen Ort nicht genau so sein muss. Aber sie können es auch nicht ausschließen.
        Die Argumente von Herrn Müller beruhen sich auf die Nähe zum Rathaus und Schule. Die Asylanten müssen nicht zum Rathaus sondern ins Bürgeramt. Die Schulen werden wohl auch nicht die richtigen sein. Es sei denn sie nehmen nur Flüchtlinge mit Deutschkenntnissen.
        Wenn sie Antworten wollen, werde ich das gerne lesen. Bleiben sie aber sachlich und lassen sie das mit der Nazikeule. Ich gehe wählen (nicht braun oder schwarz) arbeite mein ganzes Leben, habe Familie und ein normalen vielschichtigen Freundeskreis. In diesem Sinne……..

      2. Moment, von Nazi habe ich nicht gesprochen. Sie bedienen sich aber der üblichen Phrasen der rechten Szene und Sie nehmen eine Vorurteilung vor. Mir fehlen die Belege für Ihre Behauptungen. Ich weiß, das die Einrichtung aber wegen der unmenschlichen Zustände geschlossen werden sollte. Ich finde es außerdem sehr unseriös, darauf zu schließen, das es diese Problem auch bei uns geben wird. Ich bin davon überzeugt, das mann schon alleine auf Grund der Diskussion darauf bedacht sein wird, dies zu verhindern.

        Übrigens wohne ich in der Nähe einer Unterkunft für Wohnungslose. Dort hat es bereits mehrmals gebrannt und die Polizei ist dort auch öfters. Einmal landete einer sogar betrunken bei uns im Garten. Trotzdem halte ich diese Einrichtung für sinnvoll.

        U.A.

      3. Da ich mich in der rechten Szene NICHT so auskenne wie sie, weiß ich nicht welche „Phrasen“ sie meinen. Sie können es nicht lassen normalen Bürgern eine eigene Meinung ein zu gestehen. Ich spreche weder in rechten Phrasen noch habe ich es nötig die Meinung anderer zu propagieren. Ich habe ja z. B. auch nicht ihre Äußerungen als Links,rechts, grün, schwarz oder braune Phrasen abgetan. Das ist das Problem……. es geht meistens nicht mehr um die Sache, sondern nur um links oder rechts. Man kann ja gerne drüber reden aber wenn sie schon andere Meinungen als FALSCH bezeichnen bedeutet das unterschwellig , das nur ihre Meinung richtig ist. Und das kann dann nicht zu einem sinnvollen Konsenz führen.

  10. Hallo, betreffs der zukünftigen Bewohnern des Flüchtlingheimes, bei denen es sich wenn ich das hier so lese um ganz normale Nachbarn handeln soll, wäre es doch interressant Erfahrungsberichte von Anwohnern anderer Heime zu hören. (Ich meine jetzt nicht die gewöhnlich von solchen Heimen weit weg wohnende „Willkommenskulturfraktion“)sondern echte Nachbarn.
    Meine bisherigen Erfahrungen sind leider überwiegend negativ und ich würde nicht neben solch einem Heim wohnen wollen…

    1. Es ist bedauerlich, das Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es ist nur schade, dass dann angenommen wird diese würden sich wiederholen. Anderer Ort, andere Menschen und Personen, die sich um die Lösung entstehender Probleme kümmern werden. Tut mir leid dieses Schubladendenken und Verallgemeinern ist falsch. Jeder andere Nachbar, könnte sich genauso gut als Problemfall entpuppen.

      U.A.

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