Rush Hour

Falkenseer Verkehre und deren Planung.

Eine SVV ohne Diskussion und Beschlüsse zum Thema Anliegerstraßen, ist wie eine Spinne mit 5 Beinen: Nichts Halbes und nichts Ganzes. Schon während der Einwohnerfragestunde  hatten sich schon Einwohner über die Art und Weise des Planers geärgert. Es ging dabei  um die Einfahrten.  Die Anwohner hatten vorgeschlagen ein kostengünstigere Variante zu nehme um auch die Wurzeln der Bäume zu schonen. Daraufhin soll gesagt worden sein, dass wenn man den Vorschlag der Planer ablehne eben gar keine Einfahrt bekommen würde. Die Angelegenheit wird noch einmal im Ausschuss besprochen.

Die meisten Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Bei einigen Punkten gab es Enthaltungen und kurze Diskussionen. Hauptsächlich ging es um das Quartier Friedrich-Ludwig-Jahn Str. Die Beschlüsse standen bereits einmal auf der Tagesordnung und wurden vertagt um die Verkehrsituation zu prüfen und ob Gehwege erforderlich sind. Jetzt hat man eine Planung verabschiedet mit der Möglichkeit im Bedarfsfall noch Optionen, wie  z.B. eine Verkehrsberuhigung dazu zu nehmen. Interessant ist, dass bei der Beschlussfassung für die Herderallee der Vorschlag der Einwohner berücksichtigt wurde. Durch eine Aufschüttung werden die Wurzeln der Bäume geschützt. Frau Nonnemacher begrüßte die aktive Bürgerbeteiligung und hoffte, dass das Beispiel Schule macht und die Anwohner wesentlich früher in die Planung mit einbezogen werden.

Interessant warne auch die Anträge zum Thema Verkehr und Straßenbau. Die Anfrage der CDU konnte wegen der Abwesenheit des Baudezernent Herr Zylla nicht beantwortet werden. Eine Frage betraf das Thema Korruption und wie man die Anwohner vor überteuerten Angeboten schützt. Auf die Antwort dürfen wir bei der nächsten SVV hoffen.

Der erste Antrag der Grünen beschäftigte sich mit der Einstellung von Kosten in den Haushaltsplan. Es soll ein Verkehrsentwicklungsplan erstellt werden, als Grundlage für eine strategische Verkehrsplanung bis 2025 ohne Nordumfahrung. Der ursprüngliche Plan ist aus dem Jahre 2002. Die Verkehre in Falkensee haben sich auf Grund wachsender Einwohnerzahlen, Gewerbeansiedlungen und Erhöhung der Durchgangsverkehre drastisch verändert. Immerhin der Antrag fand Zustimmung und wird im Ausschuss weiter diskutiert. Ob aber die Variante mit Nordumfahrung auch noch berücksichtigt werden kann ist eine Kostenfrage.

Der zweite Antrag der Grünen/Abü befasst sich mit den LKW Durchgangsverkehr. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden bei der Straßenverkehrsbehörde Verkehrslenkende Maßnahmen usw. zu erwirken. Das beinhaltet auch ein Tempolimit für LKW und eine Durchfahrtsbeschränkung für die Nauener, Falkenhagener und Spandauer Straße. Der von Frau Nonnemacher gut begründete Antrag fand breite Zustimmung und wird im Ausschuss noch erweitert, bis er beschlussreif ist.

Beide Anträge sind sinnvoll. Es höchste Zeit, das hier eingegriffen wird. Wir brauchen eine ganzheitliche Planung und einen Schutz vor Lärm. Außerdem müssen die Falkenseer Straßen vor Schäden geschützt werden.

Uwe Abel

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