Barrieren durchbrechen

Jeder Mensch hat ein Recht auf Barrierefreies Leben. Dies wird vom Gesetz verbrieft um allen eine Teilhabe am Leben zu ermöglich und zwar wirklichen allen. Dass dies in Falkensee noch nicht überall umgesetzt worden ist, ist bekannt. Weil einige betroffene Falkenseer mit der derzeitigen Situation zufrieden waren, ergriffen Sie die Initiative und veranstalten einen offenen Treff mit dem Titel „Nichts über uns, nichts ohne uns –  für ein barrierefreies Falkensee. Am 19.09 war wieder ein Treffen, ca. 20 Teilnehmer trafen sich beim ASB.

Auf der Tagesordnung stand z.B. die Präsentation und Auswertung der Begehung der Bahnhofstraße. Es ging darum zu bewerten, wie barrierefrei die Geschäfte dort sind. Da kamen einige Geschäfte ganz gut weg. Das Karyatis und der Eine Welt Laden oder die Biofreunde. Ganz schlecht kamen z.B. die Volksbank und das Ärztehaus weg. Hier fehlt es an allem. Mann kann den Mietern der Geschäft nicht immer ein Vorwurf machen, weil der Vermieter nicht bereit ist etwas zu ändern, aber man könnt zumindest ein Hinweis und ein Klingel anbringen, damit jemand Hilfe anfordern kann. Es besteht also noch Nachholbedarf.

Um für ihre Initiative zu werben wurde ein Brief an die Parteien verfasst, in dem man auch um die Unterstützung der Gründung eines Behindertenbeirates bittet. Das sieht aber schon gut aus, die Satzung wurde bereits eingereicht und liegt derzeit zur Prüfung im Rathaus. Die Gründung wird von der Gleichbehandlungs- und Integrationsbeauftragen Manuela Dörnenburg unterstützt.

Dann wurden noch Berichte über das Stadtfest und die IGZ Veranstaltung zum Thema Schlafstadt ausgetauscht. Es wurde über das Thema Öffentlichkeitsarbeit und die nächsten Aktionen gesprochen. Frau Szymanowicz berichtete davon, dass demnächst die Möglichkeit besteht die Gebärdensprache zu erlernen. Es wird ein Kurs in 8 Modulen a 20 Stunden angeboten.

Ich fand diesen offenen Treff wirklich gelungen. Es lohnt sich für ein barrierefreies Falkensee einzusetzen. Je mehr des so besser. Ich werde mich auch dort auch öfter beteiligen. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen, kann ich sicherlich den einen oder anderen sinnvollen Beitrag mit einbringen. Ich hoffe, dass der Behindertenbeirat sein Arbeit bald offiziell aufnehmen kann. Der nächste Treff findet übrigens am 17.10.2013 wieder im ASB statt.

Uwe Abel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s