Die Piraten mal wieder – Ist jetzt Schluss mit Weihnachten, Ramadan usw?

Die Piraten sind mir eigentlich sehr sympathisch. Gerade wenn ich so wieder richtig ins Herz geschlossen habe, ja dann passiert etwas was mein Sympathielevel auf  Null setzt. Was die lustigen Freibeuter habe jetzt veranstaltet haben, ärgert mich maßlos. Wobei, an der Schande die Sie fabriziert haben, sind auch noch andere Parteien mitbeteiligt.

Die Piraten hatten in die BVV Friedrichshain Kreuzberg einen Antrag eingebracht mit dem Ziel, dass die Bezirksmedaille nicht mehr an Bürger vergeben werden darf, wenn sie sich im Rahmen einer religiösen Gemeinschaft engagieren. Die Medaille wird an engagierte Bürger oder Gruppen verliehen. Begründung der Piraten: “Religion passt nicht zu Friedrichshain Kreuzberg“. SPD, Linke und leider auch meine Grünen, stimmten dem Antrag zu. Die CDU dagegen. Also keine Medaille mehr für Personen, die einer religiösen Einrichtung angehören, egal wie groß die Tat und Leistung war. Ich finde das beschämend. Außerdem gibt es keine dringenden Probleme, die gelöst werden müssen

Nun bin ich selbst Atheist und bin dafür, dass die Kirche sich mal schön selbst um die Kirchensteuer kümmern soll. Je nach Konfession finde ich bestimmte Einstellungen überhaupt nicht tragbar. Trotzdem tolerier ich  das Engagement im sozialen Bereich. Ohne die Leistungen kirchlicher und karitativer Einrichtungen würde unser soziales Netz nicht mehr funktionieren. Nun ist so einen Medaille für viel nur eine Ehrung und vielleicht nicht von Bedeutung, aber die Anerkennung des Ehrenamtes und sozialem Engagement hilft Nachahmer zu finden.

Religion gehört nicht zu Friedrichshain Kreuzberg? Religion gehört zu jedem Land. Ohne Religion gehen moralische Werte vor die Hunde, fehlt Menschen der Halt. Menschen brauchen einen Glauben. Das es leider Menschen gibt, die eine Religion missbrauchen und Menschen unterdrücken und manipulieren ist nicht akzeptabel  und steht auf einem anderen Blatt.

Anscheinend wollen die Piraten aber auch den Religionsunterricht und kirchliche Feiertage abschaffen. Also wird in Zukunft Weihnachten und Ostern gestrichen, oder was? Straßenfeste dürfen anscheinend auch keinen religiösen Namen mehr Trage. Also aus Weihnachtsfest wird Winterfest usw. Natürlich würde dies auch für islamische und jüdische Feste gelten. Damit gehen Sie noch weiter als die anderen Parteien, die lediglich den Einfluss der Religion auf die Politik unterbinden wollen.

Diese Religionsfeindlichkeit geht mir zu weit. Ist das noch verfassungskonform Im Artikel 4,2 des Grundgesetzes steht: „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet“. Nun wem das wichtig ist und weiterhin in Frieden Weihnachten feiern möchte und auch seine Kinder im evangelischen Kindergarten unterbringen möchte, kann wohl kaum die Piraten wählen.  Irgendwie erinnert mich diese Verfahrensweise der Piraten an einige Diktaturen in der Vergangenheit. Das passt irgendwie nicht zu den Piraten. Übrigens Die Piraten legen doch so viel wert auf Bürgerbeteiligung. Habt ihr mal die Bürger dazu befragt ich denke nicht.  Noch beschämender!

Uwe Abel

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18 Kommentare zu “Die Piraten mal wieder – Ist jetzt Schluss mit Weihnachten, Ramadan usw?”

  1. Man sollte sich nicht mit Vordergründigem aufhalten. Es geht doch weder um eine Bürgermedaille, noch um irgendwelche Weihnachtsmärkte. Sogar einer Flut von Ramadan-Festen könnte man auf eine Weise steuern, ohne sich den Vorwurf der Diskriminierung einfangen zu müssen. So man es denn will. Herr Dr. Beckers begründet sein Vorgehen gegenüber der taz allerdings sehr ehrlich: „Wir wollen keine Selbstdarstellung von Religiösität in der Öffentlichkeit befördern.“ Und nur darum geht es. Alles andere sind nur Bausteine einer in diese Richtung zielenden Politik.
    Was die Piraten anbelangt. Sie outen sich immer mehr als Klientel-Partei. Zur Religion haben sie ein dermaßen gespanntes Verhältnis, dass sie – natürlich nicht als Partei, sondern nur als Privatmeinung – vor übelsten Beschimpfungen und Diffamierungen nicht zurückschrecken. Von Religion haben sie also nichts, dementsprechend kann man sie getrost aus dem öffentlichen Bereich verdrängen und von irgendwelchen Ehrungen abschneiden. So viel zum Thema Toleranz. Grundrechte werden von den Piraten nur dort verteidigt, wo ihre Klientel selbst betroffen ist. Grundrechte für andere werden da mal flugs umgedeutet (Religionsfreiheit als Freiheit „von“ Religion) oder unter den Tisch fallen gelassen. Was eine Bürgermedaille oder ein Ramadan-Fest mit religiöser Bevormundung zu tun haben soll, will sich mir einfach nicht erschließen. Und welch hohes Kulturgut eine Biermeile sein soll … versteh wer’s will.

  2. Hallo!
    Ich finde es äußerst bedenklich, wenn die Aussagen eines bekanntermaßen, sehr einseitig und höchst populustisch „argumentierenden“ Zeitungsmenschen, für bare Münze genommen werden. Wer sich mit solchen Überschriften schmückt: „Der gerechte Zorn des Schupelius“, der hat kein Interesse an sachlichen Auseinandersetzungen. „Der gerechte Zorn“ hört sich eher nach einem pseudoreligösem Versuch an, seinen persönlichen „Dschihad“ zu führen. Das „Niveau“ bewegt sich dabei noch deutlich unter dem Stammtisch-Niveau … Die Argumentation des Herren nimmt es anscheinend mit der Wahrheit nicht immer ganz ernst. Das kann man beim besten Willen nicht mehr als „freie Interpretation von Tatsachen“ verstehen. Offensichtlich geht es ihm eher darum „seine eigene Wahrheit“ mit Scheinargumenten zu stützen, die von der Leserschaft, an die er sich richtet, niemals hinterfragt wird.
    Manche Quellen eignen sich nicht, um sie als Argumentationsbasis zu nutzen …

    1. Ich möchte klarstellen, das ich mich nicht nur auf den BZ Artikel bezogen habe, siehe hier. http://www.tagesspiegel.de/berlin/winterfest-statt-weihnachtsmarkt-religionsstreit-in-kreuzberg/8666628.html

      Ich sehe da schon ein Problem mit der Forderungen der Piraten die Kirche vom Staat und somit vom Netz zu trennen. Man muss sich bewußt sein, das es dann zu Problemen kommt, dei gerade die sozial Schwachen treffen werden. Auch al Atheist habe ich ein Problem, wenn z.B. ein Schweizer Pirat behauptet Religion wäre eine Geisteskrankheit. Das ist eine ziemlich üble Diskriminierung und hoffentlich nicht die Meinung aller Piraten http://popcornpiraten.de/prasident-der-piraten-schweiz-sieht-religion-als-indiskutable-geisteskrankheit-an/

  3. Hallo,
    bitte fallt doch nicht immer auf diesen populistischen Blödsinn rein (Das ist die B.Z.!). Lest die Richtigstellung der Vorsteherin der BVV (siehe oben)! Unsere Bürgermeisterin hat sich auch über den Unsinn der da in der Zeitung steht belustigt (Kopf->Tisch). Jeder kann weiterhin für sein Engagement in der Kirchengemeinde ausgezeichnet werden – aber nur für den Inhalt seiner Tätigkeit und nicht dafür, dass man einer Kirche beitritt. Es ging hier nie darum religiöse Menschen auszuschliessen. Die CDU ist bei uns die kleinste Fraktion. Leider macht sie daher gerne großes Theater mit schlimmsten Ängsten und Empörung, auch wenn sie es besser weiß oder wissen müsste. Herr Hussein von der CDU befürchtet, dass Ramadanfeste nur noch Sommerfeste und Weihnachtsmärkte nur noch Winterfeste heißen dürfen. Keiner weiß wieso er eine Entscheidung der Veranstalter dieser Feste so wirken lässt, als hätten die Bezirksverordneten damit etwas zu tun.
    Liebe Grüße
    Jessica Zinn
    Fraktion der Piraten – BVV Friedrichshain-Kreuzberg

    1. Sehr geehrte Frau Zinn,

      ich falle nicht auf diesen populistischen Blödsinn rein. Ich lese einfach nur die Blogs von Piraten. Ich lese die Begründungen der Anträge. Ich glaube, dass in Friedrichshain-Kreuzberg noch nie jemand für einen Kirchenbeitritt ausgezeichnet worden ist. Ich denke auch nicht, dass eine solche Gefahr bestünde, selbst wenn die CDU die Mehrheit hätte. Eine von der BVV benannte Jury entscheidet über die Vergabe der Medaille. Also wo lag, wo läge die Gefahr, diesen Passus in der Geschäftsordnung zu lassen. Wo bitte? Ich komme nicht drum herum zu vermuten, dass der eigentliche Grund viel tiefer liegt. Schauen Sie in die Blogs Ihrer Parteimitglieder, hören sie sich die Äußerungen Ihrer Parteifreunde an und Sie werden schnell erkennen, dass es nur vordergründig um eine Geschäftsordnung oder um eine Verwaltungsvorschrift geht. Leider habe ich die Piraten einmal gewählt. Sie haben sehr schnell gelernt, wie die alte Politikergarde wahre Beweggründe hinter aalglatten Begründungen zu verbergen. Wenn da bloß nicht die Transparenz der Piraten wäre, die dafür sorgen würde, dass jeder wissen kann, wie die große Mehrheit der Piraten über Religion denkt. Eigentlich kein Wunder, dass dies nun Schritt für Schritt umgesetzt wird. Warum geben Sie das nicht einfach zu?
      Manfred Frank

  4. Bevor man sich über etwas aufregt was ein Gunnar Schupelius in der BZ absondert, sollte man vielleicht mal mit den Betroffenen sprechen.

    Wer wissen möchte was wirklich dahinter steckt, kann ja mal die Pressemitteilung von Kristine Jaath , Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung in Friedrichshain-Kreuzberg und Grünes Fraktionsmitglied, lesen.

    http://gruene-xhain.de/news/single-view/artikel/bezirksmedaille-und-religion-gegendarstellung-zu-bz-artikel.html

    1. Mit Gegendarstellungen ist das so eine Sache. Natürlich kann Mann ein falsche Aussage damit gerade Rücken. Vielleicht hat man aber selbst diesen kritischen Bericht verschuldet und rudert jetzt nur etwas zurück.

      Ich denke die Aussage „Religion passt nicht zu Friedrichshain Kreuzberg“ hat vermutlich bei einigen die Alarmglocken schrillen lassen. Wir mich verständlich. Ich finde es völlig unnötig, das diese Thema in eine BVV behandelt wird.

      Wen schadet es, wenn wir weiter einen Weihnachtsmarkt haben und die Juden weiterhin sich fröhliches Hannuka wünschen. Ich kann doch von unseren ausländischen Mitbürger die gleiche Toleranz gegenüber unseren christlichen Festen erwarten, wie umgekehrt.

      Uwe Abel

      1. Lieber Uwe, wenn du die Anträge die ich an anderer Stelle mehrfach verlinkt habe mittlerweile gelesen hast, wirst du wissen dass dort nirgendwo die Rede von einer Umbenennung von Festen und ähnlichem ist. Du bedienst dich da der Hirngespinste von Gunnar Schupelius.

        Nebenbei gesagt, du hast in deinem Artikel geschrieben, das es wichtigere Dinge gibt. Da gehen wir Beide konform. Wie wäre es mit einem Artikel zu den Vorgängen in Marzahn Hellersdorf?

  5. Niemand will irgendwem das Glauben verbieten! Niemand will Religion verbieten! So ein Unsinn. Nichts anderes als Unsinn.

    Es sollen keine Steuergelder mehr für Kirchen ausgegeben werden. Wer privat meint, Kirchenvertretern Geld geben zu müssen, soll das privat tun. Kirchensteuern fließen eben nicht in Kindergärten oder ähnliches.

    Bei den PIRATEN geht es eben nicht darum, jemandem etwas vorzuschreiben, sondern im Gegenteil: Der Staat soll nichts religiöses vorschreiben.

  6. m(

    Gibt da so einen Spruch, „Wenn man keine Ahnung hat …“

    Die PIRATEN beantragten eine Streichung des Wortes *Religion* aus folgendem Passus:

    „Die zu ehrende Person/Gruppe/Initiative soll sich durch ein herausragendes Engagement über einen längeren Zeitraum in Gesellschaftsbereichen wie zum Beispiel Jugend und Familie, Kultur, Soziales, Religion, Umwelt, Entwicklung, Innovation, Wirtschaft verdient gemacht haben.“

    Wenn man nicht durch die Empörungsbrille schaut oder Lobbyist eines Religions-Vereins ist wird man feststellen, dass es ureigene Aufgabe der Bezirksverwaltung ist, alle oben genannten Bereiche zu fördern, bis auf genau EINEN Bereich. Kannst du ihn finden? Richtig! Es ist NICHT Aufgabe des Bezirks oder des Landes mit Steuermitteln irgendeinen (oder gar *alle*) Religionsvereine zu fördern. Religion ist bitte schön Privatsache und soll/kann/darf privat gefördert werden, aber nicht mit Steuergeldern von u.a. auch Menschen die keinem Religionsverein angehören.

    Wenn sich ein Anhänger eines Religionsvereines um einen der anderen Bereiche verdient macht, kann er selbstverständlich geehrt werden. Wo genau ist also euer Problem? Schaltet mal ’nen Gang runter und denkt nach und/oder recherchiert besser, bevor ihr lospoltert.

    Got it?

    LG Emilio

    1. SG Emilo Polini
      Nur seltsam. Mit Steuergeldern sollen also Sportarten gefördert werden, die mich nicht interessieren. Es sollen Kulturvereine gefördert werden, die außer deren Mitglieder kaum einer kennt. Es sollen von der BVV ständig Dinge gefördert werden, die im Interesse einer bestimmten Klientel liegen. Nur bei Religion plötzlich nicht. Die ist Privatsache. Ich dachte immer Sportvereine wären das auch. Ich dachte Leute fördern Kultur aus ihrem eigenen Interesse heraus. Wie machen sich Sportvereine um den Stadtbezirk verdient? Doch auch nur, wenn sie Bürgern unseres Stadtbezirkes von Nutzen sind. Das mögen sicher andere Bürger sein als diejenigen, denen religiöse Vereine nützen. Aber es sind genauso „nur“ Bürger des Stadtbezirkes wie bei den anderen auch.
      Und völlig abwegig wird es, wenn bei der Verleihung einer Bürgermedaille von Steuergeldern gesprochen wird, die in Richtung Kirchen fließen. Wenn man schon von Steuergeldern spricht, sollte die Sportförderung und Kulturförderung nicht unerwähnt bleiben. Ob alle geförderten Kultur- und Sportprojekte tatsächlich sinnhaltig sind, darf doch sicher auch bezweifelt werden. Wenn Religion Privatsache ist, dann sind es viele der vom Staat geförderten Dinge auch. Übrigens die Kirchensteuer wird nur von Kirchenmitgliedern erhoben. So viel zum Thema, sich vorher informieren.

      MfG
      Manfred Frank

  7. Die Freiheit der Religionsausübung gehört zu den Grundpfeilern der Freiheitlichen Demokratie. Und sie ist schwer gefährdet, wenn Menschen die Gott verleugnen, dafür in der Hölle schmoren werden, und uns Gläubige Religioten sogar nennen, vorschreiben was sie zu glauben haben und was nicht. Mit dem Veggietag fängt es an, Mit einem Kirchenverbot hört es auf. Es ist das Kennzeichen totalitärer Regimes, dass sie Religion verbieten und bekämpfen.

    Fazit. Einige Grünen wollen uns das Fleischessen und Rauchen verbieten, Piraten den Glauben an Gott und in die Kirche gehen.

    1. Die Freiheit der Religionsausübung ist da gefährdet, wo uns Leute, die an Gott glauben, mit der Hölle drohen, weil wir die Frechheit haben, es nicht zu tun. Jeder kann (nicht) glauben, was er will.
      Deshalb finde ich im Blogpost die Behauptung, ohne Religion gingen moralische Werte vor die Hunde, ausgesprochen kühn. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen darüber, dass das Leben tatsächlich dort am ungefährlichsten ist, wo die Leute am wenigsten religiös sind. Uwe Abel unterstellt hier so ein wenig, Atheisten müssten notwendig unmoralische Sauhunde sein, also fühle ich mich ein klein wenig angefressen.
      Tatsächlich kann es nicht Aufgabe des Staates sein, Verdienste für die Verbreitung der Religion zu honorieren. Für ihr soziales Engagement werden kirchliche Einrichtungen wie alle anderen sozialen Akteure bezahlt. Sie tun sich vor allem dadurch hervor, dass sie ihre Angestellten mies entlohnen, entlassen, falls Geschiedene wieder heiraten wollen, und überhaupt meinen, bei ihnen gäbe es keine gewerkschaftlichen Rechte. Ich glaube nicht, dass ohne sie die Welt zusammenbräche. Gerechte Entlohnung für harte und verantwortungsvolle Arbeit ist auch ein Wert an sich.

      1. Nö. Steht wörtlich so im Beitrag. Schon mal gelesen? „Ohne Religion gehen moralische Werte vor die Hunde“ – da braucht man nichts zu ziehen.
        Wie wäre es denn mal mit: Moral und Religion haben nichts miteinander zu tun, wenn man von seltsamen Vorschriften zu sexuellen Aktivitäten absieht?

      2. Als Gläubiger Christ bin ich für eine Trennung von Staat und Religion, damit der Staat Staat sein kann und Religion Religion sein kann. Unsere heutigen Moralvorstellungen haben sich aus sehr alten Traditionen entwickelt, eine Geschichte die heute von verschiedenen Seiten gerne ignoriert wird. Und häufig basieren diese Grundlagen auf religiösen Vorschriften und zwar aus den Regeln die wirklich aus der Religion entstammen und nicht aus dem was irgendwelche Institutionen dort hineingedichtet haben.

        Somit ist die Schlussfolgerung Atheist = „unmoralische Sauhunde“ hanebüchen.

        In dem Artikel ging es übrigens um das Ehrenamt, nicht um hauptamtliche Tätigkeit. Ehrenamt wird nicht entlohnt. Der Staat sollte für sich selbst ein Interesse daran haben Ehrenamt zu honorieren solange es nicht dem Grundgesetz entgegensteht. Dabei darf es in meinen Augen keinen Unterschied machen in welchen sozialen Bereichen man sich engagiert.

        Wenn man sich damit beschäftigt wird man aus den historisch gewachsenen Religionen keine Anleitung für sexuelle – geschweige denn seltsamen sexuellen – Vorschriften finden wird.

      3. Sven, dein Aussage trifft es auf den Kopf und ich kann sie unterschreiben:

        „Ehrenamt wird nicht entlohnt. Der Staat sollte für sich selbst ein Interesse daran haben Ehrenamt zu honorieren solange es nicht dem Grundgesetz entgegensteht. Dabei darf es in meinen Augen keinen Unterschied machen in welchen sozialen Bereichen man sich engagiert.“

        Und weil das SO ist muss die Kirche/Religion aus der Vergaberichtlinie für die Ehrenmedaille raus, DENN:

        Die Kirche ist EIN sozialer Träger von vielen. Entweder man nimmt also ALLE auf (was faktisch nicht geht) oder keinen. Stattdessen zählt man nur die Bereich auf (die sind überschaubar) in denen sich beliebige Personen oder Träger – inkl. der Kirche und deren Angehörige – engagieren können und wofür sie auch geehrt werden können.

        Leute, wir meinen glaube ich alle das gleiche: Soziales Engagement fördern, nicht irgendwelche Träger „per se“, keine kirchlichen und keine Sonstigen. Sonst müsste da auch das Deutsche Rote Kreuz, das THW, Ein Herz für Kinder, … you got the Point?

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