Wahlkampf der GAL Spandau – Aber bitte doch nicht so!

Ehrlich das hatte ich so  nicht geplant, es hat sich so ergeben. Ich war also am Samstag in der Altstadt Spandau. Der Wahlkampf scheint in Schwung zu kommen, denn in der Altstadt hatten sich Parteien mit Ihren Ständen positioniert. AFD, Piraten und die GAL waren auf Stimmenfang aus. Ich setzte mich also gemütlich hin und beobachtete das Geschehen. Insgesamt waren die Leute nicht sehr interessiert und hetzte an den Ständen vorbei

Die AFD versuchte ihre Flyer an Mann und Frau zu bringen. Viele schüttelten ablehnend den Kopf. Anscheinend war die Ansprache des Grünen Wahlkämpfers auch nicht so ideal. Die von ihm angesprochen zeigten leichte Fluchttendenzen. Sehr lebendig ging es am Stand der Piraten zu. Was machen die denn anders? Also startete ich einen Test, ging zum Stand und spielte den unentschlossenen Wähler.

Der Piratenstand wirkt sehr ordentlich. Flyer, Aufkleber und anderes, alles sehr ordentlich. Der Tisch ist übersichtlich und nicht überladen. Der Direktkandidat spricht mich nett an, stellte sich vor und erläutert mir sachlich sein Wahlprogramm. Ich denke, so kann man Wähler überzeugen. Vor allem hat mann mir zugehört.

An den Stand der GAL wollte ich eigentlich nicht. Aufgrund meines etwas angespannten Verhältnisses zu GAL Spandau wollte ich mich nicht auf ein Diskussion einlassen. Ich hatte die Rechnung ohne den grünen Wahlkämpfer gemacht. Der hatte wenigstens Elan und einen lockern Spruch auf den Lippen: „Wenn Du jetzt schon bei den Piraten warst, kannst Du ja mal bei uns schauen“. Ich bin ja nicht dafür, das man in so einer Situation fremde Leute duzt, aber ich konnte nicht anders ich musste mir den Stand ansehen. Der war nicht halb so gut sortiert und wirkte überladen und chaotisch. Weniger ist manchmal mehr, ich will wirklich nicht hetzen, aber es kam noch schlimmer.

Der grüne Wahlkämpfer meinte ich solle doch die Grünen wählen, die kämen immerhin ins Abgeordnetenhaus. Die Piraten hätten ja eh keine Chance. Also Abgeordnetenhauswahlen stehen ja nicht an. Wir reden doch eigentlich vom Bundestag? Okay, nicht so schlimm, aber diese Arroganz und Selbstüberschätzung. Wie wäre es denn mal mit Argumenten, wie: Wir sind für gerechte Löhne usw.? An dieser Stelle mischte sich S. ein. Sie hätte 20 Jahre Wahlkampferfahrung, was sie meiner Meinung nach gut verstecken konnte. Die Piraten stünden bei 3% und daran würde der Wahlkampf nichts ändern. Sie viel mir ständig ins Wort und lies mich nicht ausreden. Zuhören ist nicht ihre Stärke. Ziemlich arrogant und prollig  kam die Gute rüber, die immerhin in der BVV sitzt.

Also gut, ob sie denn glauben würde, dass die AFD über die 5% käme, fragte ich. Antwort: „ Sie könne gar nicht soviel Nazikatzen kleben“. Also die Gute wirft die AFD in einen Topf mit NPD und Reps. Meine Frage wurde nicht beantwortet. Stattdessen folgte eine besserwisserische Belehrung, ob ich den die Nazikatze nicht kennen würde. Klar kenne ich die und mir machen diese Nazis, die äußerlich  in der Gesellschaft auch Sorgen.  Liebe Leute es ist wenig hilfreich bei jeder Partei, die nationalistische Tendenzen aufweist oder am rechten Rand fischt, mit der braunen Keule kommt. Die Bevölkerung kann das auch nicht mehr hören. Das ist irgendwann ein tot gerittenes Pferd.  Man muss sich da mit demokratischen Mitteln und Argumenten gegen wehren.  Ich mag die AFD auch nicht und sicherlich muss man die im Auge behalten. Gerade in der Anfangsphase laufen neue Parteien Gefahr, rechte Mitglieder zu bekommen, die in anderen Parteien nichts geworden sind.  Das war bei den Piraten so und ein Parteifreund berichtete mir, das es auch mal bei den Grünen den einen oder anderen verkappten „braunen“ gegeben hat.  Dieses ständige ins Wort fallen von Frau M., die leicht aggressive prollige Art war mir echt zu blöd. Ich verschwand vom Stand und entschied mich doch wieder die Piraten zu wählen. Würde ich, wenn ich tatsächlich ein unentschlossener Wähler gewesen wäre. Also mit so einer Art Wahlkampf vergrault man sicher Interessenten. Da besteht Schulungsbedarf. Mit Interessenten streitet man nicht. Man hört Ihnen zu und beantwortet Ihre Fragen. Mann achtet darauf wo unser Wahlprogramm ansetzen kann um ihn  zu gewinnen.

Das heißt, wenn mir jemand die Frage so gestellt hätte, würde ich sagen, dass ich dies nicht für ausgeschlossen halte. Dann würde ich fragen, ob er oder sie die AFD wählen würde. Wenn die Antwort nein lauten würde, hätte ich gefragt, welche Themen für Ihn oder sie interessant werden. Aus den Mehrfachnennungen hätte ich das Thema gewählt, in dem ich fit bin. Ich hätte unser Wahlprogramm ohne Überheblichkeit erklärt. Bei ja wäre es schon schwieriger. Da hätte ich gefragt, warum man sich für die AFD entscheiden hätte und versucht die Argument zu widerlegen. Sicherlich kann man da nicht immer erfolgreich sein. Aber so geht das Frau  M. ehrlich eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr äußern, aber wer mich so blöde anmacht muss mit Kontra rechnen. Ihr könnt froh sein, das ich mich nicht schon vor Ort und vor allen Leuten ausgelassen habe.

Übrigens die Dame ist auch inzwischen sogar ein Fernsehstar. Sie wurde durch ein Beitrag in der Heute Show geehrt. Ab 6:10 findet man Ihren Beitrag unter dem folgenden You Tube Video. Der Part ist ca. 1:10 Minuten lang und wird durch einen Kommentar von Herrn Welke unterbrochen. Ziemlich peinlicher Auftritt, der meine Beschreibung schon etwas unterstützt. Bitte einfach auf den folgenden Link klicken: http://www.youtube.com/watch?v=LgF4vADBzeI&list=PLF413724F0000F2FD

Zur Ehrenrettung muss ich noch sagen, dass ca. ½ Stunde später Verstärkung anrückte. Ein weiter BVV Abgeordneter der GAL griff in die Standbetreuung ein. Offensichtlich kompetent, denn um den Stand schwirrten einige Interessenten. Ich bin überzeugt, Frau M. ist sicherlich politisch engagiert und macht in der BVV auch eine gute Arbeit. Bitte lasst sie aber keinen Wahlkampf mehr machen. Besser wäre es noch, wenn die Leute vorher geschult werden. Das ist z.B. in Falkensee geschehen, vor allem ging es da um die Inhalte der Bundespolitik. Dabei geht es nicht nur um das Produkt „Grüne/B90 Partei“, sondern um viele mehr. Eine Art Vertriebsschulung, wie mann das Produkt „Grüne/B90“ verkaufen kann.  Es ist durchaus auch wie im Verkauf. Ein Verkäufer, der andere Produkte schlecht macht und seinen Kunden nicht zuhört wird kaum etwas verkaufen.

Vermutlich wird jetzt wieder ein Sturm der Entrüstung bei den Grünen in Spandau ausbrechen. Wie kann mann nur so etwas schreiben und gegen die eigene Partei reden und dann noch im Wahlkampf. Mann kann, denn interne Kritiker kommen bei der GAL nicht so richtig zum Zug. Mitglieder mit einer anderen Meinung werden irgendwie kaltgestellt. Ich denke da nur an die Grüne Perspektive Spandau, die gute Ideen hatte und mal andere Wege gehen wollten. Das waren intelligente und aufgeschlossene Leute, die irgendwann vor dem grünen Klüngel in der Jagowstraße resigniert haben.

Uwe Abel

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17 Kommentare zu “Wahlkampf der GAL Spandau – Aber bitte doch nicht so!”

  1. Herr Uwe Abel,

    da die Schädigung an meinem privaten und öffentlichen Ruf durch Ihren „Bericht“ bereits erfolgt ist wird es Sie nicht verwundern, dass ich Ihre Interpretation von Meinungsfreiheit nicht teile und eine Gegendarstellung eher differenziert betrachte. Dennoch wird dies durch meinen Anwalt bereits geprüft.
    Darüber hinaus nehmen wir irritiert zur Kenntnis, dass in Ihrem Blog weitere Diffamierungen gegen meine Person erfolgen und Sie diese weder unterbinden noch in irgendeiner Form richtig stellen.

    Sieglinde Müller

  2. Herr Uwe Abel,

    nach einigen beratenden Gesprächen habe ich mich nun doch zu etwas entschieden, was mir eigentlich zuwider ist – ich muss Ihnen antworten.
    Ihre Zeilen vom 11. August.
    Sie haben auf ihrer Seite in Ihrem „Standbericht“ Wahlkampf der GAL – Aber bitte nicht so!“ über mich geschrieben. Dabei ist Ihr Versuch der Anonymisierung bei der „Beschreibung“ meiner Person natürlich obsolet, da in der 6-köpfigen GAL Fraktion (Grüne Alternative Liste) wie jede/r ganz einfach recherchieren kann, nur eine Frau S. M. existiert, nämlich mich, Sieglinde Müller.

    Sie haben somit gegen mich – einer in der Öffentlichkeit und dem politischen Leben stehende Person – durch die Verbreitung Ihrer Schriften üble Nachrede begangen und setzen mich ihr auch weiterhin aus.

    Die von Ihnen behaupteten unwahren Tatsachen, die mich in der öffentlichen Meinung herabwürdigen und verächtlich machen, empfinde ich als Verleumdung und üble Nachrede.

    Sie haben zudem in Ihrem Text auf einen Satirespot der„Heute Show“ hingewiesen und meine damaligen Schlusssätze während einer Sitzung der Berliner Grünen aus dem Zusammenhang gerissen, benutzt und als „Unterstützung Ihrer Beschreibung“ missbraucht. Und Sie ergänzten das mit der Formulierung: „Peinlicher Auftritt“.

    Ich habe nichts dagegen, wenn eine Satiresendung ihre eigenen Interpretationen bastelt. Das ist ihre Aufgabe und das dürfen sie auch. Mit Ihren Veröffentlichungen ist das allerdings etwas anderes.

    Sie schreiben über meine Person schlicht und ergreifend die Unwahrheit. Sie beleidigen mich und bringen dies in schädigender Weis in einem Zusammenhang mit meiner öffentlichen Arbeit. Sie schaden damit wissentlich meinen privaten aber auch öffentlichen Ruf als Mitglied der GAL Fraktion in der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung.

    Meine Toleranz Ihren Texten gegenüber ist beendet. Beleidigungen, Verleumdungen und üble Nachrede gehören nicht zu den Dingen, die ich akzeptiere.

    Sieglinde Müller

    1. Die Tatsachen sind wahr. Was den Namen angeht bin ich bereit die Kürzel zu entfernen, was aber vermutlich wenig Sinn machen würde, da sie ja auf You Tube gut zu erkennen sind. Ich habe beschrieben wie ich Ihren Auftritt empfunden habe. Nicht nur dass, ich habe sogar Vorschläge gemacht, wie Mann es besser machen könnte. Nun gut. Stellen Si sich vor, Sie wären wirklich an eine AfDler geraten oder an einen Redakteur einer Tageszeitung. Dann hätte das ganze noch andere Kreise gezogen, als dies kleine bescheidenen Leserschaft meines Blogs. Ich glaube Sie überschätzen die Wirkung meines Blogs in der Öffentlichkeit.

      Uwe Abel

    2. Im übrigen habe ich auch Ihr Engagement gewürdigt und Ihre Arbeit in der BVV lobend erwähnt. Nach kurzer Beratung mit meinem Anwalt sehe ich meine Äußerungen durch die frei Meinungsäußerung gedeckt. Natürlich bin ich verpflichtet Ihre Gegendarstellung zu bringen. Wenn Sie es wünschen setze ich diese direkt unter den Text. Das halte ich für fair. teilen Sie mir also mit ob und welchenText Sie wünschen.

      Uwe Abel

  3. Es ist eines noch zu Cindy S. M. aus Spandau nachzutragen. Im Herbst 2011 wurde in der Spandauer BVV der Wunsch geäußert, wie in vielen anderen fortschrittlichen, ja meistens „grünen“ Bezirken in Berlin, die BVV-Sitzungen per Lifestream ins Netz zu übertragen. Schließlich sind diese öffentliche und damit für jeden zugängliche Tagungen. Sofern sich man vor Ort befindet. Nur kann nicht jeder vor Ort sein. Weil man woanders sich aufhält, arbeitet, behindert ist oder krank im Bett liegt. 53 der 54 Bezirksverordnete aller Fraktionen (!) waren mehr oder weniger dafür. Nur eine lehnte dies vehement ab: Cindy aus Spandau.

    Weiss sie darum, dass ihr prollig-aggressives Auftreten, die ich im Bauausschuss oft genug erleben musste, geschweige von diversen AL-Plenen beim Wähler und Bürger nicht ankommen und damit goutiert werden würde. Sondern sich noch mehr Menschen entsetzt von der GAL abwenden könnten, was sich bei Wahlen niederschlagen müsste.

    Als Bürger muss man vor dieser Frau echt Angst haben. Wieso kolportiert sie durch die Gegend, sie habe vor laut sich mal am Telefon ärgernden Menschen Angst? Finde das inzwischen doch sehr unglaubwürdig. Die AL/GAL muss diese Person sofort in die zweite oder dritte Reihe zurückziehen. Sie ist eine Schande und ein Makel für unsere und damit auch MEINE Partei

  4. Hab bislang immer Piraten gewählt, aber wie undemokratisch die jetzt gegen die AfD agieren… Ich wähle diesmal AfD, auch weil die sehr sachlich bleiben, vor allem aber weil sie den wichtigsten Punkt, den Euro thematisieren. Was nützen uns alle Sozialversprechen, wenn Deutschland unbeschränkt zig Mrd€ in den ESM pumpen muss und daraufhin Ausgaben massiv gekürzt werden müssen? Darauf haben weder Grüne, noch Linke oder Piraten eine Antwort. Die sagen einfach: „wird schon gutgehen…“ Das aber ist kein Politikansatz, sondern Glücksspiel mit sehr schlechter Chancenverteilung.

    Ich gehe davon aus, dass die AfD auf dem flachen Land ihre Stimmen holen wird. In den Städten werden sie mit dem Argument einer besseren demokratischen Beteiligung der Bevölkerung punkten.

    1. Die AfD hat darauf noch weniger Antwort. Aber vielleicht wird die neue D-Mark soviel wert sein, dass wir uns die ganzen Arbeitslosen, die der Euro-Austritt uns bescheren wird, locker leisten können

      1. Wenn die D-Mark kommt, ist alles zuerst doppelt so teuer. Eine Pack. Zigarreten dann 10 DM, ein Weizen 6 Mark ein Döner sieben Mark, ein VBB-Ticket 5,20 Mark! Nur glaubt doch keiner, dass sich dann die Löhne verdoppeln. Dazu ist das Kapital zu clever und findet einen Weg uns um unser Geld weiter zu besch……

        Wenn nicht, allein die gefühlt dann doppelten Preise werden zu Konsumenthaltung in Größenordnungen und damit Wirtschaftsabschwung führen, die wir seit dem Jom-Kippur-Krieg/Ölkrise und Wiedervereinigung noch mehr hatten.

    2. Hier noch einmal ein Beispiel für Kinder:

      Ein Franzose, Holländer, Luxemburger oder sonst jemand möchte für 50.000 € ein deutsches Auto kaufen.

      Würden wir nach festgelegtem Wechselkurs noch in D-Mark umrechnen, wären dass ca. 100.000 DM.

      Nun führen wir die DM wieder ein und da der Euro so schwach ist, wird er bald weniger wert sein, d.h. 50.000 € entsprächen dann vielleicht nur noch 75.000 DM.

      Daraus folgt: Der Franzose, Holländer, Luxemburger, etc. könnte sich das deutsche Auto nicht mehr leisten, es müsste nicht mehr produziert werden und man braucht dafür keinen Arbeiter mehr.
      Da die deutsche Wirtschaft maßgeblich vom Export lebt, können wir das Beispiel auf einige hunderttausend Arbeitslose (mindestens) hochrechnen.

  5. Hallo Herr Abel,

    da haben sich ja mal wieder die üblichen Hetzer gegen die AL-Spandau auf ihrer Seite versammelt. Ich möchte aber ausdrücklich nur ihr Statement kommentieren, da dieses auch zutreffende Komponenten enthält.

    Nicht vergessen sollte man bei alledem, dass die AL-Spandau trotz ähnlichen Gesülzes bei den letzten Kommunalwahlen gut 50% zugelegt hat. So unmöglich kann sie also bei überwiegend gleichem Personal gar nicht sein.

    Was den Wahrheitsgehalt vieler ihrer Geschichten, so auch dieser, betrifft, er ist leider etwa genau so groß bzw. genau so klein wie der vieler ihrer Fotos.
    Als Beispiel nehme ich nur ihr “ Foto“ vom Regenbogen über dem Spandauer See. Spandaubild und Regenbogen sind wohl original, nur zusammen wären sie nur dann authentisch, wenn Spandau irgendwo auf der Südhalbkugel der Erde läge.( Physik Grundstufe)

    Ähnlich verhält es sich auch mit der vorstehenden Geschichte, da haben sie wohl einfach wie die zitierte „Heute Show“ einzelne Statements aus dem Zusammenhang gerissen und in einen anderen Kontext gesetzt. Dies ist bei einer Satiresendung völlig legitim, bei ihren Pseudo-Tatsachenberichten aber eher Übelkeit erregend.

    Im übrigen waren sie wohl kaum völlig inkognito auf dem Markt, denn ihr Konterfei verbreiten sie ja fast täglich auf diversen Webseiten, meist auf denen, die ebenfalls angebliche Skandalberichte am Fließband produzieren oder einfach nur unbesehen kolportieren.

    Vielleicht waren letztendlich sie es, der vorgeführt wurde.

    Ernst John

    1. Herr John, jetzt haben Sie sich selbst übertroffen. Mit Ihrem Vortrag hatte ich schon viel früher gerechnet. Das sie jetzt mein Hobby da noch mit reinziehen unterstreicht Ihre Verzweiflung und den Mangel an Argumenten, ganz zu schweigen von Einsicht und Selbstkritik. Fotografieren und Fotomontagen sind eine Kunst. Kunst liegt im Auge des Betrachters.Freut mich wenn Sie die Bilder trotzdem anschauen.. Wenn es Ihnen nicht gefällt, nicht so schlimm. Fakt ist auch, ich lüge nicht. Ich habe nur eine Sichtweise derFakten, die nicht jedem gefällt. Das toleriere ich.

      Übrigens zuviel der Ehre. So bekannt bin ich nn auch wieder nicht. Nur Christoph, den ich sehr schätze, hat mich später erkannt. Sie wollen mir doch nicht erzählen, das sich Frau Müller so daneben benommen hat weil si mich erkannt hat. Das ist ja noch schlimmer. Schlau und clever kann man das dann nicht mehr nennen.

      Uwe Abel

      1. Am Besten sperrt man Cindy im AL-Büro ein, schließt alle Türen und Fenster, dann muss niemand mehr sich niemand mehr vor ihr und ihren prollig-aggressiven Wutausbrüchen fürchten. Es ist ein Unding sowas an den Wahlstand und auf die Bevölkerung loszulassen. Aber das ist typisch für linksradikale Elemente. Statt sachlicher Argumentation wird Wählerbeschimpfung betrieben.So vertreibt man WäherInnen letztlich, und das darf man dann auch mal als parteischädigendes Verhalten einstufen.

  6. Wer erwartet von der GAL einen engagierten BUNDESTAGSwahlkampf?
    Soweit ich die GAL kennengelernt habe, hat diese keinerlei Interesse an Bundes- oder auch nur Landespolitik.

    Das wurde mir ganz deutlich bei der Diskussion über den Wahl-Stachel (die Parteizeitung der AL Spandau) zur BVV- & Abgeordnetenhauswahl. Man diskutierte doch damals ernsthaft darüber, ob man einen Text über unsere Bürgermeisterkandidatin Renate Künast tatsächlich auf der ersten oder nicht doch auf der letzten Seite unterbringen sollte. Es zeigte sich auch jetzt wieder bei der Wahl des Direktkandidaten, welche so spät erfolgte, dass man schon fast befürchten mussste, die AL würde am Ende ohne Direktkandidat da stehen.

    Auch bei der Frage des freien WLAN stellte sich die AL gegen das Wahlprogramm der Landesgrünen.

    Wenn die AL tatsächlich nur an Spandauer Bezirkspolitik interessiert ist und sonst kein Interesse an grüner Politik zeigt, dann stellt sich mir doch die Frage, warum die AL immer noch Teil der Partei Bündnis 90 / Die Grünen sind. Scheinbar doch wohl nur um als eigene Wählergruppierung, die sie dann wäre nicht gegen die Grünen antreten zu müssen.

    .

    1. PS. Ich möchte erst gar nicht ausschreiben, wie besagte Frau M. den männlichen Spitzenkandidaten der Grünen intern nennt.

    2. Warum tritt die AL nicht geschlossen aus unserer Partei endlich aus und macht eine Wählerinnengemeinschaft auf, damit neben grüner Bezirkspolitik auch in Spandau grüne Landes- und Bundespolitik möglich gemacht wird. Oder hat man wirklich Angst gegen die Grünen in Spandau keine Schnitte bei Wahlen mehr zu machen.

  7. Eines gibt der Artikel ganz deutlich wieder: Frau M., eher bekannt als Cindy aus Spandau, verkörpert das gesamte Problem der GAL (Ganz Altmodische Leute): Reden von gestern, Beharren auf der eigenen (einzig richtigen Meinung) und Beschimpfung anderer Ansichten, anderen Leuten und Ideen nicht zuhören, sondern ins Wort fallen oder im Mund umdrehen, den Mund ganz verbieten, den Satz abschneiden.

    Und wer nicht spurt, wird ausgegrenzt, unter dubiosen und rechtsstaatlich fragwürdigen Bedingungen (v. a. unter völligen Missachtung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes) von öffentlichen Ämtern mit Hilfe einer will- und unfähigen tumben Spandauer SPD, die sich in der Kellnerrolle in der Spandauer Rathauskoalition gefällt, abgewählt, dann öffentlich und sozialen Netzwerken beleidigt, diffamiert, verunglimpft und gemobbt, sogar mit einem Parteiauschlussverfahren überzogen, wo im Vorfeld gelogen wurde, dass sich die Balken bogen.

    Ich habe die Konsequenzen gezogen (ziehen müssen wegen des eigenen Seelenheils, wozu mit eben viele, besonders auch grüne, Freund_innen, riete) und den Kreisverband in Richtung einer LAG verlassen. Ich muss zum Glück auch nicht Spandauer Grüne bei der Bundestagswahl wählen, Es reicht ja die Zweitstimme.

    Aber einen Wunsch habe ich, wann schmeißt die Partei Bündnis 90/Die Grünen den sich ALTernative Liste nennenden Kreisverband endlich aus der Partei? Einem Kreisverband, der eher die westlichst gelegene Dependance der nordkoreanischen KP darstellt, als eine nach innen und außen demokratisch verfasste Parteigliederung, die für Menschen da ist und nicht umgekehrt. Aber solange die GAL behauptet, „Twitter hat nichts zu tun mit Internet“, wird man mental weiter in den eignen 70er Jahre KBW- und MLPD-Vergangenheit stecken bleiben und den jagow’schen Stalinismus pflegen.

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