Amish Farmer and Mules

M(a)erkürdiges von der GAL Spandau

Spandau       Natürlich muss man nicht jede neue Technologie umsetzen oder nutzen. Eine kritische Betrachtungsweise ist durchaus wünschenswert. Bei der GAL Spandau bekommt man aber langsam den Eindruck, das sie sich gegen jede Innovationen stemmen. Nachdem sich die GAL schon gegen dass kostenlose W-Lan in Spandau (wegen der Strahlung) ausgesprochen hat spricht sie sich auch gegen die Einführungen des Online Portals Maerkers aus. (Link zur Presseerklärung).

Über das Online Portal habe ich schon mehrfach berichtet. Denn Grüne, Linke und die FDP wollen es in Falkensee auch gerne einführen, scheitern aber and er Zählgemeinsaft von SPD und CDU, bzw. der Blockadehaltung des Bürgermeisters. In Spandau ist es anders, da macht sich die GAL zum Vasallen der SPD und verhindert mehr Demokratie, mehr Transparenz und mehr Mitbestimmung. Gerade gegen die Themen, die eine Bürgerpartei wie die Grünen/B90 ausmachen. Gerade den letzten Teil scheinen die Spandauer GALlier zu vergessen. Grüne Politik ist mehr als ökologischer Anbau, gegen Atomstrom oder weniger Autoverkehr.

Unausgegoren soll der Maerker sein. Darum wird er ja bereits seit langem in 54 Gemeinden genutzt. Natürlich kann man die Sache noch verbessern. Aber er wird genutzt. Ja, natürlich ist es wenig sinnvoll zwei System parallel laufen zu lassen, Aber die modernen Datenbank, lassen sich mittels Schnittstellen gut verknüpfen. man muss nur wollen. Das dann auch noch das Thema Barrierefreiheit vorgeschoben wird ist aber das allerletzte. Natürlich muss der Maerker in diesem Punkt verbesserte werden. Für das Thema Barrierefreiheit setze ich mich auch selber ein. Dass gerade dieser Punkt von der GAL Spandau kommt versteht man bei einem Blick auf deren eigene Website gar nicht. Ich empfehle den GALern aus Spandau, sich erst mal über das Thema Barrierefreiheit zu informieren und ihre eigene Seite umzugestalten. Bei der Gelegenheit könnte man dann endlich das Erscheinungsbild der Seite dem allgemeine Erscheinungsbild der Grünen anpassen.

Diese unausgegorene Presseerklärung zeigt mal wieder; die Spandauer GAL ist anders. Man fragt sich sind das wirklich Grüne oder nur Trittbrettfahrer, eine elitäre Truppe, dies sich im Schatten der großen PArtei bewegt um ihre eigenen Ziele zu verfolgen? Eine gegen alles Fraktion, sogar gegen eine moderne basisdemokratische Politik? Ich bin der Meinung, das die Extratouren dem Gesamtbild der Grünen/B90 Politik eher schaden nutzen. Eine Reformation des Spandauer Kreisverbandes ist dringen erforderlich. Schluss mit dem Mief seit vielen Jahren unter Rollkragenpullover und in Birkenstocksandalen.

Uwe Abel

6 thoughts on “M(a)erkürdiges von der GAL Spandau”

  1. Jetzt sind die, die an der AL Kritik üben, Sprücheklopfer? Der Schuss geht aber mächtig nach hintrn los. Das zeigt doch die ganze wenig basisdemokratische Haltung der AL gegenüber neuen Parteimitgliedern und ihren Ideen.Selbstkritik ist aber das Herz der Basisdemokatie. Nein, es reicht bei der AL nur noch dazu, Menschen, die eine andere Meinung haben, neue Ideen einbringen wollen, von der internen Parteidiskussion auszuschließen, indem man ihnen auf Facebook die Editierrechte für die eigene Parteiseite entzieht. Nach der Satzung der grünen absolutes No Go! Das hat es wohl noch nie in der Geschichte der Grünen und der Bundesrepublik gegeben, dass ein grüner Ortsverband, versucht den Sprecher auch und gerade einer auch grün angehauchten und von Grünen getragenen Bürgerinitiative, der zudem Bürgerdeputierter ist, auf diesen Weg mundtot zu machen. Die AL hat fertig! Wann handelt da endlich die Landes- und Bundespartei?

  2. Hier ein Antrag, den die AL gerne übernehmen darf:

    Glosse:

    Ordnungsamt – keine Meldungen mehr per Telefon, Mail oder Post

    Das Bezirksamt wird beauftragt:

    1.Sämtliche Meldungen an das Ordnungsamt, die per Telefon, eingehen sind abzulehnen.
    2. Es sind für im Ordnungsamt Fachkräfte einzustellen, die Meldungen im Brailleschrift bearbeiten können.
    Begründung:

    Meldungen an das Ordnungsamt, die per Telefon, Mail oder Brief eingehen, sind mit der, vom Ordnungsamt verwendeten Hintergrunddatenbank inkompatibel und müssen per Hand in das System eingepflegt werden. Ferner ist die Meldung per Telefon schon deshalb abzulehnen, da sie für die Gruppe der Gehörlosen nicht barrierefrei ist.

    Um Meldungen an das Ordnungsamt barrierefrei zu gestalten, sind Mitarbeiter einzustellen, die nötigenfalls auch Meldungen in der von Sehbehinderten und Blinden genutzten Brailleschrift bearbeiten können.

    Zurück zur Realität:
    Anstatt den Antrag von vorne weg abzulehnen, hätte man einen Änderungsantrag einbringen können, der darauf abzielt, dass Spandau sich, in Zusammenarbeit mit allen anderen Bezirken, die diese Software nutzen, beim Hersteller dafür einsetzt, dass eine barrierefreie Version erstellt wird.

  3. Hallo,

    „Nichts hält so lange wie ein Provisorium“ ist eine bekannte Tatsache. Blöd wird es nur, wenn ebenfalls bekanntermaßen, vorhandene Provisorien als Vorwand genutzt werden, weiterentwickelte, durchdachte Lösungen auf lange Zeit nicht zum Zuge kommen zu lassen.
    Das gilt für „WLAN für alle“, wo Planungen gemacht werden sollten, für etwas, was zu diesem Zeitpunkt und auch heute noch, weder rechtlich noch technisch halbwegs ausgereift war.
    Das gilt auch für „Maerker und Co.“ wo gerade in der derzeit noch notwendigen Zusammenführung verschieder Systeme von Hand die Schwachstellen liegen.
    Was die Barrierefreiheit der AL-Homepage betrifft, so ist sie weitaus barriereärmer für Fehlsichtige als die meisten „modernen“ in kontrastarmen Farbnuancen schwelgenden Pop Up Machwerke.

    Ernst John

    1. Aber genau das ist der Plan. Um zu erfahren ob ein Projekt oder System funktioniert muss es mitunter praktisch erprobt werden. Dann kann man das Thema nämlich anhand von Vorschlägen verbessern und perfektionieren. Übrigens Barrierefrei bezieht sich ja nicht nur auf Fehlsichtige. Es gibt ja noch andre Handicaps, die es zu beachten gilt. Informiert euch mal über das Thema.

      Uwe Abel

      1. Hallo,

        auch diese anderen möglichen Handicaps sind uns in etwa bekannt. Es ist uns aber auch bekannt, dass Menschen mit Handicaps, die sich im Internet bewegen, fast immer über frei zugängliche speziell auf ihre Situation zugeschnittene Hilfsmittel verfügen, die ihnen das Surfen erleichtern.
        Wenn jemandem trotzdem ein prinzipielles Problem mit der Bedienbarkeit unserer Webseite bekannt sein sollte, bitte ich um Nachricht mit einer detaillierten Beschreibung des Problems und ich werde es zu ändern versuchen, sofern es nicht für andere Nutzer andere Barrieren auftürmen würde.

        Bei uns hat sich bisher noch kein Betroffener beschwert, nur nichtbetroffene Sprücheklopfer.

        Ernst John

      2. Das ist ja mal ne Logik. Bloß weil sich nicht jeder beschwert ist alles gut. Könnte ja auch sein, dass man als Betroffener gar nicht soweit kommt oder einfach resigniert, weil die GAL sich jeder Kritik verwehrt. Sieht man ja auch an Ihren Kommentaren. Im übrigen vertreibe ich selber Hilfsmittel, na und. Deswegen kann Mann doch überein eine Verbesserung nachdenken. Für euch sind das nur Sprüche? Na gut. Euer Mangel an Selbstreflektion ist erschreckend.

        Uwe Abel

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s