Das grüne Spandau oder die Diktatur der Jagowstraße

Neulich wurde ich mal wieder von einigen Grünen aus anderen Verbänden angesprochen. Was ist eigentlich mit Spandau und den Grünen. Ja was ist mit Spandau? Letztes Jahr um diese Zeit war ja mächtig Feuer unter dem Dach. Die Grüne Perspektive wollte mehr Mitbestimmung und die alten Strukturen aufweichen. Moderner sollte Grüne Politik in Spandau werden. Für ihre Bemühungen wurde sie diffamiert und als U-Boote bezeichnet. Sie scheiterten; mehr oder weniger.

Es ist nicht gelungenfrischen Wind in die Grüne Partei in Spandau zu bringen. Der scheinbare Wahlerfolg hat den Kritikern den Wind aus den Segeln genommen. Ist damit alles wieder gut? Auf keinen Fall. Eine ganze Weile beobacht ich die Kommunalpolitik in Spandau und hatte auf verschiedenen Versammlungen Gelegenheit mit einigen Grünen aus Spandau zu sprechen. Was ich wahrnehme erschreckt mich.

Die GAL, ja richtig grüne Alternative Liste, stellt diese veraltete Bezeichnung vor  den offiziellen Namen der Partei. Der scheint ein lästiges Anhängsel zu sein. Man bekommt den Eindruck, das man sich nicht davon lösen will, genau wie von dem Igel Logo. Anscheinend mach die GAL ihr eigenes Ding. Die GAL ist nur eine Wählergemeinschaft mit grünem Touch, die ohne den Anschluss an Die Grünen / Bündnis 90 vermutlich in Spandau keiner wählen würde. Sie dient nicht dem Grünen/B90 Zielen sondern nutzt die Partei anscheinend nur für ihre Zwecke. Was tut die GAL Spandau eigentlich für die Grüne Politik, außer wenn gerade Wahlkampf in Berlin ist?

Bei andern Kreis oder Landesverbänden hat die GAL ein eher negatives Image. Dies bekommen Spandauer Grüne immer wieder zu spüren. Vielen erscheinen die Vorgänge seltsam, wunderlich und mitunter werden den Spandauer Grünen recht drastische Kommentare entgegen geschleudert. Im günstigsten Fall gibt es ein mildes und mitleidiges Kopfschütteln.

Aber es kommt Kritik aus den eigenen Reihender Spandauer Grünen. Es gibt Mitglieder in Spandau, die aus verschiedenen Gründen anonym bleiben wollen; vorläufig und schon fast verzweifelt sind. So werden Sitzungen und Versammlungen zu ungünstigen Zeiten angesetzt. Änderungswünschen zu Termin wird nicht entsprochen, bzw. wird darüber nicht wirklich abgestimmt. . Somit werden eventuell Kritiker ausgebremst und Stimmverhältnisse beeinflusst. Die Bewohner der Jagowstraße, die auch die Macht im Vorstand haben setzen Termine kurzfristig an oder sehr spät. Für sie ist der Weg ja zum Versammlungsort immer recht kurz.

Beklagt wird auch, das gestellte Anträge vertagt werden und dann irgendwie im Nirwana. verschwinden. Viele empfinden den Führungsstil als diktatorisch und undemokratisch. Mit aller Kraft wird sich gegen eine Modernisierung der Struktur gestemmt, potentielle neue Mitglieder abgeschreckt. Man konzentriert sich auf die Bezirkspolitik und die eigenen Belange, bundespolitische Grüne Themen werden nicht im Plenum diskutiert. Öffentlichkeitsarbeit Fehlanzeige. Hin und wieder sieht man ja ein Schirmchen einer Partei mit einem Stand im Spandauer Stadtbild, leider kaum einen Grünen.

Wie ewig gestrig die GAL ist und sich einem gewissen Zeitgeist verweigert ist schon haarsträubend. Alleine die Begründung mit der sie gegen den Antrag auf ein freies W-Lan für Spandau gestimmt haben lässt den Schluss zu, das man es ehr mit der Amish Sekte zu tun hat als mit vernünftig denkenden Grünen. Das ist leider kein Einzelfall. Den Antrag auf Gründung einer Internet Ag hat man anscheinend auf den Sankt Nimmerleinstag vertagt.

Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels. Manfred Kurt Vormelker hat. eine Initiative gegründet. Ein Tram soll wieder durch Spandau fahren. Wenn auch diskussionswürdig, bleibt es ein Zeichen Grüner politischer Aktivität in Erinnerung.

Grüne Mitte, Grüne Perspektive oder Grüner Untergrund? Die Kritiker an der alten Struktur und der seltsamen Interpretation von grüner Demokratie der Jagow Gang, wie die GAL Führungsriege mitunter bezeichnet wird, scheinen sich zu formieren und geben nicht auf. Die U-Boote, wie Herr John mal sagte sind nicht enttarnt oder versenkt. Sie haben sich nur auf den Grund gelegt und warten auf den richtigen Zeitpunkt.

Eine Veränderung scheint schwierig, solange immer die Gleichen da Heft in der Hand halten und keine Macht abgeben wollen. An dem Versammlungsort wird statisch festgehalten, immerhin ist der Vermieter ja auch Grünes Parteimitglied. Auch wenn Herr John hier eine günstige Miete berechnet. Die Verquickung von privaten und parteilichen Interessen ist manchem suspekt. Die Wahl eines andern Versammlungsortes und zu anderen Zeiten wäre schon mal ein Anfang für eine Aufweichung der Strukturen. Ein Zeichen das die Bereitschaft zeigt sich zu öffnen. Nicht nur das Plenum ist wichtig, sondern auch Stammtische um mit der Bevölkerung zu diskutieren, auch hier ist der politische Wettbewerb schon wesentlich weiter. Auch den neuen Medien sollt man sich nicht verschließen. Das fällt ja schon unter den Punkt Jugendarbeit und die tut bitter nötig.

Mann fragt sich also, was machen die Verantwortlichen aus der Jagowstraße den ganzen Tag. Ist ihr Beruf so anstrengend, das sich Ihre politische Arbeit sich nur noch auf die BVV beziehen kann? Dann sollte man Ihnen vielleicht einen Teil der Last nehmen und Anderen politische Verantwortung übertragen. In Spandau gibt es sicherlich einige, die dazu bereit wären. Dazu müssten die zuerst Angesprochenen auch bereit sein loszulassen.

Uwe Abel

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34 Kommentare zu “Das grüne Spandau oder die Diktatur der Jagowstraße”

  1. Liebe Sieglinde,
    so drastich wollte ich das eigentlich nicht formulieren.
    Mir ist damals nur aufgefallen,dass immer, wenn ein neues Gesicht bei der AL auftauchte und Frank sagte: „Der ist gut, den müssen wir halten“, einen Monat später die betreffene Person auf Nimmerwiedersehen verschwunden war. Das kann natürlich Zufall sein, denn ich habe die Zustände in der Jagowstr. nur knapp ein Jahr beobachtet.

    Lieber Ernst,
    wenn Frank sagt, dass er mich nicht kennt, dann heißt es nicht, dass er sich nicht erinnern kann, sondern dass er sich nicht erinnern will.

    Liebe Sekte aus der Jagowstraße, liebe Spalter
    Ich wünsche allen frohes neues Jahr und ein erfolgreiches politisches Schaffen

    Lieber Frank
    Setz dich. Nimm dir ’n Keks,…

    MfG Reiner C.

  2. ich finde es immer wieder spannend, wie dieses Thema doch die Gemüter bewegt. Ich habe mal die Zeit genutzt mich zu informieren und zu positionieren. Im Moment stelle ich fest, das die GAL Spandau weder innerparteilich noch außerparteilich Akzente setzt, sondern ihren Status verwaltet. Bloß nichts bewegen heißt das Motte. Wenn aber jemand es wagt aus dem Trott auszubrechen, Zitat:“ Es gibt da Grenzen, besonders wenn diese Personen sich im Namen der AL in der Öffentlichkeit produzieren wollen.“ oder „Nur wenn jemand den Grünen Grundkonsens irgendwo ernsthaft verlässt, verlassen wir ihn.“ wird er irgendeiner Form zerstört oder diskreditiert. Die Äußerungen des Herrn John finde ich schon etwas bedenklich. Schon mal daran gedacht, das sich jemand produziert um die GAL etwas bekannter zu machen und etwas für die Grüne Politik erreichen will. Was grüner Grundkonsens ist bestimmt sicherlich nicht die GAL Spandau und als Bündnis 90 / Grüner muss mann nicht in allen Punkten einem Grundkonsens zustimmen. Man(n) oder Frau darf durchaus kontroverse Meinungen haben und seine eigenen Ansichten vertreten. Ich glaube nicht nur Herrn John könnte etwas Nachhilfe in Sachen Toleranz und Demokratieverständnis gebrauchen.

    Übrigens, wer vor Jahr und Tat mit einem Anwalt und rechtlichen Schritten droht, die dann nicht folgen, stellt sich eine Armutszeugnis aus. Das belegt wohl, dass meine Aussagen durch Presse- und Meinungsfreiheit abgedeckt sind. Aber Schwamm drüber ich bin nicht nachtragend.

    Uwe Abel

    1. Hallo Herr Abel,

      ich hätte mir ja sonst weitere Kommentare verkniffen, aber ihr letzter Beitrag ist doch etwas heftiger als üblich.
      Da reklamieren sie doch allen ernstes für alle Grünen das Recht, den Grünen Grundkonsens bei Bedarf für sich ganz oder teilweise über den Jordan werfen zu können.
      Alle Deutschen könnten nach der Lesart mal eben für sich unser Grundgesetz aushebeln und die Menschheit die Menschenrechtscharta.– Was für ein Demokratieverständnis —

      Weiterhin ist pausenloses Pöbeln Einzelner gegen andere Grüne, die gesamte BVV, ja sogar manchmal auch gegen den Rest der Welt nach ihrem Selbstverständnis nur positiv für die Spandauer Grünen, weil es sie bekannter macht — Was für eine Werbestrategie —

      Übrigens, dass mehrfach Verleumdungsklagen gegen sie erwogen , aber nicht durchgezogen wurden, bedeutet noch lange nicht, dass ihre Beiträge rechtens sind.
      — Vielleicht waren sie auch nur zu unerheblich.–

      Ernst John

      P.S. I c h persönlich bin manchmal nachtragend.

      1. Ist ja drollig. Bloß weil jemand auch mal gegen den Strom schwimmt muss man ihn, dann aus der Partei entfernen. Dann frage ich mich, warum alle die für Militäreinsätze waren noch in der Partei sind. Vielleicht ist es aber so, dass einige von euch als Grundkonsens definierte Dinge nicht mehr zeitgemäß sind oder auch Veränderungen unterliegen.

        Soso unerheblich. Fein, dann braucht ihr hier weder zu kommentieren noch euch aufzuregen.

        Uwe Abel

        P.S. ach ja?

      2. „Die Menschen deuten oft nach ihrer Weise die Dinge, weit entfernt vom wahren Sinn.“
        William Shakespeare 

        Gesundes neues Jahr, Herr Apel.
        Das Jahr fängt also wieder mit den gleichen Diffamierungen gegen die Alternativen Liste Spandau an wie es endete? Ich hatte eigentlich gehofft in Ihren Zeilen mehr Seriosität erkennen zu können. Schade.

        Erneut färben Sie Ihre „Kommentare“ mit Provokationen und Polemik. Ihr Kommentar vom 10. Januar, Zitat Uwe Apel: „Bloß weil jemand mal gegen den Strom schwimmt muss man ihn, dann aus der Partei entfernen.“

        Sie schreiben leider wieder einmal ohne jede Recherche über Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben. So kommt es eben dazu, dass Sie fröhlich und ohne nachzudenken damit eine Straftat bagatellisieren.

        Es gibt einen rechtlichen Hintergrund für dieses Parteiausschlussverfahren. Über die Entscheidung ein Mitglied auszuschließen gab es eine Abstimmung, die von den Mitgliedern der Spandauer GRÜNEN mit sehr großer Mehrheit mit Ja beantwortet wurde! Im übrigen ein Novum, denn wir waren nach 30 Jahren das erste Mal in der Geschichte der AL Spandau überhaupt gezwungen diesen Weg zu gehen! Aber Tatsachen passen ja nicht zu Ihren Verschwörungstheorien, gelle?

        Sie bieten auf Ihrer Seite auch einem Reiner C. das Podium, um öffentlich über einen anderen Menschen herzuziehen. Reiner C. ist also der Meinung, dass die Spandauer Mitglieder von Bündnis 90/Die GRÜNEN mal eben hirnlose Sklaven sind, die nur nach der Pfeife dieses einen Herren springen und lediglich als „Erfüllungsdeppen“ existieren? Was für ein Blödsinn! Und wer soll dieser Reiner C. sein? Ihn habe ich in einer aktiven Arbeit in den letzten 15 Jahren in der AL noch nicht erlebt.

        Ihre Meinung zum Grünen Grundkonsens finde ich spannend.

        O-Ton Uwe Apel vom 09.01.2014: „ . . und als Bündnis 90 / Grüner muss mann nicht in allen Punkten einem Grundkonsens zustimmen.“

        Was für ein Satz, ein klassischer Apel. Nur er ist natürlich wieder mal falsch. Übrigens bitte man nicht mit nn, sogar als Frauenrechtlerin drehen sich da bei mir die Haar kraus.

        Für Uwe Apel:
        Bundessatzung, Stand 17.11.2012
        § 3 MIETGLIEDSCHAFT
        (1) Mitglied von Bündnis 90/Die GRÜNEN kann jeder und jede werden, der/die die Grundsätze (Grundkonsens und Satzung) von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Programme anerkennt und keiner anderen Partei angehört.

        So und nun?
        Ich habe jetzt jedenfalls endlich verstanden, warum Sie sich nicht an den bei den GRÜNEN üblichen Umgangston halten. Er ist Ihnen egal!
        Es ist Ihnen somit auch egal, ob auf Ihrer Seite locker und fröhlich denunziert und beleidigt wird. Es spielt für Sie offenbar auch keine Rolle über Menschen zu schreiben und dabei Wahrheit und eine saubere Recherche einfach mal wegfallen zu lassen. Und da weis ich ja, wovon ich rede. Das kannte ich vorher nur von billigen und miesen Skandalblättern.

        Ach ja, lieber Manfred Kurt Vormelker:
        . . . nee, zu Deinen Zeilen möchte ich lieber doch nichts schreiben, außer vielleicht: „Nordkoreanisch organisierter Haufen“ ? ?

        Übrigens Reiner C., wer immer Du auch bist: AL und ein gallisches Dorf?
        „Ganz Berlin ist von den Berlinern besetzt . . Ganz Berlin? Nein! Ein von unbeugsamen Spandauern bevölkerter Bezirk hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.“ ::-)

      3. Für das PQV gab es keine rechtlichen Gründe. Wer das behauptet, begeht strafrechtlich und zivilrechtlich bewehrte üble Nachrede, die ich auch verfolgen werde, wie dass demnächst mal wieder ein Unterlassungsbegehen raus geht. Ein Parteiausschluss ist denn auch vom Schiedsgericht abgelehnt worden. Selbst eine Sanktion kommt nicht zum Tragen, weil ein Rechtsfehler begannen wurde. Sollte Frau Müller weiter an meiner Person Rufmord begehen, werde ich auch eine entspr. Schmerzensgeldklage in Erwägung ziehen. 2013 man das Jahr der AL gewesen sein, 2014 ist es nicht – mit Sicherheit nicht.

        Und was Reiner und Uwe hier feststellten ist nun mal leider die pure Wahrheit.

  3. Es ist zwar schon einige Jahre her, das ich Kontakt zur AL Spandau hatte, aber ich gehe davon aus, dass Frank immer noch das Sagen hat und jegliche Subjekte, die sich anmaßen, eine eigene Meinung zu haben, aus der AL herausekelt.
    Reiner C.

    1. Hallo,

      leider ist niemandem in der AL-Spandau ein Reiner C. bekannt, nicht einmal Frank. der sonst ein sehr gutes Personengedächtnis hat.
      Die AL-Spandau beherbergte aber tatsächlich von Anfang an besonders viele Personen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Meinungen, aber wie jede andere Partei auch, kann sie nicht alle Meinungen zulassen. Es gibt da Grenzen, besonders wenn diese Personen sich im Namen der AL in der Öffentlichkeit produzieren wollen.

      Gruß Ernst John

      1. Was ist das für ein verquertes Demokratieverständnis? Seit wann sind Meinungen unter Zulassungsvorbehalt von Parteien? Das ist verfassungswidrig. Aber wer glaubt noch, dass es im nordkoreanisch organisiertem AL-Haufen irgendwie demokratisch zuginge. Nur diese endlich offene/ Stellungnahme ist nunmehr, bezeichnend, widerlich und freiheitsmissachtend in einem Zug. Die AL stellt sich damit außerhalb des demokratischen Spektrums. Die Partei Die Grünen sollte sich von so einem Kreisverband schnellstens trennen.

    2. Hält sich die AL eigendlich immer noch für ein gallisches Dorf, das als einziger Bezirksverband der Grünen noch wahre linke Politik vertritt? Bei solcher sektiererischen Ansicht ist Meinungsfreiheit wirklich nicht erstrebenswert

      1. Wir haben zwar Leute, die mit ein wenig Maske als Obelix durchgehen könnten, aber wir haben bestimmt keinen Zaubertrank, sondern nur seit Jahren im Spandauer Kreisverband mindestens eine gute Zweidrittelmehrheit für viele der ursprünglichen Ziele der Alternativen Liste Berlin und machen deshalb auch nicht jede politische Kurskorrektur sofort mit.

        Nur wenn jemand den Grünen Grundkonsens irgendwo ernsthaft verlässt, verlassen wir ihn.

        Was einen Reiner C. jedoch bei uns nicht Fuß fassen ließ, ist uns immer noch unbekannt, es war aber bestimmt nicht rege Mitarbeit seinerseits, denn das wäre allen aufgefallen .

        Ernst John

  4. Herr Abel,
    ich bitte darum, meine Texte gründlicher zu lesen. Ich verwies nicht auf den „Stinkefinger“, sondern auf den Zeigefinger.
    Sieglinde Müller

      1. Hallo,

        es ist merkwürdiger Weise nie absichtliche Herabsetzung, sondern stets eine bedauerliche Verwechslung, hier der Finger oder dort von Strafbefehlen die nie von der Amtsanwaltschaft oder gar der Staatsanwaltschaft gegen die AL oder einzelne ALer beantragt geschweige denn von einem Richter erlassen wurden. Auch die „Cindy aus Spandau“ hat es so nie in der Wochenshow direkt gegeben, das ist eine reine Spandauer Erfindung eines einzelnen Herrn.

        Aber das macht ja nichts, das merkt ja hoffentlich keiner.

        Ernst John

      2. Ich weiß ja nicht, warum diese Diskussion wieder aufkommt. Ich habe meine Meinung gesagt, mehr nicht. Ich habe mich für den Fehler beim Lesen entschuldigt. Im übrigen halte ich fest, das die GAL nicht mal auf der Veranstaltung von Katrin Göring-Eckardt den Mumm hatte mir die Meinung zu sagen.

  5. Also wirklich, ich glaube das ich heftigere Artikel verfasst hab, die in ihrer Formulierung etwas zu scharf und übertrieben waren.Leider ist es in unserer Gesellschaft so, das man erst jemanden auf die Füße treten muss, bevor er oder sie sich mit Kritik befasst. Ich bin ich das Sprachrohr von irgend jemanden, Wie schon geschrieben, sind auch außerhalb Spandaus Parteifreunde mit kritischen Bemerkungen an mich heran getreten.

    Stinkefinger? Ich zeige niemanden den Stinkefinger. Das Sie Frau Müller mit Cindy verglichen werden liegt ja wohl eher an Herrn Welke und ehrlich, das ist nicht schlimm. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Da wurden mir schon ganz anders tituliert. Das ist so, wen man als Politikerin aktiv ist. Ich würde es begrüßen, wenn Sie Herr Vormelker nicht ständig ,mit Anwalts- oder Gerichtsdrohungen belegen würden. Das mach ja nun keinen. Sinn. Ich persönlich sehe einer gerichtlichen Auseinandersetzung gelassen entgegen. Erstens lasse ich mein Texte mitunter con einem befreundeten RA prüfen und zweitens kann ich, egal wie das Urteil ausgeht nur gewinnen.

    Bedauerlicherweise haben wir Grüns aber im Moment ernsthaftere Problem, siehe das Wahlergebnis. Da wir am 25.05.14 neben der Europawahl auch noch Kommunalwahlen haben werde ich mich wohl mit Spandau in naher Zukunft beschäftigen können. Ich werde dei weiter Entwicklung aber im Auge behalten.

    Aber egal, es freut mich, da Sie sich dort in der Jagow Straße wohlfühlen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit in der BVV.

    Grüne und stachlige Grüße
    Uwe Abel

  6. Ach, es gibt so viel Kram, den ich einfach zu spät lese, weil ich mich auf dieser Art von Seiten nicht oft bewege.
    Daher natürlich spät aber last but not least ein Kommentar zu dieser Alt-Männer Riege:

    Zu Herrn Abel, .. . ach nee, das macht mein Anwalt.

    Aber lieber Manfred: Du schreibst: „Und ich darf noch mal dran erinnern, die erfolgreichste Wahlveranstaltung der AL überhaupt in ihrer Geschichte war die von mir initiierte S-Bahnveranstaltung im letzten Wahlkampf.“ ? ? ? ?
    Also weiste, wo bist Du den gerade auf welchen Stern? Komm runter. Sie war ja nicht schlecht, – aber nach den 15 Jahren meiner Mitgliedschaft habe ich schon anderes erlebt. Ich respektiere Deinen Einsatz und Deine Ziele, sind sie bis dahin auch die der Alternativen Liste Spandau, dem Kreisverband von BÜNDNIS 90/ Die Grünen gewesen.

    Aber leider bewegst Du Dich auf einen Pfad, auf dem wir Dir nicht mehr folgen können. Solche Sachen wie: „Bewegt endlich euren Grünen Arsch und verkriecht euch nicht in eurem Wohnzimmer der Jagowstraße.“, gehören nicht zu dem Umgangston, den wir untereinander in der Alternativen Liste Spandau praktizieren. Diese Art sich auf anders Denkende und konkret sogar auf eigene Parteikollegen auszutoben, hat mein Sohn immerhin schon mit 16 Jahren in seiner Schullaufbahn über seiner sozialen Kompetenzen steuern können.

    Du Manfred, bist aggressiv, unsachlich und verbreitest mit Deinen Seifenblasen Unwahrheiten, so einfach ist das. He hallo, Du warst doch im Plenum während der verschiedenen Sitzungen anwesend, als es um Eiswerder ging und was der Kreisverband da alles unternommen hat. Du hast auch erfahren, was die AL seit vielen Jahren wegen der S-Bahnverlängerung und der Straßenbahn versucht hat. Also was sollen Deine Lügen und Beschuldigungen?

    Und wenn wir schon dabei sind: Es gibt keine Beleidigungen gegen Dich im Netz – eher ist es doch wohl umgekehrt. Allein was Du über meine Person verbreitest, (auch mit der Akzeptanz und Unterstützung von Uwe Abel) füllt bereits die Ordner des Amtsgerichtes Spandau, denn lieber Manfred, ich lass mir das nicht gefallen. Der Mist mit „Cindy“ und anderes mündet für Dich in einer einstweilige Anordnung, die Du eigentlich bereits haben müsstest.

    Und Christian Piko:
    Auch Du weist, dass der Kreisverband mehrfach darauf hingewiesen hat, dass das Urteil in der Geschäftsstelle im Original eingesehen werden kann.
    Du warst in den betreffenden Kreismitgliederversammlungen anwesend, als das dort vorgetragen wurde. Wenn Du das selber nicht nutzt, ist das doch wohl Dein Problem. Aber vielleicht verschweigst Du einfach, dass die vielen miesen Aktionen der Grünen Perspektive (GPS) dem Kreisverband massiv finanziell geschadet haben und damit die Zusendung einer simplen Kopie des Urteils schon fpür den Kreisverband allein an den Kosten scheiterte.
    Aber auch das wurde immerhin auch in Deiner Anwesenheit in der Kreismitgliederversammlung allen Mitgliedern mitgeteilt.
    Naja, würde ich ja auch an Deiner Stelle als Mitglied der GPS nicht offen zugeben, wenn ich diese Charaktereigenschaften wie Du hätte

    Nein, Ihr beide ärgert mich wirklich, denn Ihr verkörpert in keiner Weise Grüne Überzeugungen. Der schriftlich niedergelegte Grüne Urkonsenz regelt unter anderem, wie wir Menschen – wie wir Mitglieder miteinander umgehen sollten. (Das nur mal für Nichtmitglieder) Aber die GPS und auch Ihr beide seid davon Meilenweit entfernt. Das verdeutlichen Eure Veröffentlichungen.

    Ihr kennt die Geste mit dem ausgestrecktem Zeigefinger?
    Drei Finger zeigen dabei immer auf Euch selber zurück. Das seid Ihr für mich.

    Und Uwe Apel?
    Na ja, er ist der Deckmantel des besserwisserischem Mahnmals, der sich mit der Aura des allwissenden politischen Allvaters umgibt . . Also ehrlich, ich halte mehr von politischer Bildung und einem gesunden Sachverstand. Aber jeder/jede hat hier natürlich sein Recht auf die eigene Meinungsfreiheit.
    Jau, das musste ich auch nach 7 Monate mal los werden.
    Ich grüsse Euch alle – Sieglinde Müller – und ich wohne gerne in der Jagowstraße.

    1. Ein halbes Jahr mussten wir auf diese Antwort warten! Trotzdem fehlt es ihr an Gründlichkeit. Es mit egal welchen Umgangston ihr pflegt, der ist auch nicht sonderlich stubenrein(Schwein, Arschloch, blöde Sau, etc. alles Titulierungen, mit denen ich von AL-Mitgliedern schon bedacht worden bin. Umgekehrt gebrauchte ich nie Beleidigungen in Form von Tieren oder Körperteilen und einer Einschätzung der jeweiligen Intelligenz. Sonst ich spreche ich gerne mal drastisch deutsch. Ich komme aus ärmlicheren Verhältnissen, wo der Umgangston rauh aber direkt ist. da ich auch die gehobene Sprache beherrsche, darf sich das auch und erst recht. Und was garnicht geht, nach der unseligen Veggieday-Debatte, wo der immer wieder moralisierende Zeigefinger, die Grünen fast in Aus manövriert hätte, verbietet es sich nach ,geradezu von selbst, weiter anderen Menschen ihre Lebensweisen und/oder Umgangstöne vorschreiben zu wollen. Du verletzt damit mein Selbstbestimmungsrecht und deutest an, mich wegen meines Charakters und mich als Mensch nicht zu akzeptieren. Habe ich Dir (oder auch anderen) jemals vorgeschrieben, wie du dich zu kleiden hast, wie du zu sprechen hast, wie du dich zu benehmen hast, wie du deine Auftritte, z. B. im LA oder auf dem Marktplatz zu gestalten hast, Die sind grenzenwertig vorm Herren gewesen, also sehr kritisierbar, war schon Gegenstand dieses Blogs. Ich habe dich dafür nie kritisiert, aber wie gesagt deine Auftritte sind z. T. unmöglich und beschämend. Besonders als ich Konrad Birkholz und Kai Wegener mal bat, zu einer grünen Veranstaltung zu kommen,und du nichts andres zu tun hast, in in beleidigender Weise als Herrn „Deutschler“ anzusprechen. Glaube mir, da war ich wirklich kurz vorm Ausrasten deswegen.

      Ist das Beschimpfen als „Schwein“ im Netz keine Beleidigung? ist mit völlig neu. Dann frage ich mich, wieso es dann einen Strafbefehl setzte? So ohne Weiteres wird sowas auch nicht von Staatsanwaltschaften ausgesprochen .

      Und welchen Pfad könnt ihr mir, der GPS, dem Frühling, der gesamten Partei, nicht folgen? Die Selbstverständlichkeit einer Mailingliste? Die Selbstverständlichkeit eines modernen Webauftrittes? Die Selbstverständlichkeit zu wissen, dass Twitter doch was zu tun hat mit Internez. Die Selbstverständlichkeit, dass wenn die ÖFF-AG tagt, dann nicht ein parteiexterner Hausverein zum gleichen Zeitpunkt zu tagen hat.Die Selbstverständlichkeit, dass ich als Sprecher der AG Verkehr auch das Recht haben muss, Termine und Mitteilungen auf Parteiseiten sowohl im Netz als auch auf Facebook.

      Ihr könnt uns Kritiker von GPS und Frühling nicht folgen, weil wir im Jahr 2013 leben und die AL immer noch in der Sauce der 80er Jahre verbleibt. Nach außen und Neuerungen völlig zu seid. Das Problem liegt also bei Euch in der Jagowstraße, nicht bei der GPS, nicht beim Frühling, nicht bei mit und anderen hier angesprochenen Personen.

      Und dass du unter dem Spitznamen „Cindy aus Spandau“ bekannt bist, sogar schon auf der Bundesebene in der Partei, Den hast du dir selbst zuzuschreiben, weil deine Auftritte, wie in der heute show, aber auch an Ständen und aus dem LA, wirklich an „Cindy aus Mahrzahn, in Gustus, Sprache, Stimme und Verhalten deckungsgleich mit ihr sind. Das müsste ich nur mal dann einem Richter vorspielen, der lacht sich tot. Also fülle weiter Akten.

      Wenn du deswegen glaubst, die Justiz zu beschäftigen zu müssen,ist das sehr traurig; die hat wirklich Wichtigeres zu tun, als sich um dein gekränkte Eitelkeit und Blassiertheit zu kümmern.

      Allein was du hier geschrieben hast,erinnert an wirklich wieder an die Kunstfigur von Ilka Bessin.

      Jaja, die AL hat versucht, sich um S-Bahn und Straßenbahn zu kümmern, aber nie was erreicht. bis ich da mal die Hand drauf hatte. Nur weil es mit der AL und ihrem absolutistischem Denken (Gutsherrenmentalität) und Gehabe (wie es auch dein Beitrag es hier jedem deutlich zeigt) wirklich nicht geht, habe ich ja die unabhängige Tram-Ini IST gegründet. Und wenn dieAL behauptet, sie wolle was für die Tram und die S-Bahn tun, ist das einfach nur unglaubwürdig und lächerlich. Denn dann hätte sie mich wirklich nicht mit Hilfe einer willfährigen SPD als Bürgerdeppen abwählen dürfen. So ist dieses Aussage nun wirklich die absolute Unwahrheit. Dass ich irgendwie lüge würde, da lachen ja die Hühner. Guter Witz, wirklich.

      Nein, die AL gehört wirklich ins Museum.

      Manne

      1. Das von Cindy aus Spandau gebrauchte derbe Zitat ist garnicht von mir. Was ich zwar sehr bedauere, weil so von mir stammen könnte, .aber wieder stellt die AL hier (Immerhin ist Cindy Vorstandsmitglied und spricht somit auch für die AL) Behauptungen auf, die jeglichster Wahrheit zuwider laufen. Bei der Al eh nichts Neues. Allein dieser Gegenstand ist es wert, eine Unterlassung zu erwirken,die auch wirklich rechtlich bindend wäre. Ich warne die AL davor, nochmal zu behaupten, das erwähnte Zitat sei von mir, sonst gibt es von Dr. Ruppert Post!

        Fazit: Die AL lügt. ist aber nichts Neues. Wirklich.

    2. Ich kann mich dafür nur bedanken, dass mir hier NUR ein mieser Charakter bescheinigt wurde und kein „ALesker“ Charakter. Ich entschuldige mich für diese Wortneuschöpfung, aber es gibt im gesamten Duden kein passendes Wort um die Charaktereigenschaften mancher AL-Mitglieder ausreichend zu beschreiben.

      Im Übrigen zeigt der Halbsatz, „dass das Urteil in der Geschäftsstelle im Original eingesehen werden kann“ viel vom Selbstverständnis der AL. Man hat als AL-aber-nicht-Jagow-Gang-Mitglied in der Jagowstraße „anzutanzen“ und nach Möglichkeit noch einen Kotau hinzulegen um mal ein Protokoll oder ähnliches lesen zu dürfen, Diejenigen der 80-120 Mitglieder, die nicht in der Jagowstraße wohnen und nicht regelmäßig (oder zumindest montags) Zeit haben, sich mit BBV-Berichten zumüllen zu lassen, erfahren nichts und werden somit nicht in die Arbeit eingebunden. Wenn dann Mitglieder enttäuscht sind und den Kreisverband oder gar die Partei verlassen, braucht man sich nicht zu wundern.

      Bevor sich nun wieder jemand wegen ihrer/seiner Wohnadresse angegriffen fühlt, muss ich doch einmal fragen, wieso einfache Mitglieder ohne jegliche Funktion einen Schlüssel zur Geschäftsstelle haben, nur weil sie in der Jagowstraße wohnen? Allein das ist schon ein Privileg gegenüber allen anderen Mitgliedern, welches die Jagow-Gang-Theorie stützt.

      1. Ja, wieso haben da Leute ohne Funktion und ohne Mandat einen Schlüssel Was ist daran basisdemokratisch? Nein das ist Gutsherren- und Gutsfrauenart. Das hat übrigens nichts mit Gutmenschen zu tun. Gutmensch wären für ALerinnen* auch dir falsche inhaltlich nicht zutreffende Terminus.

        *= die AL gebraucht ja gegen jegliche Orthographie nur noch das Femininum. Frage ? Heißt es dann Weiberinnen?

  7. Es ist nicht meine Traminitiative, sie wird von 30 anderen Leuten – aus allen Parteien getragen . Auch aus der AL, ja sogar Mitglieder aus der „Jagower Gang“ sind dabei. Und es bedarf auch und gerade der Unterstützung von Parteien und Verbänden aus Spandau, um dieser Ini zu einem Erfolg zu verhelfen. Immerhin: es gibt eine Initiative. Allerdings nicht aus der AL heraus gegründet, sondern personell aus der Grünen Mitte.Damit hat diese AL-Gruppierung immerhin gezeigt, was sie zu leisten vermag, ein Thema professionell in die Öffentlichkeit zu bekommen, neue Mitglieder und Mitstreiter zu werben, und damit konkret politische Arbeit zu verknüpfen. Erster Erfolg, eine Buslinie auf einer künftigen Tramtrasse , wird der Fahrplan verstärkt. zwar auch ein Erfolg der GAL-Fraktion, aber ohne den Druck der IST wäre dies nicht so gekommen. Die sonst bisher einzige Antwort der AL? Schwere persönliche Beleidigungen unter der Gürtellinie auf Facebook.Vor mehr als 25 Jahren, also vor dem Fall der Mauer, ist auch bei der S-Bahninitiative Spandau-Staaken, geunkt worden und auch beleidigt worden, sie schaffe es nicht. Aber die S-Bahn kam ja dann doch nach Spandau.

  8. Da schmeißt einer mit Zitaten um sich und hofft dadurch intelligenter bzw. intelektueller als alle anderen zu wirken und umso „Ernst“er genommen zu werden.

    Wer also Zitate haben möchte…

    „Als Pythagoras seinen bekannten Lehrsatz entdeckte, brachte er den Göttern hundert Ochsen dar. Seitdem zittern die Ochsen, so oft eine neue Wahrheit ans Licht kommt.“
    Ludwig Börne (1786-1837), dt. Schriftsteller u. Kritiker

    Wie man die Wahrheit fürchtet, zeigt ja schon dieser Satz:
    „Denn selbst diverse Schiedsgerichtsverfahren, Anzeigen beim Landeswahlleiter und der internen Rechnungsprüfung, haben die AL-Spandau nur auf kleine, meist historisch bedingte Formfehler hingewiesen, sonst aber nichts grundsätzliches bemängelt.“

    1. Mir ist nur ein Schiedsgerichtsverfahren bekannt, zumindest nur eines, welches bereits entschieden ist.
    2. Dieses hat wesentlich mehr bemängelt.
    3. Die Anzeige beim Landeswahlleiter wurde aus gutem Grund zurückgenommen, bevor es überhaupt eine Entscheidung gab.

    Dass das Schiedsgericht die „Bezirksgruppen“ als Kreisverbände anerkannt hat ist zwar wahr, aber bisher hat die AL nichts daraus gemacht. Im Gegenteil: In der Kreissatzung stimmt sie den bemängelten Zuständen sogar zu.

    Aber nach dreizig Jahre kontinuierlichem Stillstand ist es zu erwarten, dass sinnvolle Verbesserungen nun mal ihre Zeit brauchen.

  9. Ich muss mich nicht über die IST beweisen. Ich denke, mit der S-Bahngeschichte habe ich genug gezeigt, was ich kann. Ohne mein jahrelanges Engagement, und das werden viele Menschen bestätigen, wäre in Spandau nicht am 30. Dezember 1998 die S-Bahn eröffnet worden, sondern erst weit später. Kein Mensch spräche mehr über eine S-Bahn ´bis zur Stadtgrenze, geschweige Falkensee. Denke, auch das hat was mit mir zu tun, weil ich immer wieder auch Palaver mache. Nur hatte ich auch immer loyale und engagierte Mitstreiter. Nur gemeinsam ist was zu erreichen.

    Und ich darf noch mal dran erinnern, die erfolgreichste Wahlveranstaltung der AL überhaupt in ihrer Geschichte war die von mir initiierte S-Bahnveranstaltung im letzten Wahlkampf. Das sage nicht ich, das sagten ALer!! Eine dritte ist geplant, kommt aber nicht zustande, da ich mal kurzzeitig alle Prioritäten Richtung Tram setzte. Und an dieser Geschichte bin ich auch .- wenn auch auf kleiner Flamme, seit 1994 dran. Mehr noch, ich schreib dazu das Wahlprogramm der AL. Die AL kriegt es ohne mich wohl nicht hin, wie ich inzwischen bemerken muss.

    Im Übrigen, wenn ich es 2008 nicht geschafft hätte, dass sich FDP, Grüne und Linke im Bundestag an einem Tisch setzen, wäre die Bahn AG an die Börse gegangen. Das haben seinerzeit gerade einige der linken Partei, aber auch bei den Grünen, unterschätzt, was ich da geleistet habe. Heute weiß man es. In allen Parteien!

    Und noch was,ich hatte schon 2008 vor einem drohenden S-Bahnchaos gewarnt. Und deshalb, um zum Ausgangspunkt zurückzukommen, sollte niemand die Hoffnung hegen, ich erreiche mit der Traminitiative, die besonders auch von ALern, die sich aber eher als Grüne verstehen, getragen wird, nichts.

    1. Das fand ich in der Bundessatzung:
      „Wer keine Einflussmöglichkeiten sieht, fühlt sich
      auch nicht verantwortlich. Eine Politik, welche die
      Bürgerinnen und Bürger an der Mitwirkung hindert,
      erzeugt Resignation oder Militanz und liefert
      sich damit auf Dauer selbst die Begründung. Dies
      setzt einen fatalen Prozess des Demokratieabbaus
      und der Zerstörung demokratischen Engagements
      und Bewusstseins in Gang.“
      Was weisst der Bundesverband der Grünen über die AL?

      1. Noch etwas aus dem Grundkonsenz:
        „Die innere Struktur unserer Organisation basiert auf
        Vereinbarungen, Regeln und Arbeitsmethoden, die eine
        aktive Beteiligung und Mitbestimmung ermöglichen,
        die Verselbständigung gewählter Gremien verhindern,
        die inhaltliche Qualifizierung demokratischer Entscheidungsprozesse
        gewährleisten, Transparenz, Kontrolle
        und Korrekturen gestatten und einen möglichst
        weitgehenden Minderheitenschutz garantieren sollen.“

        Zum Thema Transparenz fällt mir ein, dass ich von Seiten der AL das Schiedsgerichtsurteil nie zu lesen bekommen habe. Hätte ich es nicht aus anderer Quelle müsste ich das Märchen vom vermeintlich harmlosen Urteil glauben.

      2. Vielen Dank für die sachlichen und konstruktiven Kommentare. Ja Veränderungen brauchen Zeit. das Problem ist aber, das auch alle etwas dafür tun wollen. Das treffen die Zitate ganz gut.

        Uwe Abel

  10. Hallo,

    „Getretener Quark wird breit, nicht stark“
    Dieses klassische Zitat von Goethe kann die vorstehende Jammerarie nicht besser charakterisieren.
    Denn selbst diverse Schiedsgerichtsverfahren, Anzeigen beim Landeswahlleiter und der internen Rechnungsprüfung, haben die AL-Spandau nur auf kleine, meist historisch bedingte Formfehler hingewiesen, sonst aber nichts grundsätzliches bemängelt.
    Im Gegenteil, der Standpunkt des Landesverbandes,alle Kreiverbände in Berlin (Bezirke) seien eigentlich nur Ortsverbände mit minimalen Rechten, wurde endlich endgültig gekippt.

    Abstimmungsmehrheiten sind in einer Demokratie nun mal die Lizenz zu bestimmen wo’s langgeht
    und sinnvolle Verbesserungen brauchen nun mal ihre Zeit.

    Ernst John

    1. Kritik! Keine Jammerarie! Das ist das eigentlich Problem. Mann nimmt die Sorgen, Nöte und Wünsche der eigenen Mitglieder nicht war. Einige wenige Freunde bei den Grünen. Wer mein Netzwerk kennt, ich wirklich nicht angeben, recht weit. Einseitig? Ja ich gebe das Meinungsbild einer Seite wieder. Ihr habt die Möglichkeit euren Standpunkt dazulegen und zu widerlegen. Sicherlich gibt es ja auch Leute, die der Meinung sind alles ist gut. Heckenschütze? Nö! Jeder weiß ja wer ich bin und wie und wo ich erreichbar, bzw. ansprechbar bin. Zum Vorwurf nich vor Ort zu sein. Muss ein Journalist beim Untergang der Titanic dabei gewesen sein um darüber zu berichten. Stützen sich nicht viele Berichte auf Aussagen von Zeugen usw.

      Wann hat denn der Spandauer Ortsverband mal Themen der Grünen Politik offensiv beworben? Ich hab mal in meinem Netzwerk nachgefragt. Grün existiert für Dei meisten als politisch Farbe nicht. Wo seid ihr den n gewesen, als die Altstadtmeile vor gestellt wurde oder über Eiswerder diskutiert würde. Ist das Faulheit, Bequemlichkeit, Angst vor Kontakt mit kritischen Bürger. DAS! ist in Falkensee anders. Da gibt’s öffentliche Filmvorführungen, regelmäßige Stammtische, den Grünen Salon, Informationsstände und so weiter. Manfred hat immerhin eine Initiative gegründet. Bewegt endlich euren Grünen Arsch und verkriecht euch nicht in eurem Wohnzimmer der Jagowstraße.

      Uwe Abel

      1. Hallo

        Gewiß, klappern gehört auch zum politischen Geschäft.
        Aber immer nur boulevardpressemäßig scheppern und sonst nicht viel dahinter, stößt auch den gutwilligsten Neuankömmling nach kurzer Zeit ab, das haben drei Jahre GPS und Vorläufer wohl eindeutig gezeigt.
        Dreißig Jahre kontinuierliche Fortentwicklung der AL-Spandau deuten auf hohe Verläßlichkeit hin, auch wenn nicht jede neue Mode sofort ausprobiert wird.
        Die Bewältigung der täglichen Kleinarbeit ist der eigentliche Prüfstein, nicht das Getöse.
        So muss sich auch Mannes bewußt überparteiliche Traminitiative erst noch beweisen.

        Ernst John

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