Taram Tram Tata Tag Tram Tarata Ta

Spandau. Bürgerinitiativen verdienen erst mal Respekt, unabhängig vom Thema. Viel Arbeit und meistens wenig Anerkennung stecken dahinter. der Stressfaktor ist hoch. Aber mitunter haben Initiativen auch Erfolg, auf die eine oder andere Weise. Die Neueste Bürgerinitiative kommt aus Spandau. Ziel ist es den ÖPNV zu stärken. Darum soll in Spandau wider eine Tram fahren oder wie ich als kleiner Piepel gesagt habe: „Straßenbahn“. Ich habe lange überlegt und mich gefragt ob ich das gut finde. Ich finde das gut, obwohl mir die Förderung nach der Tram nich weit genug geht.

Es war wohl seinerzeit ein schwer Fehler die Straßenbahn in Spandau einzustellen. Ich bin gerne damit Gefahren, auch wenn ich mich kaum daran erinnern kann. Auf jeden Fall wäre ein größeres Angebot im Nahverkehr dringend notwendig, damit die Pendler ihr Auto stehen lassen. Aber das Angebot reicht nicht, auch nicht wenn es die drei geforderten Tramlinien gibt. Wichtig wäre es auch kostenlose Park and Ride Parkplätze für auswärtigen Pendler anzubieten. Die Parküberwachung könnte man mit dem jeweiligen Fahrausweis koppeln. Alle andern Parkplätze müßten viel teurer sein. So, dass einem eigentlich die Lust am Autofahren vergeht. Halt! Ja, natürlich die Einkaufsstraßen werden daran kaputt gehen, weil dann die Kunden wegbleiben. Nein, denn der Einzelhandel kann ja die Parkgebühr erstatten und bekommt diese dann vom Bezirksamt wieder. Es gibt eine Menge Steuerungsmöglichkeiten um überflüssigen Verkehr zu unterbinden.

Das Zauberwort heißt Shared Places. Die Verkehrsteilnehmer teilen sich die Verkehrswege. Das funktioniert. Habe ich zum Beispiel in Regensburg gesehen. Allerdings ohne Tram und U-Bahn. Weitere Maßnahmen wären ein ausgeklügeltes Einbahnstraßensystem und/oder Fahrradstraßen. Andere Maßnahmen und Verbote nutzen kaum etwas. Mal ehrlich wer hält sich schon an Tempo 30. Aufpflasterungen bringen nichts. Da gibt es Haftungsrechtliche Probleme. Der Transport von schwer Verletzten gestaltet sich über die Huckel schwierig und dann wäre da noch die Lärmbelastung für die Anwohner. Daher werden anderen Ortes diese Schwellen usw. Wieder zurück gebaut. Verengungen sind auch nicht überall zu realisieren.

Achtjährige, wer soll denn eigentlich die Tram bezahlen? Wenn man den Verkehr auf den Straßen Spandaus einschränkt spart man auch Kosten für die Sanierung und den Unterhalt der Straßen. Es gibt sicherlich noch weitere Möglichkeiten und genauso viele offene Fragen. Ich halte die Initiative für gut und unterstütze diese. Manfred Kurt Vormelker hat sehr viel Mut dieses Them voranzutreiben. Er wird einen langen Atem brauchen.

Artiel Mopo

BZ Artikel

Uwe Abel

Advertisements

Ein Kommentar zu “Taram Tram Tata Tag Tram Tarata Ta”

  1. Beim Neubau werden ja auch die Straßen erstmal mitsaniert. Das ist ja in den Kosten enthalten. Und den langen Atem brachen auch v.a. meine Mitstreiter. Und gerade die jungen Leute, die in der IST mitmachen wollen, sind sehr hochmotiviert, was zu erreichen. Ach wenn sie wissen, was in den nächsten 20 Jahren zu tun haben. Aber Danke für diesen Artikel. Denn wichtig für einen Erfolg ist auch die wohlwollend begleitende Öffentlichkeit. Und was den traum anghet, seit 1990 träume ich von der S-Bahn nach Falkensee. Und da bin ich auch noch nicht kurzatmig.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s