Schweineglück oder der Individualist

Nobelpreis für Lothar Lüdtke

Nein! Kein Scherz, den hat sich der Lothar redlich verdient. Mit seinem neuen Allzweckkleber, sollte er den Nobelpreis für Chemie bekommen. Der Kleber hält jeden, aber auch wirklich jeden Politiker auf seinem Stuhl. Der Kleber stinkt zwar fürchterlich und mag manchem  Demokraten in den Augen brennen, und das Gerechtigkeitsempfinden peinlich berühren. Aber was soll es, von wegen Risiken und Nebenwirkungen; Hauptsache Lothar Lüdtke bleibt an seinen Stühlen kleben, die da heißen Gemeindevertreter und Bauausschuss Vorsitzender.

Bodo Oehme schafft es nicht zu einer so elitären Auszeichnungen, aber immerhin sind ihm auf Grund seiner Beharrlichkeit einige Einträge in das Guinnessbuch der Rekorde sicher. Da wäre zum Beispiel die längste Ignorierung von Protesten der Opposition und Ignorieren von andern Meinungen, das längste Aussitzen von Fehlentscheidungen und das kreativste Erfinden von Ausreden und für die größte Verschwendung beim Bau eines Rathauses und den meisten Niederlagen gegenüber Bürgerinitiativen, um nur einige wenige Rekorde aufzuzählen.

Also Fakt Lüdtke äußert sich nicht, und macht keine Anstalten Konsequenzen  aus seinem Fehlverhalten zu ziehen. Oehme positioniert sich auch nicht klar, distanziert sich auch nicht deutlich von seinem sauberen Parteifreund. Die tut übrigens auch kein CDU Abgeordneter. In den Foren der regionalen Presse finden sich aber auch keine Fürsprecher für Lüdtke. Es gibt auch keine aber überhaupt keine Rechtfertigung für das was sich der Herr Lüdtke da geleistet hat. Wohnungen schwarz bauen um sich zu bereichern. Hatte Lütke seinerzeit gedroht der Demokratieinitiative „Adlerauge Schönwalde“ die Flügel zu stutzen, so fordern nicht nur diese jetzt den Kopf von Lüdtke auf einem Silbertablett.

Oehme schweigt immer noch. Das „nicht handeln“ lässt Raum für vielerlei Spekulationen. Befinden sich Oehme und die Schönwalder CDU in einem, wie auch immer geartetem Abhängigkeitsverhältnis? Hat man Angst, dass sich Lüdtke nach dem er seine Posten wird räumen müssen, sich gegen seine ehemaligen Unterstützer wendet und sie mit in den Abgrund zieht. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Oehme Zeit gewinnen will und muss um einen Ausweg zu konstruieren und dann eine Antwort präsentiert, wo dann auf einmal Lüdtke wie Persil aussieht; strahlend Weiß. Das sind aber wie gesagt nur Spekulationen.

Jedenfalls, kann jetzt Frau Dr. Krieg Oehme, die Adleraugen oder Frau Zock für eine schlechte Stimmung in der Gemeinde verantwortlich machen. Hatte Sie doch seinerzeit gefordert, das diese ihre Aktivitäten einstellen: sie käme ja gar nicht mehr zum behandeln. Soviel besorgte Patienten hätten ihre Besorgnis geäußert, Nun Frau Dr. Krieg wie ist es denn im Moment bei Ihnen in der Praxis? Wer sorgt denn für eine schlechte Stimmung. Alleine Lüdtke und Oehme mit seiner CDU.

Was wir brauchen ist ein Lösungsmittel für den Stuhl von Lüdtke und am Besten gleich von Oehme mit. Vielleicht sollt man mal dem Landesvorstand oder anderen höheren Parteigliederungen klar machen wie schädlich das Verhalten der beiden für die CDU im Bundestagswahlkampf sein könnte.  Welche Möglcihkeiten es noch gibt wird zu prüfen sein. Diesmal wird es mit dem Aussitzen nicht klappen meine Herren.

Leider muss mann auch den anderen Abgeordneten in der GV bescheinigen, das ihr Gerechtigkeitsempfinden empfindlich gestört ist. SPD und Linke haben sich zum Erfüllungsgehilfen des Unrechts machen lassen und das hat alles andere verdient, nur keinen Nobel Preis.

Uwe Abel

4 thoughts on “Nobelpreis für Lothar Lüdtke”

  1. Nun hat sich doch eine unabhängige Front formiert und sich öffentlich geoutet (mein Bravo! und meine ultimative Unterstützung!):

    http://www.die-mark-online.de/heimat/falkensee/falkensee-artikel/dg/0/1/1102611/

    Sie haben allerdings eine harte Nuss zu knacken… „Populistische Miesmacher“ hätten neuerdings mit dem „Schönwalder Rückblick 2012“ Youtube-Bildershow auf der offiziellen Homepage der Gemeinde SW-Glien zu kämpfen….:

    http://schoenwalde-glien.active-city.net/city_info/webaccessibility/index.cfm?waid=121

    Alles ist Schön in Schönwalde…..

    Ich bin vielleicht ein wenig kurzsichtig… ABER (!!!!) auf dem Bild „Wir sind zu Gast in unserer Partnergemeinde Muggensturm“ – bei 6:24 min- kommt mir eine Person (nicht Herr Oehme) halb-verdeckt im Hintergrund verdammt bekannt vor….Das zum Thema Supa-Kläba……

  2. Der Artikel gefällt mir sehr gut. Das mit dem Nobelpreis ist eine gute Idee. Nach mir vorliegenden, vertraulichen Informationen, soll der Klebstoff ein Zweikomponentenkleber sein. Danach soll unumstritten die Basis von Lüdtke gelegt worden sein, aber die Vervollkommnung, die zweite Komponente soll aus dem Köcher Oehmes stammen. Damit plädiere ich für eine Zweiteilung des Preises.
    Das soll genügend aus der karnevalistischen Bütt gwesen sein.

    Einen ähnlichen, ernsthaften Hintergrund gibt es allerdings auch.
    Auch dabei geht es um Lüdtke und Oehme.
    Ich hatte heute Nacht einen Kommentar an Brawo-Online geschrieben, der dort auch angekommen war, in der Zwischenzeit aber verschwunden ist. Ich habe die Redaktion in Falkensee angeschrieben, von dort auch sofort eine Information erhalten, dass meine Nachfrage nach Frankfurt weitergeleitet wurde, weil offensichtlich dort die Streichung veranlasst wurde.

    Zu Lüdtke und Oehme und warum sie im selben Boot sitzen:
    Eines der Rechtsprinzipien unseres Staates ist das Legalitätsprinzip; es gilt in allen staatlichen Bereichen, besonders in der Strafverfolgung, in der Rechtssprechung, in der Gesetzgebung, innerhalb der Streitkräfte und der Polizei, aber auch in der öffentlichen Verwaltung. Das Legalitätsprinzip beschreibt eine Selbstverständlichkeit: öffentliches Handeln muß legal sein, Tun und Verhindern muss rechtmäßig sein.

    Kraft Amtes ist Legalität eine unumstößliche Handlungsanweisung z.B. eines Bürgermeisters.
    Für den vorliegenden Sachverhalt heißt dies: Lüdtke macht sich eines nicht unerheblichen Rechtsbruch schuldig. Oehme hat damit keinen Ermessensspielraum mehr, wie er darauf zu reagieren hat. Er hat Recht wieder herzustellen. Die einzige Wiederherstellung des Rechts in diesem Falle, wäre das Erwirken einer Abrissverfügung gewesen.
    Die Nichtbeachtung des Legalitätsprinzip ist eine wesentliche Pflichtverletzung. Im StGB ist dieser Sachverhalt eine Straftat: „Strafvereitelung“.

    Ein Verstoß gegen das Legalitätsprinzip liegt vor, als Oehme sich vor circa einem Jahr damit begnügte, Lüdtke nur den Kopf zu waschen; menschlich zu handeln ist meistens gut, hier war es eine Pflichtverletzung. Er hatte rechtlich nicht die Möglichkeit, einfach zur Tagesordnung über zu gehen.

    Ein gravierender Verstoß gegen das Legalitätsprinzip ist das ganze Procedere bis zu diesem
    unmöglichen Beschluss der Gemeindevertreter. Wenn einzelne Abgeordnete mit dem Schicksal der Mieter argumentieren, so muss Oehme, aus Legalitätsgründen, diese Argumentation zurück weisen. Aus Legalitätsgründen darf er kein Verfahren einleiten, dass diesen Rechtsbruch heilt.

    Oehme kennt das Legalitätsprinzip ganz genau; immer, wenn er Beschlüsse o.ä. beanstandet, beruft er sich darauf. Das ist so in Ordnung, bei ihm wird es trotzdem dann problematisch, wenn er sich auf seine Sicht des Rechts abstützt.
    Hier hat er das Legalitätsprinzip nicht angewendet.

    Lüdtke ist der Täter, Oehme sein Handlanger. Warum macht er das?

    1. Hmmmm… Herr Trostmann, ich bin vollkommen d’accord mit Ihnen. Es ist chemisch-tatsächlich so, dass 2-Komponenten Klebstoffe eines Kleberchemie-Systems (z.B. Polyurethan, Silikon) mindestens die doppelte adhäsive Kraft haben als von einem 1-Komponentensystem der gleichen Chemie ….. Warum gerade diese beiden Komponenten sich…. hmmm, weiß ich auch nicht…. ich kenne die Chemie in SW vor und kurz nach 1989 nicht…….

      Ja, diesen verschwundenen Kommentar habe ich auch gelesen…..Nachfrage in Frankfurt???

      1. Nööö, er bekommt keinen Nobelpreis, er hat sich das gleiche Zeug (Cyanacrylat-Superkleber) von Platzeck, Wowi, und Schavan besorgt….

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