Niemand hat die Absicht einen Wald zu roden!

Beim Lesen des Artikels ist der MAZ, ging mir zwangsläufig das Zitat von Max Liebermann durch den Kopf. Es ging mir ähnlich wie der am Ende des Artikels zitierten Frau Zock. Mir wurde speiübel. Das die MAZ pro der Regierende schreib ist wirklich nichts Neues. Irgendwie darf man sich ja auch nicht seine Anzeigenkunden vergraulen. Glück für die MAZ, das es keine wirkliche Alternative im Havelland gibt.

Warum jetzt aber noch mal Bürgerengagement in den Dreck gezogen wird und Sachverhalte völlig verdreht werden, weiß keiner. Riecht nach so einem typischen Bezahlartikel. Trotzdem bedarf es einiger Korrekturen.

Sicher wollte ProNatur die Bäume retten. Es war aber allen von vornherein klar, dass man wenige Chancen hatte dies zu erzwingen. Kompromisslösungen konnten nicht diskutiert werden, obwohl Herr Oehme sich mit einbringe wollte. Diese Versprecher erlitten das ähnliche Schicksal wie die Pfeil, die er im Köcher hatte um das Schullandheim zu retten. Frau Schwenger Holst lies auch lieber ihre Anwältin sprechen oder sandte ihren Erfüllungsgehilfen zu Versammlungen. In den Diskussionen wurde aber auch schnell klar dass es um mehr ging als nur um die Bäume.

Mit Frau Schwenger Holst wurde, wie sich nun herausstellte ein Vertrag geschlossen, der einer genaueren Prüfung nicht standhielt. Die Anwohner, die davon direkt betroffen waren wurde weder informiert noch mit einbezogen. Die Folge Lärmbelästigungen durch Veranstaltungen und den damit verbundenen Autoverkehr, Pferdehaufen vor der Tür und auf den Wegen. Gestank von den Wiesen, weil der Mist nicht weg geräumt wurde usw.

Nun soll der Vertrag modifiziert werden und wieder werden die betroffenen Bürger nicht gefragt, welche Pflichten zu ihrem Schutz ins Pflichtenheft von Frau Schwenger Holst geschrieben werden sollen. Wenn der Vertrag die Interessen der Bürger berücksichtigt kann er ja auch öffentlich gemacht werden.

Die Rodung ist vermutlich nicht zu verhindern, aber der Zeitpunkt der Ersatzpflanzungen muss bestimmt werden und der sollte zeitgleich mit der Rodung sein. Von mir aus kann die Rodung morgen beginnen. Hoffentlich hat Frau Schwenger Holst das nötige Kleingeld für die Bäume, die sie pflanzen muss.

Wenn die Gemeindevertreter nicht erneut einen Rechtsbruch legalisieren wollen, wie sie es im Fall Lüdtke getan haben, sollten sie den Vertrag genau prüfen und solange ablehnen, bis die Anwohner zufrieden sind.

Zwei Fragen bleiben noch offen. Wenn Herr Oehme die Bäume retten wollte, warum hat er den B-Plan nicht von vornherein in dieser Form abgelehnt und nicht dafür gesorgt, das es keinen zweiten Poloplatz geben wird. Soso Frau Schwenger Holst hat also noch andere Pachtflächen, die geeignet wären. Warum hat Sie dies gegenüber der Bürgerinitiative immer verneinen lassen?

Niemand hatte also die Absicht einen Wald zu roden, einen Poloplatz zu bauen und die Nachbarn mit Lärm, Gestank und Dreck zu belästigen? Niemand hat die Absicht seine Wähler hinter das Licht zuführen? Genau wie seinerzeit keiner die Absicht hatte eine Mauer zu bauen!

Uwe Abel

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Ein Kommentar zu “Niemand hat die Absicht einen Wald zu roden!”

  1. So geht beim Polo die Post ab !
    Ich kann mich an eine Sitzung mit Schönwaldern Bürgern und einem Vertreter von Frau Schwenger-Holst im Schwanekrug errinern , hier wurde versucht die Gespräche ohne Einwilligung der Anwesenden aufzuzeichnen . weiste bescheid……….

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