Neues aus dem kommunalen Politsumpf!

Schönwalde Glien Oh wie wurden wir gescholten, allen voran Frau Ines Zock. Die Kritiker der Schönwalder Politik wollten nicht länger schweigen und haben den Finger in die Wunde gelegt und aufgezeigt, dass in Schönwalde Kommunalpolitisch einiges im Argen liegt. Wie so oft gilt aber der Prophet im eigenen Land nichts. Und jetzt? Jetzt offenbart sich zumindest teilweise das Desaster um Bürgermeister Oehme. Zwei Entscheidungen fallen ihn jetzt im wahrsten Sinne des Wortes auf die Füße. Einsicht bei den Verantwortlichen? Keine Spur.

Der erste Fall betrifft das Schlossgut (Hier nachzulesen). Ein schlechter Witz. Seinerzeit hatte er die Bedenken der Anwohner und deren Kampf um die Bäume überhaupt nicht wahrgenommen und jetzt solle der Fehler des Herr Oehme politisches Kalkül gewesen sein „Niemand hat die Absicht einen Poloplatz zu bauen?“. Das wäre genauso, wenn Wowereit behaupten würde, die Pannen beim Flughafenbau wären nur inszeniert um den Protesten der Anwohner wegen der Flugrouten Rechnung zu tragen. Nicht nur, dass Oehme seine eigenen Bürger verarscht, jetzt läuft er auch noch Gefahr die Betreiberin zu verärgern. Die Pläne von Frau Schwenger Holst stehen auf wackligen Füßen. Oehme und Frau Schwenger Holst dürfen sicher sein, dass jetzt genau hingesehen wird welche Vereinbarungen getroffen werden. Der Erfolg von Frau Stein und Pro Natur stimmt optimistisch. Es wird spannend werden. Laut dem Bericht des RBB im letzten Jahr braucht ja Frau Schwenger Holst den Poloplatz um ihr Projekt zu finanzieren. Allerdings werden die Rodung des Waldes und die Nachpflanzungen auch nicht gerade billig. Von anderen Auflagen ganz zu schweigen.

Der zweite Fall betrifft mal wieder Lothar Lüdtke. Der Ortsvorsteher und Bauausschutzvorsitzende hat was gemacht? Schwarz gebaut. (Hier lesen) Was machen die Gemeindevertreter? Legalisieren das Ganze nachträglich, mit Ausnahme der häufig gescholtenen Frau Zock. Im Klartext Unrecht wird zu Recht gebogen. Da sollte Widerstand zur Pflicht werden. Wieder ist es Oehme, der versucht dieses Fehlverhalten zu rechtfertigen. Moralisch nicht ganz einwandfrei. Herr Lüdtke hat gegen geltendes Recht verstoßen, für die andere bitte bestraft werden, auch wenn sie aus Unwissenheit gehandelt haben. Von Unwissenheit kann bei Lüdtke, dem Bauprofi keine Rede sein. Der Bürger verzweifelt angesichts der Tatsache dass aus dem Skandal keine Konsequenzen gezogen werden und der feine Herr nicht mal den Anstand hat sein Ämter niederzulegen, weil er als Vorbild versagt hat. Es ist kein Wunder, das hinter vorgehaltener Hand, noch über ganz andere Dinge gemunkelt wird. Bedenkt man, dass Herr Lüdtke unter anderem auch vom Rathausbau nicht unerheblich partizipiert.

Kein Wunder das der Bürger an der Kommunalpolitik verzweifelt und die Regierenden in Schönwalde langsam aber sicher das Vertrauen der Bürger verspielen. Schlimm, dass fast alle Gemeindevertreter sich nur um des Liebens Friedens willen zum Abnicker der Rechtsbrüche machen und sich nicht dem Bürger, der Moral und ihrem Gewissen verpflichte fühlen.

Immerhin im Jahr 2014 haben die Schönwalder für lange Zeit das letzte Mal die Gelegenheit den Schönwalder Politsumpf trocken zu legen. Abwählen heißt die Parole. Die Adleraugen, Pronatur und engagiert Politiker, wie Frau Zock werden dafür sorgen, das Schönwalder Politik transparent beleibt und solche Dinge dem Wähler in Erinnerung beleiben.

 

Uwe Abel

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