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Make Lowe! What is Lowe?

Nein das ist keine Tippfehler. Die findet Ihr sicherlich noch reichlich im folgenden Text. Aber es ist war die Band heißt Curtis Lowe. Gegründet wurde sie im Jahre 1986 in Falkensee. Bei der Suche nach einem Namen stieß man auf einen gemeinsamen Lieblingssong. Curtis Loew, und auch das ist kein Schreibfehler, befindet sich auf dem Album „Second Helping“ der Südstaatenrocker Lnyrd Skynyrd. Der Song gehört bis zum verhängnisvollen Flugzeugunglück zum Live Set der Band. Wer jetz glaubt, Curtis Lowe würde Südstaatenrock zelebrieren, der wurde gestern im Schrääg rüber eines besseren belehrt.

Die Veranstaltung begann mit einem kleine Skandal. Die Band begann pünktlich. Moment mal, Rockstars und rechtzeitig angefangen? Geht gar nicht. Doch! Warum auch nicht. Als sogenannte Coverband, und das ist in diesem Fall keine Abwertung, hat Mann zwei Möglichkeiten um erfolgreich zu sein. Mann ist 1. Sehr nah dran am Original oder 2. Gibt den Songs einen neuen Touch. Ersteres gelingt Curtis Lowe besonders gut. Knocking on Heavens Door von Guns ’n Rosés, Space Lord von Monster Magnet oder Engel von Rammstein, besonders der Sänger überzeugt. Rolf Rische verfügt über eine große Bandbreite. Ebenfalls überzeugend Stephan Rieger mit einer soliden Gitarrenarbeit. Still got the Blues von Gary Moore inklusive Soli, absolut perfekt. Zum Schluß traute Mann sich sogar an Mark Knopfler heran. Mit Brothers in Arms wurde im Schrääg echtes Gänsehautfeeling erzeugt. Ebenfalls professionell Christioph Dallmann am Bass. Präzise für ein Schweizer Uhrwerk Enrico Wolff an der Schießbude, brillant auch das Solo bei Radar Love.

Und zweitens? Es gibt Bands, die sollte man nicht covern, weil da kann man nur verlieren. Depeche Mode ist so eine Band. Aber auch damit sind Curtis Love erfolgreich. Sie geben Policy of Truth und Enjoy the Silence eine ganz neu Note. Das klappt auch gut bei Boney M. mit Daddy Cool. Ja und was ist mit deutschem Liedgut? Rammstein hatten wir ja schon. Westernhagen und Grönemeyer folgten.Ein echtes Highlight kam aber noch BAP mit Verdamp lang. Immer wieder wurde das Publikum im Schrääg mit eingebunden. Die Fischer Chöre sind dagegen nur eine miese Karaoke Combo.

Es gab Metallica, AC/DC, ZZ Top, Billy Idol und natürlich auch Lynyrd Skynyrd. Eine abwechslungsreiche Auswahl. Auch das macht den Erfolg der Band aus und das der Funke überspringt.

Die sichtbare Spielfreude steckte das Publikum an. Die Begeisterung zeigte sich auch in der Förderung nach einer Zugabe. Nach drei langen Sets gab die Band 7! Zugaben. großartig. Einer schönsten Abende im Schrägg, der unbedingt nach Wiederholung schreit.

Uwe Abel

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