Paul Parrish

Seltsam, sehr seltsam. Wer zur Hölle ist Paul Parrish. Das Plattencover hat einen Outcut. Wurde also mal für wenig D-Mark verkauft. Mir dämmerte es dunkel, als ich den einsamen Mann am Klavier auf dem Cover sah „Song for a Girl“, da war ein Song der etwas Besonderes war. Auch wenn die Spannung jetzt weg ist. Es fällt mir auch nach mehrmaligem Hören nicht ein. Immerhin dieses Album stammt aus dem Jahr 1979.

Also Paul ist ein Songwriter aus den USA und hat schon mit Kenny Rogers musiziert. Was die vorliegende Scheibe bietet ist ein überraschende Mischung. Kenny Rogers, Willy Nelson, Carpenters CSN und Young. Country Rock mit verschiedenen Einschlägen und völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Viel ist im World Wide Web auch nicht zu finden.

Rock Roll Star. Erinnert etwas an Crosby Stills Nash und Young meets Barclay James Harvest.

Stormy Days. Eine wunderschöne Ballade. Wehmütig und dramatisch.

Matthew and Cherokee. Nimmt wieder Fahrt auf da reitet man doch gern in den Sonnenuntergang. Episch

Ballerina: Etwas verspielt, Das Intro imitiert eine Spieluhr. Ein zerbrechliches fast zärtliches Stück

America (Lady of the Habor): Kommt mir irgendwo bekannt vor, Donovan trifft Guthrie oder John Denver? Patriotisch, na und?

Hoedown. Startet mit einem Intro, das an großartige Western erinnert, bevor der Song richtig Fahrt aufnimmt. Genial das Hillbillygefiddel mitten drin. Darum geht es auch, um eine typische Line Dance Combo Der Song ist ein Volksfest und wäre auch Musical tauglich.

Foggy Highway: Trucker Song. Der neblige Highway. Musste ich sofort an den Film Convoy nennen. Erinnert etwas Top of the World von den Carpenters.

That´s the Way of Friends. Eine Ballade, wieder dramatisch inszeniert.

White Pony: Fängt auch wieder langsam an und steigert sich. Erst nur Klavier und Gesang aber dann…..

Song for a Young Girl: Der Titelsong. Ein würdiger Abschluss. Kommt noch mal mit ganzer Kraft.

Fazit: Country Rock mit Anleihen an Southcoast Rock und vielen Größen der 7oiger Rockmusic. Von CSN über Lynyrd Skynyrd hin zu Boston und Blood Sweat and Tears. Nie kopierend, nie peinlich. Einfach gut.

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