Contra Straßenausbau

FALKENSEE    Das hört sich ja schon sehr marzialisch an. Eine neue Bürgerinitiative hat sich schon im Jahr 2011 in Falkensee gegründet. Der Name: “Contra!“ deutlicher geht es nicht. Da hört sich Interessengemeinschaft Zentrum oder Bürgerinitiative schönes Falkensee e.V. doch vergleichsweise harmlos an.

Contra will also nun den Masterplan Anliegerstraßenbau kippen, bzw. stoppen. Der Grund ist nachvollziehbar. Straßen werden teuer und auf Kosten der Anlieger saniert. Egal ob Sackgasse oder nicht. Am Dienstag, 15.1. um  19 Uhr treffen sich die „Contras“ im Bayrischen Hof (Potsdamer Straße in Falkensee). Eingeladen hat man auch die Fraktionsvorsitzenden der in der SVV sitzenden Parteien. Eine Petition wird vorbereitet. Auch Unterschriften sollen gesammelt werden um den Masterplan zu stoppen.

Ich bin mal gespannt, wer am 15.01. wohl alles zur Veranstaltung kommt. Schließlich waren es ja alle Fraktionen, die dem Masterplan letztendlich zugestimmt haben. Nur vereinzelt gab es Kritik an der Ausführung und den Belastungen für den Bürger. Grüne, Linke und auch die FDP, haben bei einzelnen Straßen gegen den Ausbau gestimmt, ohne Erfolg.

Letztendlich zeigt das Thema mal wieder das Dilemma der Regionalpolitik und der Falkenseer Stadtverordneten. Die haben anscheinend mal wieder ohne lange zu fragen einfach mal den Plan abgenickt. Dabei sollten sie doch die Belange und Wünsche der Bürger vertreten. Man fragt sich manchmal wirklich, warum einige Herren und Damen dort sitzen. Sie beteiligen sich nicht an Diskussionen und heben artig ihr Stimmkärtchen, so wie es ihnen ihre Fraktion vorschreibt. Es geht eigentlich auch nicht darum, dass Entscheidungen gefällt werden und einigen dadurch Nachteile entstehen, sondern wie diese Entscheidungen zustande kommen. Sind alle Stadtverordneten wirklich kompetent genug um alle Details und Folgen ihre Entscheidung zu bewerten?

Schön, das die Bürger, nicht mehr bereit sind dies so hinzunehmen und aktiv werden. Hätte man den Bürgerwillen vorher erfragt, könnt man sich die folgenden Streitigkeiten sparen. Ich wünsch den Contras, dass sie die nötigen Unterschriften zusammen bekommen. Ich hoffe, das die Stadverordneten auch etwas daraus lernen, und in Zukunft mal ihr Umfeld befragen, wenn so weitreichende Entscheidungen anstehen. Wenn Sie dann noch das Meinungsbild der Bevölkerung in die SVV tragen und mit in dei Entscheidung einfließen lassen, wären wir wieder eine Schritt näher an einer echten  Demokratie

Uwe  Abel

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2 Kommentare zu “Contra Straßenausbau”

  1. Also Frau Richtstein war nicht bei der Versammlung und in dem Durcheinander der Gefühle, wir stimmen für den Erhalt der Sandstraßen, weil das Geld von 1933 wo man für 5RM eine Woche beim Bauern aufs Feld mit gehen mußte, also nicht umsonst kam der 1m² Bauland 3 RM.
    Die gezahlten 1000RM über einen Quittungsblog der Stadt belegt, waren soviel Geld bei dem Gesamtbaukosten und Grundstück von 12400RM, das manche es nicht aufbringen konnten! Heute umgerechnet sind es keine 250€ wie es die Stadt sich ausrechnet, es wird heute wesentlich nach Baulage usw. abkassiert und da sind 100-250€pro m² Bauland keine Seltenheit. Alleine die biligste Variante umgerechnet bringt der Stadt heute 100×333= 33.000€ ! Also wer dieses Rechnen nicht versteht,sollte lieber kein Bürgermeister werden, denn der schafft nur die Verelendung seiner Bürger und damit der Stadt!
    Ich gewann bei der Versammlung den Eindruck, man wollte uns weichkochen, also nocheinmal wir waren für den Erhalt der Sandstraßen und keine Ausbaukosten für den Schwerlastverkehr, der ja neben dem Krach noch anderen Ärger bürgt und der uns noch dazu enteignet!
    Uns bleibt sowieso nichts mehr als das Abmelden des Autos, wir können uns solch einen Luxus nicht mehr leisten! Auf den Straßen der Stadt Potsdam sind 30km/h vorgeschrieben, außerhalb der Ortsschaften wie hier nach Dallgow 60km/h mehr geht ja auch meistens nicht auf Autobahnen, denn wo gibt es denn dort keine Baustellen? Mit den Außbleiben der Kfz. Steuern werden sich dann schon Leute,die das Geld nicht für den Straßenbau verwendeten, jedenfalls nicht in Deutschland, schon beschäftigen müssen. Es gibt dann auch keine erhöhten Bußgelder als Einnahme, 50000€ hat dann die Millionenstadt für den Blitzer in den Sand gesetzt!
    Sollten mehrere Tausend diesem Beispiel folgen, werden auch die Parteigrößen erkennen, dass man Kühe die gemolken werden nicht ungestraft schlachtet!
    Ein Wutbürger W.Kurth

  2. Die Stadt Falkensee ist in der Pflicht die Straßen auszubauen, damit auch der bereits laufende Schwerlastverkehr hier keine Zerstörung der Straße ermöglicht! Die Straße wurde bereits 1933 bezahlt und seit dem steht die Stadt in der Pflicht. Wer sich solche Bürgerhaus mit einem 3 stelligen Millionenbetrag leistet, wird wohl auch die Straßenabukosten tragen. Und eine wichtige Stelle wurde vergessen, wegen einer Autoabmeldung muß man immer noch in die Stadt Nauen! Dabei kostet die Fahrt nun keine 20Pfennige mehr, sondern man da muß man das Tagesaufkommen eines Rentners bezahlen! Diese Bürger die da die Satdt vertreten wollen, sollen einmal darüber nachdenken wielange deren Stunde dort gezählt ist! Im Land wo sowieso nur gelogen und betrogen wird, sollte solch ein Vergehen am Volke nicht ungestraft bleiben! Heute werden natürlich solche Leute in den Ruhestand mit 14000€ versetzt, so etwas erinnert an eine gewesene Bereicherung der führenden Leute des Dritten Reiches!
    Man hat das Volkseigentum sich übereignet und will nun mit der Enteignung der Hausbesitzer so fortfahren! Für ein Haus mit Grund und Boden was ich umgerechnet für 5000€ kaufte kann man nicht noch 30000€ Straßenbaukosten verlangen. Eine Stadt die sich es leistet auf Parkgebühren zu verzichten, erwartet nun von den Hausbesitzern, dass diese diese Parkplätze bezahlt. Bei mir stehen ständig fremde Fahrzeuge vor dem Haus, z.Zt. steht sogar ein Pferdeanhänger von einer Westernriding GmbH ständig davor. Also soll ich als Rentner deren Parkplatz finanzieren? Falkensee ist ein Dorf geblieben und es fehlt an fähigen Köpfen, denn wenn man sich schon die Gehälter ein 40000Einwohnerstadt zugesteht, sollte man es aber am Wissen auch nicht fehlen lassen! Wie kann man es sonst erklären, dass hier noch keine Hauptamtliche Feuerwehr da ist die eine Voraussetzung für eine solche Stadt wäre? Ausnahmegenehmigungen sollten an der Sicherheit nicht gestattet werden! Man darf nicht nur an das eigene Einkommen denken, sondern an die Mittmenschen aus der Stadt die da ständig der Brandgefahr ausgesetzt sind.
    Wielange wird schon an die S-Bahnverbindung gekaspert, was man woanders schaffte, klappt hier nicht! Nein man opferte sogar den Bahnhof und nahm billige Haltepunkte in kauf!
    Damit ist zu verstehen, dass unsere kinder lieber das Land Brandenburg verlassen haben. Wir waren die Ostzone und sind es geblieben, auch nicht nur weil wir Ostrenten bekommen und nun noch extra zu Kasse gebeten werden sollen! Gemeinsames Singen “ Es steht ein Dorf im Havelland“ nach der Melodie der Wolgasoldat! Also lernt den Text schon fürs gemeinsame Singen im Bayrischen Hof heute Abend. Ein Wutbürger aus Falkensee W.Kurth

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