Straßenk(r)ampf mit Spandau?

Als hätten wir nicht schon genug Probleme mit den Straßen in Falkensee und Schönwalde. Jetzt kommt ein neues dazu. Der Bezirk Spandau wird wohl die Niederneuendorfer Straße für den Lkw Verkehr sperren. Für eine Sanierung stehen dem Bezirk keine Gelder zur Verfügung.

Die Folgen könnten für die beiden Städte immens sein und die Lebensqualität merklich vermindern. Es ist unwahrscheinlich, dass der Lkw Verkehr , dem der Weg nach Hennigsdorf versperrt wurde, den Umweg über die Bernauer Str. und die Autobahn in Reinickendorf nimmt. Es bleib zu befürchten, dass viele den Weg über die Schönwalder und Spandauer Straße in Falkensee nehmen. Für Bodo Oehme und Heiko Müller nicht akzeptabel. Sie protestierten.
Gerade die Spandauer Straße müßte auch bald saniert werden und ist jetzt schon zu bestimmten Zeiten fällig überlastet. Vom Nadelöhr auf der Spandauer Seite ab Stadtrandseite mal abgesehen, der zusätzlich LKW wäre eine Katastrophe. In Schönwalde wurden und werden gerade Straßen saniert. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sich das lieber sparen können.
Der Bezirk Spandau nimmt hier wenig Rücksicht auf die Nachbargemeinden. Die sind bereits durch die Maut flüchtigen gebeutelt, die sich von der B5 drücken wollen. Das zeigt wie dringend notwendig eine engere Zusammenarbeit zwischen Falkensee, Schönwalde und Spandau wäre. Ist die aber überhaupt gewollt?
Auf jeden Fall besteht Handlungsbedarf. Als erstes müssen Schritte unternommen werden, damit die geplante Umleitung nicht durch Falkensee führt. Man aber den Eindruck, das hier der Bezirk Spandau nicht Kompromiss bereit ist. Eine weitere Alternative wäre, die Spandauer Straße ebenfalls für den Lkw Verkehr zu sperren. Ich glaube der Antrag hierzu müßte in der SVV Falkensee behandelt werden. Er müßte nur gestellt werden. Und bitte, sparen wir uns die Aussage, daß wir da Problem mit einer Nordumfahrung nicht hätten.
Uwe Abel

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2 Kommentare zu “Straßenk(r)ampf mit Spandau?”

  1. „wird sperren“? So weit ich weiß, ist die Niederneuendorfer seit dem 19.11.2012 für LKW über 3,5T gesperrt.

    Du schreibst „Man aber den Eindruck, das hier der Bezirk Spandau nicht Kompromiss bereit ist.“. Woraus genau schließt du das? Sind dir entsprechende Gespräche bekannt, die negativ verliefen? Über genauere Informationen dazu würde ich mich sehr freuen.

    Die Sperrung hat natürlich mit den desolaten Finanzen des Bezirks zu tun, es ist einfach kein Geld für die notwendige Sanierung der Straße(n) da. Dies dürfte auch daran liegen, dass Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum im Sommer die zusätzlichen Erhaltungsmittel für die Straßeninfrastruktur von 25 Millionen auf fünf Millionen Euro gekürzt hat.

    Liebe Nachbarn, bitte legt die Versäumnisse des Berliner Senats nicht dem Bezirk Spandau zur Last.

    LG Emilio

    1. Ja unser Presse ist nicht die Aktuellste 🙂 Daran sieht man schon, wie das so mit der Komunikation untereinander. Die Beispiele in jüngster Zeit, z.B. Schönwalder Allee und das Nadelöhr Stadrandstraße/Falkensee zeigen, dass es keine Kompromisse gibt. Das Spandau nur eine Wahl bezüglich der Straße hatte ist klar. Die Frecheit ist, das man ein Umleitung über Falkensee empfiehlt und nicht über Reinickendorf.

      Uwe Abel

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