Bürgerwille? Nicht in Falkensee

Natürlich! Das Thema Anliegerstraßen war auch bei der letzten SVV am 24.10. wieder ein Thema. Schon in der Einwohnerfragestunde beklagte ein Anwohner der Fontaneallee den für Ihn nicht nachvollziehbaren Aktionismus. Warum nur soll eine Sackgasse so hochwertig ausgebaut werden? Die Frage blieb unbeantwortet.

Insgesamt standen 6 Anliegerstraßen auf dem Plan. Grund: Die Anwohner hatten sich bereit erklärt den provisorischen Straßenbau selbst zu finanzieren und wollten auf den viel teueren Ausbau der Straße, wie anderorts, verzichten.

Für die Amselstraße, den Waldwinkel und die Max Klingerstraße wurde dem Vorschlag der Anwohner zugestimmt. Die Anwohner dürften erleichtert sein. Sind doch die Kosten für den provisorischen Ausbau erheblich geringer.

Die Hoffnungen der Anwohner der Herderallee, der Fontaneallee und der Hans-Thoma-Str. haben sich nicht erfüllt. Sie müssen für den Anliegerstraßenbau richtig tief in die Tasche greifen. Nichts ist es mit provisorischem Ausbau. Die Enttäuschung ist groß und anscheinend können sich die Anwohner nicht mehr wären, denn wenn sie den Rechtsweg beschreiten wollen, kommen weiter Kosten auf sie zu und das bei ungewissem Ausgang.

Verständlich ist das für die Anwohner nicht. Anderswo geht das mit dem provisorischen Ausbau. Hier zieh man sich mit der Begründung, das die Regenentwässerung, die Tragfähigkeit nicht gegeben wären. Die Straßen würden nicht als Sonderweg gelten. Herr Müller(SPD) möchte die Straßen nicht erneut anfassen, weil sie nach kurzer Zeit schon wieder reparaturbedürftig sind. Dabei tragen doch die Anwohner das volle finanzielle Risiko. Also würden die Anwohner dann beim erneuten Ausbau auch voll zur Kasse gebeten werden. Für die Stadt wäre das Risiko wirklich gering. Nimmt man z.B. die Fontaneallee, eine Sackgasse mit 11 Anwohnern, fragt man sich natürlich welcher Verkehr dort der Straße schaden könnte.

Es gibt auch keine offiziellen Gutachten, wie seinerzeit bei den ersten Versuch mit dem provisorischen Straßenbau. Nur zur Erinnerung die seinerzeit ausgebauten Straßen hatten viel mehr Verkehr zu verkraften. Die Frage lautet also, woher weiß Herr Müller mit 100%tiger Sicherheit, dass z.B. die Fontaneallee nicht geeignet ist?

Die Stadt würde ja auch etwas sparen, wenn Sie dem Wunsch der Anlieger entsprechen würden. Insgesamt werden wohl trotz der Beteiligung der Anlieger im Haushalt über 6 Millionen für den Anliegerstraßenbau bereitgestellt. Bei der Summe wird einem ja schwindlig. Anderseits ist man nicht beriet der Stadtbibliothek 10.000€ mehr für Medien zur Verfügung zu stellen. Über die Gründe und wer von dem Straßenbau so alles partizipiert kann man nur spekulieren. Auf jeden Fall kann es nicht richtig sein, dass der Wille der Anwohner so ignoriert wird.

Uwe Abel

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2 Kommentare zu “Bürgerwille? Nicht in Falkensee”

  1. Aus irgendwelchen Gründen ist der Kommentare nicht auffindbar. Herr Kurth hat mir seine zwei Texte per Email zugesandt, den ich hiermit veröffentliche:Die Absagen von Herrn Kurth spiegeln sein Meinung dar.

    Dabei bin durch diese Art wie man uns hier betrügt sehr verärgert. Meine Vorfahren haben in jeder Woche 5RM verdient und diese dann dort im Quittungsbuch bestätigen lassen. Was man dafür und anrechnen will ist eine Verhönung!
    Es grüßt dankend W.Kurth

    Ich suche Gleichgesinnte die sich hier von der Stadt nicht überfahren lassen! Selbst die Antragstellung durch die Interessengemeinschaft finde ich nicht richtig! Die Stadt sollte die Straßen bauen damit sie auch halten oder es gleich lassen. Wohin hier mit all dem Wasser, wir waren schon einmal überschwemmt so etwas erinnert einen an das Hochwasser von den Flüssen. Hier hat die Stadt zugeschaut wie die ehemaligen Gräben langsam verschwanden, außerhalb der Stadt ist hier ja noch der Flutgraben. Wir bekamen von der Straße aus den Kulis das Wasser und da meine Garage tiefer liegt kam alles über die Garage ins Haus. Zum Glück hatte ich noch die alte DDR Versicherung und mir wurde ein Teil der Kosten erstattet. Die Stadt schaut da ruhig zu, aber die Ursache haben die dazu gelegt bzw. da nichts gehen das zuschippen der Gräben getan, aber es liegt ja auch in die DDR Zeit zurück, Bigalke hatte da den Hut auf!

    Schönen Sonntag es grüßt und dankt W.Kurth

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