Die (Ver)Planungen des Herrn Oehme

Lange war kein Bild mehr von Herrn Oehme in der Brawo zu sehen. Jetzt gab es aber einen höchst brisanten Anlass. In kürzester Zeit musste Bodo Oehme nun zwei Niederlagen einstecken. In Fußballsprech würde man auch sagen Vernunft und gesunder Menschenverstand 2; Oehme (Planungsfehler und Größenwahn) 0. Danke! Bitte! Endlich werden alle wach und dei Kritik schlägt ihm kräftig entgegen.

Nachdem der Bürgermeister von Schönwalde seine Pläne bezüglich der Windkraftanlagen nicht durchsetzen konnte, muss er sich nun von seinem nächsten Großprojekt verabschieden. Tja, täglich grüßt das Murmeltier. Nichts wird es mit dem Sport und Freizeitpark im Erlenbruch. Dem Projekt haben gerade diejenigen den Todesstoß versetzt, die Herr Oehme auf seiner Seite glaubte. Die Sportvereine, die sich nun endlich getraut haben zu sagen, was Phase ist. Nämlich, das sie gar keinen Bedarf haben. Diese werden nun kritisiert, warum sie sich nicht früher geäußert haben.

Wer weiß, wie in Schönwalde mit der politischen Opposition und Kritikern umgegangen wird, den wird das sicherlich nicht verwundern. Anscheinend gibt es in Schönwalde Abhängigkeitsverhältnisse, die Kritiker zum schweigen bringen oder ist es vielleicht auch die nicht unbegründete Angst von Repressalien?

Wie bei der Windkraft zahlt der Bürger die Zeche für die Fehlplanung Erlenbruch. Wieder sind 100.000 € verschwendet worden, ohne, das es ein verwertbares Ergebnis gegeben hat. Oehme ist nach wie vor nicht gerade einsichtig und hält grundsätzlich an dem Projekt fest und hofft darauf da Projekt später unter anderen Fördermittelbedingungen doch umzusetzen. Allerdings wird es zu einem späteren Zeitpunkt auch keinen Bedarf geben. Grund der weiten Anfahrt und der demoskopische Faktor.

Meine Güte, was man mit dem verschwendeten Geld sinnvolles machen könnte. Da hätte man schon den einen oder andern Wunsch der Sportvereine realisieren können. Nämlich den Ausbau der vorhandenen Sportstätten. Das fehlende Geld wird wohl anderweitig herkommen müssen. Die Kitagebühren hatte Oehme ja schon erhöht. Als nächstes ist eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer geplant. Muss auch, denn so gut gefüllt ist das Stadtsäckel nicht mehr.

Wie gebietet man dieser Planlosigkeit und Verschwendungssucht Einhalt? Eine Chance haben die Bürger vertan. Letztes Jahr hätten sie einen anderen Bürgermeister wählen können. Das hat aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert und der Blick zurück nutz hier auch keinem. Die nächste Chance bietet sich bei den Kommunalwahlen 2014. Hier müssen die Schönwalder dafür sorgen, dass in der Gemeindevertretung in Zukunft eine starke Opposition sitzt. Di könnte sich aus einer glaubhaften SPD, wieder erstarkten Grünen und einer freien Wählergemeinschaft zusammensetzen. Allen denjenigen die sich vor privaten Folgen fürchten, wenn sie die CDU Seilschaft abwählen, brauchen sich nicht sorgen. Wenn die Damen und Herren ihre Macht verlieren verschwindet auch der Einfluss andere zu unterdrücken und einzuschüchtern.

Uwe Abel

P.S. Schade ist übrigens auch, dass auf Mark Online inzwischen alle alten Beiträge inklusive Kommentare gelöscht worden sind. Absicht oder nur eine versehentliche Panne wegen der Umstellung?

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2 Kommentare zu “Die (Ver)Planungen des Herrn Oehme”

  1. Unverständlich ist, dass der 2. Vorsitzende des SSV Schönwalde, Herr Reinhold Ehl, der Ehemann der Vorsitzenden der Gemeindevertretung von Schönwalde erst jetzt die niederschmetternden Erkenntnisse der Sinnlosigkeit dieses Vorhabens bekannt gegeben hat. Solche Erkenntnisse reifen doch nicht von einen Tag zum anderen.
    Hätte nicht Frau Ehl als gewählte Vertreterin der Schönwalder Bürger diese sinnlose Geldverschwendung stoppen können?
    Bei der Wahl unserer Gemeindevertreter im Jahr 2014 sollten wir wieder gesunden Menschenverstand walten lassen und nicht Empfehlungen unseres „Hausarztes“ oder anderen „Persönlichkeiten“ folgen.
    Ansonsten wird hier immer so weiter gewurschtelt.

  2. Oehmes Schildbürgerstreich, nicht der erste, aber jetzt ein richtiger.
    Oehme will ein Sport- und Freizeitzentrum bauen und niemand braucht es. Ist das eher ein Skandal oder ein Witz? Überall wäre man jetzt soweit, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die Amtszeit dieses Phantasten beenden könnte. Nicht in Schönwalde. Im Gegenteil.
    Laut MAZ soll sich die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Frau Ehl gegen die Kritik von Frau Zock verwahrt haben, in Zukunft nicht nur nach Verfügbarkeit von Fördermitteln zu planen und zu investieren. Super. Heißt also, auch in Zukunft solls so weitergehen. Nicht der tatsächliche Bedarf soll ausschlaggebend sein, sondern die Auslobung von Fördermitteln. Dann mal weiter schön Nonsens produzieren und nach Fördertöpfen schielen.
    Poloplatz läuft privat, wird Formel 1 gefördert? Das wäre doch toll, so eine schöne Rennstrecke im Erlenbruch. Die Erfahrungen mit Seifenkisten sind sicher hilfreich.

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