Hauch einer Großstadt?

Ein Hauch von Großstadt weht mal wieder durch Falkensee. Allerdings ist es kein warmes Sommerlüftchen, das den warmen Geruch von gut gefüllten Straßenverkehr oder einer gut besuchten City mit sich bringt. Nein, eher ein kalter Hauch von Problemen. Genauer gesagt das Parkplatzproblem. Allerdings leistet sich Falkensee weder eine City, noch eine Flaniermeile. Das wird wohl auch so bleiben, jedenfalls auch weiter Zukunft.

Und wieder einmal, werden Kritiker, Mahner und die IGZ bestätigt. Falkensee hat ein Parkplatzproblem (Link). Das Problem ist die Folge einer recht verkorksten Stadtplanung, die bereits kurz nach der Wende begonnen hat. Die Sorge von Herrn Kuschel, das dies nicht mehr reparabel ist, erscheint mir nicht unbegründet.

Vermutlich wird das Problem noch größer, wenn die Stadthalle, hoffentlich sehr erfolgreich, ihren Betrieb aufnimmt. Wir könnten jetzt wieder über die Wahl des Standortes jammern und fragen warum sie so entscheiden haben. Machen wir aber nicht. Wir wollen ja ein Stadthalle, aber warum müssen wir diese so verstecken und in die zweite Reihe setzen? Müssig, darüber zu diskutieren. Alea iacta est, wie der Asterix-Lateiner sagt. Das die Parkplätze ein Problem werden wusste man schon als man beschlossen wurde den Bauantrag zu stellen. Da hat man dann hat die bereits vorhandenen Parkplätze genommen. Mann hat das Fell des Bären praktisch zweimal verkauft. Ob das gut geht?

Unsere Stadtverwaltung hat bei solchen Problemen immer ein Lösung parat, leider solche, die mir und anderen mächtig gegen den Strich gehen. Mehr Verkehr durch die LKW-Maut auf der B5. Da hilft nur die Nordumfahrung. Niemals! Im Fall der fehlenden Parkplätze wird immer wieder der Platz der alten Stadthalle ins Gespräch gebracht. Davor kann nur gewarnt werden. Wie oft wurde aus einem vermeintlichen Provisorium eine Dauerlösung? Oft genug.

Was bleibt ist die Frage, wie unsere Verwaltung das größer werdende Parkplatzproblem lösen will. Sinnvoll wäre es auf jeden Fall erstmal den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Gibt es überhaupt noch Flächen, die als Parkplatz genutzt werden können? Die Frage kann nur die Stadtverwaltung beantworten.

Die Chance eine vernünftige Lösung zu finden wurde bereits vertan. Bei der Planung der Stadthalle, hätte man gleich eine Tiefgarage oder eine Parkplatz mit einplanen sollen. Man hätte auch zuerst die alte Halle abreißen sollen. Für die bisherigen Nutzer hätte es sicherlich eine Zwischenlösung gegeben. Auch wenn ich mit der Meinung allein dastehe: Als Standort für die neue Stadthalle wäre der Platz der alten Stadthalle nicht der Verkehrteste gewesen.

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