Oans, zwoa, g’suffa

Es ist Feiertag! Da liegt bei mir die Betonung auf Feier. Man muss die Feste halt feieren wie Sie fallen. So auch das Oktoberfest. Bei mir liegt ja der Schwerpunkt eher immer auf den ersten Teil des am Anfang erwähnten Hauptwortes. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit der Family standen die weitern Aktivitäten zu Debatte. Anscheinend war ich mal wieder der Einzige, der Lust hatte am Tag der deutschen Zweisamkeit etwas zu unternehmen. Da traf es sich gut, das heut in Falkensee Oktoberfest war. Also vereinige ich mal wieder mit den Bayern.

Das Event, das vom Schrääg rüber und Gädecke seit zwei Jahren gemeinsam veranstaltet wird ging also heute in die nächste Runde. Ab 10:30 war ein Weißwurstfrühschoppen avisiert. Mein Glück,: trotz mehrmaliger Nachfrage, wollte keine von meinen Mädels mit. Also zünftig angezogen. Trachtenhemd, Janker und Hut und? Mal kurz überlegen. Bier trinken und Auto fahren? Geht gar nicht. Also mal schnell das Fahrrad aus dem Gartenhäuschen geholt. Interessanter Nebeneffekt; man radelt sich gleich auch noch ein paar Kalorien ab.

Nach ca. zwanzig Minuten traf ich recht zeitig am Ort des Geschehens ein. Zelt und Garten waren schon gut gefüllt. Also schnell hin gehockt und gewartet. Lang musste ich nicht warten, da erschien schon eine überaus bezaubernde Bedienung im stilechten Dirndl. Also erst mal ein Bier und ein paar Weißwürstl zum warm werden. Lecker! Dazu zünftige Blasmusik. Normalerweise nicht mein Ding. Aber da gehört halt dazu. jetzt konnte ich mich den drei wichtigen Tugenden des Oktoberfestbesuchers widmen.

  1. Standhaftigkeit: Die Maß konzentriert auf dem Tisch platzieren und festhalten und auf „Ein Prosit, ein Prosit warten.
  2. Maßhalten: Sobald das obige Lied erklingt, di Maß hochalten und etwas im Takt schwenken. Das stärkt die Schultermuskulatur.
  3. Le(e)(h)rfähig: Die Maß in langen ruhigen Zügen lehren, äh leeren.

Natürlich blieb es nicht dabei. Nach der einen oder anderen Maß Bier mehr hätte ich vermutlich sogar noch einen Schuhplattler hingelegt. Ein Anblick, den ich euch lieber ersparen möchte, Gut gelaunt und mit einem ausgewogenem Hopfenspiegel bin ich dann wieder nach Hause gefahren.

Das Oktoberfest in Falkensee ist einfach ein Ereignis, das man nicht versäumen sollte. Also schon mal für 2013 vormerken.

Uwe Abel

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