Ich bin des Teufels!

Jedenfalls wenn es nach kreuz.net geht. Es gibt sie wie Sand am Meer. Satire und Verarschungsseiten im Internet. Mein letzter Liebling war Kreuz.net – katholische Nachrichten. Bis mir jemand sagte, das wäre wohl der volle ernst der Betreiber. Nun die Verantwortlichen sitzen wohl irgendwo in den USA und ich zweifle am Wahrheitsgehalt und am Geisteszustand der Verantwortlichen.

Ein Post hat es mir besonders angetan:“ Eine Strafe Gottes“.  Satansjünger also. Heavy Metal ist also das Werk des Teufels soso. Mal kurz einen Blick in meine Plattensammlung geworfen. Alice Cooper, Danzig, Iron Maiden, Black Sabbath und viele viele andere. Die ewige Verdammnis erscheint mir gewiss. Wobei auch die Erste Allgemeine Verunsicherung – „il Papa greift zum Grappa hebt sein Glas in Rom selig sei der Samen, verflucht sei das Kondom. Wer Schwul ist, ist des Todes spricht der Herr Kaplan das Virus ist der Teufel mmmhmmmh und ist im Orsch daham.“ (Liebe Tot und Teufel) und Franz Morak  „der Heilige Vater gekidnappt im Lateran. Gehirnwäsche über Radio Vatikan…“ (Die Monstershow {im Petersdom}) dürften mir einige Jahre extra im Fegefeuer bescheren. Von den restlichen 2.500 Schallplatten und über 1.200 CDs mal ganz zu schweigen. Nein ich werde mich nicht davon trennen.

Der Text auf kreuz.net ist wirklich voll daneben und man muss sich wirklich fragen, wer sich so einen Müll einfallen lässt. Nur mal zur Erinnerung die Band Stryper macht Heavy Metall, vorwiegend mit biblischen Texten. Einige der härtesten Rocker sind bekennende Christen. Soweit zum Thema oberflächlichen Schubladendenken. Wie war das noch mal mit der Schadenfreude? Eine echte biblische Tugend? Wohl kaum. Da war doch noch was mit Vergebung und Toleranz. Was mich dabei wirklich anekelt ist diese ständige Bigotterie der so genannten echten Christen. Auf Heavy Metal schimpfen und sich bei Chorälen und Psalmen an kleinen Kindern vergehen. Beim Headbangen geht das halt auch schlecht. Ich halte diese so genannten Christen für genauso gefährlich wie so manchen muslimischen Fanatiker. Es hat schon seinen Grund, warum die Verantwortlichen in den Staaten sitzen. Irgendwie riecht die Seite auch etwas nach Rechtsextremismus. Man könnte vermuten, dass hier auch der Klu Klux Klan seine Finger mit im Spiel hat. Zugegeben das ist jetzt auch ziemlich weit hergeholt.

Im Übrigen warum trifft denn der Blitz nicht mal einen analfixierten Priester, wie er gerade einen Knaben befummelt? Okay ich weiß, damit bin ich jetzt wieder zu weit gegangen. Blasphemie! Zur Strafe geh ich mich jetzt schon mal selbst kasteien und höre dabei mal ne Runde Black Sabbath oder Danzig. Da passt der Titel „It is a long way back from Hell“ doch richtig gut oder?  Vorher muss ich aber noch mal dem Satan ein Opfer bringen.

Uwe Abel live aus dem Höllenfeuer

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Ein Kommentar zu “Ich bin des Teufels!”

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