Ein bisschen Bi schadet nie!

Falkensee      Im vom Bürgermeister beauftragen Gutachten, zur Entwicklung des Einzelhandels in Falkensee, wurde auch von einem Bipolaren Zentrum gesprochen. Gemeint ist damit die Geschäftszeile an der Spandauer Straße bis hin zum Falkenmarkt.  Langjährige Bewohner wissen um die Probleme dieses „Zentrums“. Leerstand, hohe Fluktuation, hohe Mieten usw. Nun ist nach Meinung des Bürgermeisters eine Lösung in Sicht.

Schon im letzten Jahr hatte unser Bürgermeister mehrmals Kontakt mit einem Investor. Bis jetzt hielt unser Bürgermeister die Ideen Pläne und Konzeption geheim. Inzwischen ist der Investor durch die Fraktionen und die BISF e.V. getingelt und hat seine Pläne vorgestellt. So manch einer mag die Pläne mit großem Erstaunen oder  Argwohn betrachtet haben oder ist schlichtweg in Ohnmacht gefallen.

Auf einem rechteckigen Grundstück  nördlich des Kreisverkehrs Spandauer Platz soll ein Einkaufszentrum entstehen. Beginnend am Kreis bis fast hin zum See, parallel zum Falkenmarkt auch an den Grundstücken der Bewohner der Fichtestraße angrenzend. Gleich vorne soll eine  Aral Tankstelle und ein Mc Donald hin. Dann folgen Parkplätze, eine Einkaufszeile  für Kleingewerbe und schließlich am Ende ein großer Supermarkt, der mindesten so groß wird wie der  Real in der Barkhausenstr. Ein Kaufland soll es wohl werden.

Dieser Investor hat übrigens auch das EKZ Nonnendammallee/Paulsternstraße gebaut. Dort soll übrigens auch noch eine Event/Sporthalle entstehen. Davon habe ich aber lange nichts mehr gehört. Der Investor behauptet, dass mit dem Markt mehr Käufer in die Spandauer Straße kommen würden, auch aus Spandau. Er rechnet auch damit, dass der Realmarkt Kunden  an Kaufland abgibt und sich viel Falkenseer den Weg nach Dallgow in den Havelpark sparen.

Zumindest, was den letzten Punkt angeht könnte der Investor recht haben. Ansonsten sehe ich das Projekt eher kritisch und scädlcih für Falkensee. Da wäre zu einem die Verkehrssituation. Der Investor wird zwar die Kosten für den Ausbau des, von Anfang an unter dimensionierten, Kreisels übernehmen, dass reicht aber nicht. Die Spandauer Straße wird den Verkehr nicht bewältigen können. Auch vom Rathaus kommend wird es dann für die Autofahrer zunehmend Probleme geben. Ein Ausbau wirde von dn Flaknehöhern nicht gewünscht.

Im Übrigen wird der Markt  ja nicht Straßen begleitend gebaut, sondern so, dass sich das Grundstück einer möglichen Nordumfahrung anpasst.  Ein Schelm der Arges dabei denkt. Ein Argument des Investors war ja, dass sich für die Anwohner in der Fichtestr, die Emissionen verringern würden. Die Einwendungen gegen die Nordumfahrung wären damit nicht mehr relevant. Der Investor hat sicherlich keine Einwendungen gegen die Nordumfahrung. Für die Anwohner in der Fichtestraße wird also alles gut? Mitnichten direkt vor ihren Grundstücken steht dann eine 7 Meter hohe Halle. Die Bewohner haben dann die Wahl. Entweder schauen Sie auf eine Aluminiumwand aus Trapezblech oder auf einen Lärmschutzwall. Letzterer ist nötig, damit die Anwohner vor dem Lärm der Anlieferzone geschützt werden. Wie sie vor den Dieselabgasen geschützt werden sollen ist noch unklar. Die lebensqualität wird sich verschlechtern.

Eine Belebung der Geschäfte in der Spandauer Straße durch den Markt, kann ich  mir nicht vorstellen. Die Autos werden dort weiter an den Geschäften vorbei rauschen. Die Konkurrenz wird größer und irgendwann ist die Einkaufzeile genauso leer wie seinerzeit die bundesdeutschen Autobahnen zu Zeiten der Ölkrise.

Trotz des Gutachtens und der der verabschiedeten Leitlinien zur Förderung des Einzelhandels wirkt das alle nicht wirklich überzeugend. Kein ganzheitliches Gesamtkonzept und alles nur nach den Straßenplänen unsers Bürgermeisters angepasst. Vielleicht sollte man erst mal festlegen, in welche Richtung sich Falkenhöh überhaupt entwickeln n soll.

Auch die CDU ist übrigens der Meinung das die Ansidelung nicht sinnvoll ist. Immerhin gibt es reichlich Leerstand und beraits als Bauland ausgewiedene Flächen. (Hier nachzulesen.) Bevor gebaut werden kann muss erst mal das als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesene vakante Gelände in Bauland umgewidmet werden. Die Anwohner der Fichtestraße wolle sich dagegen wehren und baten auch die BISF e.V um Unterstützung. Die werden sie auch bekommen. Es ist bei der derzeitigen Lage in Falkensee wichtig, das sich alle zu einem Netzwerk verbinden. Ob nun Bürgerinitiative, Interessengemeinschaft, betroffene oder engagierte Bürger, alle sollten sich für ein schönes, grünes Falkensee einsetzen.

Ein bisschen B I schadet nie!

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3 Kommentare zu “Ein bisschen Bi schadet nie!”

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