Wenn eine, eine Reise macht…

Schönwalde Glien    …dann darf mal schon mal nachfragen, warum und wer das bezahlt. Mal wieder eine merkwürdige Sache aus unserer Nachbargemeinde:“ Der Hauptausschuss empfiehlt zu beschließen: Für die Gemeindevertreterin. Frau Dr. Uta Krieg-Oehme wird eine Dienstreise zum Neujahrsempfang nach Muggensturm am 12.01.2012 angeordnet und genehmigt…….“

Auf den ersten Blick nichts Unnormales oder? Wäre da nicht noch die eine klitzekleine Kleinigkeit. Der Beschluss soll im Nachhinein erfolgen. Die Flugreise hat bereits stattgefunden. Außerdem ist Frau Krieg Oehme ja bekanntlich die Ehefrau des Bürgermeisters und hat ihn auf der Reise begeleitet. Da bleibt mal wieder ein schaler Beigeschmack zurück

Natürlich ist es richtig eine Partnerschaft zu pflegen und sich gegenseitig zu besuchen. Aber dann auch noch die eigene Ehefrau mitzunehmen, die zufälliger auch noch Gemeindevertreterin ist. Auch ist es nicht richtig die Gemeindevertreter vor vollendet Tatsachen zu stellen. Zur Erinnerung: Der Bürgermeister dient den Bürgern und deren Gemeindevertretern und nicht umgekehrt.

Offen bleibt also die Frage, warum wurde die Dienstreise nicht im Vorfeld angeordnet und warum hat Herr Oehme nicht jemanden aus einer anderen Fraktion mit auf Reisen genommen. So bleibt im Kopf der Bürger hängen, dass es sich hier doch um ein Privatvergnügen handelte. Im besten Falle nicht gerade geschickt und moralisch mehr als fraglich. Bleibt zu hoffen, dass die Gemeindevertreter dies noch hinterfragen werden. Das die Kosten genehmigt werden steht bei der fehlenden Opposition und den Stimmverhältnissen nicht in Frage.

Uwe Abel

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7 Kommentare zu “Wenn eine, eine Reise macht…”

  1. schönwalde-glien steht kopf,ein skandal jagt den nächsten. verschwendung von steuergeldern in schönwalde-glien?ich hoffe die schönwalder bürger wehren sich gegen diese “privilegien einiger weniger“ statt die augen zu verschließen.ich beobachte seit monaten eine miserable politik in schönwalde! vom kurzfristigen denken bis zur entfremdung offizieller politik,es ist alles dabei

  2. Reisende sollte man bekanntlich nicht aufhalten, aber was tut die „Dame von Welt“, wenn das „Nadelgeld“ dafür nicht ausreicht? Sie lässt sich diese „wichtige“ Reise zu einem hochnoblen Empfang, wie in feudalistischen Herrschaftskreisen üblich, vom „Fußvolk“ finanzieren. Gattinnen havelländischer Demokratoren befinden sich offenbar in der überaus glücklichen Lage, ungestraft in den städtischen Steuersäckel greifen zu dürfen. Sind sich die Schönwalder Bürger sicher, dass sie dies wollten? Sie hatten doch einmal die Wahl, und ihre Wahl impliziert möglicherweise auch Vorteilnahme im Amt und den ungezügelten Griff ins öffentliche Portemonnaie. Liebe Schönwalder, halten Sie den Stadtsäckel immer schön weit offen, der nächste Empfang kommt bestimmt!

    1. Hallo Durchblicker . . . Absolut getroffen – Dem ist nichts hinzuzufügen. „Polo Bodo“ and Friends Goes to Hollywood, die Premier League eben!!

  3. N ich sag nur die Wulfis und co. Hier wird nicht eingeladen, sondern frecher weise Steuergelder zum Fenster rausgeworfen.

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