Sta(d)tt Halle: Kamener Kreuz in Falkensee?

FALKENSEE Leider konnte ich nicht live dabei sein und muss mich daher auf die Berichte aus dem Freundeskreis stützen. Ihr dürft mich gern korrigieren, falls ich daneben liegen sollte.

Es geht um die Veranstaltung die Heiko Müller (SPD), seines Zeichen unser Bürgermeister, einberufen hatte um seine Vorstellungen zum Thema alte Stadthalle dem Publikum zu präsentieren. Das ganze sollte unter dem Deckmantel der vorzeitigen Bürgerbeteiligung laufen.

Es dann doch so gekommen wie so oft. Von Beteiligung kann eigentlich keine Rede sein, wenn nur die Vorschläge des Bürgermeisters und des Stadtplaners diskutiert werden. Das fanden einige Besucher merkwürdig. Insgesamt waren immerhin 200 Besucher anwesend.

Kommentar von Holger Lachmann: „Dieser eingekaufte Stadtplaner ist ja echt der Gipfel! Der führt sich auf… Unfassbar. Insgesamt eine merkwürdige Veranstaltung. Nicht ganz die Variante „es ist alles entschieden, Sie dürfen nur noch sagen, wie breit die Strasse werden soll“, aber fast“. Dabei ist die Straßenecke nicht das wichtigste Thema, sondern wie der Platz gestaltet uns zum Leben erweckt werden soll. So fanden die Pläne von Herrn Müller auch nicht großen Beifall. Die Kreuzung Seegefelder Straße/Bahnhofstraße. steh im Zentrum seiner Idee. Am liebste hätte er da ein Kreisverkehr. Warum macht er nicht gleich noch ein Kleeblatt daraus? Dann hätten wir mitten in Falkensee ein Kamener Kreuz. Warum mehr Verkehr ins Zentrum ziehen. Ach ja Parkplätze für die neue Stadthalle werden ja auch noch gebraucht. Con 120 Stellplätzen war die Rede.

Den anwesenden Bürgern wäre eine Verkehrsführung über die Straße „Am Gutspark“ wesentlich sympathischer. Eine Straße über den Anger geht gar nicht. Aus meiner Sicht können die Parkplätze für unsere neue Halle ruhig etwas weiter weg liegen. Aber es bleibt dabei; was soll den Platz eigentlich zum Zentrum machen und womit lockt man die Leute dorthin. Es fehlt bisher an guter Gastronomie und lukrativen Geschäften. Tanja Lachmann stellt fest, dass es auch um kulturelle und soziale Aspekte gehen soll. Wie andere auch, wünschen wir uns eine zentrale Begegnungsstätte.

Bei der Art wie unser Bürgermeister solche Veranstaltungen organisiert und versucht seine Pläne unter dem Deckmantel einer fiktiven Bürgerbeteiligung durchzusetzen, spielen immer weniger Bürger mit. So wundert es nicht, dass der Ruf nach einer Bürgerinitiative Stadtzentrum laut wurde. Hier könnt man aber sicherlich auf die BisF. e.V. zurückgreifen, die sich ja erfolgreich gegen die Nordumfahrung wehren und auch beim Thema Spandauer Straße gute Arbeit geleistet haben.

Herr Müller wird seine Pläne nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen können. Es ist auch mehr als fraglich, ob er in der SVV eine Mehrheit für seine Ideen bekommt. Ich glaube, dass die andern Parteien ihre eigenen Ideen und Vorstellungen in die Diskussion mit einbringen werden. Werden diese Vorschläge demnächst öffentlich in der SVV diskutiert? Wer weiß. Sollten die Pläne dann zur Beteiligung öffentlich ausliegen, müssen die Bürger wieder fleißig Einwendungen schreiben.

Mal ein Beispiel, wie das in Etwa aussehen könnte:

Sieht doch ganz schön aus oder?
Quelle: competitionline.com

Uwe Abel

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2 Kommentare zu “Sta(d)tt Halle: Kamener Kreuz in Falkensee?”

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