Völlig Bajuwarisiert.

So aus, vorbei. Der Urlaub war schön, sehr schön und hat Auswirkungen bis in das hier und jetzt.

Ich bin Bajuwarisiert. Eigentlich fing das schon im Urlaub an. Früher haben mich meine Eltern mindestens zweimal im Jahr nach Bayern geschleppt. Folge ich hab angefangen zu „bayern“. Jo mei gibs´t den dös auch noch. Meine Bayrisch Kenntnisse habe ich dann später mit dem mehrfachen Hören des Rustikals „Der Watzmann – Der Berg ruft“ vertieft. Ein geniales Stück Musik von Ambros-Tauchen und Prokopetz. Letztere haben ja mit den Humpe Schwestern (Ideal, Neonbabies) DÖF gegründet und den NDW Hit Codo….düse im Sauseschritt 1983 in die Charts gebracht.

Ja und jetzt waren wir wieder in Bayern. Schon nach den ersten Tagen in Regensburg, kam mir das Grüß Gott, relativ leicht von den Lippen. Regensburg eine schöne Stadt. RegensburgSehr sauber und die Altstadt ist wohl die schönste, ich die ich je gesehen habe. Da waren wir z.B. in einem Cafe. Im Keller, wenn man zur sanitären Entspannung schreitet. Komm man an einem mittelalterlichen Brunnen vorbei und landet in eine echt alten Gewölbe. Natürlich haben wir auch den Dom besichtigt und ein Fahrt zu Walhalla gemacht. Die Erzählungen hierüber reichen für viele Artikel. Mal sehen ob ich Zeit finde.

Anschließend war ich mit meiner Familie bei einem Freund zu Besuch. Etwa 40 km vor München . Von hier aus haben wir mehrere Ausflüge unternommen. Ingolstadt; das Audi Museum, das Hopfen Museum, München selbst, ein Freilichtmuseum und der Tegernsee standen auf dem Programm. Wie gesagt Stoff für viele Artikel. Am schönsten war es am Tegernsee. Dort hatte mich der bayerische Dialekt schon voll in seinen Bann gezogen. Während meine Familie kaum etwas verstand, hatte ich das Gefühl meine Muttersprache wieder entdeckt zu haben.

Schönster Blick
Tegernsee
Der schönste Ausblick auf dem Tegernsee gehört Ludwig Erhard. Von seinem Grab aus hat man eine herrliche Aussicht.
Das Grab von Ludwig Erhard
Das Grab von Ludwig Erhard
In München hat man in jedem Biergarten sofort Kontakt und kommt ins Gespräch. Die Münchener haben auch die Ruhe weg.

Aber auch kulinarisch bin ich völlig bajuwarisiert. Ich glaube ich trinke nur noch Franziskaner oder Tegernseer Bier und ernähre mich von Weißwürsten und Obatzter. Das Problem Tegernseer Bier ist hier schwer zu bekommen. Nach langen Recherchen habe ich aber eine Quelle gefunden. Inzwischen hat sich der Bayernslang auch verflüchtigt und ich spreche wieder fast normal. Trotzdem der nächst Urlaub geht wieder an den Tegernsee

Uwe (Seppl) Abel

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2 Kommentare zu “Völlig Bajuwarisiert.”

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