Verstrahltes Spandau.

Beim Lesen dieser Überschrift denkt man ja automatisch an radioaktive Verseuchung. Zumindest Seuche stimmt schon mal. Denn was gestern in der BVV Spandau vorgefallen ist taugt mal wieder zu gar nichts, außer um als schlechtes Beispiel zu dienen.

Die CDU und die Piraten wollen ein kostenloses W-Lan in Spandau umsetzen. Also eigentlich den Anstoß dafür geben. Es ist schon fast peinlich. Ohne sich mit dem Thema ernsthaft auseinander gesetzt zu haben, stimmten SPD und GAL dagegen. Haarsträubender ist nur noch die Begründung. Die GAL befürchtet eine erhöhte Strahlung und das die Internetcafes, dann Ihrer Geschäftsidee beraubt werden.

Das tut echt weh. Die Internetcafes sind ja echt eine Bereicherung im Stadtbild nicht war und kommen gleich nach den Spielhallen und gegen Strahlung gibt es ja auch was. Wie schon von andern empfohlen sollten sich Herren Aluhüte zulegen, die schützen auch vor Strahlen aus dem All. Mal im Ernst. Im Grunde wird ja bereits auf eine vorhandene Infrastruktur zurück gegriffen. Ich glaube, der einzige Grund warum die GAL/SPD dagegen gestimmt hat ist der Neid, das Die Idee nicht von ihnen stammt gepaart mit Unwissenheit und Ignoranz. Leider ist das in anderer Zusammensetzung und mit wechselnden Protagonisten auch in der SVV Falkensee und in der GVV Schönwalde der Fall. Frei nach dem Motto, wenn die Idee nicht von der regierenden Fraktion kommt, taugt sie nichts.

Eine Blockade von Anträgen wie hier geschehen schadet der Entwicklung des Bezirks und somit allen Bürgern. Es sieht so aus, als würden sich die Befürchtungen über die politische Entwicklung in Spandau bewahrheiten. Stillstand ist Rückschritt.

Uwe Abel

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3 Kommentare zu “Verstrahltes Spandau.”

  1. Hallo Herr Abel,

    wenn sie so begeistert sind von freiem W-Lan für freie Bürger, haben sie mit Sicherheit ihr häusliches Netz nicht gesichert.
    Ihr Vertrauen in die Nachbarn ehrt sie dann zwar, beliebige Passanten mit Smartphone könnten dann aber mit Begeisterung auch dunkle Geschäfte unter ihrem Namen abwickeln. Das könnte dann allerdings ein wenig fatal werden.
    Dass es auf ein zusätzliches flächendeckendes Funknetz mehr heutzutage auch nicht mehr besonders ankommt, mag allerdings nur für jene ein beruhigendes Argument sein, für die sogenannte Restrisiken sowieso immer nur die anderen treffen.

    Neid auf unausgegorene Ideen ist es aber ganz bestimmt nicht.

    Ernst John

    1. Kostenlos heißt ja nicht, das es kein Sicherungen gibt. Es bedeutet doch nur, das jeder einen freien Zugang zu bestimmten Informationen erhält. Kriminelle Energien finden immer einen Weg. Dann müssten sie ja auch Fernsehen Mobilfunk und was noch was abschaffen. Die Idee ist sicherlich noch nicht in jedem Detail perfekt, aber welche Idee ist das schon. Im übrigen ist die Anfrage von Frau Höhn zur Spandauer Straß auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand gewesen. Hättet ihr euch mal mit den Grünen in Falkensee und der BISF e.V. abgestimmt, hättet ihr die richtigen Fragen stellen können. Die GAL ist schlecht informiert und fällt daher falsche Entscheidungen. Auch gegen das W-Lan zu stimmen ist ein Fehler.

      Uwe Abel

      1. Hallo,

        ich glaube eher, dass ihr Kenntnisstand häufig gewollt lückenhaft ist, denn die häufigen Kontakte der Spandauer Grünen zu den Umlandgemeinden,ja sogar gemeinsame Veranstaltungen sind wirklich allgemein bekannt.
        Dass es jeweils vor Ort bei den Grünen auch unterschiedliche Meinungen geben kann, dürfte auch nicht neu sein,
        aber was solls, man kann eben nicht jeden jederzeit glücklich machen.

        Ernst John

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