Wo steht der Feind?

Die gestrige Entdeckung auf Facebook hat mich sehr nachdenklich gestimmt:http://wp.me/pR9CJ-11D

Wieder einmal zeigt sich, das sich die braune Brut immer geschickter tarnt um die Gesellschaft zu infiltrieren. Dazu gehören anscheinend auch die sozialen Netzwerke. Das bedeutet auch, das der antifaschistische Widerstand seine Strategie anpassen muss.

Die Naziaufmärsche sind nicht das Hauptproblem. Die Fallschirmspringerstiefel tragenden und Bomberjacken bewehrten hirnlosen Sieg Heil Schreier sind es auch nur bedingt. Das sind halt de Klischee Nazis. Gefährlicher ist die Rattenfänger von Hameln Strategie. Gut getarnt, wird die braune Propaganda über Foren im Internet oder andere Kanäle verbreitet. Auch unter dem Deckmantel des sozialen Engagements wird so einiges versucht. Übrigens im aktuellen Fall hat „Die Zeit“ bereits im November 2011 darüber berichtet: Hier lesen

Jetzt die spannende Frage. Wenn bereits so viele und bereit so lange davon wissen, warum wird die Seite und der Account nicht gesperrt? Ist es so, das man dies Strategie der NPD verharmlost. Denn niemand anderes steht dahinter. Deswegen hat ein NPD Verbot auch wenig Sinn. Die sozialen Netzwerke sind bereits unterwandert. es ist Zeit zu handeln und dafür zu sorgen, das solche Seiten endlich gelöscht werden. In Zukunft müssen wir noch wachsamer sein und beobachten welche neuen Wege der Rechtsextremismus beschreitet.

Der schlimmste Fehler wäre es, diese Gefahr zu ignorieren.

Uwe Abel

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