Neues aus dem Sumpf

SCHÖNWALDE   Während alle andern das Jahr friedlich ausklingen lassen, geben andere noch mal richtig Stoff. Die Schönwalder SPD sorgt mal wieder für Schlagzeilen. Wie nicht anders zu erwarten sind das aber keine guten Nachrichten.

Da wäre zum einen der Versuch Frau Ines Zock als Orstvorsteherin abzusägen. Am 10.12.12 soll im Ortsbeirat darüber abgestimmt werden. Inzwischen Häufen sich die Hinweise, dass dies eine abgekartete Sache ist. Eine Intrige von perfider Perfektion. Mario Bauer (Die Linke) hatte seiner Zeit für Frau Zock als Ortsvorsteherin gestimmt. Kritik an Ihrer Arbeit und Linie hat er auch nie geübt. Jetzt hat er seine Stimme verkauft. Der Preis für seinen Judaskuss, der Posten von Frau Zock. Spannend ist nachwievor, wer hat die Intrige angezettelt. Die CDU oder wiederum  die SPD Genossen? War es doch vor Eitner (SPD), die den Parteiausschluss von Frau Zock vehement voran getrieben hat. Oder doch  Die Linke in Kooperation mit der CDU? Kleines Dankeschön an Die Linke, für die Unterstützung im Bürgermeisterwahlkampf. Das einige Bürger immer wieder von Einheitsliste reden wundert mich überhaupt nicht. Fakt ist, das Frau Zock ja bereits angedroht wurde, dass sie die Konsequenzen für ihre engagiertes Verhalten tragen müsse. Ihr wurde versprochen, dass sie keine ruhige Minute mehr in Schönwalde haben werden.

Ich bin sicher die Wahrheit wird noch ans Licht kommen. Die Schönwalder BürgerInnen reiben sich verwundert die Augen welche Seifenoper sich da vor Ihrer Haustür abspielt. Zur Vertrauensbildung in die lokale Politik trägt das sicherlich nicht bei.

Frau Eitner scheint nun auch einen zweiten Erfolg einzufahren. Anders gesagt, sie hat Herrn Beigel endlich klein gekriegt. Dieser wirft das Handtuch. Verständlich, wollte er doch die SPD zu neuen Ufern führen und wieder zu einer starken Kraft in Schönwalde machen. Er wollte wieder eine starke Opposition zur CDU bilden. Der Haken die eigenen Genossen, allen voran Frau Eitner wollten dies nicht und torpedierten die Bemühungen um eine Erneuerung. Nicht mal eine Unterstützung im Wahlkampf hat es gegeben. Man muss sich wirklich Fragen, welche Interessenlagen Herr Beigel mit sein Engagement verletzt hat. Politisch hat er sich auf jeden Fall für die Bürger und nicht für irgendeinen Parteiklüngel eingesetzt. Nun scheinen sich die Hoffnungen auf eine andere Politik mit mehr Transparenz und Fairness zerschlagen zu haben. Die vermeintlichen Sieger frohlocken. Aber wie heißt es so schön, wer zuletzt lacht….

Bleibt nur zu hoffen, dass die oppositionellen Kräfte sich nicht einschüchtern lassen und weiter für mehr Gerechtigkeit und Transparenz in der Schönwalder Politik kämpfen. So wenige sind es gar nicht. Bis zur nächsten Kommunalwahl kann man da sicher noch etwas aufbauen. Auf Jeden Fall muss dem Wähler noch einmal vor Augen geführt werden, welche Art von Politik in Schönwalde gemacht wird. Wird Zeit, dass der politische Sumpf mal trocken gelegt wird.

Uwe Abel

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