Falsches Spiel mit Frau Zock

<Schönwalde-Glien> Da stellt man sich auf eine besinnliche Weihnachtszeit ein und dann das. Mario Bauer (Die Linke) und Hans-Joachim Mund (CDU) möchten gerne Ines Zock (parteilos) als Ortsvorsteherin absägen. Die Begründung ist recht fadenscheinig und hat kaum Substanz. Angeblich würde sie sich nicht um die Interessen des Ortsteiles kümmern und ihre streitbare Haltung und die Unterstützung im Bürgermeisterwahlkampf für Herrn Beigel würde schädlich für den Ortsteil Schönwalde Siedlung sein. Naja, es mag schon sein, das einigen die Sache auf die Nerven ging. Untätigkeit und eine mangelnde Vertretung der Interessen ist sicherlich da letzte, was man ihr vorwerfen kann.

Ines Zock stellt sich dem Abwahlantrag, aber nicht ohne sich zu wehren. Aus Ihrer Sicht handelt es sich hier um ein abgekartetes Spiel. Sicherlich wäre es einigen Herren und Damen recht sein, wenn die kritische Stimme von Frau Zock zum schweigen gebracht wird. Nach der Bürgermeisterwahl wurde ihr ja bereits mit Repressalien gedroht.

Es sieht so aus als hätte sich Mario Bauer (Die Linke) umstimmen lassen und wird jetzt gegen Zock stimmen. Die Gegenleistung: Er erhält den Posten von Frau Zock. Auch das SPD Mitglied Kurt Hartley soll an dem Antrag gegen Frau Zock mitgewirkt haben.

 Wer Frau Zock kennt weiß, dass Sie solche Dinge nicht in den Raum stell, wenn Sie diese nicht belegen kann. Vor einem Jahre hätte ich solch Behauptungen in das Reich der Phantasie verwiesen. Seit dem ich aber die Politik in Schönwalde erlebe, halte ich vieles für möglich.

Bestes Beispiel hierfür war die Wahlparty des Bürgermeisters. Nicht nur an diesem Abend haben Die Linke und die SPD ihm gratuliert und ihn auch unterstützt. Kein Wunder, das sich viele Bürger in die Zeit einer Einheitsliste zurück versetzt fühlen. Aber es gibt noch Hoffnung. Auch einige CDU Mitglieder fanden die Party und da folgende Nachspiel auch nicht prickelnd. Mitunter kommt man mit den Gemeindevertretern abseits der Kontrolle des  Bürgermeisters ja doch ins Gespräch und ist von den Äußerungen positiv überrascht.

Ja, Frau Zock polarisiert, aber eine kritische Stimme auf diesem Weg zum Schweigen zu bringen kann ja wohl nicht angehen. Vielleicht wird Frau Zock abgewählt. Spätestens aber wenn Mario Bauer sich auf den Posten wählen lässt, werden die Bürger wissen, was hier für ein schmutziges Spiel gespielte wird. Er täte gut daran nicht gegen Zock zu stimmen. Von einer Wahl zum Ortsvorsteher sollte er dann auch Abstand nehmen.

  1. Artikel Mark Online: Abwahlantrag
  2. Zock´s Antwort

Uwe Abel

6 thoughts on “Falsches Spiel mit Frau Zock”

  1. Es wird ebend alles was den Mund aufmacht und nicht gleicher Meinung ist Mundtod gemacht. Wie zu Ostzeiten. Und die Presse, ich spreche da mal die schlechten Recherchen von Herrn Fischer an, tuen ihr übriges dazu. Ich drücke Frau Zock die Daumen und kann nur sagen weiter so. Wenn dann alle den Mund halten hat die Demokratie in Schönwalde, bis zur nächsten Wahl, erstmal verloren.

  2. Ich habe schon immer darauf spekuliiert, dass die alt-eingesessen SPD/CDU/Linke (NICHT Beigel/Zock) sich einander kennen und im Untergrund eine „Einheitspartei“ sind, -zum Zwecke, wie auch immer-…. Auf jeden Fall ist dieser Mob nicht empfänglich für „Kritik“ – genannt „Polemik“ – argumentiert von Diesen……. – Demokratie (?), ja Hallo!…… .

    Jetzt offenbarrt, oder?

  3. > Ein Blick auf die Mitgliederliste des Ortsbeirats verrät: Vier CDU-
    > Politiker, einer der Linken, zwei Abgeordnete der Grünen und zwei
    > parteilose Vertreter.

    Da ist *kein* SPDler mehr im Ortsbeirat?!

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