On the Streets of Falkensee

Falkensee Nun hat unsere schöne Stadt einen Preis bekommen. Wir sind besonders familienfreundlich und da bringt dem Stadtsäckel mal 7.700 € ein. Schön und was haben wir davon?

Eigentlich ist es schon bedauerlich, das es dafür überhaupt einen Preis geben muss. Sollte doch Familienfreundlichkeit eigentlich selbstverständlich sein oder? Ehrlich gesagt würde mich auch mal interessieren, welche Bewertungskriterien hier eine Rolle spielen. Aber egal freuen wir uns über den Preis und hoffen, das unser Preisgeld sinnvoll verwendet wird.

Ich hatte ja schon berichtet, das die Unterlagen, also der B-Plan F87 Falkenhagener See für das Seekonzept im Rathaus ausliegen. Die BISF und auch die Grüne Politik begrüßen ja grundsätzlich die Entwicklung ausdrücklich. Die BiSF hatte sich frühzeitig beteiligt und gefordert, dass man erst mit allen Beteiligten ein Leitbild hätte erstellen müssen. Wie so oft hat die Stadtverwaltung dies ignoriert und setzt ihren eigenen Willen durch. Das ganze wirkt außerdem unausgegoren und lückenhaft, fast schon dilettantisch. Es fehlt vor allem, so die BISF an einer klaren Zielsetzung, damit man private und öffentliche Belange abwägen könne. Der Neue See wird z.B. gar nicht berücksichtigt. Gerade dort sollen aber Bereiche für Sport Spiel und Freizeit entstehen. Auch die Folgen durch die immer noch mögliche Nordumfahrung finden hier keine Würdigung. Der Stadtverwaltung liegen ausreichende Informationen und Gutachten vor, die von einer Bedrohung des ökologischen Gleichgewichtes sprechen. Seitens der Stadtverwaltung wird dies weiter verharmlost und klein geredet. Auch ist das Thema Sondernutzung Angelsport und die Bebauung im Sondernutzungsgebiet Gastronomie nicht geklärt. Offen bleibt ebenfalls, inwieweit sich das Thema Steg mit der unteren Naturschutzbehörde vereinbaren lässt. Eigentlich sollten die ja weg. Anscheinend ist das ganz zu einem Stegeerhaltungskonzept verkommen. Spannend auch der Grünstreifen, der vermutlich ducrch versandung und Anhäufung des Rasenschnitts entstanden wird. Dieser Streifen gehört nicht offiziell zu den Grundstücken und sollte öffentlich bleiben, z.b als geplanter Uferweg. Es wurde auch überlegt den Grund zu verpachten und die Pflege den Anwohnern zu überlassen. Es wird dringend empfohlen sich die Unterlagen noch einmal genau anzusehen und Einwendungen zu schreiben. So darf der B-Plan nicht beschlossen werden.

Apropos Nordumfahrung, derzeit werden die Einwendungen der Bürger bearbeitete, die in den Jahren 2008-2009 eingegangen sind. Es ist davon auszugehen, das man hier noch eine Weil zu tun hat. Mit dem nächsten Schritt, dem Erörterungstermin, brauchen wir vor dem 2. Halbjahr 2012 nicht rechnen.

Was macht eigentlich die Spandauer Straße? War da nicht neulich zu lesen, das ein Investor das Grundstück, wo jetzt immer Zirkus, Rummel oder das Partyzelt ist, kaufen wollte und sich dann auch an dem Ausbau des Kreisverkehrs beteiligen wollte? Darüber weiß wohl nur unser Bürgermeister etwas genaues. Fakt ist, der Kreisverkehr ist zu klein dimensioniert. Darüber sind sich alle einig. Was nicht sein muss ist der Ausbau einer weiteren Spur (nördlich). Dies würde zu unzumutbaren Belastungen führen. Auch hier sollten die Falkenseer wachsam bleiben. Wer weiß was so in den Hinterzimmern im Rathaus hinter verschlossene Türen alles besprochen wird. Eine Bürgerversammlung soll es zu diesem Thema auch wieder geben. Ich hoffe, das sich möglichst viele Bürger dafür interessieren.

Uwe Abel

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