Schlussrechnung

Die Mark online titelt „Abgerechnet wird zum Schluss“. Klingt nach Western oder Action-Krimi. Tatsächlich handelt es sich wohl eher um eine Tragikomödie, allerdings um eine schlechte.

Das neue Rathaus in Schönwalde kostet: „Tata“ 3,6 Millionen Euro. Nicht schlecht für eine, ca. 9000 Einwohner starke Gemeinde. Die Schlussrechnungen von den Handwerkern belaufen sich au 250.000 € und hauen noch einmal richtig ins Kontor. Diese Mittel müssen jetzt noch in den Haushalt eingestellt werden. Auch andere Projekte sind etwas finanziell aus dem Ruder gelaufen. Schon vorher war ja der Schönwalder Haushalt alles andere als ausgeglichen.

Nicht nur einzelne Gemeindevertreter, wie Frau Zock (parteilos), Herr Leitert (Familienpartei) und Herr Laarß (Bü90/Grüne) hatten vor den kosten gewarnt und die Gründe immer wieder hinterfragt. Auch hier im Blog und von Seiten der Initiative „Adlerauge“ wurde die intransparente Politik von Bodo Oehme im Zusammenhang mit dem Rathausbau scharf kritisiert. Folge, massive Anfeindungen, Beleidigungen usw. Gehört hat auf die Warnungen keiner. Der Prophet gilt halt nichts im eigenen Lande

Auch jetzt redet Herr Oehme das Thema klein und meint z.B. „Das ist ein normaler Prozess ……“ und „…nun müssen wir in den sauren Apfel beißen“. Im Klartext heißt das, die Mehrausgaben sollen über die Mehreinnahmen aus der Einkommenssteuer finanziert werden, In den sauren Apfel beißt nicht Oehme sondern der Steuerzahler. Die Mehreinnahmen hätten auch für sinnvollere Dinge eingesetzt werden können, z.B. die Eltern bei den Kitagebühren zu entlasten.

Meine persönliche Meinung: Herr Oehme verfährt nach dem Motto „klotzen statt kleckern“ egal was es kostet und zwar auf Kosten der Bürger. Leider wurde nicht wirklich zum Schluss abgerechnet. Die gerechte Quittung wäre es gewesen, wenn die Schönwalde ihn abgewählt hätten. Nun können die Schönwalder nur hoffen, das B.Oehme nicht das nächste Großprojekt plant. Zum Glück kann er ja nur ein Rathaus bauen lassen. Obwohl fehlt Schönwalde nicht noch eine schöne Stadthalle. Die in Falkensee kostet nur schlappe 15 Millionen.

Uwe Abel

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4 Kommentare zu “Schlussrechnung”

  1. Leider müssen wir alle die Zeche zahlen.
    Aber warum werden nicht die zur Kasse gebeten, die diesen Mist verbockt haben.
    Hätte nicht Herr Lüdtke als Mitglied des Bauausschusses auf Grund seiner langjährigen Tätigkeit in der damaligen PGH-Bau voraussehen müssen, dass auf Grund des Bauzustandes des Gebäudes die geplante Summe nicht ausreichen kann? Oder war es gar Taktik, solches Wissen zu verschweigen, um bei der Angebotsabgabe ein günstges Angebot abgeben zu können. Sollte hier Insiderwissen zu einem späteren Zeitpunkt vergoldet werden?

    Dank Herrn Spallek wissen wir ja, dass die die Firma Lüdtke bei der öffentlichen Angebotseröffnung das günstigste Angebot abgegeben hat und somit nach der VOB alles rechtens sein soll.

    Wehe dem, der Böses dabei denkt.

  2. Nächstes Millionenprojekt reift? Sportplatzbau mit 2,4 Millionen Euro???

    Fördermaßnahmen Volkszorn?

    Warum hinterher immer alle klüger sind

    „Ich habe ihn nicht gewählt“- ….so die vielen Bürger die wir derzeit so treffen. So dann wer hat ihn denn gewählt? Wer kennt es nicht das Mc Donalds Syndrom? Keiner geht hin, dennoch ist der Burger Riese gut besucht. Nicht Kleckern, sondern Klotzen so könnte man derzeit annehmen. Eine Verschwendernatur? Er liebt nichts mehr, als
    freudige “Euphorie“ zu säen, das Schönwalder Publikum mit seinem “vollem“ Portemonnaie „Begeisterungsfähig“ anzustecken. Ist das Schönwalder Portemonnaie so voll? Befindet sich die Schönwalder Region im Dornröschenschlaf? Was macht die SPD? Schläft die Opposition? Die ersten Pächter bzw. Mieter des Concepteurs Noble Rathauses Schönwalde-Glien sind verschwunden, die Kultkneipe Weiberwirtschaft ist geschlossen, oder? Warum? Menschen mit ausgeprägtem Hang zur Selbstdarstellung neigen zu solchen “Größenwahn“, oder?„Und von dort aus warf er Münzen ins Volk für die “Armen“…. Da es ja ihre Steuergelder waren, sagten einige Bürger: „Er wirft ja unser Geld zum Fenster raus“ lachhhhhhhhhh??? Ja logisch, oder ? Ist der treueste Fürsprecher und Freund dieser Aktionen ein Bauunternehmer? Was in Schönwalde abgeht ist der bundesweite Lacher!!!!!!!!!!!!!!! Oder? Steuerzahler wehrt euch!!!

  3. Apfelernte in Schönwalde-Glien: Bürgermeister Bodo Oehme verteilt saure Äpfel, in die die 9000 Einwohner des kleinen Ortes beißen sollen, 306.000,00 € offenstehende Handwerker-Rechnungen erfordern eine Nachbesserung des Gemeindehaushaltes. Da kann man Herrn Oehme nur zustimmen: Die Abrechnung am Schluss zeigt immer klipp und klar, wer die Verlierer und wer die Gewinner sind: In diesem Falle stehen alle Gemeindemitglieder (auch die CDU-Stammwähler) auf der Verliererseite. Und wer sind die Gewinner? Die Lösung dieses Rätsels bleibt jedem selbst überlassen! Man kann dabei den Bürgern der Gemeinde nur wünschen, dass künftig mehr Äpfelchen vom Baum der Erkenntnis gegessen werden! LG Frank + wir alle

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