Erneuerung oder am Stuhl kleben?

Schönwalde Glien.  Es sieht so aus, al würde die politische Seifenoper in die nächste Staffel gehen. Nachdem der Bürgermeisterwahlkampf zu Ende gegangen war, musst schon befürchtet werden, dass die Soap eingestellt wird.  Jetzt geht es aber nicht um die Auseinandersetzung  Beigel vs. Oehme. Nein diesmal geht es um den internen Zwist in der SPD Schönwalde. Auslöser ist Bärbel Eitner.

Matthias Beigel ist ja in Schönwalde angetreten um den Ortsverein wieder in Schwung zu bringen zu verjüngen und auf die Kommunalwahlen 2014 vorzubereiten. Allerdings waren die Genossen, allen voran Frau Eitner nicht begeistert. Zu bequem war das gemachte Nest. Ein Opposition oder mit Gestaltung war in der Gemeindevertretung ist nicht erkennbar. Dafür Kuschelkurs mit Bodo Oehme. Das heißt ja nicht, dass man jede Entscheidung torpedieren muss. Aber viel Rückfragen oder Einwendungen kamen von der Fraktionsvorsitzenden nicht. Wenn es eigene Anträge gab, so wurden sie nicht wahrgenommen.

Frau Eitner schreckt auch nicht davor zurück ihren Ortsvorsitzenden in der GVV anzugreifen und ihm in den Rücken zu fallen. Das ganz gipfelte daran, dass sie ihm die Unterstützung im Wahlkampf versagte. Herr Beigel gab aber nicht auf und wollte seinen Kurs fortsetzen. Wieder scheiterte er an Eitner, die einfach an ihren Posten klebt und sich weigert für jüngere Platz zu machen.

Seitens Beigel gab es begründete Vorwürfe, unter anderem weil sie gegen die SPD-Politik in der Gemeindevertretung gestimmt hat. Außerdem  habe sie drei Anträge im Namen der SPD-Fraktion in die Gemeindevertretung eingebracht, die aber anscheinend  nicht mit dem Vorstand abgestimmt waren. Das ganze veranlasste Beigel, Frau Eitner zum Rückzug aus der Politik zu bewegen. Erst lenkt Sie anscheinend  ein um dann kurze Zeit später zu widerrufen. Frau Eitner kann anscheinend nicht loslassen.

Unterstützung bekommt Beigel jetzt aber von Ines Zock, die seinerzeit wegen der Intrigen aus de SPD ausgetreten war. Sie bringt das Thema in einem Bericht der Mark online auf den Punkt. „Aus meiner Erfahrung heraus, ist es für Bärbel Eitner nicht wichtig, ob die SPD stärkste Kraft wird. Ihre aktive Zeit ist fast vorbei. Sie lehnt sich nun mal gerne zurück und ruht sich aus. Deshalb wäre ein vorzeitiger Generationswechsel, wie von Matthias Beigel gefordert, sehr wichtig gewesen. Ich hätte mir einen Ruck innerhalb der SPD gewünscht“, betonte sie. Zock glaubt zudem nicht daran, dass der Streit innerhalb der SPD beigelegt ist. „Solange die, alten Kader‘ mitmischen, bin ich der Meinung, dass der gefundene Kompromiss nicht von Dauer ist“

Das wiederum führt bei Frau Eitner zu Aussagen, die nicht gerade vor Selbstvertrauen und Professionalität strotzen. Anstelle über Inhalte zu reden kann sie wieder nur austeilen und Frau Zock angreifen. warum „die Frau keine Ruhe gibt“. Fragt sie sich „Was Frau Zock  sagt, ist alles unter der Gürtellinie.“ Ihre Hauptsorge gilt einer vermeintlich Zusammenarbeit zwischen Herr Beigel und Frau Zock „Ich weiß auch nicht, wie Matthias Beigel mit Ines Zock in Zukunft zusammenarbeiten wird.  Nur zur Erinnerung Frau Eitner hatte mit aller Gewalt versucht Frau Zock aus der Partei zu drängen und wundert sich nun, das es Ihr ähnlich ergehen könnte.

Auch Bürgermeister  Bodo Oehme scheint es  wohl zu bevorzugen, wenn ihm Frau Eitner erhalten bleibe. Er hofft auch in Zukunft darauf, dass die SPD ein „verlässlicher Partner bleibt“.

Fazit: Eine kämpferische SPD mit geschärftem Profil könnte für die CDU unangenehm werden. Eine wieder erstarkte SPD, die vielleicht in Koalition mit den Grünen die Mehrheit der CDU in der Gemeindevertretung kippt, könnte die „Arbeit“ von Bodo Oehme erschweren. Für Schönwalde kann dies aber nur gut sein. Die CDU geprägte Politik braucht einen starken Gegenpart, damit nicht immer alles was Bodo Oehme will, durch die Gemeindevertretung gewunken wird.

Uwe Abel
Links:
Mark Online 1
Mark Online 2

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4 Kommentare zu “Erneuerung oder am Stuhl kleben?”

  1. Ja richtig! Der „Soap“ geht gott-sei-Dank weiter… Da wird sich Herr Oehme ganz schön warm anziehen müssen. Ich bin gespannt darauf, was alles in „Polemik“ und unterirdische Gemeinheiten und Beschimpfungen bis zu den nächsten Gemeinderatswahlen auf uns zu rollt…

    „Hühnerauge“

    – hier bin ich – Ich bin dein Pflaster und werde Dich heilen……

  2. Ich sage da nur, auf jeden Fall Erneuerung.

    Diese eingefahrenen Strukturen sind einfach nicht mehr zu ertragen. Aber wie gesagt, es ist doch einfach zu bequem. Und warum Veränderung? Das tut immer weh.

    Ich hoffe es passiert ganz bald etwas, sonst werden wir uns alle noch umschauen.

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