Nüscht zu meckern oder doch?

Aus und vorbei? Die letzte politische Entscheidung, die mich berührte ist gefallen. Nun denn, Kleebank ist also der neue Bürgermeister von Spandau. Darüber bin ich nicht glücklich, es ist aber nicht mehr zu ändern. Ich bin ja mal gespannt, was er von seinen Versprechen umsetzt. Ich freue mich schon jetzt auf die Kunstmeile in der Altstadt. Blühende Landschaften und Städte wurden uns ja schon früher versprochen. M. Vormelker freut sich schon darauf, dass jetzt die Tram nach Spandau kommt und die S-Bahn bis nach Falkensee fährt. Ach ja? Fragt sich nur wie die Spandauer Bezirksregierung auf den Senat und die Betreiber einwirken will, um diese Projekte zu realisieren. Woher soll das Geld kommen? Ich persönlich würde es schon begrüßen, wenn der Nahverkehr nach Falkensee etwas ausgebaut würde. Damit endlich die Spandauerstraße entlastet wird. Mich würde auch mal die Position der neuen Bezirksregierung zum Thema Nordumfahrung interessieren. Meine „grünen“ Freunde hatte das Thema noch nicht so richtig auf dem Schirm.

Apropos Nordumfahrung. Gibt es Grund sich wieder Sorgen zu machen. Im Straßenbedarfsplan ist die Nordumfahrung zwar weiter enthalten, steht dort aber als indisponibel. Im Klartext: Wenn wir die Kohle hätten würden wir das Teil bauen, haben wir aber nicht. Bisher jedenfalls. Das könnte sich ändern. Die Koalition hat beschlossen nicht nur Steuererleichterungen einzuführen, sondern auch mehr Mittel für den Straßenbau bereitzustellen. Wofür das Geld verwendet werden soll? Keine Ahnung. Aber vielleicht gibt es ja auch Geld für Brandenburger und auf einmal ist die Nordumfahrung wieder ein ganz heißes Thema. Da heißt es wachsam sein. Auch der Ausbau der A100 in Berlin könnte auf einmal wieder sehr realistisch werden. Hat man doch gemunkelt, dass hierfür auch kein Geld da sein wird.

In Falkensee wird wohl im nächsten Jahr mit dem Bau der Stadthalle begonnen. ich bin mal gespannt auf den Entwurf der Architekten. Schade, eine Bürgerbeteiligung ist nicht vorgesehen. Nicht das wir im nicht vorhandenen Zentrum demnächst einen hässlichen Klotz zu steh haben. Interessant wird auch noch was dann anstelle der alten Stadthalle entstehen wird. Die alte Halle kann leider erst abgerissene werden, wenn die neue Halle Ihren Betrieb aufgenommen hat. Wie wird dann de historische Anger gestaltet. Wir können nur hoffen, dass man sich hier auch noch sinnvolle Gedanken macht. Die Bürger in Falkensee dürfen sich übrigens am Stegerettungskonzept beteiligen, das der Öffentlichkeit als Seekonzept verkauft werden soll. Hintergrund, ursprünglich hatte die untere Naturschutzbehörde den Rückbau der Stege gefordert. Das das anscheinend den Anwohnern nicht gefiel, hat die Stadt das Konzept auf dem Weg gebracht. Alle möglichen Lösungen, über die der Bürger mit entscheiden darf haben eines gemeinsam. Die Stege bleiben erhalten und es dürfen sogar noch zusätzlich welche gebaut werden. Auch die Frage eines öffentlichen Uferweges ist noch nicht gänzlich geklärt. Vielleicht lohnt es sich mal genauer hinzusehen, wer dort am See wohnt und welches Parteibuch er in der Tasche hat.

In der Nachbargemeinde Schönwalde gilt es den Kampf um den Wald weiter fortzusetzen. Für einen Poloplatz ist dieses Opfer einfach zu groß. Darüber gibt es demnächst sicherlich noch einiges zu berichten. Die angebliche Verhandlungsbereitschaft von Frau Schwenger-Holst äußert sich darin, dass Sie mittels Anwälten weiterhin gegen die Initiative Adlerauge vorgeht.

Wie gesagt nüscht zu meckern, aber einfach mal festgestellt. Es gibt noch vieles zu tun. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Die Bürger sollen merken das grüne Politik nicht nur zu den Wahlkämpfen stattfindet. Hier zählen nur Taten und nicht Worte.

Uwe Abel

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6 Kommentare zu “Nüscht zu meckern oder doch?”

  1. Ich hab da mal eine blöde Frage!? Wo entsteht denn die neue Halle? Hätte gedacht, dass man sich mal um die Alte kümmert! Aber nun ja. Bin dafür ja auch zu weit weg um alles zu registrieren 😦

    LG

    1. Die alte Halle kann erst abgerissen werden, wenn dei neue in Funktion ist. Ansonsten fehlt der Platz für Vereine und Veranstaltungen. Die neue Halle soll etwas westlicher im Gutspark entstehen. Ein Teil des Parks wir dem zum Opfer fallen. Danach erst wird die alte Halle abgerissen. Über die Gestaltung des freien Platzes ist man sich ebenfalls noch nicht einig.

      Uwe Abel

  2. Ja , genau Uwe! Es gibt immer was zu meckern… Dein Engagement für die Gemeinde Schönwalde-Glien ist bemerkenswert! Endlich ist ein Forum geschaffen für Bürger, die nicht einverstanden sind mit der jetztigen Politik und Vorgehensweise der „alt gewählten“ Gemeindevertretung und sein „neu“ gewählter Bürgermeister (u.A. Schloßgut-Poloplatz, letzte Bürgermeisterwahlen, Rathausbau u.v.m.) ….. Mein Respekt! Sogar ehemalige Partei- und Gemeinderatsmitglieder (die wegen Filz-/Blockflötentum aufgegeben haben), haben durch DICH neuen Power bekommen. Mach bitte weiter!!!! Ich bin dabei. OK, die letzte Wahl ging eigentlich nur durch ein paar hundert Stimmen (!!!!) ins Negative. Die nächsten Kreistags-/Gemeindewahlen sind in 2 Jahren. Auf geht’s!

  3. Puh … ich muss ja wirklich mal eine Lanze brechen für dich, Uwe. Nicht wirklich alles was du schreibst, interessiert mich und mit nicht wirklich allem bin ich einer/deiner Meinung, aber du schaffst es immer wieder, mich auf dem Laufenden zu halten, was in deiner „Hood“ so los ist.

    Etlichen Anderen dürfte es auch so gehen. Und genau darin besteht deine Leistung. Über Dinge zu informieren, sie nicht „untergehen“ zu lassen, über die unmittelbare Umgebung hinaus Leute für „deine“ Themen zu interessieren.

    Also: Weitermach-Befehl 😉

    LG Emilio

  4. Zum Thema In der Nachbargemeinde Schönwalde gilt es den Kampf um den Wald weiter fortzusetzen: Werter Herr Abel vielen Dank für die Erwähnung.Besonders beliebt ist dieser Polo Sport nicht.In unserer Dorfgemeinde blüht der Volkszorn-und das ist gut so.Wir werden wie besessen kämpfen. …Wir kämpfen,bis die Hölle zufriert und dann kämpfen wir auf dem Eis weiter für unseren Wald
    A.H

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