Damit der Bürger….

….nichts m(a)erkt.

Der Einsatz von Frau Nonnemacher (Grüne/ABü) ist schon bem(a)erkenswert. Sie möchte, dass sich Falkensee am Serviceportal „Der Maerker“ beteiligt.
Bürger können dort Meldungen online einreichen. Da geht es um Hinweise und Verbesserungsvorschläge und natürlich auch um Beschwerden. Ein Mehrwert für alle!

Problem: Herr Müller und die SPD/CDU Einheitspartei in Falkensee scheint nicht zu bem(a)erken welche Vorteile dies hätte und schießt scharf dagegen. Oder mit anderen Worten sie scheuen sich davor, wie der Teufel das Weihwasser.

Den Argumenten der Herren und Damen der obigen politischen Vereinigung kann ich beim besten Willen nicht folgen. Immerhin gibt es schon viele Kommunen die damit erfolgreich arbeiten. Die haben es einfach gemacht.

Ein Argument von Herrn Müller ist, das ja bereits ein Beschwerdemanagement geplant ist und eingeführt wird. Bürger könnten bereits per Post, Telefon, Fax, persönlich und E-Mail etwas einreichen um sich zu Beschwerden oder Problem zu melden. Der Maerker ist nur mit Internet zu erreichen, hat also nur eine Kommunikationsmöglichkeit. Zwei Systeme könnten die Mitarbeiter nicht bedienen. Da würde dann noch zusätzliches Personal benötigt.

Völliger Blödsinn. Das neue Instrument würde dazu führen, das sich die Verteilung ändert. Wenn das System besser ist, werden die Bürger auf E-Mails oder so verzichten und lieber mit dem Portal arbeiten. Ich glaube mehr Personal wird nicht benötigt. Ich glaube auch nicht dass mehr Anfragen eingehen, bloß weil ein neues Werkzeug installiert wurde.

Die Angst vor falschen Versprechen gemacht zu haben, kann ich allerdings nachvollziehen. Durch die Ampelfunktion m(a)erkt der Bürger recht schnell, wie und wann sein Vorschläge, Anregungen und Beschwerden bearbeitet, bzw. umgesetzt werden. Das dürfte Herr Müller und der SPD/CDU Fraktion nicht recht sein. Entlarvt das Serviceportal doch evtl. Schwachstellen der Verwaltung usw. Im Gegensatz zu den andern Kommunikationswegen wird dann der Vorgang einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Ich bem(a)erke, dass ist anscheinend nicht gewünscht.

Herr Appenzeller behauptet, seine Fraktion hat kein Problem mit dem „Maerker“ und wollen hätten sie schon gekonnt, aber der Zeitpunkt wäre schlecht. Ja denkt er denn wir m(a)erken nicht wie der Hase läuft. Wenn die BVV gewollt hätte, wäre die Teilnahme beschlossen worden.

Die SPD/CDU bemüht sich weiter darum den Bürger auszuchließen und eine nicht transparente Politik zu machen. Wollen wir hoffen, das der Bürger sich dies m(a)erkt und bei den nächsten Wahlen die Partei wählt, die sich für mehr Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz einsetzt. Das sind nicht etwa die Piraten, die in Falkensee nicht stattfinden, sondern B90/Die Grünen.

Uwe Abel

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