naturwelt.org | Hilfe für Mutter Erde aus Schönwalde-Glien

Ich  stelle vor http://www.naturwelt.org, eine regionale Portal-Idee mit vielen deutschen Partnern, bekannte Naturschutz Autoren und GreenAction-Aktivisten. Frau Elke Gelzleichter aus Homburg, Frau  Ursula Ortmann aus Delbrück sowie Frank Langhanke aus Schönwalde. Die Autoren möchten  auf besondere Anliegen im Bereich des Tier-, Natur- und Umweltschutzes hinweisen, ein Umdenken anregen, jedoch auch Hoffnung geben; denn jeder Augenblick bietet auch immer Chancen der Änderung – man muss sie nur ergreifen. Naturpartner sind herzlich willkommen !

Frank kündigte 2009 seine damalige Zusammenarbeit zum Polo “Sport“ auf. „Das konnte ich nicht mehr ertragen“, für mich ist das eine sehr grenzwertige Freizeitbeschäftigung der Schönen und Mächtigen“ erklärt uns der heutige PETA TierschutzAktivist. „Was ich in nur 3 Jahren im Thema Polo mit meiner damaligen Eventagentur erlebte war grauenhaft“. Jetzt beschäftigt sich der 47 jährige in seiner Freizeit ausschließlich mit Themen aus Natur- und Umweltschutz. Auf dem neuen Internetportal bieten die Freunde der naturwelt.org interessante Bausteine an. So kann zum Beispiel jeder Naturliebhaber kostenfrei seine schönsten Naturgeschichten erzählen inklusive eigener Bildergalerie. Eine eigene Natur-Unterseite auf naturwelt.org kostet nichts. Frank bietet viele eigene Naturbilder kostenlos zur Nutzung an.

„Wir machen das aus Leidenschaft und innige Überzeugung “ erklären uns Ursula und Elke. Beide sind bekannte Autoren im Bereich Tier-, Natur- und Umweltschutz. Sehr interessant ist die Möglichkeit   Natur Hilfs-Projekte oder Tierschutzaktionen einzustellen oder wichtige Kampagnen. So unterstützen die drei Gründer derzeit erfolgreich die Kampagne Pine Ridge Reservation Winterprojekt. Viele von uns wissen bestimmt nicht wie hart der Winter in den Reservaten der Lakota Nation ist. Jedes Jahr kämpfen die Ureinwohner Nordamerikas, die Sioux Indianer, die richtig Dakota, Nakota und Lakota heißen, ums nackte überleben. Die Familien im Pine Ridge Reservat leben weit unter der Armutsgrenze und das auf eigenem Land. Indianer sein heute ist ein lebendiges Paradoxon, ein Widerspruch in sich selbst. Sich mit der Erde verbunden fühlen in einer Asphaltwelt. Stolz und ehrenhaft sein in Lebensverhältnissen, die erniedrigen. Geistigen Reichtum erfahren in einem geistig verarmten Land. Frank sagt stolz, „ Wir haben bereits viele Unterstützer finden können, die direkte Hilfe leisten, also nichts geht an uns“.

Brennpunkt für uns im Havelland ist derzeit der Bebauungsplan Nr. 23 Schlossgut Schönwalde Pferde Polo im Dorf. Hier stehen sozusagen ca. 3205 qm Wald auf der “Kippe“ die laut Bebauungsplan gerodet werden könnten. Glücklicherweise besteht derzeit noch kein Antrag der Investoren auf Rodung, aber Vorsicht und Wachsamkeit sind angesagt, so die Autoren von naturwelt.org. „Gemeinsam mit vielen Freunden und Helfern, auch aus der Politik, werden wir diese “Katastrophe“ verhindern“ berichtet uns Frank mit kräftiger Stimme. Ursula, die liebevoll auch Ulla genannt wird sagt: „Waldrodung ist zu Zeiten des Klimawandels nicht nur realitätsfern, sondern schlicht und ergreifend kriminell, da hier die Grundlagen zur Regeneration unserer Atmosphäre willkürlich zerstört werden und das nur im Interesse von Profit. “Die größte Frechheit dabei ist, dass auch noch behauptet wird, die Bürger würden diese sinnlose Aktion begrüßen, welche doch eigentlich nur dem Profit, der kommerziellen Ausbeutung von Pferden  und der dümmlichen Belustigung einiger weniger Neureicher dient. Das ist wenig fortschrittlich, sondern ein Rückschritt ins dunkle Mittelalter“. Elke berichtet uns: „Aber wird dieser Polo-Platz einen Gewinn abwerfen, der die Investitionen zumindest deckt? Fraglich; denn Polo-Plätze sind keine neue, zündende „ Eventidee“ im Havelland! Neben dem  schon vorhandenen Polo-Platz in Schönwalde sind  noch 2 große Polo-Anlagen in Seeburg und Finkenkrug präsent, nur 10  Minuten von Schönwalde entfernt. Wozu also in etwas investieren, was sowieso kein „Burner“ wird? Man sollte nicht auf jedes Pferd aufspringen, das einem gesattelt wird, schon gar nicht, wenn es ein Polopferd ist. Nicht jede Mode ist chic, wenn man sie näher betrachtet, manche einfach nur Schicki-Micki, mit der man sich keine glänzenden Sporen verdienen kann“!

Frank erwähnt den Artikel aus der MAZ vom 01.September 2011, hier wird berichtet über Polo. Unter dem Titel „Fördergeld für Poloschloss“ kann man erkennen, dass ein Förderbescheid über 200.000 Euro vom Land für das Poloschloss übergeben wurde. „Das Ganze ist ein Skandal für mich, während auf den kleinen Dörfern Kinder verzweifelt nach Bolzplätzen sowie Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, wird in Schönwalde eine Polo Reichen Anlage (sehr wenige reiche Menschen frönen diesen “Sport“ ) priorisiert, die lediglich dazu dienen wird, Superreiche und Neureiche noch wohlhabender zu machen und das Ganze auf Kosten von Tieren und den Bürgern vor Ort“. „ Für mich sind das Beweise von Verletzung der Gerechtigkeit“ so Frank. Er blickt trotzdem optimistisch drein und sagt „ aber vielleicht hat das Ganze auch etwas Positives für uns alle: denn wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ …wir bekommen jetzt noch mehr Unterstützung, selbst viele Greenpeace Freunde haben sich nun deutlich zu uns gestellt.   Er fragt ganz einfach: Bürger, wofür sollen Deine Steuergelder eingesetzt werden: Als Fördergelder für Reiche und Superreiche? Für Massentierhaltung, für Tierqual im Polo-Sport? Oder für Natur- und Tierschutz,  für Kindergärten und Schulen,  für Spielplätze auf den Dörfern, für den Ausbau von Sozialbereichen..!? Lass‘ nicht zu, dass andere für Dich entscheiden und Dein Geld verschwenden!  Behalte die Fäden in der Hand.

An innovativen Ideen für Schlossgut Schönwalde fehlt es uns nicht, nur einmal so als Gedankenspiel: Man könnte sich dieses Gut auch als (gefördertes) Holzmuseum vorstellen, mit der Darbietung von Baum- und Holzarten in ihrer ganzen Vielfalt, auch der entsprechenden Blätter, Früchte und Samen. Auch ein Waldkindergarten wäre eine Möglichkeit, vielleicht eine Waldschule, daneben mit einem Baumwipfelpfad. Arbeitsplätze würden auch geschaffen, wenn die Investoren die freien Flächen um das Schlossgut z. B. zur „nachhaltigen“ Anzucht gesundheitsorientierter Kräuter, die auch in der Homöopathie Anwendung finden, nutzen würden! Innovationen gibt es viele, man muss nur die Sinne dafür öffnen!

Kontakt: www.naturwelt.org  – http://www.youtube.com/user/naturweltorg


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